»Hijo de puta« und »Vete a la mierda« (»Hurensohn« und »Verpiss dich!«) riefen die aufgebrachten Einwohner von Ceuta, die sich vom sozialistischen Premierminister aus Madrid verraten fühlen. Sanchez musste in seiner Limousine eilig die Flucht ergreifen, währen die Demonstranten von außen gegen das Fahrzeug traten.
Das spanische Militär begegnete der scheinbaren Invasion aus Marokko mit der einzig richtigen Antwort: Sie entsandte neben Polizei und Grenzschutz Truppen der 2. Spanischen Legion Terzio »Herzog von Alba« mit BMR-M1 Transportpanzern. Das Regiment (»Terzio«) nahm bis zu 8.000 Illegale in Gewahrsam und schob sie wieder nach Marokko ab.
Die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles beschuldigte Marokko, die Migranteninvasion als »Druckmittel« in der Auseinandersetzung um den Westsahara-Rebellenführer Brahim Ghali zu benutzen, der in Spanien im Krankenhaus versorgt wird. »Wir lassen uns nicht erpressen,« so Robles.
No-Borders-Aktivisten teilen das Bild eines Babys, das aus dem Wasser gerettet werden musste, um die »unmenschliche« Grenzpolitik der EU anzuprangern. Tatsächlich zeigte das Foto den heldenhaften spanischen Polizeitaucher Juan Francisco Valle der Guardia Civil, der das Baby rettete, nachdem sich dessen Mutter mit dem Kind auf dem Rücken in die Fluten gestürzt hatte.


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