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22.05.2013
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»Goldlieferung eingestellt. Die Krise eskaliert«   Interview mit Eike Hamer von Valtier
 

Eike Hamer von Valtier ist Diplomkaufmann, Buchautor und Unternehmer in Hannover. Als Vorstand im Mittelstandsinstitut Niedersachsen gilt er als einer der führenden Experten in den Bereichen Edelmetallmärkte, Krise, Finanzen und Mittelstand. Im Interview mit FreieWelt.net analysiert er die aktuelle Edelmetallkrise an den Weltbörsen. (Fotos: Eike Hamer von Valtier; Thorben Wengert /pixelio.de)



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Redaktion AB, 22.05.2013 09:42
Italiens Establishment will Grillo kaltstellen   Reform des
Wahlrechts geplant
 

Um einen unliebsamen Konkurrenten – die Partei Fünf Sterne des Komikers Beppe Grillo – aus dem Weg zu räumen, planen Vertreter der etablierten Parteien die Neufassung des Wahlrechts. Gedacht ist an die Einführung einer Registrierungspflicht, die es unkonventionellen Bewegungen wie der von Grillo erschweren würde, überhaupt bei Wahlen anzutreten. Dem Establishment wäre das nur recht. (Fotos: Dieter Schütz/pixelio.de; Reiner Rosenwald/pixelio.de)



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Redaktion (oe), 22.05.2013 08:51
Deutschland: Zinsfalle ist zugeschnappt   Wird man uns enteignen oder enteignen?
 

Deutschland wird sich nicht mehr aus eigener Kraft von den bislang aufgetürmten Schulden in Höhe von zwei Billionen Euro befreien können. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Forschungsinstituts CESifo. Nötig wäre ein rasantes Wirtschaftswachstum, um die Schulden wieder abzubauen, doch das ist eher die Ausnahme denn die Regel. Welcher Ausweg bleibt nun? (Fotos: Rainer Sturm/pixelio.de; Annamartha/pixelio.de)



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Redaktion (oe), 22.05.2013 08:26
Steinbrück gegen höhere Mütterrenten   Dafür ist angeblich kein Geld da
 

Als wünschenswert, aber nicht finanzierbar hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück die von seiner Generalsekretärin Andrea Nahles in Aussicht gestellt Erhöhung der Mütterrenten bezeichnet. »Empörend« nannte das die Staatsministerin im Bundeskanzleramt Maria Böhmer (CDU). Steinbrück lasse »die Mütter im Regen stehen« und entlarve Nahles‘ Ankündigung »Wahlkampfmanöver«. (Fotos: nrwspd/flickr.com/CC BY-NC-ND 2.0; Andreas Depping/pixelio.de)



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Redaktion (oe), 22.05.2013 07:49
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  zur Person und Archiv   Christian Ortner 05.03.2012 08:45
Hilft Cognac gegen Leberschäden?

Gemessen an seinen einstigen ziemlich breitspurigen Versprechen hat er nur eine sehr schmale Erfolgsbilanz vorzuweisen: Die Sarko-Jahre sind im Großen und Ganzen eine Ära der ökonomischen Stagnation und des relativen Bedeutungsverlus...

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  zur Person und Archiv   Birgit Kelle 29.02.2012 10:25
Alice und die Schwarzen

Ungefähr so geht es mir angesichts der Nachricht, dass die CDU gerade Alice Schwarzer als Wahlfrau nominiert hat für die anstehende Wahl des Bundespräsidenten.

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  zur Person und Archiv   Vera Lengsfeld 28.02.2012 10:14
Der Bürgerrechtler als Denunziant

Die 3-4000 Menschen, die Tschiche unter das Label „Bürgerrechtler“ fasst, waren die Aktivisten der „Unabhängigen Friedens- ,Umwelt-, und Menschenrechtsbewegung“, wie sie sich nannten, weil das Wort „Opposition...

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  zur Person und Archiv   Dr. Klaus Peter Krause 26.02.2012 12:33
Bei der Schleswig-Holstein-Landtagswahl dabei

Die Partei Freie Wähler Schleswig-Holstein (FW) treten zur Landtagswahl am 6. Mai in Schleswig-Holstein an. Auf ihrem Parteitag gestern am 25. Februar in Kronshagen (Kiel) haben sie ihre Kandidaten für die Landesliste gewählt.

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Unsere Blogger

 
  zur Person und Archiv   Christian Ortner 24.02.2012 21:08
Deutschland, Du hast es besser...

In Deutschland kann einer wie Gauck Bundespräsident werden, obwohl er es gewagt hat, sich der zeitgeistigen Kapitalismuskritik glatt zu verweigern - und darüber hinaus auch noch die Occupy-Bewegung „albern" zu finden.

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  zur Person und Archiv   Christian Ortner 24.02.2012 10:43
Deutschland, Du hast es besser ...

In Österreich dagegen gehört das pflichtgemäße Verabscheuen des „kalten, menschenverachtenden Neoliberalismus“ nicht nur bei den herkömmlichen Sozialdemokraten, sondern längst auch bei den Trachtensozialist...

