»Der Justizminister war bereits am Vortag über die Anschlagspläne informiert. Als es losging, ging er ans Fenster des Ministeriums, sah hinaus und unternahm nichts. Ich habe bereits begonnen, Beweise zu finden, dass Präsident Lula auch wusste, was vor sich ging passiert und nichts getan hat«, twitterte Senator do Val zusammen mit einer Kopie des Briefes, den er an den Justizminister Flávio Dino geschickt hat und in dem er Auskunft verlangt, was Dino von den Angriffen wusste.
Dino ist ein ehemaliges Mitglied der Kommunistischen Partei Brasiliens.
Demonstranten teilten Bilder von scheinbaren Provokateuren, die bei den Protesten vom 8. Januar in Brasilia zur Gewalt angestiftet haben. Die Pro-Demokratie-Proteste sind eine christliche Bewegung, die zwei Monate lang extrem friedlich geblieben ist.
Senator do Val sagte, er werde morgen die Bedingungen untersuchen, unter denen die Demonstranten im sogenannten »Lulag« Gefangenenlager festgehalten werden.
Er erklärte, dass Bilder einer angeblich verstorbenen älteren Dame laut Bundespolizei nicht echt seien. Mehrere Zeugen und Videos haben bestätigt, dass es in der Turnhalle der Nationalpolizei, in der über 1200 Demonstranten festgehalten werden, medizinische Notfälle gegeben hat.


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