Der viermalige Premierminister Mark Rutte (Volkspartei VVD) reichte bei König Willem-Alexander in Den Haag seinen Rücktritt ein, der eigens aus dem Urlaub aus Griechenland zurückkehren musste. Rutte besprach mit dem Staatsoberhaupt die Bildung einer Übergangsregierung, bis Neuwahlen stattfinden können, voraussichtlich im November.
Massive Proteste niederländischer Landwirte gegen die Kampagne der Regierung, Kunstdünger im Namen des »Klimas« zu verbieten, haben das kleine Land von 17,5 Millionen Einwohnern erschüttert. Die Niederlande sind erstaunlicherweise der zweitgrößte Agrarexporteur der Welt nach den USA. Ministerpräsident Mark Rutte ist Mitglied des Weltwirtschaftsforums WEF und hat die Niederlande zum Hauptsitz des WEF Food Innovation Hub gemacht, das Länder wie Sri Lanka zerstört hat.
2022 sind die Asylanträge in NL um ein Drittel auf 46.000 gestiegen und könnten 70.000 erreichen. Die VVD wollte dem Massenansturm einen Riegel vorschieben, konnte sich aber mit den Koalitionspartnern der Christenunion und der Soros-nahen D66 nicht einigen. Wegen »unüberbrückbaren Differenzen« beschlossen die Koalitionäre am Freitag, die Regierung Rutte VI. aufzulösen. Der viermalige Ministerpräsident Rutte hat noch nie eine Amtszeit regulär beendet.
Bei Regionalwahlen im März gelang es der neu gegründeten BauernBürgerBewegung BBB unter der Führung der Journalistin Caroline van der Plas, nach den landesweiten Bauernprotesten aus dem Nichts die stärkste Partei bei den niederländischen Regionalwahlen im März zu werden (FW berichtete). Caroline van der Plas sagte, sie stünde bereit, nächste Premierministerin zu werden: »Wenn es dazu kommt, dann ist das halt so.«
BBB liegt derzeit in den Umfragen auf dem ersten Platz und würde nach heutigen Stand voraussichtlich 27 von 150 Sitzen im niederländischen Abgeordnetenhaus (Tweede Kamer) gewinnen. Ruttes VVD liegt mit 20 Sitzen auf dem zweiten Platz, Geert Wilders‘ Freiheitspartei PVV liegt mit den Grün-Linken gleichauf auf dem dritten Platz, mit 14 Sitzen.
Geert Wilders twitterte: »Rasche Neuwahlen!«
»Wir platzen aus allen Nähten, überschwemmt mit afrikanischen und arabischen Migranten, denen beim Wohnraum Vorrang eingeräumt wird, die sich kostenlos an Drei-Gänge-Menüs auf Luxuskreuzfahrtschiffen erfreuen, kostenlose Pflege und Sozialleistungen erhalten und als Dankeschön oft unsere Geschäfte plündern.
Wir brauchen keinen verdammten Ein- oder Ausschalter oder irgendwelche idiotischen, ineffektiven Regeln, wir brauchen einen knallharten ASYLSTOPP!
VVD und Die Christdemokraten (CDA) müssen lernen, dass ihnen das nie und nimmer mit den linken Gutmenschen von der ChristenUnion oder den Stickstofflinken von D66 gelingen wird, sondern nur mit dem Mut und dem gesunden Menschenverstand der PVV!«, so Wilders.
Die konservative Aktivistin Eva Vlaardingerbroek schrieb:
»Nach über zehn Jahren der globalistischen Zerstörungspolitik von Mark Rutte haben wir jetzt eine echte Chance, unser Land zurückzugewinnen.
Nach allem, was ich jetzt über die Situation sagen kann, denke ich, dass der Sturz des Kabinetts nur Show ist. Die ‚Uneinigkeit‘ über die Einwanderung, die sie als entscheidenden Faktor nennen, ist nicht das eigentliche Problem, da alle Regierungsparteien mehr Massenmigration befürworten, auch Mark Ruttes VVD.
Rutte scheint zu glauben, dass er dem niederländischen Volk vormachen kann, dass er dieses Mal tatsächlich eine strengere Einwanderungspolitik will, und er glaubt, dass er wiedergewählt wird, wenn er diese falschen Versprechungen macht.
Fallt nicht darauf rein!
Wir können ihn nicht noch einmal gewinnen lassen.
Wenn das niederländische Volk aufhört, auf seine Lügen hereinzufallen, und ihn und seine globalistische Politik ein für alle Mal loswird, können wir Dinge tatsächlich umkehren, die Enteignung unserer Bauern stoppen, die Einwanderung zurückdrängen und unsere nationale Souveränität von Organisationen zurückerobern wie die EU und das WEF.
Mit anderen Worten: Das ist eine riesige Chance für uns.
Beten wir, dass genügend Menschen aufgewacht sind und dieses Mal tatsächlich für Veränderungen stimmen.
Wir werden keine zweite Chance bekommen.«


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