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25.05.2013
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»Das Wichtigste ist: die Freiheit des Menschen«   Interview mit Clemens Schneider
 

Clemens Schneider ist freier Mitarbeiter bei der Human Rights Foundation. Er arbeitet im Augenblick an einer Dissertation in Katholischer Theologie über den liberalen englischen Historiker Lord Acton. Im Interview mit FreieWelt.net spricht er über die Gemeinsamkeiten zwischen Liberalen und Christen. (Fotos: Katrin Schindler/pixelio.de; Clemens Schneider/privat)



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Redaktion (rk), 24.05.2013 19:08
AfD rutscht auf
zwei Prozent
  Probleme im Führungsstil?
 

Die AfD ist in der Wählergunst erneut zurückgefallen. Mit nur noch zwei Prozent Zustimmung (Vorwoche drei Prozent) würde sie den Einzug in den Bundestag deutlich verpassen. Als Ursache der Krise werten Beobachter den Führungstil des Parteichefs, der "One Man Show" Prof. Dr. Bernd Lucke. (Fotos: alternativefuer.de/ ; alternativefuer.de/partei/vorstand/)



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Redaktion (EF), 24.05.2013 08:14
ESM: Bankenunion im Eiltempo   Dijsselbloems Pläne gefährden Finanzstabilität
 

Die Erlaubnis zur Direkt-Rekapitalisierung der Banken durch den ESM soll noch vor der Sommerpause - und damit vor den deutschen Bundestagswahlen - durchgedrückt werden. Entsprechende Pläne verkündete Eurogruppe-Chef , Jeroen Dijsselbloem. (Fotos: Markus Vogelbacher/pixelio.de; government.nl/government/members-of-cabinet/jeroen-dijsselbloem/)



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Redaktion (EF), 24.05.2013 10:17
SPD nicht mehr
Arbeitnehmerpartei
  Wohin treiben die Genossen?
 

Wenig Grund zum Lächeln dürfte SPD-Chef Sigmar Gabriel haben: Nur noch 35 Prozent der Bevölkerung sehen durch die Sozialdemokratie die Interressen der Arbeitnehmer vertreten. Im 150. Jahr ihres Bestehens droht der einstigen arbeiterpartei der Verlust ihrer traditionellen Klientel. (Fotos: Foto: Dominik Butzmann / SPD; berggeist007 /pixelio.de)



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Redaktion (EF), 24.05.2013 08:43
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Blogs     RSS  Aktuelle Nachrichten  
 
  zur Person und Archiv   Dr. Christian Weilmeier 24.05.2013 10:42
Platons Höhlengleichnis

Platons Höhlengleichnis in meinem Video einfach erklärt. Dieses Gleichnis ist sehr bekannt und taucht in philosophischen Zusammenhängen immer wieder auf. Platon erläutert mit diesem Gleichnis seine Ideenlehre und die Aufgabe der Philosophie.

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  zur Person und Archiv   Roland Woldag 23.05.2013 14:51
Nach den Ermächtigungsgesetzen

1933 Welche Assoziationen löst diese Jahreszahl aus? Zuerst jene über die Folgen des „Gesetzes zur Behebung der Not von Volk und Reich“, also des „Ermächtigungsgesetzes“, das mit einer Zweidrittelmehrheit wie f&...

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  zur Person und Archiv   Friedrich Dominicus 23.05.2013 12:15
Eigentum? egal!

Es gab einmal eine EWG da galten einfache Regeln: Derjenige der kassiert, trägt auch die Verluste. Die EWG wollte voranschreiten und wurde zur EU. Es gab dort einige "neue" Ansätze.

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  zur Person und Archiv   Wolfgang Röhl 22.05.2013 10:47
Herr, wir erbitten einen scheiß Sommer!

Zwar, wenn man zum Brötchen holen in den Dorfladen geht, ist das Wetter natürlich immer Thema. Bloß kommt da keiner auf den Gedanken, Schietwetter gegen die These vom menschengemachten Klimawandel auszuspielen, von der auch die Lokalbl&...

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Unsere Blogger

 
  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 22.05.2013 10:37
Leben mit Piraten

Ein rechtliches Vorgehen gegen diese Praxis ist wenig erfolgsversprechend, auch vom Grundsatz her wird intensiv diskutiert, ob das Urheberrecht überhaupt das geeignete Instrument für eine angemessene Entlohnung von Autoren ist.

