Suche nach Tagebuch von Joe Bidens Tochter mit Missbrauchsvorwürfen

Hausdurchsuchungen bei regierungskritischen Journalisten in USA

Stasi-Methoden erreichen nun auch die USA, Heimat der Presse- und Meinungsfreiheit: Am Do. 4.11. durchsuchte das FBI Wohnungen von Enthüllungsjournalisten von »Project Veritas«, angeblich auf der Suche nach einem skandalösen Tagebuch von Joe Bidens Tochter Ashley Biden.

Freie Welt

Am 28. Oktober 2020, kurz vor der US-Wahl, hatte die konservative Webseite National File das 112 Seiten lange, handschriftliche Tagebuch von Ashley Biden (39) veröffentlicht, in dem es u.a. um ihre Scheidung, ihren Kampf gegen Drogensucht und auch möglicherweise sexuellen Missbrauch durch den amtierenden US-Präsidenten geht.

In dem Tagebuch schreibt die Tochter des US-Präsidenten, sie habe als Kind mit ihrem Vater auf »vermutlich unangemessene Weise« geduscht und werde als Erwachsene von Sexsucht geplagt. „Wurde ich (als Kind) missbraucht?“ schreibt Ashley Biden. »Ich glaube schon. Ich kann mich nicht erinnern, aber ich erinnere mich an das Trauma.«

Ähnlich wie der Fall von Hunter Bidens Laptop samt Heimpornos und Videos von  Drogenmissbrauch wurde das Tagebuch von Ashley Biden von der Mainstream-Presse vor der Wahl 2020 völlig totgeschwiegen. (Kaum vorstellbar, dass die MSM ähnlich brisantes Material nicht thematisiert hätten, wenn es die Familie von Donald Trump betroffen hätte.)

Das FBI durchsuchte am Donnerstag die Privatwohnungen von Project Veritas Chef James O’Keefe sowie Mitarbeiter Spencer Meads, angeblich auf der Suche nach dem Tagebuch, das O’Keefe 2020 erhalten hatte, aber nicht veröffentlicht hatte. O’Keefe hatte das FBI kontaktiert und freiwillig angegeben, Kopien des Tagebuchs erhalten zu haben.

Dass das FBI ein Jahr später das angeblich gestohlene Tagebuch als Vorwand nimmt, um Hausdurchsuchungen bei O’Keefe und seinen Mitarbeitern anzuordnen deutet darauf hin, dass Project Veritas möglicherweise daran gehindert werden soll, an anderen Enthüllungsgeschichten bezüglich der Biden-Regierung zu recherchieren.

James O’Keefe begann seine Karriere als Enthüllungsjournalist 2009 mit Internet-Pionier Andrew Breitbart und dem ersten handfesten Skandal der Obama-Regierung, als O’Keefe mit versteckter Kamera dokumentierte, wie Mitarbeiter des Obama-nahen Sozialprojektes ACORN ihm Tipps beim Einrichten eines Puffs für minderjährige Illegale Migranten, Sozialbetrug und Steuerhinterziehung gaben.

Seitdem dokumentiert Project Veritas mit versteckter Kamera Skandale wie den Stimmenkauf durch demokratische Aktivisten in der Somalischen Gemeinde von Minnesota, die politische Manipulation bei CNN und die Zensur durch Twitter und Facebook.

 

Video: James O'Keefe im Gespräch mit Sean Hannity (Englisch)

Sven von Storch

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