Ein Großauftrag eröffnet Chancen für Hersteller und Zulieferer. Die Stärke einer Volkswirtschaft zeigt sich aber auch an der regelmäßigen Arbeit zwischen den großen Bestellungen.
Beiträge des Autor: Jan Frank
Jan Frank
Von Beruf Elektrotechniker, stolzer Vater zweier Kinder und gelegentlicher Autor für die regionale Presse. Politisch bewege ich mich eher im bürgerlich-konservativen Spektrum – auch wenn man zugeben muss, dass dieser Kurs in der praktischen Ausführung durch CDU/CSU in den letzten Jahren eher an eine Wiederholungsschleife erinnert als an frische Ideen.
In Zeiten, in denen die Europäische Union Jahr für Jahr Tausende neuer Verordnungen produziert, beschleicht mich bisweilen das Gefühl, man werde bald auch für einen tiefen Atemzug eine Genehmigung beantragen müssen. Gerade mit Blick auf meine geliebten Kinder Anna und Peter sowie meine bemerkenswert geduldige Ehefrau verspüre ich den Wunsch, auf jene Themen und Herausforderungen hinzuweisen, mit denen sich Europa – und Deutschland im Besonderen – früher oder später ernsthaft auseinandersetzen muss.
Da politische Diskussionen in unserer Familie grundsätzlich ausgewogen sind (jeder hat recht 😉), habe ich mich bewusst gegen endlose Debatten entschieden – insbesondere mit Eltern und Großeltern – und setze stattdessen auf eine bewährte Form der Selbsttherapie: Papier und Bleistift, Tastatur und Telefon. Schreiben ordnet Gedanken, dämpft Emotionen und ersetzt manches Gespräch, das ohnehin im Kreis verlaufen würde.
Über Kommentare, Anmerkungen und auch begründeten Widerspruch freue ich mich: Zweimal pro Woche stärke ich meinen Körper – und täglich meinen Geist. Kommt zu mir ;-))
Am Montagmorgen trifft Wirtschaftspolitik auf das offene Werkstatttor.
Ein kommunales Haushaltsloch hat eine Adresse. Es liegt an der Schule, an der Straße und am Gebäude, dessen Sanierung weiter auf einen Beschluss wartet. In der Statistik steht ein Minus.
Die Zahl beginnt wieder mit einer Zwei. Deutschland hat im September einen freundlicheren Arbeitsmarkt-Titel bekommen: weniger als drei Millionen registrierte Arbeitslose.
Deutschland gründet. Hochschulen liefern Forschung, Unternehmer Mut und Investoren Kapital. Sobald ein junges Unternehmen groß wird, richtet sich sein Blick jedoch über den Atlantik.
In Berlin werden wieder Milliarden addiert. Hinter der Tabelle steht diesmal ein Mensch, der morgens Medikamente bereitlegt, nachmittags einkauft und abends seiner Mutter ins Bett hilft.
Der durchschnittliche Zuschlagswert für Windenergie an Land ist von 5,06 auf 4,79 Cent je Kilowattstunde gefallen.
Am Donnerstag stieg die Stimmung in den deutschen Unternehmen. Am Montag kam eine weitere Zahl hinzu: ihre Personalplanung.
Deutschland wächst wieder. Das klingt nach einer guten Nachricht, und volkswirtschaftlich ist es eine.
Deutschland hat in dieser Woche eine Nachricht bekommen, die zunächst erfreulich klingt. Die Wirtschaft soll wieder wachsen, und die Stimmung in den Unternehmen verbessert sich.
Deutschland diskutiert gern über Transformation, Zukunftstechnologien und industrielle Souveränität. Mercedes-Benz spricht heute über etwas viel Handfesteres: über Kosten.
Am Abend des 20. September steht Deutschland vor einem Ergebnis, das größer ist als zwei Landeswahlen.
Die Bundesregierung beschreibt die Maßnahme als schnelle Hilfe für Bürger und Unternehmen, die unter den hohen Kraftstoffpreisen leiden.
Vor wenigen Tagen haben wir auf 12.812 Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr 2026 geschaut. Heute folgt die nächste Momentaufnahme derselben wirtschaftlichen Lage.
Vier Tage vor der Wahl steht Mecklenburg-Vorpommern vor einer ungewöhnlich zugespitzten Konstellation.
Wer heute an einer deutschen Tankstelle 60 Liter Super E10 tankt, zahlt bei 2,30 Euro je Liter rund 138 Euro.
In Sachsen-Anhalt entsteht ein Konflikt, der weit über eine Landesregierung hinausreicht.
Der deutsche Staat rettete die Commerzbank während der Finanzkrise und hält heute noch 13,3 Prozent der Bank.
Die Bundesregierung beschreibt heute selbst eine nachlassende wirtschaftliche Dynamik zu Beginn des dritten Quartals.
Die deutsche Energiedebatte hat heute eine sehr konkrete Zahl: 3,8 Millionen Menschen.
Ostdeutschland hat in der vergangenen Woche eine politische Warnung geschickt. Am Wochenende kam die Antwort aus dem Westen.
Auf Mobiltelefonen im Osten Polens erscheint die Aufforderung, einen sicheren Ort aufzusuchen. So begann der Sonntag an der Ostflanke der NATO.
Deutschland bekommt mehr Wahlfreiheit an der Kasse. Dafür plant das Bundesfinanzministerium eine neue Pflicht für Handel, Gastronomie und Dienstleistungen.