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  zur Person und Archiv   Dr. Andreas Unterberger 21.05.2013 13:09
Die britische Lunte brennt (Europa samt Führung pennt)

Sie sorgt damit zugleich dafür, dass die Chancen Labours gewaltig wachsen, wieder an die Macht zurück zu kommen. Dies könnte als Folge des britischen Wahlsystems sogar ohne irgendeinen Zuwachs an Wählerunterstützung passieren.

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 21.05.2013 13:00
Puppentheater Berlin

Puppentheater kenne ich nur noch aus meinen Kindertagen, die aufgewühlte Schar von Gestalten, die sich auf der Bühne oft über Nichtigkeiten zankte.

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  zur Person und Archiv   Günter Ederer 21.05.2013 12:44
Eine Lektüre die vom Umweltbundesamt ignoriert wird

Rezension des Buches “Von einem Jugendstraftäter, der mit dem besten Klimaexperten der Welt verwechselt wurde” von Donna Laframboise Der Klimawandel bedroht die Zukunft unseres Planeten.

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 21.05.2013 12:29
Beendigung einer offenen Debatte

Beim Umweltbundesamt wird mit der Veröffentlichung der Broschüre "Und sie erwärmt sich doch – Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel?" eine wissenschaftliche Diskussion für beendet erklärt, die beispielsweise na...

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  zur Person und Archiv   Dr. Christoph Sprich 20.05.2013 16:39
Ein nachhaltiger Staat braucht intakte Familien

Noch im Jahr Im Jahr 1996 lebten 57 Prozent der Deutschen in Familien. Im Jahr 2011 waren es nicht mal mehr die Hälfte (49 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt anläßlich des Familientages am 15. Mai mit.

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  zur Person und Archiv   Dr. Christian Weilmeier 18.05.2013 12:45
Raus aus der Perfektionismus-Falle

Raus aus der Perfektionismus-Falle! Perfektionismus ist der Erfolgs-Killer schlechthin, gerade für die Fleißigen und Ehrgeizigen. Im Video erkläre ich, warum das so ist und wie man das gute Streben nach Perfektion trennt vom Übel des Perfektionismus.

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  zur Person und Archiv   Christian Ortner 17.05.2013 10:44
Sex mit Kindern? Nur für aufrechte Antifaschisten!

Er sei, gibt Cohn-Bendit dazu an, weder pädophil, noch habe er jemals Sex mit Kindern gehabt. Er schäme sich heute für diesen Text und verstehe die Kritik daran.

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  zur Person und Archiv   Dr. Andreas Unterberger 17.05.2013 10:31
Spindelegger: Vision und Realität

Freilich: Zwischen Vision und Realität klafft dennoch eine weite Kluft. Das lässt sich gut an Spindeleggers großer Grundsatzrede vom 15. Mai zeigen.

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  zur Person und Archiv   Wolfgang Röhl 17.05.2013 10:27
Wunder gibt es immer wieder

http://www.ndr.de/fernsehen/extra5367.html

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 17.05.2013 10:24
Objektiver Journalismus?

Zwar schmückt man sich mit einer “Verpflichtung zu wahrheitsgetreuer und sachlicher Berichterstattung sowie zur sauberen Trennung von Nachrichten und Kommentaren”, doch dann bringt man beim NDR, dem für die Nachrich...

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  zur Person und Archiv   Peter Winnemöller 17.05.2013 10:22
Eucharistischer Kongress in Köln

Eucharistischer Kongress 5. bis 9. Juni 2013 in Köln   Infos gibt es im Netz unter: http://www.eucharistie2013.de Das Programm für die Tage steht dort auch als Download bereit.

