»Farbrevolution« stürzt Bangladesch ins Chaos

Massaker an Hindus nach US-Putsch in Bangladesch

Bei der jüngsten US-Farbrevolution herrscht Mord und Totschlag in Bangladesch, während muslimische Mobs hinduistische Tempel angriffen und Hindus massakrieren, die beschuldigt werden »indische Spione« zu sein. Die EU begrüßte den blutigen, westlich gelenkten Putsch.

Freie Welt

»Bangladesch wurde ins Chaos gestürzt, nachdem islamistische Extremisten die Unruhe ausgenutzt haben, um eine Welle von Terror und Gewalt gegen Hindus zu entfesseln«, so Business Today. »Überall im Land wird von islamistischen Banden berichtet, die die Häuser von Hindus angreifen, niederbrennen und Frauen entführen, in einer schrecklichen Gewaltspirale der Anarchie.«

Premierministerin Sheikh Hasina regierte Bangladesch seit 2009. Sie ist die Tochter des ersten Präsidenten des Landes, Sheikh Mujibur Rahman, der 1971 Bangladesch (ehemals Ostpakistan) in die Unabhängigkeit führte und 1975 bei einem Militärputsch getötet wurde. Sheikh Hasina ist Muslima, verfolgte aber einen Kurs der freundschaftlichen Beziehungen zu Indien und zum Präsidenten Narendra Modi, und schützte die Hindu-Minderheit (7%) im überwiegend (90%) muslimischen Bangladesch. Sheikh Hasina verfolgte auch eine Politik der freundschaftlichen Beziehungen zu Russland und China. Nun, da sie gestürzt wurde, fürchten viele einen Genozid an Hindus in Bangladesch.

Sheikh Hasina hatte offen die US-Regierung beschuldigt, zu versuchen, ihre Regierung mit einer »Farbrevolution« zu stürzen.

Am 20. März 2022 besuchte die ehemalige US-Vizeaußenministerin Victoria Nuland Bangladesch, um die Regierung von Premierministerin Sheikh Hasina »dazu zu zwingen, sich dem US-NATO-Kriegskurs gegen Russland anzuschließen«, berichtete die linke Website WSWS.

Mit einer Bevölkerung von 171 Millionen ist Bangladesch von einem der ärmsten Länder der Welt zu einem erfolgreichen Textil-Exporteur gewachsen, hauptsächlich in die EU% (51%) und die USA (25%). Gleichzeitig war Sheikh Hasina nicht bereit, die Beziehungen zu Russland zu kippen, das Weizen, Dünger, Maschinen, frisches und getrocknetes Obst liefert und Bangladeschs größtes Kraftwerk baut, das Rooppur Nuclear Power Plant, das mit einem Darlehen der russischen Regierung über 12,65 Milliarden $ finanziert wird, so WSWS.

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs hat die Biden-Regierung Druck auf Bangladesch ausgeübt, um die NATO im Krieg zu unterstützen und Russland fallen zu lassen, im Namen der »Demokratie«. Im Jahr 2023 kündigte US-Außenminister Antony Blinken Sanktionen gegen Personen in Bangladesch an, die »den Prozess der demokratischen Wahl untergraben«. Premierministerin Hasina beschuldigte die Biden-Regierung, »Regime Change« anzustreben und »die Demokratie in ihrem Land beseitigen« zu wollen.

Im Mai 2024 beschuldigte Sheikh Hasina die USA, Bangladesch territorial spalten zu wollen. »In demselben Monat enthüllte sie, dass ihr ein leichter Sieg bei den Wahlen im Januar versprochen worden war – im Gegenzug für die Erlaubnis, einen westlichen Luftwaffenstützpunkt auf Bangladeschs St.-Martins-Insel im Golf von Bengalen aufzubauen. Ihre Regierung lehnte den Vorschlag ab und hielt an ihrer langjährigen außenpolitischen Neuralität fest, die Mitgliedschaft in irgendwelchen Militärblöcken ausschließt«, so Sputnik News.

Die US-Agentur für globale Medien und ihr Sender Voice of America unterstützte einen Boykott der Wahlen im Januar, die Hasina gewann. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Mathew Miller, behauptete, die Wahl sei »nicht frei oder fair« gewesen.

Russland hat den US-Botschafter Peter Haas beschuldigt, sich in die inneren Angelegenheiten Bangladeschs einzumischen, indem er anti-Regierungs-Demonstrationen unterstützte und sich mit Oppositionsführern traf. Haas trat im Juli 2024 zurück und verließ das Land, ohne sich bei der bangladeschischen Regierung zu bedanken, was in diplomatischen Kreisen als Affront gilt.

Der Moskauer Blogger Andrew Korybko nannte die Vorgänge in Bangladesch »eine totale Farbrevolution« und einen »Hybridkrieg« gegen das Land, der »eigentlich Teil des größeren Hybridkriegs gegen Indien ist, der von den herrschenden liberalen Globalisten der USA aus ideologischen Gründen geführt wird, deren Ziele denen ihrer konservativen nationalistischen Politrivalen widersprechen, die Indien als Partner respektieren.«

»Die Implikationen sind immens: Nämlich, dass der indische Premierminister Narendra Modi gezwungen sein könnte, seinen Standpunkt gegenüber dem Westen zu verschärfen, trotz seiner Absichten, die Beziehungen zu normalisieren und auszubauen«, schrieb Korybko.

Bloggerin Aayushi Rana nannte die Ereignisse in Dhaka einen »finsteren Plan«, bei dem »düstere Gestalten« aus »entlegenen Ecken der Welt ... die Fäden ziehen und die Proteste mit einem toxischen Cocktail aus Hass und Desinformation anheizen. Diese ausländischen Akteure haben gemeinsam mit der extremistischen Opposition Bangladeschs, der BNP, eine Kampagne der polarisierenden Propaganda inszeniert, die darauf abzielt, Zwietracht zu säen und das Land zu destabilisieren.«

Am 5. August gelang der von den USA angeführten Farbrevolution der Erfolg, indem eine radikale muslimische Militärregierung installiert wurde, was zu einer Explosion von Gewalt gegen Hindus führte.

Anstatt die Absetzung der gewählten Premierministerin zu verurteilen, forderte EU-Außenvertreter Josep Borrell »einen geordneten und friedlichen Übergang zu einer demokratisch gewählten Regierung.«

Was keinen Sinn ergibt, denn schließlich hat der Westen gerade scheinbar die demokratisch gewählte Regierung Bangladeschs weggeputscht.

 

 

Sven von Storch

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