Chaim Noll:

Etwa die Hälfte der Juden wählt AfD

Während der sogenannte »Zentralrat« der Juden in Deutschland eine Wahlkampfempfehlung gegen die AfD ausgibt, haben viele Juden das Spiel durchschaut und die Partei gewählt, die ihre Gemeinde und ihre Bedrohung ernst nimmt, schreibt Chaim Noll auf Achse des Guten.

Vor einigen Tagen habe Noll ein Vorstandsmitglied einer jüdischen Gemeinde getroffen, schreibt er auf AchGut, und über die aktuelle Situation der Juden in Deutschland gesprochen. »Wir sprachen über … den Mitgliederschwund, das Abwandern der Jugend, die es leid ist, als Dekoration für staatliche Trauer- und Gedenkveranstaltungen herzuhalten, während in Wahrheit nichts für sie getan wird.«

Die 13 Millionen Euro, die der »Zentralrat« von der Bundesregierung im Jahr erhalte, verbrauche er »für sich und seine Selbstdarstellung, für den Unterhalt seines Apparats und seiner Funktionäre.« Die Stimmung in der Gemeinde sei derart desolat, dass etwa die Hälfte der Mitglieder die AfD wählten.

Wenn der »Zentralrat« dazu aufrufe, die AfD aus den Parlamenten zu verbannen, müsste er also auch »einen beträchtlichen Teil der Mitglieder seiner Gemeinden ‚verbannen‘, denn die AfD wird von vielen deutschen Juden gewählt.«

Die AfD gelte unter Juden »als die einzige Partei, die ihr existenziell drückendstes Problem benennt und angeht: die Bedrohung der deutschen Juden durch militante Muslime.« Etwa 9.300 jüdische Kinder gebe es noch in Deutschland, Tendenz fallend, »dank der Unfähigkeit des hoch dotierten Zentralrats, den ihm unterstehenden Gemeinden eine Zukunft zu sichern.«

Diesen wenigen jungen Juden stehe »eine halbe bis ganze Million junger Muslime« gegenüber, »auf Schulhöfen, in Nahverkehrsmitteln, im öffentlichen Raum. Ohne Leibwächter und gepanzerte Limousinen, wie sie die Zentralrats-Funktionäre zu ihrem Schutz beanspruchen. Wenn es so weitergeht, wird sich das Problem des Zentralrats mit der AfD erübrigen, weil es keine Juden mehr in Deutschland gibt, die diese Partei wählen könnten.«

 

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Sven von Storch

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