In einem Gespräch mit Präsident Wladimir Putin in St. Petersburg behauptete der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko, Moskau hätte in einem einzigen Gefecht mindestens 15 in Deutschland hergestellte Leopard-Panzer und über 20 in den USA hergestellte Bradley-Kampffahrzeuge ausgeschaltet, so das in der EU zensierte Russia Today (hier im Video).
Putin behauptete, Russland habe »noch nie an einem Tag so viel zerstört«, und wies darauf hin, dass die ukrainischen Einheiten »vollständig mit ausländischer Hardware ausgerüstet« seien.
Putin behauptete auch, Russland habe eine Reihe westlicher Söldner, die in der Ukraine dienten, getötet. Putin machte deren »Dummheit« verantwortlich. Zu den Söldnern gehörten Berichten zufolge auch polnische und deutsche Freiwillige.
Vergangene Woche berichtete die New York Times, das ukrainische Militär habe in den ersten zwei Wochen der Gegenoffensive 20 % seines Materials, darunter viele vom Westen bereitgestellte Fahrzeuge, verloren. Am 11. Juli behauptete der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, die Ukraine habe seit dem 4. Juni 26.000 Soldaten und 3.000 Einheiten militärischer Ausrüstung verloren.
Medienberichten zufolge seien die westlichen Unterstützer Kiews über die langsamen Fortschritte der Ukraine auf dem Schlachtfeld beunruhigt. Das Wall Street Journal behauptete, westliche Beobachter seien »erschüttert« über die »schnellen Verluste«.
Der Westen habe allerdings gewusst, dass die ukrainische Gegenoffensive zum Scheitern verurteilt war, so das Wall Street Journal, da das Matrerial nicht ausreiche und der Luftraum von Moskau kontrolliert werde. »Ohne Luftüberlegenheit würde Amerika niemals versuchen, eingerichtete Verteidigungslinien zu erobern, aber (die Ukrainer) haben keine Luftüberlegenheit«, so der pensionierte Oberstleutnant John Nagl zum Wall Street Journal. »Man kann gar nicht genug betonen, wie wichtig Luftüberlegenheit ist, um eine Bodenoffensive ohne massive Verluste zu führen.«


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