Auf dem Küchentisch liegt Mehl. Eine Großmutter zeigt ihrem Enkel, wie aus wenigen Zutaten ein Teig entsteht.
Beiträge des Autor: Yvonne Maria Schneider
Yvonne Maria Schneider
Ich bin Mutter, Großmutter und eine Frau, die gelernt hat, das Leben praktisch zu betrachten. Mich interessieren Menschen, Familie, Natur und die Frage, welche Folgen politische Entscheidungen für unseren Alltag haben. Ich glaube an Eigenverantwortung, an zweite Chancen und daran, dass wir selbst mitentscheiden, wie hell unsere Welt wird.
Manchmal beginnt eine große gesellschaftliche Frage ganz klein: vor einer Bäckerei am frühen Morgen. Jemand hat bereits gearbeitet, während die meisten Menschen noch schliefen.
Am Küchentisch wirkt Inflation selten wie eine Zahl mit einer Nachkommastelle.
Gestern war ein Tag für die ältere Generation. Heute steht die Kaffeetasse wieder allein auf dem Tisch. Vielleicht kommt nachmittags die Enkelin vorbei.
Auf dem Tisch liegt der Monatsplan: Miete, Einkauf, Fahrtkosten und daneben der Beitrag für die Kita.
Sonntagnachmittag. Auf dem Tisch stehen Kaffee, Kuchen und vielleicht noch eine Schüssel, die eigentlich niemand mehr braucht.
Heute sitzt eine junge Familie am Küchentisch oft mit demselben Wunsch – und mit einem Taschenrechner, der deutlich weniger romantisch ist.
Kinder brauchen Menschen, an denen sie sich orientieren können. Sie brauchen Vertrauen, Verlässlichkeit und das Gefühl, dass jemand bleibt, wenn etwas schwierig wird.
Gestern endete für betroffene Kundinnen und Kunden von E.ON Energy Solutions die Frist zur Anmeldung zur Musterfeststellungsklage wegen stark gestiegener Fernwärmepreise.
Sonntagmorgen. Auf dem Tisch steht Kaffee, im Handy wartet eine Nachricht von den Kindern oder Enkeln, und eigentlich wäre der Weg klar: Jacke an, ins Auto, hinfahren.
Am Familientisch bekommen die Wörter Rente, Pflege und Gesundheit eine sehr konkrete Form.
Heute kehrt diese alltägliche Erfahrung in sehr viel amtlicherer Form in die europäischen Regeln zurück.
Der Kibbuz als soziales Labor. Die israelischen Kibbuzim entstanden als Gemeinschaften mit Gemeineigentum, kollektiver Arbeit und einem ausgeprägten Gleichheitsideal.
Wenn Fremde zu Helfern werden

