Donald Trumps Justizminister Bill Barr hatte 2019 den Sonderermittler John Durham (Foto) berufen, um zu untersuchen, wie es zu den haltlosen Anschuldigungen einer »Russland-Verschwörung« gegen die Trump-Kampagne 2016 und dem Lauschangriff des FBI gegen einen Präsidentschaftskandidaten gekommen sei. Seit 2021 wurden mehrere niedere Beteiligte angeklagt oder verurteilt:
- der FBI-Anwalt Kevin Clinesmith, der sich schuldig bekannte, eine E-Mail gefälscht zu haben, um Trump-Mitarbeiter Carter Page verdächtig erscheinen zu lassen; Clinesmith wurde im Januar zu gemeinnütziger Arbeit und 12 Monate auf Bewährung verurteilt;
- der russische Informant Igor Danchenko, dessen Prozess im Oktober 2022 beginnen soll, und dessen Aussagen die Grundlage für das erfundene »Steele-Dossier« der Clinton-Kampagne bildete;
- und Anwalt Michael Sussmann der demokratischen Kanzlei Perkins Coie, der 2016 einen Hacker beauftragt haben soll, Donald Trump zu hacken, und gegenüber dem FBI verschwiegen habe, für die Clinton-Kampagne zu arbeiten, als er dem FBI erfundene Informationen über einen angeblichen direkten Draht zwischen Trump und dem Kreml zugespielt hat. Sussman wurde am 1.6. von einer Jury freigesprochen, der mehrere Obama- und Clinton-Spender angehörten.
Während dem Sussmann-Prozess sagte der ehemalige Wahlkampfleiter Hillary Clintons Robby Mook aus, Clinton selber habe die Anweisung gegeben, die erfundenen Infos über Trumps »geheime Serververbindung mit Russland« an die Presse durchzustechen. Trotzdem sind weder Hillary Clinton noch weitere hochrangige Mitwisser bisher angeklagt worden.
Am 5. Januar 2017, als die Vereidigung Donald Trumps bevorstand, trafen sich Präsident Barack Obama, Vize-Präsident Joe Biden, die damalige Nationale Sicherheitsberaterin und jetzige innenpolitische Beraterin Bidens Susan Rice, und Generalstaatsanwältin Sally Yates mit FBI-Chef James Comey, CIA-Chef John Brennan und Geheimdienstchef James Clapper im Oval Office, um zu planen, wie man die FBI-Überwachung Donald Trumps auch während dessen Amtszeit fortführen könne. Keine dieser Personen ist je dafür belangt worden, den US-Geheimdienstapparat unter einem fadenscheinigen Vorwand gegen die Nachfolgeregierung instrumentalisiert zu haben.
»Durham hat euch an der Nase herumgeführt!« schreibt die ehemalige Newsmax-Reporterin im Weißen Haus Emerald Robinson auf Substack, und nannte die Durham-Ermittlung »eine Farce … um die Öffentlichkeit zu täuschen«.
»Woher ich das weiß?« schrieb Robinson. »Ich habe richtig vorhergesagt, dass die Durham-Ermittlung eine Farce sein würde, weil die Huber-Ermittlung (in die Clinton-Stiftung) eine Farce war, die Hillary-Clinton-E-Mail-Ermittlung eine Farce war, die Huma-Abedin-Laptop-Ermittlung eine Farce war und die Jeffrey-Epstein-Ermittlung eine Farce war. Ihr versteht schon. Ich habe richtig vorhergesagt, dass die Bundesregierung niemals gegen sich selbst ermittelt, wenn Demokraten beteiligt sind. Nennen wir es Emeralds Gesetz.«
»Habt ihr wirklich geglaubt, dass John Durham zwei Jahre brauchte, um die Spygate-Verschwörer anzuklagen? Ist euch nicht aufgefallen, dass er nur ein paar niedere Beamte kurz vor der Verjährungsfrist angeklagt hat? Weil es immer sein Job war, Spygate reinzuwaschen.«


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