Es wäre im Interesse Ungarns, »einen Friedensstifter an der Spitze der Vereinigten Staaten zu haben«, so Orbán, aber »das Soros-Imperium greift Donald Trump mit aller Macht an.«
»Wenn es Krieg gibt, gibt es immer Spekulanten, die davon profitieren, und George Soros ist so ein Spekulant«, so Orbán. Er wies darauf hin, dass am Ende die Friedensbefürworter Recht behalten werden und »dass wir moralisch Recht hatten, für Frieden zu plädieren.« In ein paar Monaten »könnte diese Sichtweise im Westen zur Norm werden.«
Die Kriegssituation sei »ernsthafter denn je«, sagte Orbán. Europa leide »an einem Zustand der Kriegspsychose«.
»War die vom Westen zu Beginn des Krieges gewählte Militärstrategie, die Russen durch ukrainische Soldaten und Waffenlieferungen des Westens militärisch zu besiegen, eine vernünftige?« fragte Orbán. Dies sei »offensichtlich ein fehlerhaftes militärisches Konzept« gewesen.
»Der ungarische Standpunkt ist, dass es keine militärische Lösung für diesen Konflikt gibt«, so Orbán. »Die Kontrolle über die Ereignisse muss dem Militär entzogen werden, die Diplomatie muss wiederhergestellt werden. Politiker sollten verhandeln, ein Waffenstillstand sollte geschlossen werden und Friedensgespräche sollten beginnen.«


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