Aufatmen am Inn

Alexandra Föderl-Schmid lebend gefunden

Aufatmen im Fall der vermissten SZ-Redakteurin Alexandra Föderl-Schmid. Ein Polizist habe die Journalistin laut Kronen-Zeitung lebend unter einer Inn-Brücke gefunden. Sie sei stark unterkühlt aber ansprechbar gewesen.

Mehr als 100 Helfer von Feuerwehr und Polizei hätten im Bezirk Braunau zwischen Bayern und Österreich knapp 24 Stunden nach der Vize-Chefredakteurin der »Süddeutschen Zeitung«  gesucht. Föderl-Schmid hatte Donnerstagfrüh noch mit ihrem Bruder telefoniert, so die »Krone« und war seither verschwunden.

Gegen  11 Uhr wurde Föderl-Schmid heute von einem österreichischen Polizisten entdeckt, welcher umgehend das Rote Kreuz alarmierte, so die »Kronen-Zeitung«.

Die 53-jährige Mühlviertlerin sei »stark unterkühlt, aber ansprechbar gewesen und sofort in den Schockraum des KH Braunau eingeliefert worden«, so die »Krone«.

Föderl-Schmid zeichnete als Vize-Chefredakteurin für die Hetzkampagnen der SZ gegen den bayerischen Wirtschaftsminister Huber Aiwanger und die AfD-Kovorsitzende Alice Weidel mitverantwortlich. Vermutlich gärte es seitdem in der SZ-Redaktion.

Das Branchenportal Medieninsider hatte seit Dezember Insider-Informationen aus der Redaktion zugespielt bekommen und die Arbeitsweise von  Föderl-Schmid scharf kritisiert.

Das Nachrichtenportal NIUS hatte den Plagiatsgutachter Stefan Weber mit der Analyse ihrer Doktorarbeit beauftragt, der dort mehrere Verdachtsfälle identifizierte.

Linke Kritiker hatten das Verschwinden der Journalistin sofort instrumentalisiert, um gegen Ex-Bild-Chefredakteur Julian Reichelt von NIUS, ebenfalls Opfer einer Rufmordkampagne, zu hetzen und weitreichende Zensur von alternativen Medien zu fordern. 

Sven von Storch

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