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  zur Person und Archiv   Vera Lengsfeld 22.02.2012 12:55
Die künstliche Empörung- Gauck-Gegner im Netz

Aus dem Zusammenhang gerissene Sätze und Fehlinterpretationen wurden durch den Cyberspace gejagt. Gauck wäre ein Sarrazin- Verteidiger, ein Befürworter von Vorratsdatenspeicherung, ein Verächter von „Occupy“, und Hart...

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  zur Person und Archiv   Manfred Messmer 21.02.2012 08:53
Nörgeln wir etwas an Herrn Gauck rum

Im Grunde genommen ist das Amt unter der Kanzlerin mit ihren bisher zwei unglücklich ausgewählten Kandidaten sowieso derart entwertet worden, dass von Herrn Gauck Qualitäten abverlangt werden, die er gar nicht bringen kann.

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  zur Person und Archiv   Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel 20.02.2012 12:59
Beim nächsten Mal muss das Volk entscheiden!

Kürzlich meinte Finanzminister Wolfgang Schäuble, dass der Präsident der zukünftigen Vereinigten Staaten von Europa vom Volk gewählt werden müsse.

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  zur Person und Archiv   Vera Lengsfeld 20.02.2012 09:32
Gauck!!! Ein Sieg der Bürger über die Politikkungelei!

Rot-Grün hatte Joachim Gauck in einer Situation nominiert, in der wahrscheinlich war, dass er nicht gewählt wird. Wer die damalige Bürger- Kampagne für Gauck mitgemacht hat, weiß, dass sich die Unterstützung der Partei...

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  zur Person und Archiv   Professor Adorján F. Kovács 17.02.2012 22:49
Der Quotentraum

Jetzt könnte Deutschland den Quotentraum jeder deutschen Feministin wahr machen. Jetzt ist der Kandidat Frau Merkels, der den Grünen und Sozis das Integrationsthema wegnehmen sollte ("Der Islam gehört zu Deutschland"), gescheitert.

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  zur Person und Archiv   Vera Lengsfeld 17.02.2012 12:33
Direktwahl des Bundespräsidenten -jetzt!

Für die Kanzlerin ihr Vorschlag zwei Vorteile: eine Opposition, die sich an der Kandidatensuche beteiligt, wird keine unangenehmen Analysen liefern, warum das Bundespräsidialamt als Verschiebebahnhof für einen innerparteilichen Konkurren...

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  zur Person und Archiv   Mohammad Moshiri 13.02.2012 11:26
Parlamentswahl im Iran wird wieder missbraucht!

Jetzt kämpfen diese Flügel weiter sich gegenseitig. Der extreme nationalreligiöse Flügel von Ahmadinedjad soll zum überleben gegen den religiös extremen Flügel von Khamenei  investieren.

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  zur Person und Archiv   Erimar v. der Osten 06.02.2012 13:07
Was sagt Ron Paul zum Umweltschutz

Paul hat Anhänger unter den Sympathisanten der eher progressiv geltenden „Occupy Wall Street“ als auch der sozial-konservativen Tea-Party Bewegung.

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  zur Person und Archiv   Stefan Fuchs 31.01.2012 09:52
An der Lebenswirklichkeit vorbei: OECD-Belehrungen zu Produktivität und Teilzeitarbeit

Rekordexporte der Unternehmen, steigende Beschäftigung, konsumfreudige Verbraucher und sprudelnde Steuereinnahmen - trotz der chronischen Schuldenkrise in Europa sind die Wirtschaftsdaten für Deutschland so günstig wie nie seit der Wiedervereinigung.

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  zur Person und Archiv   Dr. Michael von Prollius 30.01.2012 22:38
"Rettungsfonds": Brandbeschleuniger statt Brandmauer

Am 24.01.2012 haben die Finanzminister der Euro-Staaten sich auf einen Vertrag für den sogenannten „dauerhaften Rettungsfonds“ ESM verständigt. Am 1.

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<p>Anhand fiktiver Beispiele versuchte Steinbr&uuml;ck aufzuzeigen, wie ungerecht es in Deutschland zugeht und wie die SPD korrigierend einzugreifen gedenkt, unter anderem mit einem Mindestlohn und einer Mietpreisbremse. Insgesamt, so der Eindruck, plant Steinbr&uuml;ck den Umbau der Marktwirtschaft, zu dem nur die SPD in der Lage sei. &raquo;All das muss die SPD leisten. Die anderen machen das nicht.&laquo;</p> <p>Die gute Stimmung, die Steinbr&uuml;ck mit seiner 80-min&uuml;tigen Rede verbreitete, und die warmen Worte, die er von linken Genossen daf&uuml;r erhielt, kann nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass sich die SPD in einem beispiellosen Umfragetief befindet. Sie hat unter der &Auml;gide des Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel eine Abkehr von Positionen beschlossen, die sie unter der Kanzlerschaft Gerhard Schr&ouml;ders noch selbst eingenommen und w&auml;hrend der Koalition mit der CDU selbst mitgetragen hatte.</p> <p>Bis zum Urnengang sind es noch f&uuml;nf Monate.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/steinbrueck-haelt-auf-spd-parteitag-in-augsburg-kaempferische-rede-a-894297.html" target="_blank">spiegel.de</a></p>

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Redaktion (oe), 15.04.2013 07:52
 

 

