Stegner hetzt auf Twitter gegen Netanjahu

1750 Raketen auf Israel

Seit Montag wurden 1750 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Dabei starben 7 israelische Staatsbürger, 523 wurden verletzt. Schulen, Krankenhäuser, Wohnhäuser und ein Bus wurden getroffen.

Als Antwort griff die israelische Armee (IDF) 650 Terrorziele in Gaza an, darunter über 150 Raketenstellungen und 10 Terrortunnel. 100 Führungsfiguren der Hamas und des Islamischen Dschihads wurden laut israelischer Armee (IDF) eliminiert, darunter Brigadekommandeur Bassem Issa, Forschungsleiter Khazem Khatib, Raketenforscher Juma Tahla, Spionageabwehrchef Wail Issa, Geheimdienstchef Hassan Kaogi und Sameach Mamluch, Leiter der Raketeneinheit des Islamischen Dschihads.

Von den 1750 Raketen, die seit Montag aus dem Gazastreifen abgefeuert wurden, schlugen 300 innerhalb Gazas ein. Das »Iron Dome« Raketenabwehrsystem hat ca. 90% der auf Israel abgefeuerten Raketen abgefangen.

Die notorisch unzuverlässige Gesundheitbehörde der Hamas spricht von 119 Toten und 600 Verletzten in Gaza. Die IDF beschuldigt die Hamas ihre Raketenstellungen in Moscheen, Schulen und auf Krankenhäusern zu platzieren, um möglichst viele zivile Opfer zu generieren.

Mindestens vier Mal feuerten Panzerabwehraketen aus Gaza auf Fahrzeuge außerhalb des Zauns. Dabei wurde der IDF-Soldat Omer Tabib am Mittwoch getötet.

In Lod, Jaffa und anderen israelischen Städten kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen von Arabern und Juden, Synagogen und Verwaltunsgebäude wurden angezündet. In Jaffa wurde ein Soldat von einer wütenden Menge lebensgefährlich verletzt. Verteidigungsminister Benny Gantz rief zusätzliche Polizeieinheiten ein.

Der Anführer der rechten Yamina Partei Naftali Bennett erteilte einer linken Koalition eine Absage. Von dem Hintergrund des Konfliktes könne er nicht mit linken und arabischen Parteien eine Regierung bilden, so Bennett.

Yair Lapid der linken Neue Hoffnung, der gegenwärtig versucht eine Koalition zu bilden, kritisierte die Entscheidung und bestärkte seine Absicht, weiterhin nach einer Mehrheit zu suchen.

Deutschland ist mit 169 Millionen Dollar 2019 weltweit der größte Unterstützer der "Flüchtlingsbehörde" UNRWA, die in Gaza eng mit der Hamas verbunden ist und viele Hamas-Mitglieder als Angestellte bezahlt. Von der EU erhielt die UNRWA 2019 außerdem 130 Mio. Dollar.

In Deutschland sammeln »Hilfsorganisationen« wie Islamic Relief und Ansaar International außerdem Millionen Euro an Spenden, vor allem im Ramadan. Laut Kritikern hängen diese Organisationen mit der Muslimbruderschaft und deren Gaza-Ableger Hamas zusammen.

Der sogenannte Zentralrat der Muslime, der bis in die höchsten Kreise der deutschen Politik tätig ist, soll laut der SPD-Islamexpertin Sigrid Herrmann Marschall auch zum Netzwerk der Muslimbruderschaft in Deutschland gehören. Diverse Ableger der Muslimbruderschaft erhalten außerdem EU-Förderung für den »Kampf gegen Rassismus« und »gegen Islamophobie.«

»Die großzügige Förderung der Palästinensischen Autonomiebehörde, UNRWA und diverser undurchsichtiger Terror-NGOs hat sich als Irrweg erwiesen«, so EU-Haushaltsberichterstatter Joachim Kuhs. »Die korrupte palästinensische Führung profitiert dadurch von Krieg und Konflikt. Wir müssen jetzt endlich aufhören, diesen Terror zu finanzieren. Erst dann kann es Frieden geben.«

Der SPD-Politiker Ralf Stegner nutzte den Konflikt, um auf Twitter gegen Israel zu hetzen: »Wir leben in einem demokratischen Staat - da darf (und muß) man auch die Regierungspolitik des (korrupten) israelischen Regierungschefs Netanjahu und die unselige Siedlungspolitik kritisieren.«

Die NGOs, die den israelischen Premier Benjamin Netanjahu mit Prozesssen überhäufen - unter anderem wegen angeblich einbehaltenem Flaschenpfand - werden von Stegners SPD und der Bundesregierung finanziert.

Die EU und Bundesregierung finanzieren »illegale Siedlungen« durch Araber in Judäa und Samaria, wie die NGO Regavim seit Jahren dokumentiert. Es gibt keine Juden in den »palästinesischen Gebieten« von Gaza und »Area A« in Judäa und Samaria, da sie dort nicht überleben würden.

Sven von Storch

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