Deutsche Medien und Politiker gaben 2017 bis 2021 ohne Belege Jair Bolsonaro die Schuld an angeblich katastrophalen Waldbränden in Brasilien. Ähnliche Brandrodungen im sozialistisch regierten Bolivien ignorierten sie, genau wie Bolsonaros enormen persönlichen Einsatz für die indigenen Völker und die Umwelt Brasiliens. Viele Indigene gingen nach den umstrittenen Wahlen 2022 auf die Straße, um gegen Lulas angeblichen Wahlbetrug zu demonstrieren.
Nun zeigt sich laut einem Bericht der Rainforest Foundation USA ein »beunruhigender Trend«: Die Brände im brasilianischen Amazonas seien in den ersten 7 Monaten 2024 um 76 % gegenüber 2023 gestiegen.
Laut dem brasilianischen Nationalinstitut für Weltraumforschung (INPE) gab es bis Juli 2024 fast 25.000 Brände, die höchste Menge seit 2005.
Allein im Juli wurden 11.434 Brände verzeichnet, ein Anstieg von 98 % im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. An einem einzigen Tag, dem 30. Juli 2024, habe es 1.348 Brände gegeben, so der Bericht.
Nach dem Amtsantritt von Ignacio Lula da Silva am 1.1.2023 habe es einen deutlichen Anstieg der Brände gegeben, so die Umweltorganisation, mit mindestens 26,4 Millionen Hektar Brandfläche, ein Anstieg von 35,4% gegenüber 2022 entspricht.
Anders als bei Bolsonaro gaben die deutschen Medien Lula da Silva nicht die Schuld an den Bränden.


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