Der Bundesmagistrat Bruce E. Reinhart, der die Razzia auf Trumps Anwesen genehmigt hatte, war 2007 als Bundesstaatsanwalt an der Aushandlung eines sehr vorteilhaften Deals des Pädokriminellen Jeffrey Epstein beteiligt, und wechselte am 1.1.2008 aus dem Staatsdienst in die Privatwirtschaft, wo er u.a. Epsteins Pilot und zwei Frauen aus Epsteins Kinderschänderring vertrat, so Anwalt Bradley Edwards 2011 in einer Klageschrift. Die Epstein-Opfer klagten gegen den Schmuse-Deal, den Reinhart als Staatsanwalt mit Epstein ausgehandelt hatte.
2008 spendete Reinhart 2000 $ an die Kampagne von Barack Obama. 2018 wurde er trotz Zivilklagen bezüglich seines »Seitenwechsels« im Epstein-Fall zum Bundesmagistrat ernannt. Jeffrey Epstein wurde nach jahrelangen Untersuchungen des konservativen Journalisten Mike Cernovich und des Miami Herald schließlich am 6.7.2019 verhaftet und am 10.8.2019 unter ungeklärten Umständen tot in seiner Zelle im Manhattan Correctional Center aufgefunden.
Inzwischen mehren sich die Fragen bezüglich des Zwecks der Razzia in der Trump-Villa, bei der Trump nicht anwesend war. 30 schwerbewaffnete FBI-Agenten durchsuchten das Anwesen 9 Stunden lang Montag Abend, und weigerten sich, Trumps Anwältin Christina Bobb den Durchsuchungsbeschluss näher als 3 Meter zu zeigen.
Der unabhängige Journalist Paul Sperry berichtete, die beteiligten FBI-Agenten hätten »ein persönliches Interesse« an der Razzia und wollten potenziell belastende Dokumente im Rahmen des Spygate-Skandals sicherstellen. Sperry twitterte die Namen der beteiligten Agenten:
Nicholas McQuaid, der mit Hunter Bidens und Michael Sussmans Anwälten zusammenarbeitete; Lisa Monaco, eine Obama-Beraterin, die in Spygate involviert war; und Maggie Goodlander, der Frau von Joe Bidens Nationalem Sicherheitsberater Jake Sullivan, ebenfalls an Spygate involviert. Sperry wurde daraufhin von Twitter gesperrt.
Laut Gateway Pundit habe Trump am letzten Tag seiner Amtszeit angeordnet, einen Aktenordner mit Details zum Lauschangriff gegen seine Kampagne 2016 unter dem Codenamen » Crossfire Hurricane« publik zu machen. Dies sei aber immer noch nicht erfolgt. Um diesen Aktenordner könne es bei der Razzia gegangen sein, spekuliert Joe Hoft vom Gateway Pundit, der am Montag in Mar-a-Lago anwesend war.
Der Sonderermittler John Durham untersucht die Spygate-Affäre seit 2019, hat aber noch keine Anklage gegen höherrangige Mitglieder der Obama-Regierung oder Clinton-Kampagne erhoben.
Der Harvard-Jurist Alan Dershowitz wies darauf hin, dass die rechtlichen Hürden für eine Hausdurchsuchung sehr hoch seien, und nur mit »Gefahr in Verzug«, z.B. in Bezug auf mögliche Beweismittelvernichtung zu begründen sei. Da Donald Trump zum Zeitpunkt der Razzia nicht in Mar-a-Lago anwesend war, sei dies offensichtlich nicht gegeben, so Dershowitz auf The Hill. »Sie haben hoffentlich knallharte, handfeste Beweise, um das zu rechtfertigen“, sagte Dershowitz dem Fox-Moderator Sean Hannity. »Aber ich hab da noch nichts gesehen.«
Die Stasi-Taktiken des FBI erzürnten die konservative Basis in den USA. Die Trump-Webseite habe »in den vergangenen 24 Stunden mehr Spenden erhalten als je zuvor«, schrieb Eric Trump auf Truth Social. »Die Amerikaner sind stinksauer!«
Alan Bergstein nannte die Razzia auf Arutz Sheva »die Kristallnacht Amerikas.«


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