Harte Haltung Teherans zu einem möglichen Abkommen
Ali Nikzad betonte, dass die Entscheidung über Krieg, Frieden oder Verhandlungen ausschließlich beim Obersten Führer Mojtaba Chamenei liege. Dieser habe bisher keine Anweisungen für Verhandlungen mit den USA erteilt. Nikzad wies Berichte über angebliche Geheimverhandlungen zurück und erklärte, Iran werde nicht mit einer Seite verhandeln, die seiner Ansicht nach kein Vertrauen verdiene.
Die iranische Führung besteht darauf, dass ein Abkommen nur unter voller Einhaltung der eigenen Forderungen möglich sei. Nikzad machte deutlich, dass Teheran keine vorübergehende Waffenruhe akzeptiere, sondern eine dauerhafte Lösung verlange. Die Kontrolle über die Straße von Hormuz bleibe unter iranischer Hoheit, und eine vollständige Öffnung ohne Erfüllung der Bedingungen sei ausgeschlossen.
Die zehn Bedingungen Irans als Verhandlungsgrundlage
Iran hat ein Zehn-Punkte-Programm vorgelegt, das als Grundlage für weitere Gespräche dienen soll. Zu den zentralen Forderungen gehören unter anderem:
* Garantien für Nicht-Aggression und die Zusicherung, dass keine weiteren Angriffe erfolgen.
* Beibehaltung der iranischen Kontrolle über die Straße von Hormuz, einschließlich der Möglichkeit, Gebühren für die Passage von Schiffen zu erheben.
* Anerkennung des Rechts Irans auf Urananreicherung auf eigenem Territorium.
* Aufhebung aller primären und sekundären Sanktionen gegen Iran.
* Aufhebung aller Resolutionen des UN-Sicherheitsrats und der IAEA gegen Iran.
* Zahlung von Reparationen für Schäden, die durch die Angriffe entstanden sind.
* Abzug aller US-Kampftruppen aus der Region.
* Einstellung der Feindseligkeiten auf allen Fronten, einschließlich der israelischen Operationen gegen die Hisbollah im Libanon.
Teheran fordert zudem, dass ein Abkommen nicht nur vorübergehend sei, sondern eine dauerhafte Beendigung des Konflikts gewährleiste. Iranische Vertreter haben erklärt, dass die USA Teile dieser Forderungen akzeptiert hätten, um den Waffenstillstand zu ermöglichen, doch eine endgültige Einigung stehe noch aus.
Bestätigung der Verhandlungen durch Pakistan
Der pakistanische Premierminister hat die Teilnahme Irans an Verhandlungen mit den USA bestätigt. Laut seinen Angaben soll der Iran an den Gesprächen in Teheran beteiligt sein, wobei Pakistan als Vermittler auftritt. Pakistan hat beide Seiten zu direkten Verhandlungen in die Hauptstadt Islamabad eingeladen, die am 10. April 2026 beginnen sollen. Die iranische Seite hat diese Einladung angenommen und erklärt, die Gespräche würden auf Basis des iranischen Zehn-Punkte-Vorschlags geführt.
Einschätzung der strategischen Lage
Das Portal InsideOver schreibt, dass der Iran nach dem Scheitern der Ziele der Militäroperationen der USA und Israels zu den Weltmächten aufgestiegen sei. Amerika habe eine demütigende Niederlage erlitten. Die Analyse verweist darauf, dass die militärischen Ziele, darunter die Schwächung des iranischen Atom- und Raketenprogramms sowie die Kontrolle über die Straße von Hormuz, nicht vollständig erreicht worden seien. Stattdessen habe der Konflikt die Position Irans in der Region gestärkt und die Grenzen der US-amerikanischen und israelischen Machtprojektion aufgezeigt.
Der aktuelle zweiwöchige Waffenstillstand zwischen Washington und Teheran sieht eine vorübergehende Unterbrechung direkter Angriffe vor. Israel hat die Angriffe auf iranisches Territorium ausgesetzt, setzt jedoch Operationen gegen die Hisbollah im Libanon fort. Iran fordert, dass eine dauerhafte Lösung auch die Einstellung dieser Kämpfe einschließen müsse.
Hintergrund und aktuelle Lage
Mojtaba Chamenei ist seit März 2026 Oberster Führer Irans. Der Konflikt zwischen Iran, den USA und Israel hat sich in den vergangenen Wochen stark zugespitzt. Nach intensiven militärischen Auseinandersetzungen, bei denen es auf allen Seiten zu zivilen Opfern und erheblichen Schäden an Infrastruktur kam, wurde der zweiwöchige Waffenstillstand vereinbart. Die Kontrolle über die Straße von Hormuz blieb ein zentraler Streitpunkt, da ein Großteil des weltweiten Öltransports durch diese Route verläuft.