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<p>FreieWelt.net: <strong>Katholizismus und Liberalismus gelten in Deutschland vielen als gegens&auml;tzliche weltanschauliche Grundhaltungen. Gegenseitige Schm&auml;hungen (&bdquo;Herz-Jesu-Marxist&ldquo;, &bdquo;Manchester-Kapitalist&ldquo;) sind auch heute noch an der Tagesordnung. Derzeit sind mancherorts Bem&uuml;hungen zu beobachten, die historisch &uuml;berkommenen Gegens&auml;tze abzubauen oder sogar zu &uuml;berwinden. Warum gerade jetzt? Gibt es einen besonderen Anla&szlig;?</strong></p> <p><strong>Clemens Schneider:</strong> Schon seit l&auml;ngerem kann man eine Absetzbewegung vom radikalen Laizismus in liberalen Kreisen bemerken. Die FDP zum Beispiel hat sich von ihren fast schon kirchenfeindlichen &Auml;u&szlig;erungen vor drei&szlig;ig, vierzig Jahren distanziert, und gerade die junge Generation ist wieder wesentlich wohlwollender gegen&uuml;ber Kirche und Religion eingestellt. Die Gruppe &bdquo;Christen in der FDP-Fraktion&ldquo; umfasst inzwischen ein Drittel der Abgeordneten und ist somit die gr&ouml;&szlig;te Gruppe innerhalb der Fraktion. Und der Parteivorsitzende Philipp R&ouml;sler sitzt sogar im Zentralkomitee Deutscher Katholiken.</p> <p><br />Gleichzeitig &ouml;ffnet sich gerade die katholische Kirche immer mehr der Idee, dass Marktwirtschaft die dem Menschen am meisten angemessene Wirtschaftsform ist. Vor allem Papst Johannes Paul II. hat da durchaus massive Akzente gesetzt, etwa mit seiner Sozialenzyklika &bdquo;Centesimus Annus&ldquo; von 1991. Dort hei&szlig;t es zum Beispiel: &bdquo;Sowohl auf der nationalen Ebene der einzelnen Nationen wie auch auf jener der internationalen Beziehungen scheint der freie Markt das wirksamste Instrument f&uuml;r den Einsatz der Ressourcen und f&uuml;r die beste Befriedigung der Bed&uuml;rfnisse zu sein.&ldquo; Leider sind die evangelischen Kirchen in Deutschland immer noch auf einem zum Teil dezidiert linken Kurs. Das liegt nat&uuml;rlich auch an ihrer traditionell st&auml;rkeren N&auml;he zum Establishment in Politik und Medien.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Sie haben in einer Ihrer <a href="http://freiheitswerk.org/themen/freiheit-und-religion/lord-acton-christentum-und-liberalismus/">Ver&ouml;ffentlichungen </a>betont, dass ein gemeinsamer philosophischer Grundkonsens zwischen Liberalismus und Christentum gefunden werden sollte. Dazu haben Sie die Frage nach dem jeweiligen Menschenbild als geeigneten Ansatzpunkt f&uuml;r eine echte Verst&auml;ndigung markiert. Wie m&uuml;ssen wir uns die Entwicklung eines solchen Grundkonsenses aus der Frage nach dem Menschenbild vorstellen? K&ouml;nnen Sie das einmal genauer skizzieren?</strong></p> <p><strong>Clemens Schneider:</strong> Das Christentum hat einen personalen Gott &ndash; so sehr, dass er Mensch wird und damit tats&auml;chlich sichtbar, h&ouml;rbar, begreifbar. Nach dem Bild dieses Gottes ist auch der Mensch geschaffen. Das hei&szlig;t, der Mensch ist Person. Vor allem anderen ist er Person, Individuum. Es kommt auf ihn an, auf seine Handlungen. Er ist in diese Welt gestellt mit der Aufgabe, seine Freiheit richtig zu nutzen. Der Mensch ist keine Marionette Gottes, sondern ein selbstverantwortliches Subjekt. Zentral sind dabei allerdings &ndash; das stellt auch Lord Acton deutlich heraus &ndash; die Begriffe Gewissen und Pflicht. Das Gewissen unterst&uuml;tzt den Menschen auf der Suche nach dem richtigen Gebrauch seiner Freiheit. Und zugleich ergeben sich Pflicht und Verantwortung aus den Geboten, vor allem dem Liebesgebot.