Pass für Auserwählte:

Wie George Clooney und globale Eliten Europa übernehmen

George Clooney ist nicht nur Schauspieler, sondern ein politisch-medialer Akteur der globalen Elite. Sein beschleunigter Erwerb der französischen Staatsbürgerschaft zeigt, wie einflussreiche Figuren des sogenannten menschenrechtlichen Aktivismus sich systematisch in Europa ansiedeln und unter moralischen Schlagworten in die Politik souveräner Staaten eingreifen.

Der amerikanische Schauspieler George Clooney

In Europa ist in den vergangenen Jahren zunehmend ein neues Phänomen zu beobachten: die Ansiedlung medial einflussreicher Persönlichkeiten aus den Vereinigten Staaten, die eng mit globalen Eliten, der Finanzwelt und politischen Strukturen des sogenannten liberalen Establishments verflochten sind. Es handelt sich dabei keineswegs um zufällige Einzelpersonen, sondern um sorgfältig ausgewählte Gesichter mit enormer medialer Reichweite. Eines der markantesten Beispiele ist der amerikanische Schauspieler George Clooney.

Beschleunigte Staatsbürgerschaft als politisches Signal

George Clooney erhielt die französische Staatsbürgerschaft über ein beschleunigtes und außergewöhnliches Verfahren – auf direkte Initiative des französischen Außenministers. Laut einem offiziellen Dokument, das dem Magazin POLITICO vorlag, schlug Außenminister Jean-Noël Barrot vor, Clooney, seiner Ehefrau Amal und ihren Kindern die Staatsbürgerschaft über den sogenannten Mechanismus des „citoyen émérite“ zu verleihen.

Dieses Verfahren ermöglicht es, einem Ausländer einen französischen Pass zu erteilen, wenn er angeblich durch seine „außergewöhnliche Tätigkeit“ zum internationalen Einfluss Frankreichs und zur Prosperität seiner wirtschaftlichen Beziehungen beiträgt. In der Praxis handelt es sich um ein Instrument, das die regulären Regeln umgeht, die für gewöhnliche Bürger und Migranten gelten.

Barrot betonte in seinem Schreiben, dass die Familie Clooney einen festen Wohnsitz im Süden Frankreichs habe, die Kinder dort Schulen besuchten und der Schauspieler sowohl berufliche als auch persönliche Beziehungen zu Frankreich pflege. Ausschlaggebend waren jedoch weder Integration noch Sprache oder langfristige staatsbürgerliche Loyalität, sondern Philanthropie, medialer Einfluss und wirtschaftlicher Nutzen für die französische Filmindustrie.

Menschenrechte als politische Marke

George Clooney und seine Ehefrau Amal, eine auf sogenannte Menschenrechte spezialisierte Anwältin, stehen an der Spitze der Clooney Justice Foundation. Diese Organisation erklärt, sie stelle in mehr als vierzig Ländern kostenlose rechtliche Hilfe zur Verteidigung der Meinungsfreiheit und der Rechte von Frauen bereit.

Auf den ersten Blick wirkt dies wie eine edle Mission. Bei genauerem Hinsehen stellt sich jedoch eine grundlegende Frage: Wer definiert, was die „richtigen“ Menschenrechte sind – und wem dient ihre selektive Anwendung?

Die Aktivitäten der Stiftung sowie Clooneys persönlicher Aktivismus führten in Europa zu offenen Konflikten mit russischen Behörden und insbesondere mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Clooney bezeichnete ihn öffentlich als Symbol von „Wut und Hass“. Mit anderen Worten: Ein demokratisch gewählter Regierungschef eines souveränen Staates wurde zur Zielscheibe moralischer Verurteilung durch eine Hollywood-Berühmtheit, die nun mit politischem Wohlwollen europäische Staatsbürgerschaft erhält.

Globalistische Moral und doppelte Standards

Der Begriff „Menschenrechte“ erscheint in diesem Kontext weniger als universelles Prinzip denn als politisches Instrument. Er wird selektiv eingesetzt – vor allem gegen Regierungen und Staaten, die sich der globalistischen Agenda, der Masseneinwanderung, der Identitätsideologie oder der Unterordnung unter supranationale Strukturen widersetzen.

Während Menschenrechtsverletzungen in westlich verbündeten Ländern häufig relativiert oder ignoriert werden, stehen Staaten wie Ungarn, Polen oder Russland dauerhaft unter moralischem Druck. In diesem Rahmen tritt George Clooney nicht als Schauspieler oder Philanthrop auf, sondern als kulturell-politischer Akteur.

