Er stritt stets inbrünstig gegen Auffassungen zur Anpassung der Sitten gemäß dem ausschließlichem Nutzen und der Mehrheitsmeinung [Anm.: Utilitarismus der Moral] sowie gegen allzu freizügige der Wahrheit widersprechende Wege des Denkens [Anm.: Relativismus im Denken], und auch gegen eine Erkenntnis und Wissenschaft von den Dingen einzig gemäß dem Wahrnehmungsvermögen des Menschen [Anm.: Positivismus der Erkenntnis].
Durch die Würde seines sittlichen Ernstes und erstaunliche Bildung reichte er weit über das Feld der Glaubenslehre und Religion hinaus, indem er, durch die Verteidigung der von alters her erlangten Sitten und Tugenden der Europäer und die Pflege von Kultur und Geistesbildung, einen großen Beitrag insbesondere zur Bewahrung der abendländischen Lebensweise leistete.
Zum obersten Hirten gewählt nahm er den Namen des Benedikt an, jenes Benedikts von Nursia, Abtes und Mönchsordensgründer eingedenk, der als einer der Schutzpatrone Europas verehrt wird, welche die Grundlagen sowie die Vielfalt der Völker und Nationen Europas repräsentieren sollen. Tatsächlich geht es für die heutigen Gemeinwesen und Nationen Europas um nicht weniger!
Was bliebe darüber hinaus zu sagen? Behalten wir Papst Benedikt XVI. im Sinne dieses Auftrages dankbar in Erinnerung!
Ruhe er in Frieden!


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