<p>Lindhoff <a href="http://ef-magazin.de/2013/04/03/4133-alternative-fuer-deutschland-gewollte-opposition" target="_blank">stellt eingangs fest</a>, dass der AfD erstaunlich viel mediale Aufmerksamkeit zuteil wurde, zum Beispiel durfte &raquo;ihr Sprecher Bernd Lucke doch schon einige Male den Gro&szlig;kopferten im Staatsfunk gegen&uuml;ber sitzen.&laquo; Und dann er wirft einen detaillierten Blick auf das Wahlprogramm, dessen einzelne Punkte er trocken kommentiert. Allerdings zieht er am Ende ein ern&uuml;chtertes Fazit: &raquo;Trotz allen guten Willens zu Anfang der Lekt&uuml;re bleibt am Ende nur Bitterkeit &uuml;brig. Das Programm der neuen Partei stellt keinen Schritt gen Freiheit dar. Es ist ein Zur&uuml;ck zum Alten, in dem keineswegs alles Gold war, was im heutigen Zwielicht der Einheitsw&auml;hrung so verhei&szlig;ungsvoll gl&auml;nzt. Die AfD bietet keinen Systemwechsel an. Mehr Freiheit wird mit ihr nicht zu machen sein.&laquo;</p> <p>Etwas <a href="http://ef-magazin.de/2013/03/19/4100-alternative-fuer-deutschland-option-betriebsunfall" target="_blank">positiver und hoffnungsvoller</a> ist dagegen <em>ef</em>-Herausgeber Lichtschlag gestimmt. Auch er ist verwundert &uuml;ber das gro&szlig;e mediale Interesse, das auch durch die linken Tugendw&auml;chter (&raquo;irgendjemand &rsaquo;rechts&lsaquo; hier?&laquo;) auf Wikipedia und andernorts nicht gebremst werden konnte. Blo&szlig; welche Chancen hat die AfD &ndash; und mit welchem Profil? &raquo;Die Alternative f&uuml;r Deutschland ist &ndash; Stand heute &ndash; weder konservativ (wie einige gescheitere Vorl&auml;uferorganisationen) noch christlich (wie das ebenfalls in diesen Tagen aus PBC und AUF-Partei sich neu formierende B&uuml;ndnis Christen f&uuml;r Deutschland) noch irgendwie libert&auml;r (wie die Partei der Vernunft).&laquo;</p> <p>Angesichts des gro&szlig;en W&auml;hlerpotentials, das sich in der Politik von CDU/CSU und FDP nicht mehr repr&auml;sentiert f&uuml;hlt, sieht Lichtschlag f&uuml;r die AfD eine reale Chance auf Erfolg. Allerdings sieht er auch, dass der &Uuml;bergang von einer Bewegung zu einer Partei immer mit erheblichen Risiken verbunden ist. Die Gr&uuml;nen und die Piraten dienen ihm f&uuml;r diese These als Exempel. Bei der AfD sieht er bereits jetzt eine Diskrepanz zwischen den Motiven ihrer Gr&uuml;nder &ndash; eklatanter Vertragsbruch durch Merkel als Ansto&szlig;, aktiv zu werden &ndash; und den weniger konkret zu fassenden Motiven der zahlreichen Unterst&uuml;tzer. Deshalb sei es gut m&ouml;glich, dass sich die AfD von einer Anti-Euro-Partei zu einer Anti-Europa-Partei entwickle.</p> <p>Dass es in Deutschland eines neuen Impulses in der Diskussion &uuml;ber die Zukunft des Euro bedarf, steht f&uuml;r Lichtschlag indes fest, und hier setzt er in die AfD <a href="http://ef-magazin.de/2013/03/28/4130-die-medien-wikipedia-und-die-alternative-fuer-deutschland--ich-weiss-es-wird-einmal-ein-wunder-geschehen" target="_blank">einige Hoffnungen</a>. Wenn sie sich nicht unterkriegen lasse, wenn sie bereit sei, sich auch gegen &raquo;notorische Denunzianten und umstrittene Autoren wie Patrick Gensing oder Philipp Wittrock&laquo; zur Wehr zu setzen, dann k&ouml;nne sie tats&auml;chlich &raquo;eine Chance auf Frischluft diesseits jeder Euro-Frage&laquo; sein.</p>

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Redaktion (oe), 13.04.2013 08:38
 

 