</p> <p><br />Die Liberalen stehen philosophisch in einer sehr verwandten Tradition. Denker wie Immanuel Kant oder Friedrich August von Hayek haben Verantwortung und Pflicht stets auch als wichtige Elemente einer freien Gesellschaft gesehen. Nur wenn jeder seine Verantwortung wahrnimmt, kann die Gesellschaft offen bleiben. Wer Verantwortung abgibt, spielt den M&auml;chtigen in die H&auml;nde. Das sehen wir gerade ganz aktuell bei der Entwicklung des Sozialstaats in westlichen Gesellschaften. Hier entsteht eine Bedrohung f&uuml;r die Freiheit des Menschen, die Christen und Liberale gleicherma&szlig;en beunruhigen muss.</p> <p><br />Nat&uuml;rlich ist f&uuml;r den Liberalen auch das Individuum der Ausgangspunkt seiner &Uuml;berzeugungen. Liberale setzen den Einzelnen an die erste Stelle ihrer Philosophie. Im Gegensatz zu den beiden anderen gro&szlig;en Str&ouml;mungen &ndash; Sozialismus und Konservatismus &ndash; spielt bei ihnen das Kollektiv nicht nur keine Rolle, sondern wird stets auch als Gefahr gesehen. Denn in Kollektiven wird die Freiheit des einzelnen fr&uuml;her oder sp&auml;ter immer eingeschr&auml;nkt. Innerhalb des Christentums wurden und werden immer wieder starke Sympathien f&uuml;r Sozialisten und Konservative gehegt. Die Sozialisten sieht man als Verb&uuml;ndete im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit &ndash; jedenfalls solange man nicht unmittelbare Erfahrungen mit ihrem &bdquo;Kampf&ldquo; macht, wie in der Sowjetunion, Kuba oder Polen. Und mit den Konservativen teilt man viele ethische Werte und auch die Liebe zur Tradition. Freilich ist gerade die katholische Sicht auf Tradition stark vom Motiv der Entwicklung gepr&auml;gt. Der Sinn der Tradition ist nicht stehenzubleiben, sondern sich auf dem Boden des bereits Gedachten und Geglaubten immer mehr der Wahrheit und mithin Gott anzun&auml;hern. Dieses &bdquo;lebenslange Lernen&ldquo; ist eine Eigenschaft, die das Christentum mit den Liberalen teilt, die ja auch deshalb offen sind, weil sie &ndash; wie Popper einmal schrieb &ndash; wissen &bdquo;dass es nicht so sehr darauf ankommt, wer recht beh&auml;lt, als vielmehr darauf, der Wahrheit n&auml;herzukommen.&ldquo;</p> <p>FreieWelt.net:<strong> Sie selbst befassen sich im Rahmen einer Dissertation intensiv mit den Schriften Lord Actons. Welche Erkenntnisse und Einsichten k&ouml;nnen Katholiken und Liberale durch die Besch&auml;ftigung mit dieser historischen Pers&ouml;nlichkeit erlangen, die sie zu besserem gegenseitigen Verst&auml;ndnis oder sogar zu einem &bdquo;Grundkonsens&ldquo; f&uuml;hren k&ouml;nnen?</strong></p> <p><strong>Clemens Schneider:</strong> Lord Acton sagte einmal in einem sehr pers&ouml;nlichen Brief &uuml;ber seine Lebensgeschichte: &bdquo;Es ist die Geschichte eines Mannes, der sein Leben begann in der &Uuml;berzeugung, ein aufrechter Katholik und ein aufrechter Liberaler zu sein. Der deshalb allem am Katholizismus widersagte, das mit dem Liberalismus nicht &uuml;bereinstimmte, und allem im Politischen, das mit dem Katholischen nicht &uuml;bereinstimmte.&ldquo; Das klingt ein wenig nach Eklektizismus. Aus Sicht ideologischer Puristen w&auml;re es das auch. Aber mit dieser Haltung war Acton einer jener Liberalen, die ihren Liberalismus besonders ernst nehmen: Er war kein Ideologe, er war Skeptiker. Sein eigener Verstand und noch viel mehr sein Gewissen &ndash; einer der zentralen Begriffe in Actons Werk &ndash; sollten ihm den Weg weisen, weil er sicher war, dass sie ihm genau aus diesem Grund von Gott geschenkt wurden. Dogmatismus und blindes Abnicken war ihm zuwider.<br />In seiner Zeit stand er damit in direkter Opposition zum vorherrschenden Fideismus in der Katholischen Kirche. Wie in den einzelnen L&auml;ndern Europas gab es auch in der Katholischen Kirche eine nationalistische Bewegung, in der alles auf Rom und den Papst konzentriert wurde. Rom f&uuml;hrte die &uuml;ber den Erdkreis verstreute Kirche &ndash; politisch, moralisch und in Glaubensdingen. Im Zuge dieser Entwicklung wurde viel theologische Vielfalt zerst&ouml;rt. Das Katholische, also das Allumfassende, wurde zum Allerdr&uuml;ckenden. Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich die Kirche wieder mehr auf ihre Vielfalt besonnen. Das 2. Vatikanische Konzil hat viel dazu beigetragen. Aber auch die P&auml;pste der j&uuml;ngsten Vergangenheit.</p> <p><br />Aus meiner Sicht ist ein Grundkonsens in zwei ganz wesentlichen Punkten herzustellen: Bei der Wertsch&auml;tzung der Eigenverantwortlichkeit des Individuums und bei der &Uuml;berzeugung, dass eine absolute Wahrheit unter den Umst&auml;nden dieser Welt nicht zu finden ist, dass also Ideologien und Dogmatismen, diese Ausgeburten menschlicher Hybris, gef&auml;hrlich und abzulehnen sind. In vielen Punkten wird es freilich weiterhin Dissens geben, insbesondere in moralischen Fragen. Das ist aber gerade f&uuml;r die Kirche umso weniger ein Problem, je mehr sie sich wieder ihrem Kerngesch&auml;ft widmet: Der Verk&uuml;ndigung der frohen Botschaft, dass Gott Mensch wurde, f&uuml;r uns starb und wir durch seine Auferstehung erl&ouml;st wurden von S&uuml;nde und Tod.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Welche Schritte sind Ihrer Einsch&auml;tzung nach hilfreich, um den Dialog zwischen Katholiken und Liberalen in fruchtbarer Weise voranzubringen? Reicht es schon, wenn alle nur Lord Acton lesen oder braucht es noch etwas anderes?</strong></p> <p><strong>Clemens Schneider:</strong> Wie schon angedeutet, verstricken sich beide &ndash; Katholizismus und Liberalismus &ndash; immer wieder in Einzelfragen. Es ist f&uuml;r die Erl&ouml;sung nicht von zentraler Bedeutung, ob jemand einen Kondom benutzt. Und es ist f&uuml;r die Freiheit nicht hilfreich, dass es eine Mehrwertsteuerentlastung f&uuml;r Hoteliers gibt. Beide sollten sich mehr auf ihr Kerngesch&auml;ft besinnen. Der Liberalismus hat viel zu oft seine Prinzipien &uuml;ber Bord geworfen, um sich durch j&auml;mmerliche Zugest&auml;ndnisse an den Tr&ouml;gen der Macht zu halten. Das Verhalten der FDP w&auml;hrend der Euro-Rettung ist nur ein besonders eklatantes Beispiel daf&uuml;r. Die Katholische Kirche hingegen hat sich viel zu sehr zu einem Moralexperten entwickelt. Damit will ich nicht sagen, dass die ganze katholische Morallehre falsch ist. Aber sie wird &ndash; oft noch verengt auf Themen der Sexualmoral &ndash; viel zu sehr in den Vordergrund gestellt. Der Erzbischof von Paris protestiert gegen die M&ouml;glichkeit ziviler Eheschlie&szlig;ungen gleichgeschlechtlicher Paare. Das mag ihm bei den Hundertprozentigen Zustimmung einbringen &ndash; mit der Botschaft Jesu Christi hat das aber so viel zu tun wie die Subventionierung alternativer Energien mit dem Liberalismus.</p> <p><br />Wenn sich Katholiken &ndash; Christen &uuml;berhaupt! &ndash; und Liberale auf ihre eigentlichen Grund&uuml;berzeugungen besinnen, werden sie sehr viele Gemeinsamkeiten finden und k&ouml;nnen gemeinsam f&uuml;r das eintreten, was ihnen das Wichtigste ist: die Freiheit des Menschen. Lord Acton schildert einmal sehr sch&ouml;n den eindrucksvollen Beitrag der freikirchlichen Bewegungen des 16. bis 18. Jahrhunderts f&uuml;r die Sache der Freiheit: &bdquo;Jene gro&szlig;artige politische Idee, die Freiheit zu heiligen und sie Gott zu weihen, die Menschen zu lehren, die Freiheiten der anderen zu hegen wie die eigenen und sie zu verteidigen mehr aus Liebe zu Gerechtigkeit und Barmherzigkeit denn als einen Rechtsanspruch, war die Seele dessen, was am Fortschritt der vergangenen zweihundert Jahre gro&szlig; und gut ist.&ldquo; Das ist aus meiner Sicht das gemeinsame Anliegen und der gemeinsame Weg, den Christen und Liberale gehen sollten.</p> <p>Das Interview f&uuml;hrte Christoph Kramer</p>

