»Es war selbstmörderisch zu glauben, dass man diesen Krieg gewinnen kann, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland gewinnen kann. Es gibt einfach zu viel Korruption dort. Das war eine sehr, sehr schlechte Entscheidung. Wir hätten auf Frieden drängen sollen, wir hätten verhandeln sollen“, so der Pulitzer-Preisträger Hersh zu Consortium News, die Webseite des 2018 verstorbenen Investigativjournalisten Robert Parry.
US-Präsident Joe Biden habe im Grunde »die NATO vor den Kopf gestoßen« durch seine Unterstützung der Ukraine mit ihrer »völlig korrupten Regierung«, so Hersh. Der Journalist wies darauf hin, wie Stepan Bandera in Kiew verherrlicht werde, »den Nazi-Kollaborateur, der irrsinnig viele Juden im Zweiten Weltkrieg umgebracht hat«.
»Es war einfach dumm, der russischen Regierung nicht zu versichern, dass wir kein Interesse daran haben, die Ukraine zu einem Mitglied der NATO zu machen«, sagte Hersh mit Verweis auf langjährige Bedenken in Moskau. „Die NATO wollte die Ukraine wegen der Korruption sowieso nicht.«
US-Außenminister Antony Blinken sowie die Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten Victoria Nuland und der nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan seien »Säbelrassler«, so Hersh. Die drei »setzen Biden unter Druck «, die Nord-Stream-Sabotage durch zu ziehen, weil sie »seit langem einen unglaublichen Hass auf Putin haben. Es ist fast was persönliches, glaube ich«, so Hersh.


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