50 Mio. Klicks für Tucker Carlsons dritte Folge

Trump wird verfolgt, weil er sich gegen Washingtons sinnlose Kriege wendet

Der führende Nachrichtenmoderator der USA Tucker Carlson hat die dritte Folge seiner neuen Twitter-Sendung veröffentlich, und in 16 h Stunden 50 Mio. Klicks bekommen. Carlson nannte die Strafverfolgung Donald Trumps nicht nur »politisch« sondern »ideologisch motiviert«.

Tucker Carlson nahm die politisch motivierte Anklage von Donald Trump auf Korn und sagte, die Verhaftung von Trump habe sich angebahnt, seitdem Trump sich in der ersten Präsidentschaftsdebatte mit den anderen Republikanischen Kandidaten am 15.2.2016 mit dem amerikanischen militärisch-industriellen Komplex angelegt habe:

»Wir hätten niemals im Irak sein sollen«, sagte Trump damals. »Wir haben den gesamten Nahen Osten destabilisiert. Sie haben gelogen. Sie sagten, es gebe dort Massenvernichtungswaffen, aber die gab es nicht. Und das wussten sie«.

Als Trump das sagte, »haben manche im Publikum gebuht«, so Carlson. »Die meisten saßen jedoch nur wie versteinert da. Darf er das sagen? Er hat es jedenfalls gesagt. Und als er das gesagt hat, hat er sein Schicksal besiegelt. Das was das eine, das man nicht sagen dürfte, denn daran waren zu viele Menschen auf beiden Seiten des politischen Spektrums beteiligt, Hillary Clinton genauso wie (Republikanerführer) Paul Ryan. Sie alle haben gelogen. Und dafür, dass er das enthüllt hat, haben sie Donald Trump verabscheut.«

Danach sei es klar gewesen, dass es Donald Trump sehr schwer fallen würde, die Kontrolle über die Regierung zu behalten, selbst wenn er gewählt werden würde, so Carlson. »Die permanente Bürokratie in Washington hat beschlossen, dass es das Allerwichtigste war, Trump Steine in den Weg zu legen.«

»Manche sagten das öffentlich«, so Carlson. »Aber andere gingen geschickter vor. Sie gingen auf Trump zu, anstatt sich von ihm zu distanzieren.« Diejenigen, die Trump am meisten schmeichelten, waren 100%ig diejenigen, die ihn am meisten verabscheuten, so Carlson. Auf niemand treffe dies mehr zu als auf Außenminister Mike Pompeo, der Trump jetzt für angeblich illegalem Umgang mit Geheimdokumenten verurteilt.

Pompeo habe »Trumps oft wiederholte Politik des Friedens und der Nichteinmischung im Ausland bei jedem Schritt untergraben«, so Carlson. »Jede wache Stunde nutzte er dazu, neue Wege zu finden, in fremden Ländern Krieg zu führen: Iran, Syrien, Russland, Nordkorea, die Liste ist lang. Doch statt Trump wie ein Mann seine Meinung ins Gesicht zu sagen, schmeichelte sich Pompeo auf die schleimigste Art ein, die man sich vorstellen kann.«

Carlson nannte Pompeos Anbiedern bei Trump »unvergessbar abstoßend.« Und nun erzähle der selbe Pompeo den Zuschauern bei Carlsons ehemaligen Sender Fox, die Sicherheit der Nation sei in Gefahr, weil Trump vertrauliche Dokumente nicht rechtzeitig zurückgegeben habe. »In Washington gibt es mehr als eine Milliarde Dokumente mit Sperrvermerk«, so Carlson. Jeder habe diese Zuhause, aber nur Donald Trump werde deshalb verfolgt.

»Die Strafverfolgung von Donald Trump ist ganz offensichtlich politisch motiviert,« so Carlson. Joe Biden mache nun das, was noch kein amerikanischer Präsident vor ihm gewagt hat. »Er instrumentalisiert die Justiz gegen seinen größten politischen Gegner. Und wer das leugnet, ist ein Lügner.«

Die Verfolgung Trumps sei jedoch nicht nur politischer, sondern ideologischer Natur, so Carlson: »Niemand mit Ansichten wie Trump darf in diesem Land Macht haben. Wer unsere Krieg kritisiert, wird kaltgestellt. Und wer damit immer noch nicht aufhört, kommt ins Gefängnis. Das ist die Botschaft, die heute von beiden Parteien in Washington gesendet wird.«

Der Haushalt der Vereinigten Staaten liege dieses Jahr bei 6 Mrd. $, so Carlson, mehr als eine Regierung je in der Geschichte ausgegeben hat. Das Resultat sehe man aber nicht, wenn man durch Amerika fahre, sondern Schlaglöcher und Baustellen. Das viele Geld sei nicht an die Bürger gegangen, sondern an die Eliten in Washington und an »Selenskis Freunde« in der Ukraine. Den Herrschenden sei die Zukunft der Städte in der Ukraine wichtiger als derer in den USA, und sie sagten das offen – bis auf Donald Trump.

»Egal, was man von ihm hält, ist Donald Trump der einzige Kandidat mit einer realistischen Chance, Präsident zu werden, der sich gegen die lang etablierte Agenda Washingtons der sinnlosen Kriege wendet. Und das ist der Grund, warum man Donald Trump jetzt aus dem Rennen nehmen will, bevor Sie eine Chance haben, ihr Kreuz für ihn zu machen. Und das sollte uns mehr stören, als alles andere, was in der Politik dieses Landes je passiert ist.«

»Auch wenn Sie nicht vorhaben, Trump zu wählen – auch wenn sie lieber sterben würden, als Trump zu wählen – denn vielen anständigen Leuten geht es so:  Die Zerstörung unserer Demokratie, das Recht, jeden Kandidaten zu wählen, den wir wollen, sogar solche, die keinen Krieg mit Russland haben wollen – sollte Ihnen schlaflose Nächte bereiten. Natürlich ist Donald Trump ein Mann mit vielen Fehlern. Aber wir können uns unsere Märtyrer nicht aussuche. Wir können nur unsere Prinzipien aussuchen. Und hier stehen die Prinzipien Amerikas auf dem Spiel.«

 

Tucker Carlson: »Amerikas Prinzipien stehen auf dem Spiel.«

 

 

Sven von Storch

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