Bei zwei Wahlprüfungen, die von der Wahlbehörde von Maricopa Country, dem bevölkerungsreichsten Wahlbezirk in Arizona um die Millionenstadt Phoenix durchgeführt wurden, wurden angeblich keine Problem mit den Wahlcomputern der Firma Dominion Voting Systems festgestellt. Alle Wahlsysteme seien überprüft worden, und keine Schadsoftware oder Stimmenmanipulation festgestellt. Auch seien die Wahlcomputer nicht mit dem Internet verbunden gewesen, ergab die Prüfung der Wahlbehörde im Februar.
Diese Behauptung scheint nach der gestrigen Anhörung im Senat von Arizona zumindest fraglich. Der Datenexperte Ben Cotton der Firma CyFIR aus Ashburn, Virginia bestätigte, dass die Wahlbehörde von Maricopa Country gar keinen Zugang zu den Betriebssystemen der eigenen Wahlcomputer habe. Lediglich zwei Mitarbeiter der Firma Dominion hätten Administrator-Rechte zu den Wahlcomputern gehabt, so Cotton.
Die Computer hätten RJ-45 Netwerkstecker aufgewiesen (sog. Ethernet-Stecker), so Cotton, aber man wisse nicht, womit diese verbunden gewesen seien. Auch habe man die Computer nicht auf Vorhandensein einer Mobilfunkkarte prüfen können, die ebenfalls eine Internet-Anbindung herstellen könnten.
Es bestehe also nach Datenschutzkriterien ein Widerspruch zwischen den öffentlichen Aussagen der Wahlbehörde und dem, was die Wahlbehörde tatsächlich garantieren kann. Die Firma Pro V&V hätte bei den vorangegangenen Prüfungen bescheinigt, dass die Wahlcomputer nicht mit dem Internet verbunden seien. Diese Aussage könne jedoch mit den vorhandenen Zugriffsrechten gar nicht getroffen werden, so Cotton.
»Wie es scheint haben sie gar keine Kontrolle über ihre eigene Ausrüstung, die bei der Wahl verwendet wurde,« so Cotton, »und können daher überhaupt keine Aussage über deren Zuverlässigkeit treffen.«
Datenbanken von Wahlvorgängen seien kurz vor der Aushändigung an die Prüfer gelöscht worden, wie Freie Welt berichtete. Cottons Firma sei es jedoch gelungen, die gelöschten Daten wiederherzustellen, sagte er aus. Es sei jetzt zu prüfen, was diese gelöschten Daten beinhalten.
Die Wahlbehörde von Maricopa County weigerte sich, an der Anhörung teilzunehmen, und versucht die größte forensische Wahlprüfung der US-Geschichte von 2,1 Millionen Stimmen als irgendwie illegitim darzustellen. »Es ist Zeit, damit aufzuhören,« schrieb die Wahlbehörde an die Vorsitzende des Senates Karen Fann am 17.5. in einem Antwortschreiben.
Fann hatte in einem Brief vom 12.5. Antworten auf die zahlreichen Unregelmäßigkeiten in Maricopa verlangt, u.a. die fehlenden Admin-Rechte, die Weigerung mit den Senatsprüfern zusammenzuarbeiten, das Fehlen von Aufsichtsdokumenten über die Wahlunterlagen, das Fehlen von Siegeln auf den Stimmbehältern und die abweichende Anzahl von Stimmen in den Behältern verlangt.
In ihrem Antwortschreiben nahm die Wahlbehörde zur Kenntnis, dass sie keinen Zugang zu den Admin-Passwörtern der Wahlsystem hatten, dass sie nicht vorhaben, diese oder Zugang zu den Routern dem Senat zur Verfügung zu stellen, oder an der Anhörung im Senat teilzunehmen.
Die Nachprüfung hat bisher etwa 500.000 Stimmen von 2,1 Millionen untersucht. Die Prüfung geht nächste Woche weiter.
Der schwarze republikanische Senatskandidat in Georgia Vernon Jones forderte ein ähnliche forensiche Wahlprüfung im umstritteten Fulton County bei Atlanta, und kündigte für heute, 19.5. eine Pressekonferenz dazu an.
In Arizona hat Trump-Berater Peter Navarro 254.722 fragwürdige Stimmen identifiziert, darunter 150.000 Briefwahlstimmen, die nach der Abgabefrist nachgereicht wurden. Joe Biden führte in Arizona um nur 10.457 Stimmen.
In Georgia identifizierte Navarro 601.130 fragwürdige Stimmen, wo Biden um nur 11.779 Stimmen vorne lag. U.a. dokumentiert ein Video aus dem State Farm Arena in Atlanta, wie alle Beobachter und Presse am 3.11. um 22:30 h heimgeschickt wurden. Überwachungsvideos zeigen, wie 5 Mitarbeiter zurückbleiben, Rollkoffer voller Stimmzettel unter einem Tisch hervorgezogen und die Stimmen – teils mehrmals – durch die Zählmaschinen jagten. Um 1:34 in der Früh kamen in Georgia auf einen Schlag 136.155 Stimmen für Joe Biden und nur 29.115 Stimmen für Donald Trump dazu.


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