Carlson zitierte den Austausch zwischen US-Staatssekretärin für Auswärtiges Victoria Nuland und Senator Mark Rubio aus Florida am 8.3., bei dem Rubio Nuland fragte, ob es Biowaffenlabore in der Ukraine gebe (Freie Welt berichtete). Anstatt zu dementieren, gab Nuland zu, dass die Ukraine »biologische Forschungseinrichtungen« habe, und dass die USA »sehr besorgt« seien, »dass russische Streitkräfte diese einnehmen könnten.«
Anstatt nachzuhaken, warum das US-Verteidigungsministerium seit 2005 ausgerechnet Biolabore im ärmsten Land Europas an der Grenze zu Russland finanzieren, lieferte Rubio Nuland eine Steilvorlage, zu betonen, wenn jetzt im Krieg etwas mit diesen hochgefährlichen Biolaboren schiefgehe, sei dies automatisch und gesichert »die Schuld der Russen.« Es klang wie eine prophylaktische Absicherung.
Im Gespräch mit Carlson sagte die ehemalige demokratische Abgeordnete aus Hawaii Tulsi Gabbard: »Man kann den Ernst dieser Situation nicht überbetonen. Erstens hat Nuland es nicht bestritten, als sie gefragt wurde, ob es biologische oder chemische Waffen in der Ukraine gibt. Wenn es die gibt, wäre das offenkundig ein Verstoß gegen die Biowaffenkonvention.«
Zweitens war Nuland eher damit beschäftigt, die eigene Mitschuld abzuwehren und mit dem Finger auf die Russen zu zeigen, anstatt »wie ein verantwortungsvoller Politiker« zu überlegen, wie man solche Kampfstoffe in der aktuellen Situation sichern könne, so Gabbard.
»Das ist der Gipfel an Verantwortungslosigkeit«, so Gabbard. »Sollte der Krieg in der Ukraine nicht heute enden, dann sehen wir uns der ernsthaften Gefahr ausgesetzt, dass eines oder mehrere dieser Labore beschädigt wird, und uns eine neue globale Pandemie ins Haus steht.«
»Diese Labore, die die USA in der Ukraine und weltweit finanziert, müssen sofort geschlossen werden. Sie stellen eine ernsthafte Bedrohung der ganzen Welt dar«, so die erste Hindu-Kongressabgeordnete der USA.


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