Schwab, Gates, Von der Leyen, Guterres

Agenda 2030_ Desinformation in Davos

Agenda 2030 im Anmarsch: Auf dem WEF in Davos wurden »Krankheit X«, das »Gesetz über digitale Dienste« im Kampf gegen angebliche Desinformation, die Verknüpfung Digitaler Personalausweise mit Bankkonten, und der globale Einsatz künstlicher Intelligenz zur besseren Zensur diskutiert.

Der Dt. Bundestag hat bereits am 18.1.2024 das sogenannte Digitale-Dienste-Gesetz beraten und in den Ausschuss für Digitales verwiesen. Damit soll die Umsetzung des Digital Services Act (DSA) der EU durch die Bundesnetzagentur geregelt werden, um die gesetzlich nicht definierte »Desinformation und Hassrede« zu verbieten.

Der Wissenschaftliche Dienst des Dt. Bundestages hat 2019 bemängelt, dass »Desinformation und Hassrede« nicht juristisch definiert sind. »Bis heute existiert keine rechtlich verbindliche Definition von Hate Speech«, so der WD. Das Ministerkomitee des Europarates habe 1997 eine Definition zugrunde gelegt, »die aber letztlich nicht mehr als eine Ansammlung politisch besetzter und auslegungsbedürftiger Begrifflichkeiten darstellt«, so der WD in »Regulierung von „Hate Speech“ und „Fake News“ in sozialen Netzwerken durch ausgewählte Länder« 2019.

Auf der diesjährigen Tagung des World Economic Forum in Davos wurde die sogenannte »Desinformation« im Global Risks Report 2024 als das »größte kurzfristige Risiko« noch vor »Extremen Wetterereignissen« gebrandmarkt, mit dem Hinweis, dass im Superwahljahr 2024 über 70 Wahlen weltweit anstünden. Die unterschwellige Botschaft: Die Eliten des WEF müssten nun alle zusammenhelfen, um  »Vertrauen« wiederherzustellen und »Desinformation« zu bekämpfen, die das Wahlvolk dazu verleiten könnte, die »falschen« Parteien zu wählen.

Laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist »die wichtigste Sorge für die nächsten zwei Jahre nicht Konflikt oder Klima. Es ist Desinformation und Fehlinformation, dicht gefolgt von der Polarisierung innerhalb unserer Gesellschaften«. Daher brauche es »globale Zusammenarbeit« und »sofortige und strukturelle Antworten«  bei denen »Europa die Führung übernehmen muss, um diese globale Antwort zu gestalten«, so von der Leyen in Davos.

Zu den Partnern des Weltwirtschaftsforums zählen die Impfstoff-Hersteller Moderna, AstraZeneca,  Johnson & Johnson und Pfizer, die alle seit der aufkommenden Skepsis an der Corona-Impfkampagne massive Verluste erlitten haben. mRNA-Entwickler Moderna, die es im Zuge der Corona-Angstkampagne »von einem kleinen Start-up zu einem Biotech-Riesen im Wert von mehr als 100 Milliarden Dollar geschafft hatte, verzeichnete im letzten Jahr im dritten Quartal einen Verlust von 3,6 Milliarden Dollar«, so Journalist Lee Fang. Auf der diesjährigen WEF-Tagung in Davos warnte daher der WHO-Chef und äthiopischer Kommunist Tedros Adhanom Ghebreyesus vor einer »Krankheit X«, die bald auf die Welt losgelassen werde.

Kein Thema in Davos waren dagegen die neusten Enthüllungen über die gefährliche Virusforschung am Wuhan-Labor, die Rutgers-Wissenschaftler Richard Ebright »eine rauchende Pistole« nennt: Der Forschungsvorschlag DEFUSE der EcoHealth Alliance von 2018 an das Pentagon »enthielt Schritt-für-Schritt-Pläne für die Konstruktion eines Virus mit der Sequenz und den Eigenschaften des Virus, das ein Jahr später in Wuhan auftrat: SARS-CoV-2«, so Ebright.

Wenn es dem WEF und WHO wirklich darum gehen würde, die nächste »Pandemie X« zu verhindern, sollten sie zuerst zur Aufklärung des Ursprungs der Corona-Ausbruchs 2020 beitragen und mit Prof. Dr. Roland Wiesendanger und Kollegen ein weltweites Moratorium an gefährlicher »Gain-of-Function« Forschung unterstützen.

Laut dem Journalisten Lee Fang suchte Moderna Partner für die Zensur von Online-Medien und fand sie in der »gemeinnützigen« Pharma-finanzierten Organisation Public Goods Projects, die dann dabei half, Covid-Impfstoffskeptiker auf Twitter zum Schweigen zu bringen oder zu zensieren - Moderna und sein Partner nannten dies natürlich einen Kampf gegen »medizinische Falschinformationen«.

Die von Real Clear Investigations und Lee Fang aufgedeckten Dokumente zeigen, dass die Mainstream-Medien und ihre Kommentatoren, insbesondere die bekannten und einflussreichen, ein besonderes Interesse daran hatten, Moderna zu schützen.

Moderna ist auch Eigentümer von Talkwalker, einem Unternehmen, das mithilfe der künstlichen Intelligenz Blue Silk Impfstoffdiskussionen auf 150 Millionen Websites in fast 200 Ländern überwacht.

Beim WEF 2024 rief UNO-Generalsekretär António Guterres dazu auf, die »Ziele für nachhaltige Entwicklung« zu erreichen, wozu auch die digitale Identifizierung und eine stärkere gemeinsame Nutzung von Daten gehören. Guterres sprach unter anderem über den Global Digital Compact der UNO und die Sustainable Development Goals.

Ersterer besteht aus mehreren Vorschlägen, darunter ein digitaler Personalausweis, der mit einem Bankkonto verknüpft ist, während letzterer, ein übergreifender Vorschlag, der von einigen der mächtigsten Länder der Welt unterstützt wird, einen digitalen Personalausweis und eine Vision der UNO zur Eindämmung von »Fehlinformationen« (auch bekannt als Zensur) umfasst.

Pfizer-Chef Albert Bourla sprach über den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in seinem Unternehmen. Ebenso sprach Entvölkerungs-Verfechter Bill Gates, der den Klimaschwindel vorantrieb. John Kerry sprach auf vier verschiedenen Bühnen über die »Energiewende«. Und Klaus Schwab traf sich mit dem zweithöchsten Beamten der chinesischen Regierung zu einem Vier-gegen-Vier-Gespräch.

Das WEF-Jahrestreffen endete mit Forderungen nach digitalen Personalausweisen, einer raschen Entwicklung neuer Impfstoffe, verstärkten Partnerschaften mit Systemmedien wie der New York Times und einer breiten Einführung und Ausweitung der künstlichen Intelligenz in allen Bereichen der Gesellschaft, einschließlich des Gesundheitswesens und der Bildung.

Was wir von Davos 2024 gelernt haben: Die globale Oligarchie will ausgerechnet durch immer mehr Zensur und Überwachung »Vertrauen wiederherstellen«. Doch der Wind hat sich gedreht. So waren 2024 die größte Meldung aus Davon die satirischen Videos des X-Nutzers Damon Imani, in denen er sich per KI-Videobearbeitung in Davos auf die Bühne setzte und die Globalisten die Meinung sagte.

 

Freie Welt Autor Collin McMahon ist außerdem der Autor von George Soros‘ Krieg und Der Zensurkomplex.

 Am 19.1.2024 sprach er beim »Corona Ausschuss« darüber mit Viviane Fischer und Dr. Wolfgang Wodarg (ab 50:25 im Video).

 

 

Sven von Storch

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