Der »Studentenführer« Borić beteiligte sich nicht nur über zwei Jahre lang an vorderster Front bei den gewaltsamen linksextremen Ausschreitungen in Chile, bei denen seit 2019 dutzende Menschen gestorben sind – er ist auch ein erklärter Israelhasser und Terrorunterstützer, der Israel des »Völkermordes« beschuldigt und den Terroristen damit das Wort redet.
Als die jüdische Gemeinde in Chile Borić vor zwei Jahren zum jüdischen Neujahr ein traditionelles Geschenk aus süßem Honig machte »um eine tolerantere, sozialere und respektvollere Gesellschaft zu unterstützen«, antwortete Borić: »Vielen Dank, aber Sie könnten damit anfangen, zu verlangen, dass Israel das illegal okkupierte palästinensische Land zurückgibt.«
Es gab noch nie einen Staat »Palästina«. Das biblische Judäa und Samaria wurde 1948 illegal von Jordanien okkupiert, 1968 von Israel befreit und 1995 mit den Osloer Verträgen zwischen Jassir Arafat und Jitzhak Rabin in drei Zonen A, B, und C aufgeteilt. Juden dürfen nur in der Zone C wohnen. In der Zone A droht ihnen Lebensgefahr. Es gibt keine jüdischen »Siedlungen« in der Zone A.
Borić unterstützt den Boykott von Juden in Judäa und Samaria. »Borić hat jeden Antrag gegen Israel unterstützt, Israel im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einen Mörderstaat genannt und unterstützt stets den Boykott von Israel«, so Gabriel Colodro, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Chile. »Wir werden ihn an seinen Taten und nicht seinen Worten messen.«
Es ist jedenfalls kein Wunder warum die antisemitischen deutschen Medien den Sozialisten Borić feiern. Er ist einer von ihnen.


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