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zur Person und Archiv
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Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel 29.04.2013 10:14 Haltet den Dieb!
Statt von der „Eurokrise“ reden unsere Europolitiker, die Sprecher bei ARD und ZDF und alle anderen, die ihre Köpfe vor der immer deutlicher werdenden Eurorealität immer tiefer in den Sand stecken müssen, weiterhin gern von d...
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zur Person und Archiv
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Friedrich Dominicus 23.04.2013 09:54 Eigentumsschutz
Tja, nachdem nun unsere Presse hyperventiliert und uns unsere Herrin mitteilt: "Ich bin entäuscht"
Ist natürlich die Frage für diejenigen die (noch) etwas besitzen. Was kann ich legal tun um der Krake Staat zu entgehen.
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zur Person und Archiv
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Friedrich Dominicus 11.04.2013 13:18 Nun bald offiziell?
Ok Zypern war kein Versuchsballon sondern das erste Experiment der EU in Sachen Enteignung.
Nun scheint es offizielle Politik zu werden.
Weiterhin kommt Zypern, offenbar nicht auf die Beine.
Nun vielleicht haben die Zyprioten genug um sich selbst zu helfen.
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<p>Ziel ist die forcierte Umsetzung der sogenannten europaweiten Banken-Union. Bei einer - bisher verbotenen - Direktfinanzierung maroder Banken durch den ESM könnte zahlreiche Schuldnerländer frohlocken. Sie müssten ihre nationalen Finanzinstitute nicht mehr selbst stützen, könnten so ihre Schuldenlast senken und anschließend Lockerungen ihrer Sparprogramme veranlassen.</p>
<p><br />Mehr dazu auf <a href="http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/05/52283/" target="_blank">deutsche-mittelstands-nachrichten.de</a></p>
<p> </p>
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| Kommentare (0) Redaktion (EF), 24.05.2013 10:17
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<p>Man wolle dem Land mehr Zeit geben, seine Ziele zur finanziellen Konsolidierung flexibel zu erreichen, nachdem es immer noch nicht aus der Rezession gekommen sei. Dazu wurden den Griechen bereits länger laufende Kredite und geringere Zinsen geboten.</p>
<p>2014 würden die Finanzminister der Eurozone entscheiden, ob man den Griechen weitere Entlastungen zugestehe.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/griechenland/schuldenkrise-eu-geht-weiter-auf-griechenland-zu-12192180.html" target="_blank">www.faz.net</a></p>
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| Kommentare (0) Redaktion (josch), 23.05.2013 14:59
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<p>Es dürfe nicht vor allem um den Euro gehen, sondern um Europa. Ein Festhalten am jetzigen System führe zu den denkbar größten Schäden.</p>
<p>Lafontaine sieht als Ausweg aus der Misere nur einen geregelten und kontrollierten Übergang zu einem stabileren neuen Geldsystem in Europa.</p>
<p> </p>
<p>Mehr auf <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-plaedoyer-fuer-ein-neues-waehrungssystem/8240638.html" target="_blank">handelsblatt.de</a></p>
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| Kommentare (2) Redaktion (josch), 23.05.2013 12:20
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<p>FreieWelt.net:<strong> Die Gold- und Silberbörse in Hong Kong, die HKMEx, liefert kein Gold mehr aus? Was hat das zu bedeuten?</strong></p>
