Präsident Donald Trump wird gegen die FBI-Hausdurchsuchung seines Anwesens in Mar-A-Lago am 8.8.2022 klagen, kündigte er auf Truth Social an. Der 4. Zusatzartikel der US-Verfassung verbietet unverhältnismäßige Durchsuchungen.
Das FBI hat noch keinen Grund für die Razzia nennen können, und wehrt sich dagegen, die Eidesstattliche Erklärung öffentlich zu machen, die zur Razzia geführt hatte. Der vorbelastete Richter Bruce Reinhart, der den Durchsuchungsbeschluss erlassen hatte, sprach sich dafür aus, die Unterlagen zur Razzia in redigierter Form öffentlich zu machen.
Der ehemalige Trump-Sicherheitsberater Kash Patel sagte gegenüber dem Wall Street Journal, es sei bei der Razzia darum gegangen, Dokumente sicherzustellen, die das FBI in Zusammenhang mit dem »Spygate«-Lauschangriff auf die Trump-Kampagne 2016 belasten könnten (Freie Welt berichtete).
Inzwischen haben sich laut dem Abgeordneten Jim Jordan 14 Whistleblower innerhalb des FBI gemeldet, die sich gegen die politische Instrumentalisierung der Bundespolizei wehren wollen und konkrete Anschuldigungen politischer Einflussnahme gegen namentlich genannte Vorgesetzte erheben
Die Agenten seien Repressalien und Drohungen ihrer Vorgesetzten ausgesetzt, beklagte Jordan, der sich im Juni in einem Brief an FBI-Direktor Chris Wray über eine »Säuberungskampagne« gegen konservative FBI-Agenten beschwert hatte.
»In einem Fall wurde die Sicherheitsstufe eines dekorierten Kriegsveteranen aufgehoben, der sich beschwert hatte, dass das FBI wichtige Fakten über den ‚Sturm aufs Kapitol‘ am 6. Januar 2021 zurückhalte«, so Jordan. »Das FBI hat die Loyalität dieses Mitarbeiters zu den USA in Frage gestellt, obwohl dieser mehrfache Einsätze, u.a. in Kuwait und Irak, geleistet hat und mehrfach dafür ausgezeichnet wurde«, so Jordan.
Epoch Times USA veröffentlichte eine graphische Übersicht der Abläufe um die Trump Razzia (Englisch/Bezahlschranke).
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