Von langer Hand vorbereitete Propaganda-Kampagne

Out in Church_ Angriff der ARD auf die Kirche

Die ARD fährt eine seit über 8 Jahren geplante Kampagne gegen die Sexualmoral der Katholischen Kirche und greift den emeritierten Papst Benedikt XVI. an, während in den Öffentlich-Rechtlichen z.B. zu den pädophilen Kentler-Experimenten des linksgrünen Berliner Senats eisern geschwiegen wird.

»Mehr als 100 nicht-heterosexuelle Mitarbeitende katholischer Einrichtungen gehen gemeinsam an die Öffentlichkeit. Sie wollen auf ein diskriminierendes System aufmerksam machen«, so die Tagesschau zur Aktion »Out in Church – Für eine Kirche ohne Angst«. Ganz zufällig hat die ARD am selben Tag gleich noch »eine exklusive ARD-Dokumentation« dazu im Regal, »Wie Gott uns schuf« von Doping-Investigativjournalist Hajo Seppelt und seiner Produktionsfirma »EyeOpening.Media GmbH – The Investigative Network«.

EyeOpening Media zählt die linken »Faktenchecker« von Correctiv zu seinen »internationalen Kooperationspartnern«, mit denen Seppelt seit mindestens 2016 Fußballer attackiert und jüngst die Enthüllungsgeschichte »Schwarzgeld im Amateurfußball« lancierte. 2006 erhielt Hajo Seppelt für seine Berichterstattung über Doping und seinem »kontinuierlich kritischen, hintergründigen Journalismus« den Medienpreis »Leuchtturm« des linkslastigen »Netzwerks Recherche«, bei denen er seitdem ein Dauergast auf den jährlichen Tagungen ist. Noch ein ARD-Journalist also, dessen Karriere untrennbar verwoben ist mit steuersubventionierten linken NGOs der sogenannten »Zivilgesellschaft«.

»Eigentlich bekannt aus der investigativen Sport-Berichterstattung widmet sich der Journalist Hajo Seppelt diesmal einem ganz anderen Thema: der Katholischen Kirche«, so die sehr professionell gestaltete Webseite von »Out in Church«, die passenderweise gleich den Film zum Thema bewirbt. »Seit acht Jahren recherchiert Seppelt zu einem diskriminierenden System aus subtilem Machtmissbrauch, offenen Einschüchterungen, Denunziationen und tiefen Verletzungen. Opfer dieses Systems und im Mittelpunkt dieser Recherche: nicht-heterosexuelle Menschen im Dienst der katholischen Kirche. Gemeinsam mit Katharina Kühn, Marc Rosenthal und Peter Wozny veröffentlicht Hajo Seppelt nun am 24. Januar eine TV-Dokumentation und ein ARD-weites multimediales Projekt mit dem Potential, die Katholische Kirche in Deutschland in eine weitere Glaubenskrise zu stürzen.«

»Fachberater« bei dem Propaganda-Film war der umstrittene Jesuit Ansgar Wucherpfennig, der seit Jahren eine Abkehr von den Lehren der Kirche in Fragen der Sexualmoral fordert. »Wenn dieser Priester den Segen homosexueller Beziehungen als das Ergebnis einer Weiterentwicklung der Lehre bezeichnet, an der er weiterhin arbeitet, bedeutet dies nichts anderes als die Anwesenheit des Atheismus im Christentum«, so Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller 2018.

Warum die Arbeitsgemeinschaft der Rundfunkanstalten Deutschlands ein Interesse haben sollte, mit einem hochumstrittenen Homosexuellen-Aktivisten in der Kirche, einem »Investigativjournalisten« mit engen Verbindungen zu linken NGOs, und dem Geld der Gebührenzahler in einem »ARD-weiten multimedialen Projekt ... die Katholische Kirche in Deutschland in eine Glaubenskrise zu stürzen«, wurde nicht erklärt.

Sven von Storch

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