<p><strong>Von Valtier:</strong> Am Wochenende erklärte die HKMEx, die elektronische Börse für den Handel von Gold und Silber auf Ziel (so genannte „Futures“) in Hong Kong, daß sie bis auf weiteres den Handel einstellen würde. Deshalb wurden am Montag alle Handelsverträge (Futures) über die Lieferung von physischem Gold und Silber zwangsabgewickelt in bar - es erfolgte also keine Lieferung von Gold und Silber, wie die Käufer eigentlich beabsichtigt hatten, sondern Cash. Statt Gold und Silber erhielten sie Dollar zum Tageskurs des Goldes bzw. des Silbers. Dumm nur, daß der Goldpreis zufällig zuvor auf ein Rekordtief gefallen war.<br /><br />FreieWelt.net: <strong>Mit welchen Folgen?</strong></p>
<p><strong>Von Valtier: </strong>Denjenigen, die glaubten, daß sie über die Börse z.B. im kommenden Juni oder September Gold zu einem bestimmten Preis geliefert bekämen, wurde nun erklärt, daß sie das Gold nicht bekommen werden. Wer nun aber das Gold braucht, weil er beispielsweise ein Juweliergeschäft hat oder es als Goldhändler einem anderen zu liefern versprochen hat, hat nun ein Problem. Sein Vertragspartner liefert ihm über die Börse HKMEx das versprochene Gold nicht mehr, weil die Börse beschlossen hat, zu schließen. Mit der Schließung der Börse entfällt die Lieferpflicht des Goldverkäufers. <br /><br />FreieWelt.net:<strong> Kann die Börse einfach beschließen, statt Gold und Silber physisch zu liefern, Dollar zu zahlen?</strong></p>
<p><strong><strong>Von Valtier: </strong></strong>Die HKMEx-Börse hat einen Trick angewandt. Sie haben die Börse unter dem Vorwand geschlossen, freiwillig die Börsenlizenz abzugeben, die sie sich dann wieder neu holen will. Die Geschäftsbedingungen sehen für diesen Fall vor, daß alle Verträge – sogenannte Kontrakte – abgewickelt werden müssen und zwar in Bar. Die tatsächliche Lieferverpflichtung physischer Rohstoffe entfällt.<br /><br />FreieWelt.net:<strong> Warum hat die Börse zu diesem Mittel gegriffen?</strong></p>
<p><strong>Von Valtier: </strong>In den vergangenen Wochen explodierte die Nachfrage nach physischem Gold. Die Chinesen kauften über 300 Tonnen Gold und zwangen damit die Banken aus den USA zu liefern. Auf diese Weise wollen sie – und auch andere Staaten – ihre Dollarreserven gegen etwas Wertbeständiges eintauschen. Die Banken, die Goldkontrakte verkauften und nun eigentlich physisch liefern müssten, rechneten aber eigentlich gar nicht damit, tatsächlich liefern zu müssen. Sie glaubten oder hofften, die Menschen würden – wie früher - nur mit dem Preis spekulieren. Wenn aber mehr als 10% Käufer bei der New Yorker Börse beispielsweise auf ihren Vertrag auch Lieferung verlangen, können die Banken nicht liefern. Soviel physisches Gold, wie die Banken „leer“ verkauft haben, haben sie nicht. Wenn also zu viele Käufer tatsächlich Lieferung verlangen, ist für die Banken Schluß. Genau dies zeichnet sich gerade ab. Die Investoren haben (Liefer-)Versprechen gekauft und jetzt wollen sie tatsächlich Lieferung, weil sie zu Recht fürchten, daß die Versprechen nicht eingehalten werden. Wenn aber der Verkäufer erwartet, daß er nicht liefern kann, muß eine Lösung her. Es ist aber Aufgabe der Börse sicherzustellen, daß die Vertragspartner auch liefern können und werden. Dies war nicht mehr zu leisten. Obwohl sie das selbst absehen konnten, schritten sie nicht ein. Die Börse zu schließen war wohl eine Lösung aus dem Dilemma. Das gibt natürlich keiner gerne zu und so heißt es offiziell, „der Handel lohnte sich aufgrund der geringen Mengen für die Börse nicht mehr“.<br /><br />FreieWelt.net: <strong>Warum ist das dramatisch?</strong></p>
<p><strong><strong>Von Valtier: </strong></strong>Jeder Zusammenbruch einer Börse ist dramatisch- der einer Gold- und Silberbörse aber besonders. Über die Börsen wird nämlich im Vertrauen darauf, auch wirklich Lieferung bekommen zu können, mehr Gold und Silber in Kontrakten gehandelt als physisch lieferbar ist. Beim Zusammenbruch schwindet das Vertrauen auf die Lieferfähigkeit der Verkäufer. Zudem ist besonders Gold nach wie vor der Kern, auf dem alle Papierwährungen basieren. Am Gold und Silber erkennen die Menschen, wie wertlos Papiergeld wird. Deshalb versuchen die Notenbanken