Die Beweise für den Wahlbetrug

Nur das Militär kann Brasilien retten

Samia Sittel-Faraj ist die Vorsitzende der Gruppe »Konservative Brasilianer in Deutschland«. Am 6.12. überreichte sie MdB Beatrix von Storch die »Berliner Erklärung« von Beschwerden über die jüngsten Wahlen in Brasilien. Ein Interview.

Welche Beweise gibt es, dass die Wahlen in Brasilien gestohlen wurden?

Es geht alles auf die elektronischen Wahlmaschinen zurück. (Anm: Elektronische Wahlmaschinen sind in Deutschland seit 2008 vom Bundesverfassungsgericht verboten.)

Wir haben 2 Typen: Die aus dem Jahr 2020, die überprüfbar sind, und die aus der Zeit vor 2020, die nicht überprüfbar sind.

Der argentinische Datenexperte Fernando Cerimedo und sein Team haben die Wahlergebnisse analysiert, und haben Folgendes festgestellt:

- Auf den überprüfbaren Wahlmaschinen (2020er Jahrgang) hat Bolsonaro gewonnen.

- Auf den nicht überprüfbaren Wahlmaschinen (vor 2020) gewann Lula da Silva.

- Die ungültigen und nicht-ausgefüllten Stimmzettel gingen zu 100% an Lula.

- Der Wahlgang sollte um 17 Uhr beendet sein. Aber nach 17 Uhr wurden immer noch Stimmen gezählt. Alle diese Stimmen gingen an Lula.

- Der Wahlleiter hat an verschiedenen Orten auf verschiedene Stimmzettel zugegriffen.

- Nach 17 Uhr wurden die Stimmen plötzlich langsamer gezählt und verschafften Lula den Vorsprung – meist in Wahlkreisen, in denen Bolsonaro vorne lag.

Wenn die Wahlen sauber und transparent waren, warum wird dann jeder, der es wagt, Fragen zu stellen oder seine Meinung zu äußern, gejagt, zensiert, mit Geldstrafen belegt und von seinen Social-Media-Kanälen abgeschaltet?

Wenn Sie die von uns herausgegebene Berliner Erklärung lesen, werden Sie sehen, dass alle Instrumente des Obersten Wahlgerichts ausschließlich gegen Konservative und Bolsonaro-Anhänger eingesetzt wurden.

Warum  berichtet niemand, wenn Millionen Menschen protestieren?

Wir haben alternative Medien, die berichten, aber der Oberste Gerichtshof hat sich ermächtigt, Kanäle und Personen sperren zu lassen.

Sogar Kongressabgeordnete werden vom Obersten Gerichtshof verfolgt, der über eine eigene Polizei verfügt. Vielen Abgeordneten ist es verboten, soziale Medien zu nutzen.

Was ist jetzt die Lage?

Dieses Wochenende gab es wieder große Proteste in ganz Brasilien.

Die Brasilianer werden nicht aufgeben. Es steht zu viel auf dem Spiel.

Die Menschen werden weiter protestieren, bis die Wahlbetrüger entfernt sind.

Millionen von Menschen reisen nach Brasilía.

Man spricht von einem Generalstreik.

Die Bürger werden angewiesen, sich mit Lebensmitteln einzudecken.

Glauben Sie, dass das Militär eingreifen wird?

Die Streitkräfte sind in Alarmbereitschaft.

Nach den Wahlen fanden in Brasilien viele Spezialoperationen statt.

Es gibt Geheimdienstinformationen, die auf Bedrohungen aus den Nachbarländern hinweisen. Streitkräfte wurden entsandt, um die Grenzen zu schützen.

Die Demonstranten und Rechtsexperten fordern die Armee auf, sich auf Artikel 142 der Brasilianischen Verfassung zu berufen, der im Falle von Betrug, Korruption und Unregelmäßigkeiten von der Justiz die Bürger anwendbar ist, und die Armee ermächtigt, die Ordnung wiederherzustellen.

Die Streitkräfte sind die einzigen, Brasilien retten können.

Was wird passieren?

Wir hoffen auf eine militärische Intervention. Das fordern die Brasilianer bei ihren friedlichen Protesten.

1964 gab es einen friedlichen Protest von Frauen, die auf die Straße gingen und die Armee baten, Brasilien vor dem Kommunismus zu retten. Damals hat die Armee interveniert.

Jetzt sind die Proteste viel größer als 1964.

Die Menschen haben ein riesiges Lager außerhalb des Militärhauptquartiers errichtet. Jeden Tag schließen sich immer mehr Menschen den Protesten an. Auch die Ureinwohner sind dabei.

Wir haben keine Institutionen, die uns helfen.

Unser Oberster Gerichtshof ist kompromittiert und gehorcht unserer Verfassung nicht.

Warum unterstützen die Indios Bolsonaro?

Bolsonaro behandelt sie wie Brasilianer und nicht wie bedrohte Tierarten im Zoo. In der Vergangenheit gab es viele linke Organisationen, die Millionen bekamen, um angeblich den Indigenen zu helfen. Aber meisten taten nichts, um ihnen zu helfen.

Bolsonaro will, dass die Ureinwohner auf ihrem Land produzieren können. Er möchte, dass sie moderne Technologien nutzen können, ohne ihre kulturelle Identität zu verlieren.

Die Linken hingegen wollen, dass sie in der Steinzeit gefangen bleiben und nicht mit moderner Technik ihren Lebensunterhalt bestreiten können.

Die Indigenen, die in Brasilía protestieren, sagen nun, ihre Dörfer hätten für Bolsonaro gestimmt.

Ihre Stimmen gingen jedoch an Lula. Sie sind jetzt wütend und glauben, ihre Stimmen seien gestohlen worden.

 

Samia Sittel-Faraj ist zweifache Mutter mit einem Master in Marketing, die mit ihrem Mann ein Unternehmen in Deutschland führt. Als Vorsitzende der Liga Conservadora Brasil-Alemanha arbeitet sie eng mit den anderen Konservativen zusammen, „um unsere Säulen Gott, Familie, Vaterland und Freiheit zu verteidigen“, sagt sie.

Sven von Storch

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