<p>Das hei&szlig;t: Hier l&auml;sst sich der <em>Spiegel</em> nicht die Butter vom Brot nehmen, das ist professioneller Journalismus. Auch der <em>Spiegel</em>-Stil gibt wenig Raum f&uuml;r M&auml;keleien. Sicherlich, auch Wittrock schreibt immer mit ein bisschen H&auml;me, ein bisschen herablassend &ndash; aber er schreibt gut, und er schreibt nicht verhetzend. Als Leser wird man auf diese Weise durchaus angenehm informiert und in seiner irgendwie kritischen Grundhaltung best&auml;rkt. Ja, ja, diese AfD, denkt man und geht zum n&auml;chsten Thema &uuml;ber.</p> <p>Nat&uuml;rlich kann auch Wittrock nicht das ignorieren, was vor allem die linken Medien ausschlachten: der die Phantasie anregende und zu Missverst&auml;ndnissen einladende Satz &raquo;Wir lehnen einen G&auml;ngelung der &ouml;ffentlichen Meinung unter dem Deckmantel der sogenannten &rsaquo;political correctness&lsaquo; ab.&laquo; Auch was sich im Umfeld der Parteigr&uuml;nder tummelt und weniger gut beleumundet ist, wird beschrieben. Aber immer l&auml;sst der Autor das F&uuml;hrungstrio zu Wort kommen, er bleibt dar&uuml;ber hinaus bei einer sachlichen Darstellung und beschr&auml;nkt das Thema auf den ihm geb&uuml;hrenden Platz.</p> <p>F&uuml;r Schlagseite sorgen die &Uuml;berschriften und einleitenden Texte &uuml;ber den beiden Artikeln. F&uuml;r sie kann man jedoch nicht den Autor verantwortlich machen, sondern das ist die Sache der Redaktion. Und hier lassen die Blattmacher ihrer Meinung freien Lauf, sorgen f&uuml;r die einseitige Charakterisierung an prominenter Stelle und schaffen damit erst das Bild, das nach Lekt&uuml;re der Artikel &ndash; wenn sie denn gelesen werden &ndash; h&auml;ngenbleibt: Wenn es nach der Redaktion geht, ist die AfD die Partei der &raquo;Euro-Hasser&laquo;, die &raquo;Anti-Euro-Partei&laquo; und &ndash; warum, bleibt unklar &ndash; die &raquo;Partei der Besserwisser&laquo;.</p> <p>Damit die AfD dar&uuml;ber hinaus nicht zu gut wegkommt, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/alternative-fuer-deutschland-neue-populistische-partei-in-deutschland-a-889447.html" target="_blank">gibt es beim <em>Spiegel</em> aber noch Jakob Augstein</a>, der in seiner Kolumne &raquo;Im Zweifel links&laquo; seinen Tagtr&auml;umen vom Sozialismus auf deutschem Boden nachgeht. Augstein kann der AfD nicht viel Schlechtes nachsagen, nur dass das Durchschnittsalter der Besucher der Oberurseler Veranstaltung eher hoch als niedrig ist und dass viele Konservative sich von der Partei angesprochen f&uuml;hlen. &raquo;Das hier ist Deutschlands wertkonservatives B&uuml;rgertum&laquo;, schreibt er. &raquo;Die CDU hat allen Grund, sich zu f&uuml;rchten.&laquo;</p> <p>Was das Parteiprogramm angeht, bel&auml;sst es Augstein nicht bei einer Darstellung, sondern er blickt weit voraus in die Zukunft und malt sich aus, welche Themen neben die Kritik am Euro treten k&ouml;nnte. Und da geht er davon aus, dass die AfD an den rechten Rand abdriftet: &raquo;Denn man kann ja getrost davon ausgehen, dass der Euro erst der Anfang ist. Als n&auml;chstes geht es gegen den Islam, die Klimaforschung, den Feminismus und die Schwulen &ndash; das ganze Programm der modernen Rechtspopulisten.&laquo;</p> <p>Rechtspopulismus&laquo; &ndash; das ist im Grunde der schwerste Vorwurf, den Augstein der AfD macht, und dieser Rechtspopulismus komme dem Rechtsextremismus sehr nahe. Augsteins Warnung zufolge liegt das &raquo;nicht an den unmittelbar beteiligten Personen, sondern daran, dass bestimmte Ideen in einem bestimmten Umfeld besonders gut gedeihen.&laquo; Zum Beleg dieser These berichtet er, dass bereits Hans-Olaf Henkel Lucke vor der Gr&uuml;ndung einer eurokritischen Partei gewarnt habe (&raquo;Himmelfahrtskommando&laquo;), weil &raquo;dann schnell die Braunen bei Ihnen im Saal&laquo; st&uuml;nden. Auch wenn Augsteins Gedankengang zumindest nachvollziehbar und einer Diskussion wert ist, so bleibt er konkrete Beweise allerdings schuldig.</p>

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Redaktion (oe), 12.04.2013 19:20
 

 

