Die eidesstatliche Erklärung behauptet, es gebe »Grund zur Annahme, dass sich auf dem Gelände (in Mar-a-Lago) geheime verteidigungsrelevante Dokumente und Dokumente des Präsidenten, die als vertraulich eingestuft werden, befinden.«
20 der 38 Seiten des Antrages sind geschwärzt, darunter auch der Name des FBI-Agenten, der den Antrag gestellt hat. Lesbar blieben nur allgemeine Formulierungen und die Einleitung, während keine konkreten Gründe für die Razzia genannt wurden. Sogar die Begründungen für die Schwärzungen wurden geschwärzt, was zu einiger Häme aus dem Trump-Lager führte.
Der Richter Bruce Reinhart, der die Hausdurchsuchung am 8.8. angeordnet hat, ist ein ehemaliger Obama-Spender und Mitarbeiter des verstorbenen verurteilten Pädophilen Jeffrey Epstein.
Anders als von vielen Medien behauptet, enthält das Dokument keine Hinweise auf nukleare Geheimnisse, die Trump in seinem Besitz haben könnte. Trump-Berater Kash Patel wies darauf hin, dass der Präsident als oberste Exekutivinstanz dazu ermächtigt sein, alle als geheim eingestufte Dokumente freizugeben, und Trump alle Dokumente, die er mit nach Hause nahm, automatisch als nicht geheim klassifizieren ließ. Trump bemerkte, dass sein Vorgänger Barack Obama 33 Millionen teils geheimer Dokumente mit nach Hause genommen hatte. Patel und Trump suggerierten beide, bei der Razzia ging es darum, Dokumente sicherzustellen, die das FBI belasten könnten.
Die Redaktion der New York Times rief dazu auf, gegen den ehemaligen Präsidenten Trump Anklage zu erheben, »falls es genug Beweise eines schwerwiegenden Verbrechens gibt«. Welches Verbrechen das gewesen sein soll, sagte die New York Times nicht.
Nach einer Umfrage von Rasmussen haben 44% der Amerikaner aufgrund der Razzia ihr Vertrauen in die Bundespolizei verloren. 53% pflichteten der Aussage bei, das FBI sei »Joe Bidens persönliche Gestapo«.
Nach einer Umfrage der University of Chicago glauben 28% der Amerikaner, es könnte bald notwendig sein, sich mit Waffengewalt gegen die Regierung zu verteidigen. 49% fühlen sich in ihrem Land »wie Fremde«. Dreiviertel der Amerikaner - sowohl Linke (74%) wie Rechte (73%) glauben, die jeweils andere politische Seite wolle ihnen ihre Meinung aufzwingen.
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