»Wir haben eine Stiftung in der Ukraine, einer unserer besten Stiftungen. Sie weigerten sich zu fliehen, und führen dort die Zivilgesellschaft an. Ich möchte dazusagen, dass eine Person sehr tief in der Ukraine involviert war, nämlich (Joe) Biden«, sagte Soros in Davos mit Kommunikationsberater Michael Vachon an seiner Seite. »Ich habe ihn sogar im Zusammenhang mit der Ukraine zum ersten Mal kennen gelernt. Er hatte viel mehr Geduld mit der Bekehrung von (Präsident Petro) Poroschenko zu einem demokratischen Anführer als ich. Ich hatte schnell die Schnauze voll von ihm und das habe ich ihm gesagt. Aber Biden hat nicht aufgegeben.«
Der sichtlich altersschwache Soros (92) sagte bei der Fragerunde, die Ukraine »kämpft unseren Kampf für uns.« Soros habe »in den vergangenen 30 Jahren mehr als eine Viertel Milliarde Dollar in die Ukraine investiert«, und »dutzende Besuche in Kiew« mit seinem Sohn Alexander und Ehefrau Tamiko Bolton gemacht, sagte der Moderator, Lord Mark Malloch-Brown, Vorsitzender von Open Society und ehemaliger Chef der Weltbank.
Joe Biden wurde nach dem EuroMaidan-Umsturz 2014 von der Obama-Regierung zum Ukraine-Beauftragten gemacht. Bald darauf erhielt sein Sohn Hunter Biden lukrative Aufträge von Firmen um den Oligarchen Ihor Kolomoisky, der auch Präsident Wolodomir Selenskis Arbeitgeber war (Freie Welt berichtete).
Nach einer halben Stunden unterbrach Malloch-Brown die Fragerunde, nachdem der 92-jährige Soros Wladimir Putin und Viktor Orbán verwechselte.


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