»Er kann sich nicht geschlagen geben, niemals«, sagte Bannon im Gespräch mit Matthew Tyrmand (Foto). »Scheiß auf Biden, das Außenministerium und die CIA. Fuck them«, so Bannon. »Brasilien hat dieses System (mit volldigitalen Wahlmaschinen), wir haben unseres. Damit müssen wir leben. Deshalb brauchen wir in USA möglichst viele Wahlbeobachter und Wähler. Wir müssen mehr Stimmen haben als sie betrügen können«, sagte Bannon in Bezug auf die kommenden Wahlen in USA.
Journalist Tyrmand hatte nach der ersten, unerklärlichen Aufholjagd Lulas am 2. 10. bereits dokumentiert, wie statistisch unwahrscheinlich sie war (Freie Welt berichtete). In Deutschland sind digitale Wahlmaschinen wege ihrer Intransparenz und Manipulierbarkeit seit 2008 vom Bundesverfassungsgericht verboten.
Nun ergab sich das selbe Muster: um 17:14 h Ortszeit führte Bolsonaro mit 56,68% (833.253 Stimmen) zu 43,32% für Lula (636.917 Stimmen), bei 1,16% ausgezählt. Dann begann dieser Vorsprung unaufhaltsam und linear zu schrumpfen: um 17:30 h lag Bolsonaro bei 52,39% (5.028.892 Stimmen) zu 47,671% für Lula (4569286 Stimmen) (8,06% ausgezählt). Um 17:46 und 18,53% der Wähler ausgezählt lag Bolsonaro mit 11.255.787 Stimmen bei 51,63%, Lula hatte 10.545.442 Stimmen oder 48,37%. Um 17:57 waren es 51,23% für Bolsonaro (15.656.219 Stimmen) zu 48,77% für Lula (14.904.583 Stimmen).
Um 18:29 Ortszeit lag Bolsonaro bei 50,3% (30.1798.145 Stimmen) zu 49,7% für Lula (29.821.727 Stimmen). Um 19 Uhr erreichte Lula 50% Gleichstand mit Bolsonaro bei 67,77% ausgezählt, 40.084.172 Stimmen zu 40.075.683 laut Bloomberg. Am Ende „siegte“ Lula mit 50.90% (60.345.999 Stimmen) zu 49,10% für Bolsonaro (58.206.354 Stimmen).
»Mathematisch unmöglich« sagte Tyrmand dazu. Wenn Bolsonaro beginne, von Wahlbetrug zu reden, »werden sie versuchen, ihn zu verhaften.« Möglicherweise werde es zu einer militärischen Auseinandersetzung zwischen dem Militär, das zu Bolosonaro hält, und der Bundespolizei des linken Obersten Gerichts kommen, so Tyrmand.


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