Während in den Alpen die Schneefallgrenze kurzzeitig auf 1800 m fiel und in Johannesburg, Südafrika zum ersten mal seit 20 Jahren Schnee fiel, machte sich der Corona-Lockdown-Minister auf Italienurlaub mit einem Kilmatweet unbeliebt.
»Heute in Bologna, Italien eingetroffen, jetzt geht es in die Toskana. Die Hitzewelle ist spektakulär hier. Wenn es so weiter geht werden diese Urlaubsziele langfristig keine Zukunft haben. Der Klimawandel zerstört den Süden Europas. Eine Ära geht zu Ende«, so Lauterbach, der trotzdem seinen Urlaub in Bella Italia verbringt.
Lauterbach besuchte etliche Kirchen in Siena. »Wunderschöne mittelalterliche Bauweise, aber auch ein Kälteraum. Die Kirchen sollten bei Hitzewellen als Kälteräume tagsüber offen sein und Schutz bieten«, so der Rheinländer, der die spirituelle Beziehung der Italiener zu ihrem sakralen Bauerbe scheinbar nicht im Ansatz verstanden hat.
Dem antwortete Premier Giorgia Melonis Lebensgefährte Andrea Giambruno, TV-Moderator beim Berlusconi-Sender Rete4, wütend: »Seit 30 Jahren erklären uns die Deutschen, wie wir zu leben haben. Wenn es dir bei uns nicht gefällt, dann bleib daheim im Schwarzwald!«
In Rom sind für heute 30 Grad vorhergesagt, eine völlig normale Tempertaur für Ende Juli. Lauterbach twitterte trotzdem eine Karte, laut der es in Rom 46 Grad haben soll. Die Karte der European Space Agency bezieht sich aber auf Bodentemperaturen, und nicht auf die bei Wetterberichten üblichen Temperaturen in 2m Höhe im Schatten.


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