Biden-Sprecherin verheddert sich mal wieder in Widersprüche

Warum ist es extremistisch, die Wahl 2020 anzuzweifeln, nicht aber die von 2016_

Biden-Sprecherin Karine Jean-Pierre wirft Trump-Wählern, die Bidens Sieg anzweifeln, vor, der »Großen Lüge« aufzusitzen. Fox News Reporter Peter Doocy konfrontierte sie mit ihren Tweets seit 2016, als sie Donald Trumps Wahlsieg anzweifelte.

Am 2.9. warf Joe Biden bei seiner spalterischen, Riefenstahl-artigen Rede in Philadelphia »MAGA-Republikanern« vor, sich zu weigern, »die Resultate einer freien Wahl zu akzeptieren« und beschuldigte sie, »den Willen des Volkes« nicht zu achten. Trump-Wähler seien »Wahlleugner«, die »die Demokratie sabotieren« wollen, schimpfte der greise Präsident (Freie Welt berichtete).

Die oft überfordert wirkende Sprecherin im Weißen Haus Karine Jean-Pierre hat Bidens skandalöse Rede verteidigt. Diese sei gar nicht »politisch« gewesen. Immer wieder beschuldigte Jean-Pierre Kritiker der Wahlungereimtheiten 2020, die  »Große Lüge« zu propagieren, ein Zitat von Joseph Göbbels.

Am Dienstag konfrontierte Peter Doocy von Fox News Jean-Pierre mit ihren eigenen Tweets aus dem Jahr 2016, in denen die Sprecherin den Wahlsieg Donald Trumps anzweifelte. »Gestohlene Wahl… Willkommen in der Welt des Unpräsidenten Donald Trump«, twitterte Jean-Pierre am 18.12.2016. Am 23.12.2017 nannte sie Trump einen »verabscheuungswürdigen, illegitimen Präsidenten.«

Am 12.3.2019 behauptete Jean-Pierre, die Gouverneurswahl von Georgia sei »gestohlen« worden. Die unterlegene linksradikale Kandidatin Stacey Abrams behauptet bis heute, die rechtmäßige Gouverneurin Georgias zu sein, und sammelte 51 Mio. $ für »Wählerrechte« mit diesen Behauptungen. Jean-Pierre unterstützte diese Behauptungen noch am 2.4.2020, als sie twitterte: »Brian Kemp hat die Wahl von Stacey Abrams gestohlen.«

Peter Doocy fragte am 2.9.: »Sie haben 2016 getwittert, Trump habe die Wahl gestohlen. Sie haben getwittert, dass Brian Kemp die Wahl (in Georgia) gestohlen hat. Wenn es heute extremistisch ist, Wahlergebnisse anzuzweifeln, gilt das auch für damals?«

Karine Jean-Pierre nannte Doocys Frage »lächerlich«.

 

Fox News: »Wenn das FBI nicht gelogen hätte, säße Trump jetzt im Weißen Haus.«

Sven von Storch

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