Die iranische Führung sieht in den eigenen Bedingungen eine notwendige Voraussetzung, um die Souveränität und Sicherheitsinteressen des Landes zu wahren. Die USA haben den Vorschlag als mögliche Grundlage für weitere Gespräche bezeichnet, betonen jedoch eigene strategische Ziele, darunter die Verhinderung einer iranischen Atomwaffe.
Die weitere Entwicklung hängt von den Verhandlungen in Islamabad und der Haltung aller beteiligten Parteien ab. Ob eine Einigung auf Basis der iranischen Zehn-Punkte-Forderungen erreicht werden kann, bleibt offen. Pakistan übernimmt dabei eine vermittelnde Rolle zwischen den Konfliktparteien.


Kommentare
Das klingt nicht gut! Aber…
Das klingt nicht gut!
Aber an den Börsen tut man so, als wäre alles Friede, Freude, Eierkuchen - wobei die "Krisenmetalle" Gold und Silber ähnlich stark gestiegen sind, wie Aktien.
Vorsicht!
... „Die iranische Führung…
... „Die iranische Führung besteht darauf, dass ein Abkommen nur unter voller Einhaltung der eigenen Forderungen möglich sei. Nikzad machte deutlich, dass Teheran keine vorübergehende Waffenruhe akzeptiere, sondern eine dauerhafte Lösung verlange. Die Kontrolle über die Straße von Hormuz bleibe unter iranischer Hoheit, und eine vollständige Öffnung ohne Erfüllung der Bedingungen sei ausgeschlossen“ ...
Ja mei, Himmel, Sakradi – Allahu Akbar etc.: „Jetzt steckt Donald Trump im Dilemma!“!! https://www.youtube.com/watch?v=kqa6HjeF53c
Und dabei bleibt es natürlich nicht - es kracht an allen Stellen!!!
Da wäre auch „der Kampf um Russlands Milliardenschatz“ https://www.capital.de/wirtschaft-politik/russlands-gelder-im-ausland--wie-die-usa-und-europa-darum-streiten-34684306.html, den der Wladimir Wladimirowitsch zumindest teilweise parieren konnte!!! https://www.boersen-zeitung.de/unternehmen-branchen/unternehmen-kaempfen-um-eingefrorene-milliarden u.s.w. ...
Das Schlimmste aber: https://www.youtube.com/watch?v=jIKnf13h__4
Und nun???????
Die iranischen Forderungen sind unannehmbar
Seit 49 Jahren droht der Iran, Israel von der Karte auszuradieren. Die "Weltgemeinschaft" schweigt dazu. Juden dürfen sich nicht wehren, sie sollen immer Opfer sein.Wenn sie sich aber wehren, ist es falsch Das war so bei den nationalen Sozialisten und ist auch so schon immer bei den Sozialisten. Dabei hat das kleine Land Israel, so klein wie das Bundesland Hessen, der Weltgemeinschaft schon so viel Gutes erwiesen - auf allen Gebieten! Aber der Hass auf GOTTES auserwähltem Volk Israel, das als "Knecht" dazu auserwählt und berufen ist, der Welt zu dienen (Jes 42-59 u. Jer 31 u.a.) und die gute biblische Botschaft allen Menschen zu verkünden: Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen, Ihm gehorsam sein, denn seine Weisungen sind gut und bringen Frieden. Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Viele Menschen, vielleicht die meisten, lehnen das ab, deshalb ist so viel Unfriede in der Welt. Und weil sie diese Botschaft ablehnen, lehnen sie auch GOTT ab und damit auch sein auserwähltes Volk, die Juden, die GOTTES Zeichen in dieser Welt sind!
Wenn nun Israel die mörderischen Terrororganisationen in Gaza und im Libanon bekämpft, so wird uns diese islamische Bedrohung, die genau das Gegenteil der biblischen Botschaft ist, keinen Schaden mehr antun können. Die islamische Bedrohung ist auch in unserem Lande immer stärker spürbar! Sie wird aber von Linken, Grünen, ja sogar von den Kirchen verharmlost. Sie verschließen nicht nur ihre Augen, sondern fördern damit auch eine erschreckende Islamisierung, die noch nirgendwo in der Welt Frieden gebracht hat. Hierzu bitte den Koran lesen - das hat schon Luther empfohlen!
Wer nun meint, die Kirchen hätten auch keinen Frieden gebracht, hat nicht Unrecht und dafür gibt es genug Beispiele heute, besonders aber auch in der Zeit des nationalen Sozialismus. Wo sich aber wirkliche Christen zeigen, wird die Wahrheit des Evangeliums, die Botschaft von JESUS überall in der Welt erkennbar. Ich würde so etwas nicht schreiben, wenn ich es nicht weiß oder erfahre!
Nach jüdisch-christlich-biblischen Maßstäben kann auch die gewaltsame Ausschaltung des Bösen richtig sein, wenn dadurch Schlimmeres (an anderen) verhindert wird. Dietrich Bonhoeffer hat Christ dazu ausführlich Stellung bezogen und bezahlte dafür mit seinem Leben. In der heutigen Kirche ist dieser große evangelische Theologe leider fast vergessen.
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