<p>Dienstag Hinterzarten im Schwarzwald, Mittwoch Ravensburg und Donnerstag Waiblingen bei Stuttgart. Die Veranstaltungen sind jeweils organisiert durch engagierte Unterst&uuml;tzer der Zivilen Koalition vor Ort, engagierte B&uuml;rger, die nicht mehr nur zusehen wollen, wie die Eurokrise sich ausbreitet, sondern die selber aktiv werden. Sie haben R&auml;ume ausgesucht und angemietet, Menschen eingeladen und die Organisation der Veranstaltung &uuml;bernommen.</p> <p>In Hinterzarten steht der gro&szlig;e B&uuml;rgersaal im Kurzentrum zur Verf&uuml;gung. Es ist die Auftaktveranstaltung und nur hier reichen die Sitzpl&auml;tze f&uuml;r alle G&auml;ste. An den beiden n&auml;chsten Tagen in Ravensburg und Waiblingen herrscht Platznot. Es werden die, die erst p&uuml;nktlich zum offiziellen Veranstaltungsbeginn kommen, stehen m&uuml;ssen. Das Interesse ist riesig.</p> <p>Fast 90 Minuten referiert Beatrix von Storch wesentliche Kennzahlen zur Eurokrise, die so lebendig und oft auch mit einer Mischung aus Ironie und Sarkasmus vorgetragen werden, dass Langeweile nicht aufkommt. Sie beginnt die Ausf&uuml;hrungen mit einer Klarstellung: &bdquo;Wenn ich von Europa rede, dann meine ich Europa und also die 50 Staaten, die dazu zu z&auml;hlen sind. Wenn ich von der EU spreche, dann meine ich die EU und die umfasst 27 Staaten. Und wenn ich von der Eurozone rede, dann meine ich die Eurozone und das sind dann nur noch 17 Staaten.&ldquo; &bdquo;Deutschland profitiert am meisten vom Euro&ldquo;-jeder hat das schon geh&ouml;rt und Frau von Storch legt mit f&uuml;nf Kennzahlen dar, dass das Gegenteil dieser Aussage richtig ist. Der trockene - und in seinem Kern bittere - Stoff beginnt zu leben. Und auch der Laie versteht, warum niedrige Zinsen f&uuml;r Staatsanleihen von Krisenl&auml;ndern weniger die L&ouml;sung als die Ursache des Problems darstellen. Die Reaktionen der Zuh&ouml;rer sind unterschiedlich. W&uuml;tende Zwischenrufe &ndash; &bdquo;Das kann doch nicht wahr sein!&ldquo; spiegeln das Stimmungsbild wieder. Aber auch viele ungl&auml;ubige Blicke treffen die Sprecherin. Es gibt einen ESM f&uuml;r Nicht-Euro Staaten? Kein Parlament hat dar&uuml;ber abgestimmt? Die EU-Kommission hat sich erm&auml;chtigt, f&uuml;r diesen ESM Schulden aufzunehmen, obwohl das Schuldenmachen f&uuml;r die EU verboten ist? Kaum Zeit dies zu verarbeiten. 17 Milliarden &euro; zur Rettung Zyperns entsprechen einem Volumen von 2,6 Billionen &euro; f&uuml;r Deutschland? Das kann eigentlich nicht wahr sein. Ist es aber wohl.</p> <p>Viele Fakten sind neu. Sie entsprechen nicht den immer wieder gleichen Floskeln, die durch die Medien geistern, z.B. den von der Harmonie und Solidarit&auml;t unter den europ&auml;ischen V&ouml;lkern, die erst durch die Einf&uuml;hrung des Euros entstanden seien, vom Frieden, den der Euro gebracht haben soll und &auml;hnlich historisch schlicht falschen Behauptungen.</p> <p>Zum Abschluss wird die Diskussion er&ouml;ffnet. Die Teilnahme ist &auml;u&szlig;erst rege, engagiert und dynamisch. &gt;&ldquo;Was wir heute geh&ouml;rt haben, das sollten alle B&uuml;rger wissen. Wir h&auml;tten eine andere Politikkultur in diesem Land. Eine tolle Veranstaltung.&ldquo; - das ein Kommentar aus Ravensburg, der die Stimmung bei vielen der G&auml;ste wiederspiegelt.</p>

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Redaktion (rk), 12.04.2013 18:16
 

 

