Im Juli erschütterten die Meldungen die Weltöffentlichkeit: In der Nähe von katholischen Internatsschulen in Kanada seien »Massengräber« gefunden worden, die die Leichen »misshandelter indigener Kinder« beinhalteten. Alle deutschen Mainstream Medien übernahmen die schockierende Meldung ungeprüft, mit reißerischen Schlagzeilen.
»Kanadas Regierungschef Justin Trudeau forderte in der vergangenen Woche, das Land müsse ‚Lehren aus der Vergangenheit ziehen‘,« so die Tagesschau am 1.7., »deutete aber auch an, die Schuld liege größtenteils bei der katholischen Kirche.«
In Kanada wurden als Reaktion auf die hetzerischen Schlagzeilen mindestens 45 katholische Kirchen angegriffen, 17 davon angezündet oder niedergebrannt. Laut CBN News steckten dahinter »linksextreme Terroristen mit einer Marxistischen Ideologie, die gläubige Kanadier in Angst und Schrecken versetzen wollen.«
Nun stellt sich heraus, das mindestens eines der betroffenen Gräber einfach nur ein Friedhof war, wie Global News berichtet: Das Grab in Cranbrook, British Columbia, in dem in der Nähe von einem katholischen Internat 182 Leichen per Bodenradar gefunden wurden.
»Es gibt keine Sensation, das ist einfach nur ein Friedhof,« so die ehemalige Häuptlingsfrau des St. Mary‘s Indianerstammes und ehemalige Schülerin des Kootenay Internats Sophie Pierre. »Wir wussten schon immer, dass es den gibt. Die Tatsache, dass es auf einem Friedhof Gräber gibt, sollte niemanden wundern.«
Die Gräber hätten früher Holzkreuze gehabt, die inzwischen verrottet seien, so Pierre. Ob darunter Schulkinder waren, sei noch gar nicht bekannt. Es sei durchaus möglich, dass dort auch Schüler des Internats beerdigt wurden, die an Tuberkulose o.ä. verstorben seien, so Pierre. »Es ist ja auch ein Friedhof.«
Das Gründstück befindet sich nun auf einem luxuriösen Golfplatz, der von den örtlichen Indigenenstämmen betrieben wird.
Der kanadische Präsident hat sich noch nicht bei der Katholischen Kirche entschuldigt.


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