»Mach den Motor aus oder ich schieße«, sollen die Polizisten laut deutschen Medienberichten gesagt haben, und »Keine Bewegung oder ich knalle dir eine Kugel in den Kopf«. Diese Meldungen basierten auf den Aussagen von Nahels Beifahrer, dem 17-jährigen Fouad, der verhaftetet wurde, nachdem ihr hochmotorisierter Mercedes AMG A-Klasse auf ein Hindernis gefahren war. Nahel und seine beiden Mittäter hatten sich eine 16-minütige Verfolgungsjagd mit der Motorradstreife geliefert (Freie Welt berichtete).
Nun hat die Generalinspektion der Nationalpolizei das Video des Tathergangs ausgewertet und kommt zu dem Schluss, dass diese Worte nie gefallen seien. Stattdessen hätten die Beamten Nahel aufgefordert, den Motor auszumachen und die Hände auf dem Lenker zu belassen. Darauf hat der junge Raser Gas gegeben und den Beamten Florian M. angefahren. Dabei löste sich der Schuss, der Nahel tödlich verletzte.
Der konservative Kommentator Jean Messiha von CNews sammelte auf GoFundMe über 1. Mio. Euro für den angeklagten Beamten Florian M.
Nach sechs Nächten der Unruhen wurden 700 Polizisten verletzt, 250 Polizeireviere angegriffen, 5000 Fahrzeuge abgefackelt, 1000 Gebäude angezündet und etwa 3200 Verdächtige verhaftet. In St. Denis starb gestern der 24-jährige Feuerwehrmann Dorian Damelincourt, als er einen Brand in einer Parkgarage bekämpfte.
Über eine Mitverantwortung der linken Medien an der Hetze gegen die Polizei und Aufstachelung des Mobs wird noch zu diskutieren sein.


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