Auf dem Bundesparteitag des BSW tritt Sarah Wagenknecht von der Parteispitze zurück

BSW: Schwache Umfragewerte, neuer Name, Partei ohne klares Profil

Neue Führungsspitze sind Fabio De Masi als Parteivorsitzender und Amira Mohammad Ali als Co-Vorsitzende der Partei, die sich auch einen neuen Namen gegeben hat.

Fabio De Masi


Sarah Wagenknecht tritt als Parteivorsitzende zurück des BSW zurück. Das Kürzel BSW steht nun auch nicht mehr stellvertretend für Sarah Wagenknecht, sondern für: "Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft". Ein Spagat, zwischen dem was war, und der Programmatik, die kommen soll.

BSW 2024 gegen die AfD gegründet

Wir erinnern uns: Die Abspaltung von der SED-Nachfolgepartei "Die Linke" geschah im Januar 2024. Für  Sarah Wagenknecht ein gelungener Coup. Sie erstrahlte im Rampenlicht, konnte mit Charme und Persönlichkeit bei vielen Wählern punkten. Sie vertrat konservative Ansichten, setzte Themen wie den EU-Austritt  und diplomatische Lösungsansätze für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine ein. Mit Kalkül, den insbesondere in den östlichen Bundesländern sollte damit der AfD die Wähler bei der bevorstehenden Bundestagswahl abgeworben werden. Mit einem Zweitstimmenanteil um 10% gelang ihr dies im Osten der Republik auch.

Der Einzug in den Bundestag gelang dagegen denkbar knapp nicht. mit 4,98% scheiterte sie an der 5% Hürde.

Neue Parteispitze: Fabio De Masi und Amira Mohammad Ali

Wie Apollo News berichtet, wurden den neuen Vorsitz mit großer Mehrheit der Delegierten gewählt. De Masi, seit 2014 im Europäischen Parlament, war von 2017 bis 2021 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Bundestag. Der Diplom-Volkswirt und Masterabschlüssen in internationalen Beziehungen und internationaler Volkswirtschaft verließ Die Linke im Jahr 2022, um sich 2024 dem BSW anzuschließen. Seine Co-Vorsitzende, Mohammad Ali, Rechtsanwältin, von 2019 bis 2023 Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag. Man kennt sich.

"Wir werden keine Koalition mit der AfD machen.", sagte De Masi im Welt Interview.

Im Welt-Interview vertritt De Masi erneut die großen politischen Unterschiede zwischen AfD und BSW mit Blick auf Rente, Rüstungs- und Wirtschaftsziele beider Parteien. Einer reinen Anti-AfD Koalition werde man aber ebenfalls nicht beitreten. Stattdessen plädierte er für Minderheitsregierungen, die sich ihre Mehrheiten jeweils suchen müssten.

Schwache Umfragewerte

Die Umfragewerte auf Bundesebene liegen derweil zwischen drei und vier Prozent. Ob es De Masi gelingt, das BSW in der Zeit nach Sarah Wagenknecht weiter gesellschaftsfähig zu machen, insbesondere in den Ländern des Ostens, bleibt fraglich. Die Menschen haben nicht vergessen, was ihnen unter dem Sozialismus der SED angetan worden ist. Eine linke Partei wird es vor diesem Hintergrund sehr schwer haben, eine gewichtige Rolle zu spielen.

Sven von Storch

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Comments

Else Schrammen

08.12.2025 | 15:29

Und was für ein Profil das BSW hat! Stramm marxistisch-leninistisch-stalinistisch! Das blinkt - wie La Merkel -  rechts und biegt daqnn nach links ab. Nur soll das nicht so offensichtlich daherkommen! 

Ich gehe davon aus, dass der BSW gegründet wurde, um die AfD in Ostdeutschland "im Zaum" zu halten. Ich sehe kaum Unterschiede zur LINKEN und wo die CDU mit dem BSW regiert, geht es weiter bergab !

Neue Spalt-Partei,....neue Namen ??

Eine Mischung aus Fussball-Spieler und Box-Champions könnte Oma meinen ? Unsere Goldstücke werden sich bedanken ?

Wagenknechte und andere Knechte haben sowieso fertig und werden von KI ersetzt !

Fr.Wagenknecht hätte besseren Dienst getan,sich der AFD anzuschließen ,damit es bald im Täuschland  wieder Lichtblicke gibt ,bevor die Windräder stehen !E5X6X48

Die Linken haben so aufgeholt, weil ihre Frontfrauen lauter echte Berliner sind. Die BSW hat um viele Prozente verloren, weil ihre Frontleute lauter Migranten sind.

Wo gibt es denn bei diesem BSW, egal ob von der Wagenknecht oder nun von diesem De Masi geführt und befohlen, einen Unterschied zur Linken?? Es war und ist einfach eine 2. linke Partei, die kein vernünftiger, denkender und erst recht kein sein Land, Deutschland, liebender Bürger wählen wird. Die Linke und das BSW wählen nur die, die entweder vom Sozialismus/Kommunismus noch immer nicht die Nase voll haben oder die, die diese menschenfeindlichen Systeme noch nie selbst erlebt und vor allem erlitten haben oder aber die, die in und von diesen Systemen persönlich profitieren, weil sie das Volk ausbeuten, unterdrücken und diktatorisch befehligen und daher Gleiches immer noch oder wieder tun (wollen).

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