Von Samia Sittel-Faraj
Der Amazonas brennt, und die Welt sieht weg.
Von Januar bis Oktober waren fast 5 Millionen Hektar Land von Waldbränden betroffen.
Der Amazonas spielt eine entscheidende Rolle für die Welt: Er sorgt für Niederschlag in einem großen Teil von Südamerika und hat eine zentrale Funktion im Kampf gegen die globale Erwärmung und den Klimawandel.
Wir hatten dieses Jahr über 4000 Waldbrände (100 % mehr im Vergleich zum Vorjahr).
Der Amazonas beherbergt eine immense Artenvielfalt mit Tausenden von Pflanzen- und Tierarten, von denen einige noch unbekannt oder schlecht erforscht sind.
Der Amazonas steht in Flammen, seine Tiere sind bedroht, aber die Welt gibt vor, es nicht zu sehen. Der Amazonas ist das größte Flusssystem der Welt.
22 Millionen Brasilianer leben dort, darunter viele geschützte indigene Völker.
Der Amazonas ist die Heimat von mehr als 430 indigenen Stämmen, darunter Yanomamis, Ashaninka, Matis, Marubos und Kayapos.
Warum brennt also jetzt der Amazonas? Nach dem Regierungswechsel sollte doch alles besser werden. Europa finanziert schließlich eine Unmenge von Umweltorganisationen. Trotzdem brennen doppelt soviele Wälder wie vor Lulas Amtsantritt.
Soll diese Vielzahl an internationalen Organisationen nicht den Regenwald schützen.
Die Antwort sollte uns in Europa schockieren: Denn diese Waldbrände sind nicht natürlich; sie sind kriminell und durch direktes menschliches Handeln eben dieser EU-finanzierten „Umweltschutz“-NGOs verursacht.
Die Besorgnis über die Brände im Amazonas ist so groß, dass in Brasilien ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingerichtet wurde, um ausländische Spenden an diese brasilianischen Umweltorganisationen zu untersuchen.
Der Untersuchungsausschuss fand Hinweise darauf, dass 80 % der von internationalen Organisationen gesendeten Gelder zum Schutz des Amazonas von ihrem ursprünglichen Zweck abgezweigt wurden.
Und was macht Präsident Lula, der mit dem Versprechen gewählt wurde, den Amazonas zu schützen? Er verteidigt diese NGOs - was darauf hindeutet, dass sie als Fassade für die Umleitung internationaler Gelder zum Schutz des Amazonas genutzt werden.
Bundeskanzler Scholz, wenn Sie auf den »Kaiser Nero« von Brasilien treffen, denken Sie daran, dass der Amazonas brennt, und das Geld der deutschen Steuerzahler, das Sie Lula übergeben, wird weder das Wohlergehen der indigenen Völker noch den Schutz des Regenwaldes fördern wird!
Im Gegenteil: Sie werden eine Regierung finanzieren, die nicht nur unfähig ist, sich um die Umwelt zu kümmern und sie zu erhalten, sondern in Brasilien eine Diktatur einführt, in der Menschen ohne ordentliches Verfahren verhaftet und monatelang eingesperrt werden.
Wir haben mehr als 1500 politische Gefangene, von denen 30 jüngst zu Haftstrafen von bis zu 17 Jahren verurteilt wurden, ohne jegliche Vorstrafen, nur weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausgeübt haben!
In der Zwischenzeit wird der Amazonas weiterhin brennen, seine Tiere werden sterben, und seine indigenen Völker werden die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums erleiden.
SOS Welt! Der Amazonas steht in Flammen!
Wenn Ihnen der Regenwald am Herzen liegt: Sehen Sie nicht weg!
Video: Brasilianische Opposition demonstriert in Berlin gegen den Besuch Lulas
Samia Sittel-Faraj ist Vorsitzende der Konservativen Liga Brasiliens in Deutschland


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