<p>Den Slogan benutzt seit Jahren eine Zeitarbeitsfirma. Im ARD-Morgenmagazin stellte Steinbr&uuml;ck indes klar, dass es bei dem Wahlkampfmotto bleibe. "Dieser Slogan ist nicht gesch&uuml;tzt. Wir werden ihn verwenden."</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE93B02320130412" target="_blank">reuters.com</a></p>

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Redaktion (EF), 12.04.2013 11:49
 

 

<p>Dass die Zeitung <a href="http://www.jungewelt.de/2013/03-20/007.php" target="_blank">die AfD nicht rundheraus verdammen will</a> &ndash; &raquo;Fragw&uuml;rdige Alternative&laquo; hei&szlig;t der Artikel, das ist eine sehr milde Form der Distanzierung &ndash;, mutet vor diesem Hintergrund ebenfalls merkw&uuml;rdig an. Die Darstellung der Programmatik ist zwar &ndash; wie nicht anders zu erwarten &ndash; tendenzi&ouml;s, durchsetzt mit wertenden Beschreibungen in Kombination mit Zitatfetzen. Und die Charakterisierung birgt auch keine &Uuml;berraschungen: Es handele sich bei der AfD um eine &raquo;Kleinstpartei&laquo;, schreibt Markus Bernhardt, eine &raquo;selbsternannte Alternative&laquo;, &raquo;die mit massiver Kritik an Merkels Europakurs und der Bankenrettungspolitik der Bundesregierung bei besorgten konservativen W&auml;hlern punkten will.&laquo; Auch der Hinweis, dass einige Unterst&uuml;tzer schon mal etwas mit der konservativen Wochenzeitung <em>Junge Freiheit</em> zu tun hatten, fehlt nicht.</p> <p>Die Botschaft ist insofern eindeutig: Die AfD bewegt sich &raquo;am rechten Rand&laquo; und ihr &raquo;wohnt eine geh&ouml;rige Portion Nationalismus und Chauvinismus inne.&laquo; Aber dennoch wird der Stab nur geschwungen, nicht gebrochen: &raquo;Der neuen Gruppierung jedoch von vornherein pauschal die &rsaquo;Nazikarte&lsaquo; zuzuschieben w&auml;re &ndash; zumindest derzeit &ndash; noch unlauter und in der Auseinandersetzung mit ihr keineswegs zielf&uuml;hrend. Es bleibt vielmehr abzuwarten, welche politischen Kr&auml;fte zuk&uuml;nftig noch auf den fahrenden Zug der Euro-Gegner aufspringen werden und welche Inhalte sich die Partei &ndash; etwa in der Innenpolitik &ndash; selbst geben wird. Schlie&szlig;lich wird auch unter den politischen und wirtschaftlichen Eliten des Landes, die derzeit ganz mehrheitlich hinter der von Merkel als &rsaquo;alternativlos&lsaquo; bezeichneten Politik der &rsaquo;Euro-Rettung&lsaquo; stehen, auf ein nicht v&ouml;llig ausgeschlossenes Scheitern der europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion spekuliert. Im Zuge der noch immer nicht bew&auml;ltigten Wirtschaftskrise kann es zu raschen &Auml;nderungen der Lage kommen.&laquo;</p> <p>Bernhardt hegt offensichtlich zwei Hoffnungen: Erstens sieht er die Chancen anderer Parteien aus dem rechten Lager &ndash; er nennt Pro Deutschland, die Freien W&auml;hler und Die Freiheit &ndash; durch die Konkurrenz durch die AfD schwinden. Zweitens liegt sein Blatt wie auf einer Linie, die der der Regierung diametral entgegengesetzt ist &ndash; wenn auch aus ganz anderen Gr&uuml;nden und mit ganz anderen Erwartungen als bei der AfD. Hofft man etwa darauf, dass sie am Ende im eigenen Lager landet? Wahrscheinlich nicht, aber der gem&auml;&szlig;igte Ton l&auml;sst zumindest den Wunsch erkennen, dass das Tischtuch zwischen den Kommunisten, f&uuml;r die die <em>junge Welt</em> schreibt, und den konservativen Kritikern der europ&auml;ischen Krisenpolitik nicht vorschnell zerschnitten wird.</p>

