Uneinigkeit der Union zum Rentenpaket stellt die Koalition vor Zerreißprobe

Bas droht Merz: Wenn Union patzt, wird es "unruhig"!

Die große Koalition leidet von Anbeginn unter der Führungsschwäche des Kanzlers Merz. An der Uneinigkeit der Union zur geplanten Verabschiedung des Gesetzentwurfes zur Rente zeigt sich erneut: Merz hat seine Truppen nicht im Griff. Längst wird das vorzeitige Ende der Koalition zu einer realistischen Machtoption für die Zeit nach ihm.

Bärbel Bas
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Die Junge Union (JU) bietet Merz die Stirn und verweigert die Zustimmung zum Rentenpaket der Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Wie ARD berichtet, lehnen die 18 Abgeordneten der JU den Gesetzentwurf rundweg ab: Die Folgekosten seien zu hoch und führten Deutschland weiter in die Schuldenkrise. Hauptkritikpunkt sei dabei, dass das Rentenpaket über 2031 hinaus wirke, und damit über den Koalitionsvertrag hinaus wirke.  Bis 2040 würde es so  zu einer finanziellen Mehrbelastung der jungen Generation von 100  Milliarden Euro kommen.

Merz zwischen den Fronten gefangen

Auf ihrem Deutschlandtag erinnert die JU Friedrich Merz, dass er ohne sie nicht Kanzler geworden wäre. Ohne die massive Unterstützung der jungen Politiker auf kommunaler Ebene, wäre Merz weder Parteivorsitzender, noch Kanzler geworden, so JU-Vorsitzender Johannes Winkel. Mit den Abgeordneten der jungen Union stehen ausreichend Stimmen hinter Winkel, um den Rentenkompromiss zwischen Union und SPD ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Der Koalitionspartner reagiert entsprechend gereizt. So berichtet Nius.de, Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas drohe Merz, dass es "unruhig" werde, sollte er die Union nicht geschlossen zur Abstimmung für das Rentenpaket stimmen. Das dürfte Friedrich Merz schmerzhaft vor Augen führen, wie hilflos er letztendlich der SPD ausgeliefert ist. So verlangt sie für ihre Koalitionsbereitschaft mit der Union, und damit zur Kanzlermachung Friedrich Merz, seit Beginn der Koalition große Opferbereitschaft des Kanzlers. 

Vorbeben eines Bruches der großen Koalition

Mit ihrer Drohung gegen Merz setzt Bas einen konfrontativen Ton, der erahnen lässt, dass auf beiden Seiten der Koalition bereits über die Zeit nach der GroKo nachgedacht wird. Dabei spielt sie darauf an, dass Friedrich Merz nicht vertrauenswürdig sei, sollte er nicht verhindern, dass die Wahl scheitert. Während die Koalition immer deutlicher Zerwürfnisse und Unvereinbarkeiten aufweist, zieht CSU Mann Söder bereits im Hintergrund seine Strippen. 

Sven von Storch

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Comments

Else Schrammen

18.11.2025 | 17:06

Natürlich kann die SPD dem Kanzler drohen, Der sitzt halt in der Klemme. Derweil sitzt König Lars auf seinem Thron, neben sich die stets keifende Königin Bärbel. Nun ratet mal,wer den Hofnarren macht. Allerdings sollte die SPD sich  nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Die hat sich von ihrem Auftraggeber - dem Wähler - viel weiter enrfernt als die jungen Wilden in der Union. Das Erwachen könnte für unsere Spezieldemokraten recht unsanft sein!

Werner Hill

19.11.2025 | 19:33

In reply to by Else Schrammen

Gleichzeitig mit der zunehmenden Entfernung vom Wähler hat sich die SPD offensichtlich dem Diktat der globalistischen Fremdherrschaft umsomehr angenähert bzw. unterworfen.

In etwas abgemilderter Form gilt das auch für die Union. Und ich habe zunehmend den Eindruck, daß die Strippenzieher beider Parteien das ganze böse Spiel so lenken, daß sie sich gegenseitig die antideutschen Bälle zuspielen können bzw. müssen.

Und etwa 39% der Wähler haben dieses Spiel immer noch nicht durchschaut - und wenn man Grün und Links dazurechnet, sind es sogar 60% ...

 

 

" ... zieht CSU-Mann Söder bereits im Hintergrund seine Strippen."

Vor allem dürften nach wie vor die gemeinsamen Strippenzieher ALLER Anti-AfD-Parteien hyperaktiv sein, weil sie ihre schmutzigen Felle davonschwimmen sehen. 

Da mag es durchaus gut für Deutschland sein, wenn es unruhig wird ...

Billionen-Merz hat sich von Anfang an verzockt, als er den Sozen das Billionengeschenk im Tausch für die Kanzlerschaft gemacht hat. 

GewerkschafterRATTEN und sozialdemokRATTEN, haben von Anfang an die Wühlarbeit zum Sturz von Merz begonnen. 

Eine Koalition hat immer Reibungspunkte, dass könnte man demokratisch sehen, aber was hier abläuft, kann man sich täglich in der geschlossenen Psychiatrie anhören. Das ist nicht mehr normal. 

Es geht um die Rentensicherheit und eine Ausgewogenheit zwischen den Generationen. Anderseits werden die völlig falschen Probleme angesprochen. Wäre es nicht klüger, die Besteuerung von Renten abzuschaffen? Was die Schwarzkittel und Roten Möpse da zelebrieren, nennt man gegeneinander aufhetzen. Der CDU und der SPD traue ich zu, durch Hinterlist die Renten zu kürzen, um die Renten der Ukraine zu finanzieren.

Ekkehardt Fritz Beyer

19.11.2025 | 08:44

... „Dabei spielt sie darauf an, dass Friedrich Merz nicht vertrauenswürdig sei, sollte er nicht verhindern, dass die Wahl scheitert.“ ...

War dieses verlogene https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich jemals vertrauenswürdig?

Wobei m. E. nun auch für ihn gilt, was die AfD einst erfolgreich vom Ole forderte!!! https://www.focus.de/politik/deutschland/wird-die-afd-der-grosse-profiteur-der-neuwahlen-wir-binden-millionen-von-waehlern_ba6a1006-abeb-485d-b1e7-afc6690b430b.html

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