Bei der Anhörung am Freitag berichteten die Anwälte von VoterGA.org von enormen Abweichungen zwischen der Zahl der offiziell gemeldeten Stimmen und den bei einer Prüfung im April tatsächlich gefundenen Briefwahlstimmen.
»Viele Stimmen sind offenbar doppelt gezählt worden«, so ein Experte von VoterGA.org nach einer ersten Prüfung im April. Die Abweichung soll laut VoterGA.org 21% der Stimmen betragen.
Die Wahlbehörde weigert sich, den Prüfern die Originalstimmen zugänglich zu machen. Im April wurden VoterGA.org Scans der Briefwahlzettel in niedriger Auflösung zur Verfügung gestellt. Nun sollen hochauflösende Scans die Suche nach möglicherweise gefälschten Stimmen ermöglichen.
Die Abweichung betrifft nicht nur die Präsidentschaftswahl, sondern möglicherweise auch die Senatswahl in Georgia, die den Demokraten eine Mehrheit im Senat beschafft hatte, so VoterGA. Ein Nachweis von Wahlfälschung könnte also nicht nur das Weiße Haus, sondern auch die Mehrheit im Kongress ins Wanken bringen.
Im Wahlzentrum in Atlanta, Georgia wurden am Abend vom 3. auf den 4.11. alle Wahlbeobachter, Presse und theoretisch auch alle Mitarbeiter um 22:25 h gebeten, das »State Farm Arena« aufgrund eines angeblichen Wasserrohrbruchs zu verlassen, der sich später als überfließendes Pissoir herausstellte.
Bis etwa 23:00 h hatten alle Wahlbeobachter und Presse den Raum verlassen. 5 Mitarbeiter blieben aber im Raum, darunter die demokratischen Mitarbeiter Ruby Freeman, ihre Tochter Shaye Moss und Wahlleiter Ralph Jones.
Die Überwachungsvideos zeigen, wie sie ab 23:02 h vier Rollkoffer voller Stimmzettel unter einem Tisch hervorgezogen und zu den Auszählungstischen fuhren. Freeman und Moss holten dann Stapel von Stimmen aus den Koffern und begannen sie – teils mehrmals – durch die Zählmaschinen zu jagen. Dies dauerte bis etwa 00:50 h am Morgen des 4.12., als die Mitarbeiterinnen das Wahlzentrum verließen.
Um 1:34 in der Früh kamen in Georgia auf einen Schlag 136.155 Stimmen für Joe Biden und nur 29.115 Stimmen für Donald Trump dazu. In Georgia gewann Biden überraschend mit nur 11.779 Stimmen Vorsprung, nachdem Donald Trump um Mitternacht mit 117.000 Stimmen in Führung lag.
Bis heute sind Freeman, Moss und Jones noch nicht von der Justiz zu ihren Aktivitäten an diesem Abend vernommen worden. Es ist nicht zulässig, Stimmen ohne die Anwesenheit von Wahlbeobachtern auszuzählen.
Die Wahlprüfung in Arizona soll nächste Woche ebenfalls fortgesetzt werden.


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