Die Anwältin Vijaya Gadde habe bei einem Meeting am Montag »geweint, vor Sorge, was aus der Firma werden könnte«, berichtet Politico: Gadde befüchtete »zahlreiche Unsicherheiten darüber, wohin es unter Elon Musks Führung gehen könnte.«
Die Inderin Vijaya Gadde ist Leiterin der Abteilung »Trust and Safety« (»Vertrauen und Sicherheit«) bei Twitter, ohnehin schwammige Begriffe, die benutzt wurden, um politische Gegner wie Präsident Donald Trump zu sperren, da er angeblich zum »Sturm aufs Kapitol« aufgerufen habe. In Wahrheit hat Trump am 6.1.2021 seine Anhänger dazu aufgerufen, »sich ans Gesetz zu halten« und »nach Hause zu gehen«, die Videobotschaft wurde aber von Twitter gelöscht.
Gadde war u.a. für die Zensur von »ungesunden Themen« verantwortlich, w.z.B. die Feststellung, dass »Transfrauen« biologische Männer sind. Sie soll außerdem für die Sperre von ZeroHedge verantwortlich sein, eine Finanzwebseite, die als erstes über den mutmaßlichen Laborursprung der Corona-Pandemie berichtete.
Gadde gelangte 2019 an öffentliche Bekanntheit, als sie beim Joe Rogan Podcast mit dem damaligen Twitter-Chef Jack Dorsey eine Diskussion mit dem Twitter-Kritiker und unabhängigen Journalisten Tim Pool über Zensur und Meinungsfreiheit führte, die bisher von über 7 Mio. Menschen gesehen wurde.
Als Moderations-Chefin bei Twitter zeichnete Gadde vermutlich auch für die Sperre der New York Post und der Hunter Biden Laptop-Story zwei Wochen vor der US-Wahl verantwortlich, und trug damit dazu bei, die Demokratie in den USA empfindlich zu beschädigen.
Project Veritas veröffentlichte außerdem einen 45-Minuten Mitschnitt einer firmenweiten Konferenzschaltung bei Twitter vom Montag, bei der die Marketing-Chefin Leslie Berland ihre Sorge darüber ausdrückte, dass die Übernahme durch Elon Musk »Twitter Trust and Safety und alle, denen die Gesundheit am Herzen liegt, in eine sehr schwierige Situation bringt«. Elon Musk habe klargemacht, dass »ein Grund, warum er die Platform gekauft hat, unsere Moderationsrichtlinien sind.« Berland befürchtete einen »Massenexodus« bei Twitter, »da es von einer Person mit fragwürdiger Ethik gekauft wird.«
»Das Konto einer großen Zeitung (der New York Post) zu sperren, weil sie wahrheitsgemäß (über Hunter Bidens Laptop) berichtet hatte, war ganz offenkundig sehr unangebracht«, schrieb Elon Musk auf Twitter zu Gaddes Kommentaren.


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