Wie die KPCh australische Politiker kultiviert

Knallhart-Lockdown in Australien_ Kommunismus durch die Hintertür_

In Australien sind bei einer Bevölkerung von 25,7 Mio. bisher insgesamt nur 1.948 Menschen an Corona gestorben. Trotzdem herrscht „Down Under“ der strengste Lockdown der Welt. Viele der Regionalpolitiker, die dahinterstecken, haben enge Verbindungen zum Regime in Beijing.

Der australische Premier Scott Morrison war einer der ersten führenden Politiker der Welt, der im April 2020 eine internationale Untersuchung der Herkunft des SARS-CoV-2 Virus forderte. Die kommunistische Volksrepublik China verhängte daraufhin weitreichende Handelssanktionen gegen australische Kohle, und nahm dafür sogar Blackouts in Kauf.

Gleichzeitig verhängten linke Regionalgouverneure trotz geringer Inzidenzen in Australien den härtesten Lockdown der Welt, und setzten sogar das Militär ein, um Ausgangssperren zu kontrollieren. Der linke Premier der Provinz Victoria um die Stadt Melbourne, Dan Andrews, der für das strengste Corona-Regime bekannt ist, hat enge Verbindungen zum kommunistischen Regime in Beijing, schreibt Carina Benton im Federalist.

Dan Andrews unterschrieb im Oktober 2019 die „Belt and Road Initiative“ (BRI – „Neue Seidenstraße“) ohne Genehmigung des australischen Außenministeriums und trotz massiver Kritik, eine Entscheidung, die im April 2021 von der australischen Bundesregierung  kassiert wurde. Andrews bezahlte dabei absurderweise chinesischen Lobbyisten 35.000 AUS$, um Lobbyarbeit für China zu machen.

Der Deal wurde von Andrews‘ parlamentarischen Staatssekretär Danny Pearson eingefädelt, der Chinas knallharte Lockdown-Politik gelobt hat, und  2019 China mit Chefberater Marty Mei und zwei weiteren Mitarbeitern besuchte, die Verbindungen zur Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) haben. Eine davon, Andrews-Mitarbeiterin Nancy Yang (Foto oben), ehemalige Mitarbeiterin der chinesischen Botschaft in Australien, lancierte die chinesische Verschwörungstheorie, wonach Corona aus den USA stamme und vom US-Militär verbreitet wurde.

Andere australische Regionalgouverneure wie Michael Gunner des Nordterritoriums sind ebenfalls Verfechter der „Neuen Seidenstraße“, welche Kritiker als chinesisches Weltherrschaftsprojekt sehen. Gunner hat im Oktober einen Impfzwang für bestimmte Beruf verhängt, und Strafen von bis zu 5000 AUS$ verfügt.

Der Premier von Westaustralien Mark McGowan hat entgegen Sicherheitsbedenken 2018 der Firma Huawei einen Schienenauftrag in Höhe von 200 Millionen AUS$ erteilt, nachdem Huawei seine Minister auf eine subventionierte China-Reise eingeladen hatte. Nun hat McGowan in Westaustralien eine der strengsten Corona-Ausweispflichten eingeführt.

Benton warnt, die Corona-Pandemie liefere möglicherweise den Vorwand, um in freiheitlichen westlichen Demokratien rigide, China-artige soziale und staatliche Kontrollen einzuführen:

„Die Handlanger von Beijing haben seit Jahren chinesische Propaganda recycelt, und chinesischer Verachtung für westliche demokratische Werte sowie chinesischer Territrialaggression und Unterdrückung von Minderheiten Vorschub geleistet. Viele dieser Politiker sind insgeheim von der KPCh kultiviert worden, durch Parteispenden, Gefälligkeiten, Luxusreisen, und lukrativen Jobangeboten nach der Politikerlaufbahn, um ihnen einzureden, dass sie australische Interessen vertreten, während Beijing in Wahrheit die Fäden zieht. Und dieser Einsatz von soft power ist nicht nur in Australien zu beobachten“.

Sven von Storch

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