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Redaktion (oe), 11.04.2013 14:53
 

 

<p>Die Wahlalternative 2013 war letztes Jahr <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article109606449/Enttaeuschte-CDU-Politiker-gruenden-Wahlalternative.html" target="_blank">bewusst nicht als Partei angetreten</a>, sondern verstand sich als &uuml;berparteiliches Sammelbecken der b&uuml;rgerlichen Mitte, das <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article114077990/Alternative-fuer-Deutschland-will-Euro-abschaffen.html" target="_blank">aus Sorge um Freiheit und Demokratie</a> aktiv wurde. Dass Bundeskanzlerin Merkel an einem Vormittag des Jahres 2010 versicherte, Griechenland werde keine Finanzhilfen erhalten, dieses Versprechen aber schon am Nachmittag brach, <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article114091447/Anti-Euro-Partei-geisselt-die-Politik-der-Kanzlerin.html" target="_blank">war der Ausl&ouml;ser f&uuml;r ihre Gr&uuml;ndung</a>. Dar&uuml;ber und wie sie sich mit den Freien W&auml;hlern zusammentat und wieder &uuml;berwarf, um schlie&szlig;lich als neue Partei um W&auml;hlerstimmen zu werben, dar&uuml;ber konnte man in der <em>Welt</em> lesen.</p> <p>Au&szlig;erdem lieferte die <em>Welt</em> wichtige Informationen &uuml;ber das Personal und das Programm der Wahlalternative 2013 und der AfD: Man erf&auml;hrt aus der <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article115038859/Die-konkreten-Ziele-der-Alternative-fuer-Deutschland.html" target="_blank">Zusammenfassung des Wahlprogramms</a>, dass es der neuen Partei um den Euro und die Banken geht, um Zuwanderung und Steuerrecht, um Energiefragen und Nebent&auml;tigkeiten von Abgeordneten. Und in einem Interview, bei dem der Fragesteller G&uuml;nther Lachmann heikle Themen nicht aussparte, <a href="http://www.welt.de/politik/article114489232/Warum-wollen-Sie-zurueck-zur-D-Mark-Herr-Lucke.html" target="_blank">kam auch deren Chef Bernd Lucke zu Wort</a>.</p> <p>In der Berichterstattung der <em>Welt</em> wird auch deutlich, wie zum Beispiel die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien an der Etikettierung als rechtsradikal arbeiten: Auf tagesschau.de sei (als ob das irgendwie relevant w&auml;re) erw&auml;hnt worden, dass Lucke Lob von Rechtsextremisten f&uuml;r seine Zweifel daran, dass der Euro ein &raquo;Friedensprojekt&laquo; sei und dass sich viele &Ouml;konomen in der AfD engagierten, erhalten habe. Der <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article114542461/Ist-die-Anti-Euro-Partei-rechtsradikal.html" target="_blank">Bericht von der Pressekonferenz</a> liest sich im Gegensatz zu den Berichten von <em>taz</em> und <em>SZ</em> in der <em>Welt</em> ganz anders: n&auml;mlich informativ und n&uuml;chtern, keinesfalls suggestiv und diffamierend. Eine Meinung bilden kann sich der Leser trotzdem, weil ihm auch die problematischen Partien nicht vorenthalten werden.</p> <p>Als die Partei der &Ouml;ffentlichkeit schon bekannt war und die linken Medien bereits an ihrem Bild der Neulinge arbeiteten, brachte die <em>Welt</em> <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article115066096/Der-Aufstand-der-zornigen-Euro-Skeptiker.html" target="_blank">ein l&auml;ngeres Feature</a>, einen &raquo;Ann&auml;herungsversuch an eine konservative Bewegung&laquo;, mit dem sie das Ph&auml;nomen zu fassen suchte. Eine ebenfalls nicht gerade knapp gehaltene Zwischenbilanz <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article114882606/Das-sind-die-Huerden-der-Alternative-fuer-Deutschland.html" target="_blank">in Form eines Frage-Antwort-Katalogs</a> demonstrierte dar&uuml;ber hinaus, wie sehr sich die Redaktion f&uuml;r die AfD interessierte. Und die nahm zudem wahr, dass sie in Umfragen sehr gut abschnitt: Dass sie ein <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article114301881/Waehlerpotenzial-fuer-deutsche-Anti-Euro-Partei.html" target="_blank">W&auml;hlerpotential von 24 Prozent</a> hat &ndash; was keine Aussage &uuml;ber die Zahl der Stimmen am Wahltag zul&auml;sst &ndash; und dass sie in der Lage ist, <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article115082000/Euro-Gegner-koennten-Schwarz-Gelb-die-Macht-kosten.html" target="_blank">der schwarz-gelben Koalition in Berlin zu schaden</a>, das erfuhr man ebenfalls aus der <em>Welt</em>.</p> <p>Vertreter von Union und FDP sind dadurch beunruhigt, und das schl&auml;gt sich gleichfalls in der Berichterstattung in der <em>Welt</em> nieder. <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article114535559/CDU-Politiker-greifen-neue-Anti-Euro-Partei-an.html" target="_blank">Volker Bouffier (Ministerpr&auml;sident von Hessen, CDU)</a>, Armin Laschet (CDU-Vorsitzender in NRW) und <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article115066836/Wer-die-D-Mark-will-riskiert-Europas-Spaltung.html" target="_blank">CDU-Generalsekret&auml;r Hermann Gr&ouml;he</a> kritisierten den eurokritischen Kurs und warnten vor der Wiedereinf&uuml;hrung der D-Mark. <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article115186691/Ich-nehme-die-Alternative-fuer-Deutschland-ernst.html" target="_blank">Unions-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder</a> blies ins selbe Horn, aber er zeigte sich bescheiden und gestand ein: &raquo;Ich nehme jede Konkurrenz ernst, auch die sogenannte Alternative f&uuml;r Deutschland.&laquo;</p> <p>Am Sonntag h&auml;lt die AfD ihren Gr&uuml;ndungsparteitag in Berlin ab. Aus diesem Treffen kann sie geeint und gest&auml;rkt herausgehen und einen Wahlkampf beginnen, der Union und FDP das F&uuml;rchten lehrt. Sie kann sich allerdings auch in einem schlechten Licht pr&auml;sentieren, weil sie sich selbst zerfleischt oder sich geschlossen auf einen Weg begibt, auf dem ihr nur noch eine kleine Minderheit folgen m&ouml;chte. Beides ist m&ouml;glich. Man kann allerdings sicher sein, dass die Berichterstattung in der <em>Welt</em> fair und informativ ausfallen wird, ohne Lobhudelei und ohne Diffamierungen.</p>