seit langem, den Gold- und Silberpreis niedrig zu halten. Dabei versprachen Sie über eben diese Börsen, mehr Gold und Silber zu liefern, als geliefert werden kann. Sie haben nicht nur zu viel Papiergold, sondern auch zu viel Papiergeld produziert und fürchten nun, daß das den Menschen auffällt. Tut es das nämlich, steigen die Preise, weil die Menschen das Geld loswerden wollen und dafür lieber Sachwerte kaufen. Dann leiht aber auch niemand mehr dem Staat Geld zu 1 % oder weniger. An diesen Punkt kommen wir jetzt. <br /><br /><em>Dr. rer. pol. Eike Hamer von Valtier setzte als Koautor der Buchpublikationen, „Was passiert, wenn der Crash kommt?“ (Olzog, 12. Auflage) und „Der Welt-Geldbetrug“ (Aton, 4. Auflage) und "Warum lassen wir das geschehen?" Maßstäbe in der Politischen Diskussion.</em><br /><br /><em>Als Herausgeber des Informationsbriefes Wirtschaft aktuell gibt von Valtier wertvolle Hintergrundinformationen, Tipps und Insidereinblicke. Dazu veranstaltet Wirtschaft aktuell für seine Abonnenten regelmäßig hochexklusive, geschlossene Seminarveranstaltungen.</em><br /><br /></p>
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| Kommentare (6) Redaktion (ab), 22.05.2013 09:42
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<p>Seitdem Angela Merkel 2005 Kanzlerin geworden ist, ist der Schuldenberg um 600 Milliarden Euro gewachsen. Allein die niedrigen Refinanzierungskosten bewirken, dass die Lage weniger dramatisch aussieht als sie ist. Doch die Studie und die Zahlen des Statistischen Bundesamtes gepaart mit gesundem Menschenverstand lassen nur einen Schluss zu: Die Schuldenfalle ist zugeschnappt, wir merken es bloß noch nicht.</p>
<p>Fragt sich jetzt nur, wie diese Regierung und die folgenden mit dem Problem umzugehen gedenken. Hier bieten sich zwei »Lösungen« an: die unverhüllte Enteignung oder die versteckte Enteignung über die Inflation.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/22/deutsche-schulden-koennen-nicht-mehr-durch-wachstum-abgebaut-werden/" target="_blank">deutsche-wirtschafts-nachrichten.de</a> und <a href="http://www.cesifo.de/de/ifoHome/publications/working-papers/CESifoWP/CESifoWPdetails?wp_id=19077486" target="_blank">cesifo.de</a></p>
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| Kommentare (2) Redaktion (oe), 22.05.2013 08:26
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<p>FreieWelt.net: <strong>Die Bundeskanzlerin hat den Satz geprägt: Scheitert der Euro, scheitert Europa. Wenn der Euro als Währung scheitert, was bedeutet das für die Europäische Union? SPD und Grüne setzen auf Eurobonds und Bankenunion und auch in der CDU sind ähnliche Stimmen zu vernehmen. Können Eurobonds und eine Bankenunion den Euro als Währung stützen? Worin sehen Sie selbst die Alternative zur aktuellen Europolitik?</strong></p>
<p><strong>Holger Krahmer:</strong> Der Euro entpuppt sich leider als die schwerwiegendste politische Fehlentscheidung der Nachkriegszeit. Es war naiv zu glauben, eine Währungsunion wirkt integrationsfördernd. Das Ergebnis nach einem Jahrzehnt Euro ist eine Verdreifachung der Staatsschulden der Länder der Eurozone und ein Auseinanderdriften der Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften. Wir haben mit dem Euro also faktisch das Gegenteil von dem erreicht, was erreicht werden sollte. Der Weg aus dem Dilemma wird lang und schmerzhaft sein. Einfache und preiswerte Lösungen gibt es nicht. Der Versuch, durch Zentralisierungsentscheidungen in Brüssel Kompetenzen zu bündeln ist erstens aus marktwirtschaftlichen und liberalen Erwägungen fragwürdig. Und er wird nicht zum Erfolg führen. Wir sollten uns gerade in dieser Situation daran erinnern, wohin politischer Zentralismus in Osteuropa im letzten Jahrhundert geführt hat: in Chaos und Untergang. Die EU-Mitgliedsstaaten sind souveräne Staaten und wie sich bereits