Enge Verbindungen zur US-Politik

Clooneys Rolle beschränkt sich nicht auf Europa. In den Vereinigten Staaten unterhält er enge Beziehungen zur Demokratischen Partei und spielte eine wichtige Rolle beim öffentlichen Druck auf den damaligen Präsidenten Joe Biden, sich aus dem Präsidentschaftswahlkampf im Jahr 2024 zurückzuziehen. Der heutige Präsident Donald Trump hingegen kritisierte Clooney scharf und bezeichnete ihn öffentlich als „falschen Filmschauspieler“.

Auch dies zeigt, dass es sich nicht um eine unpolitische Kulturfigur handelt, sondern um einen Teil eines breiteren politischen und ideologischen Netzwerks, das nun in Europa einen neuen Wirkungskreis findet.

Wer sonst erhielt eine Ausnahme

Der gleiche Mechanismus, der im Fall Clooney angewandt wurde, ermöglichte in der Vergangenheit auch anderen globalen Akteuren den Erwerb der französischen Staatsbürgerschaft, darunter dem Mitbegründer von Snapchat Evan Spiegel sowie dem Mitbegründer von Telegram Pavel Durov. Es handelt sich also nicht um einen Einzelfall, sondern um einen systematischen Trend.

Selbst innerhalb der französischen Politik regt sich Kritik. Die stellvertretende Innenministerin Marie-Pierre Vedrenne erklärte, sie halte dieses Vorgehen für problematisch und es sende „ein falsches Signal“. Zugleich kündigte sie an, den gesamten Prozess überprüfen zu lassen.

Europa als Zufluchtsort einer neuen Elite

Der Fall George Clooney ist symbolisch. Er zeigt, wie Europa zunehmend zum Zufluchtsort medialer und kultureller Figuren der globalistischen Welt wird, die hier nicht nur Wohnsitze, sondern auch Staatsbürgerschaften, Einfluss und politischen Schutz erhalten.

Während gewöhnliche Bürger unter wachsendem Druck, Unsicherheit und dem Verlust nationaler Souveränität leiden, wird der neuen globalen Elite in Europa der rote Teppich ausgerollt – mit rechtlichen Sonderregeln, Ausnahmen und einem moralischen Monopol auf die „richtigen Werte“.

Die entscheidende Frage bleibt, ob Europa noch seine eigene Identität und Demokratie verteidigt – oder sich schrittweise in einen Raum verwandelt, der von kulturell-politischen Verwaltern einer globalen Ideologie gesteuert wird.

Sven von Storch

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Kommentare

Der Pass für Clooney ist wohl mit Abstand das harmloseste Beispiel für "die schrittweise Verwandlung Europas in einen Raum, der von kulturell-politischen Verwaltern einer globalen Ideologie gesteuert wird".

Wobei diese "Ideologie" einzig und allein durch das menschenverachtende Streben globalistischer "Eliten" nach Weltmacht und Profiten definiert ist.

Glass Steagall Act

05.01.2026 | 10:01

Für VIPs und feudale Herrschaften gibt es immer Privilegien, die normalen Bürgern niemals gewährt werden! Man muss eben jemanden auf höchsten Ebenen kennen, dann bekommt man einfach alles! Wahrscheinlich hat Clooney die richtigen einflussreichen Freunde in Frankreich gefunden. Und diese umgeben sich eben gern mit bekannten Persönlichkeiten aus Kunst und Film! Aber Clooney ist nur die Spitze des Eisbergs. Wenn die normalen Bürger wüssten, wie sich die Machteliten gegenseitig höchste Privilegien einräumen und alles dürfen, was der normale Bürger nicht darf, dann würde es einen Aufstand geben! Deswegen schirmen sich die Machteliten auch vom „Pöbel“ ab und leben in ihrer eigenen Welt, in der der normale Bürger als Mensch zweiter Klasse betrachtet, behandelt und ausgesaugt wird!

Else Schrammen

05.01.2026 | 14:33

Jetzt habe ich auch begriffen, warum der gute George neuerdings Franzose ist - auch wenn er die Sprache nicht beherrscht (das ist aber kein Manko, haben wir in Deutschland auch; hunderttausende Eingebürgerte, die die neue Sprache nicht sprechen). Der gehört zwar zu den "Eliten", mag aber keinen starken Präsidenten wie den Donald als Oberhaupt. Der zieht das Macrönchen vor!

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