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Redaktion (oe), 11.04.2013 13:57
 

 

<p>Ein wohlwollendes Portr&auml;t der Neulinge in der deutschen Politikarena <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article114443647/Alternative-fuer-Deutschland-hat-gute-Argumente.html" target="_blank">stammt von Cora Stephan</a>, die die erste &ouml;ffentlichkeitswirksame Veranstaltung der AfD in Oberursel neugierig in Augenschein genommen hat. Sie wundert sich &uuml;ber &raquo;gepflegte &auml;ltere Herren mit korrektem Schuhwerk und eine Minderheit ebensolcher Damen&laquo;, deren &raquo;Kolonnen von Mittelklassewagen auf der Suche nach einem legalen Parkplatz&laquo; das Stadtbild Oberursels pr&auml;gten. Sie wundert sich au&szlig;erdem &uuml;ber die Diskrepanz zwischen der an die &raquo;Achtundsechziger&laquo; erinnernde Rhetorik von &raquo;Altparteien&laquo;, &raquo;nachhaltig&laquo; und &raquo;b&uuml;rgernah&laquo; und dem &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbild der Teilnehmer. Ihre Erkenntnis: &raquo;So sittsam sind die Rebellen von heute.&laquo;</p> <p>Ob sie das Programm der AfD guthei&szlig;t oder nicht, l&auml;sst die Autorin nicht erkennen. Aber sie stellt es immerhin dar und zeigt, dass die Forderungen nicht illegitim sind. Auch sieht sie, dass die Themen, die die AfD anspricht, nicht in den Mainstream passen, und fragt hellsichtig: &raquo;Ob die Alternative in der Ecke steht, in die sie wahrscheinlich schon bald gestellt wird?&laquo; Doch unbeschadet von der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung wei&szlig; sie, dass es einen realen Grund f&uuml;r das gro&szlig;e Interesse b&uuml;rgerlicher Kreise an der AfD gibt: &raquo;Es d&uuml;rfte eine nicht geringe Anzahl von W&auml;hlern geben, die das Menscheln der politischen Dr&uuml;ckerkolonnen und die schummrige Beleuchtung dank der zu Wahlkampfzeiten &uuml;blichen Nebelwerferei satt haben und die bemerkt haben, dass es in einigen vitalen Fragen im Bundestag keine Opposition mehr gibt. Sie d&uuml;rften sich vom klaren, knappen Programm der Alternative angezogen f&uuml;hlen.&laquo;</p> <p>Ganz <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article114525866/Das-ist-keine-Alternative.html" target="_blank">anderer Meinung ist Torsten Krauel</a>, der direkt auf Stephan antwortet. Er verteidigt die Rechtsbr&uuml;che im Zusammenhang mit der &raquo;Rettung&laquo; des Euro, weil er die Kosten f&uuml;r geringer veranschlagt als den dadurch entstandenen Nutzen. Die Alternative, die die AfD anbietet, ist f&uuml;r ihn nicht ernstzunehmen, erstens weil &raquo;die politisch fast intolerant in die D-Mark-Heimat zur&uuml;ckkehren will &ndash; in ein Zuhause, das es nicht mehr gibt.&laquo; Und zweitens, weil er die Leute von der AfD vor allem f&uuml;r arrogant h&auml;lt: &raquo;Die neue Partei erweckt den Eindruck, wir w&uuml;rden von einer Bande tatsachenblinder Politiker in den Ruin getrieben. Angela Merkel und Peer Steinbr&uuml;ck? Idioten. Philipp R&ouml;sler, Horst Seehofer, J&uuml;rgen Trittin &ndash; alles Idioten.&laquo;</p> <p>Des weiteren l&auml;sst sich Krauel &uuml;ber das Verh&auml;ltnis der AfD zum Aktionsb&uuml;ndnis Direkte Demokratie (ADD) aus, dessen Ziele man mal unterst&uuml;tzt habe, aber dann nicht mehr. Das ADD hatte offensichtlich eine Klage gegen die Mitglieder der Bundesregierung wegen Hochverrats angestrengt, was von der AfD gutgehei&szlig;en worden war. Dazu schreibt Krauel: &raquo;Mal eben von &rsaquo;Hochverrat&lsaquo; oder &rsaquo;verkrusteten Altparteien&lsaquo; reden und zu behaupten, man sei als Einziger kein politischer Geisterfahrer: Es gibt auch eine Besinnungslosigkeit b&uuml;rgerlicher Radikalisierung. Wer die ESM-Bef&uuml;rworter des Hochverrats bezichtigt, hat politisch nicht alle Tassen im Schrank, und wer eine solche Gruppe als Freund bezeichnet, hat es schwer, ernst genommen zu werden.&laquo;</p> <p>Ein <em>weiterer</em> Welt-Kommentator, <a href="http://www.welt.de/print/wams/debatte/article114510218/Der-gefaehrliche-Etappensieg-der-Euro-Pragmatiker.html" target="_blank">Olaf Gersemann</a>, interessiert sich nicht in erster Linie f&uuml;r die AfD, sondern f&uuml;r den &raquo;gef&auml;hrlichen Etappensieg der Euro-Pragmatiker&laquo;. Er sieht in den vereinten internationalen Anstrengungen zur Stabilisierung des Euro, die alle skeptischen Stimmen ignorieren, diffamieren oder unterdr&uuml;cken, den Grund f&uuml;r den Aufstieg von Parteien wie der AfD. In ihnen verschafften sich die Skeptiker Geh&ouml;r &ndash; doch eine gro&szlig;e Zukunft bescheinigt Gersemann der AfD gleichwohl nicht: &raquo;Die k&ouml;nnte vielleicht eine gewichtige Stimme werden, tat aber gleich der Kanzlerin den Gefallen, sich mit einer radikalen Kernforderung &ndash; &rsaquo;Aufl&ouml;sung des Euros!&lsaquo; &ndash; im politischen Abseits zu positionieren. Und so k&ouml;nnen die Pragmatiker durchregieren.&laquo;</p>

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Redaktion (oe), 11.04.2013 11:59
 

 
 
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Werden die Grünen jetzt ihre pädophile Vergangenheit aufarbeiten?

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Zeit für eine Familienrevolution

Bild: Podium beim Forum Familie
Bild: Podium beim Forum Familie

Die familienpolitischen Diskussionen in Medien, Politik und Verwaltung laufen immer stärker auf eine Zerschlagung und Vergesellschaftung der Familien hinaus. Oft wird beispielsweise auch in der Union angenommen, dass für die Aufzucht von Kindern nicht die Familie der beste Ort sei, sondern eine staatliche Kinderbetreuungseinrichtung.

Gegen diesen Trend hat sich die Initiative Familienschutz mit der Sprecherin Hedwig von Beverfoerde kurz vor der Wahl zum Bundestag 2009 gegründet mit dem Ziel, Familien in der Politik eine Stimme zu geben. Sie sollten nicht mehr nur Objekt von mehr oder (meist) weniger wohlwollendem politischem Handeln sein, sondern selber mitmischen und ihre Interessen zur Geltung bringen.

Am 14. Mai veranstaltete die Initiative vor zahlreich erschienenem Publikum in Berlin-Mitte das erste Forum Familie, auf dem vor allem eines sehr deutlich wurde: Die Zeit ist reif für eine echte Familienrevolution!

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"Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf." - Theodor Fontane

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