abzeichnet, akzeptieren sie Brüssel-Eingriffe in ihre finanzpolitische Hoheit nicht. Wenn die Euro-Rettung, wie Frau Merkel sagt, tatsächlich alternativlos ist, dann ist die Schuldenvergemeinschaftung der nächste logische Schritt, der vollzogen werden muss. Er führt allerdings geradewegs ins Schuldenchaos und die völlige Verarmung der Euro-Länder. Denn Schuldenvergemeinschaftungen eliminieren die Zinsunterschiede und damit den letzten Anreiz, mit knappen finanziellen Ressourcen sparsam umzugehen und Haushalte zu konsolidieren. Ganz nebenbei haben wir das den Deutschen versprochene Ziel der Geldwertstabilität längst aufgegeben. Denn die Europäische Zentralbank ist längst keine von der Politik unabhängige Notenbank mehr. Sie steht als „Lender of last Resort“, also zum Gelddrucken, längst bereit. Die Alternative kann nur heißen, die Währungsunion den ökonomischen und politischen Realitäten anzupassen und nicht umgekehrt. Wir werden uns mindestens über den Austritt einzelner Länder beziehungsweise einen Neuzuschnitt der Währungsunion in absehbarer Zeit verständigen müssen. Das setzt aber eine ehrliche Analyse einer schwierigen Situation voraus. Die Stigmatisierung von Kritikern und das Errichten von Dogmen war noch nie ein guter Ratgeber für politische Entscheidungen.</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Bislang macht jeder der EU-Staaten seine eigene Steuerpolitik. Der Vorsitzende der Alternative für Deutschland hat nun für die gesamte EU einheitliche Steuersätze gefordert. Wie stehen Sie zu dieser Idee?</strong></p>
<p><strong>Holger Krahmer:</strong> Einheitliche Steuersätze sind innerhalb der EU weder nötig noch sinnvoll. Durchsetzbar sind sie ohnehin nicht. Steuern sind ein Instrument der Finanzierung öffentlicher Aufgaben. Über deren Höhe und Verwendung sollten Mitgliedsstaaten, möglichst Regionen, entscheiden. Letztlich sind die Bedürfnisse und Erfordernisse in verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich. Ein Wettbewerb zwischen Regionen ist das richtige Mittel um Steuereinnahmen nicht ausufern zu lassen. Denn nur Regionen in denen Steuern ein akzeptables Maß halten, sind auch attraktiv. Es gibt keinen Grund für Brüsseler Einheitssteuern. Es ist interessant, dass die AfD ausgerechnet an dieser Stelle in den Chor der sozialdemokratischen Gleichmacher einstimmt.</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Es gab immer wieder Vorstöße der EU-Kommission, eigene Steuern zu erheben. Halten Sie das für sinnvoll? Wie finanziert sich die Europäische Union eigentlich bisher? Und welche Mitspracherechte hat das Europäische Parlament bei der Verwendung der Mittel?</strong></p>
<p><strong>Holger Krahmer:</strong> Ich halte nichts von EU-Steuern. Nur Staaten erheben Steuern. Die EU ist ein Staatenbund und sollte es auch bleiben. Dass es in Brüssel Begehrlichkeiten gibt, über eigene Finanzquellen zu verfügen, ist verständlich. Das liegt wohl in der Natur politischer Institutionen. Wir sollten bei dem bisherigen System der Beitragszahlungen bleiben. Hier gibt es genug zu tun. Denn das Geld, das über die EU umverteilt wird, fließt hauptsächlich in die Landwirtschaft und in die Regionalförderung. Das ist sicher alles andere als zukunftsweisend. Das Europäische Parlament entscheidet über die Verwendung der Mittel mit, ist aber auch nicht automatisch ein verlässlicher Partner bei sinnvoller Mittelverwendung. Eine EU-Steuer würde einer weiteren ausufernden Umverteilung über die EU Vorschub leisten.</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Oft wird ein Europäischer Bundesstaat gefordert, also die Übertragung der Hoheitsrechte auf die EU. Der Liberale Aufbruch, dem Sie auch angehören, steht dem skeptisch gegenüber. Welche Alternative gibt es aus Ihrer Sicht zu einem europäischen Bundesstaat?</strong></p>
<p><strong>Holger Krahmer:</strong> Europa ist bunt und vielfältig. Die Geschichte der Nationalstaaten in Europa ist länger und tiefgreifender als die gemeinsame europäische Geschichte. Daraus folgt, dass es in der EU höchst verschiedene Vorstellungen davon gibt, wie man Staat organisiert. Diese sind sehr lange historisch gewachsen. Das kann man nicht einfach mit einem Brüssel-Federstrich vom Tisch wischen. Europa wächst in den Herzen der Menschen und nicht durch Brüsseler Verträge, so hat es Klaus Kinkel mal formuliert. Und es ist richtig. Die EU funktioniert am besten, wenn souveräne Staaten kooperieren. Dazu gehört anzuerkennen, dass es Grenzen der Integrationsfähigkeit gibt. Bei der Währungsunion haben wir so eine Grenze überschritten und wir müssen dafür einen hohen Preis zahlen.</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Welche sinnvollen Aufgaben erfüllt die EU und welche Aufgaben sollten auf die nationale Ebene zurückverlagert werden? Wie beurteilen die den Vorstoß des britischen Premierministers Cameron, die Ausgaben der EU zu begrenzen? Wo sehen Sie selbst Sparpotentiale in der Europäischen Union?</strong></p>
<p><strong>Holger Krahmer:</strong> Nach neun Jahren Erfahrung in Brüssel komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass der Erfolg der Europäischen Union sich vor allem aus der Vollendung des Binnenmarktes speist. Er ist die Quelle für Wachstum, Wohlstand und soziale Leistungsfähigkeit. Dahin sollten wir zurück. Otto Graf Lambsdorff formulierte das im Jahr 2004 noch so: „Wir müssen zurück zu den Römischen Verträgen.“ Was wir derzeit erleben, ist ein schleichender Zentralisierungs- und Entdemokratisierungsprozess in Richtung Brüssel. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen: Der derzeitige institutionelle Zustand der EU ist die größte Bedrohung für die Freiheit der Bürger. Die EU entwickelt sich in eine fatale Richtung, die die Gründungsväter mit Sicherheit nicht im Sinn hatten. Damit beantwortet sich auch die Finanzfrage. Wer mehr Geld über Brüssel verteilen will, fördert diesen Prozess.</p>
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| Kommentare (4) Redaktion (rk), 21.05.2013 10:48
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<p>Dass er seinerzeit die Einführung des Euro befürwortete, bereut Lucke nicht, gesteht aber ein, sich über die Umstände geirrt zu haben: »Ich dachte, der Euro könnte einen heilsamen Anpassungszwang ausüben auf Staaten, die ihre Wettbewerbsfähigkeit immer nur durch Abwertungen retten. Aber die Beharrungskräfte waren zu groß. Selbst bei größtem Druck finden nicht genügend strukturelle Reformen statt. Deshalb ist der Euro für ein so heterogenes Währungsgebiet nicht geeignet.«</p>
<p>Über die Neigung in Griechenland, Deutschland und insbesondere Bundeskanzlerin Merkel für die Misere verantwortlich zu machen, sagte er: »Verantwortlich für den Staatsbankrott ist die griechische Regierung. Die deutsche Regierung ist nur dafür verantwortlich, dass der Bankrott so lange verschleppt wurde.«</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/raus-aus-dem-euro-afd-will-nicht-zurueck-zur-d-mark-12187441.html" target="_blank">faz.net</a></p>
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| Kommentare (0) Redaktion (oe), 21.05.2013 10:28
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<p>Türkische Staatsanleihen bewertet Moody`s nun um eine Stufe besser, mit "Baa3". Deren Verzinsung sank prompt auf ein Rekordtief. Für institutionelle Investoren könnten türkische Staatspapiere nun wieder interessant werden.</p>
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<p>Mehr dazu auf <a href="http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE94G01Q20130517" target="_blank">reuters.com</a></p>
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| Kommentare (2) Redaktion (EF), 17.05.2013 11:53
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