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Redaktion (rk), 24.05.2013 19:08
 

 

<p>Vahrenholt wirft dem UBA vor, seine Vita nur ausschnittsweise erw&auml;hnt und ihn dadurch in ein schlechtes Licht ger&uuml;ckt zu haben. Auch die Argumentationsweise der Brosch&uuml;re kritisiert Vahrenholt. Wenn man in den achtziger Jahren seine Kritik an der chemischen Industrie mit derselben Arroganz abgetan h&auml;tte wie heute die Kritik am herrschenden Klimawandeldogma, h&auml;tte es niemals Verbesserungen gegeben.</p> <p>Dar&uuml;ber hinaus verschweige die Brosch&uuml;re Verflechtungen des UBA bzw. einiger Mitarbeiter mit Geldgebern, was die ganze Beh&ouml;rde in ein schlechtes Licht r&uuml;cke. Stefan Rahmstorf werde darin zw&ouml;lf Mal zitiert; sein Arbeitgeber, das Potsdam Institut f&uuml;r Klimafolgenforschung, habe Auftr&auml;ge im Wert von acht Millionen Euro vom UBA erhalten. &raquo;Wer so pers&ouml;nliche Daten verf&auml;lscht, wie es in diesem Bericht erfolgt, dem sind auch in der Sache Weglassungen, Halbwahrheiten und Ein&auml;ugigkeit zuzutrauen.&laquo;</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article116455463/Warum-haben-Sie-meine-Biografie-gefaelscht.html" target="_blank">welt.de</a></p>

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Redaktion (oe), 24.05.2013 13:38
 

 

<p>Maxeiner und Miersch weisen darauf hin, dass auch die Mitglieder des Weltklimarates nicht durchweg &raquo;vom Fach&laquo; sind, sondern ganz unterschiedliche Bildungs- und Berufsbiografien aufweisen. Der Vorsitzende Rajendra Kumar Pachauri zum Besipiel ist Eisenbahningenieur. Umgekehrt sind einige von den Kritikern ausgewiesene Fachleute, denen man nicht Inkompetenz vorwerfen kann, ohne sich l&auml;cherlich zu machen.</p> <p>Was das Umweltbundesamt (UBA) und die Autoren der diffamierenden Schrift angeht, sieht es auch nicht gerade gut aus, schreiben Maxeiner und Miersch. Gen&uuml;sslich z&auml;hlen sie deren &raquo;Qualifikationen&laquo; auf: &raquo;Eine Philosophin, ein Berufsschullehrer und ein Physiker, der vor seiner Zeit beim UBA Karriere bei Greenpeace und der Lobbyorganisation Eurosolar machte. Ob die vierte Autorin Klimawissenschaftlerin ist, konnten wir leider nicht ermitteln, aber immerhin hat sie ein Buch dazu verfasst: &rsaquo;Pia, Alex und das Klimaprojekt &ndash; eine abenteuerliche Entdeckungsreise&lsaquo;.&laquo;</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Maxeiner-und-Miersch/article116453301/Vorsicht-Fachfremde-beim-Umweltbundesamt.html" target="_blank">welt.de</a></p>

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Redaktion (oe), 24.05.2013 13:22
 

 

<p>Mehrere Jobcenter h&auml;tten bei der Datenschutzbeh&ouml;rde angefragt, ob entsprechende Ma&szlig;nahmen legal seien.</p> <p>&Uuml;ber soziale Netzwerke, wie Facebook, k&ouml;nnten sie etwa den Verm&ouml;gensstand erfahren, oder ob ein Hartz-IV-Bezieher tats&auml;chlich arbeitsunf&auml;hig sei.</p> <p>Der Datenschutzbeauftragte stellt klar, dass ein heimliches Ausschn&uuml;ffeln verboten ist. Aber: Verweigert ein Jobcenter-Kunde wichtige Informationen, d&uuml;rfen die &Auml;mter verdachtsabh&auml;ngig t&auml;tig werden. Dies d&uuml;rfe allerdings nicht unter falscher Identit&auml;t geschehen, etwa, indem sich Jobcenter-Mitarbeiter als vermeintliche Freunde im Internet an Betroffene heranmachten.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.bild.de/geld/wirtschaft/datenschutzvorschriften/facebook-jagd-auf-hartz-iv-betrueger-30521178.bild.html" target="_blank">bild.de</a></p>

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Redaktion (EF), 24.05.2013 12:19
 

 

<p>Der Verkehrsausschuss der L&auml;nderkammer zog das Konzept der Fahreignungsseminare zum Punkteabbau in Zweifel. Zudem wurden die Kosten von "voraussichtlich weit &uuml;ber 600 Euro" als "sozial ungerecht" bem&auml;ngelt. <br /><br />Nach Informationen der Bild-Zeitung wurde der Gesetzesentwurf darum gestoppt und an den Vermittlungsausschuss weitergereicht. <br />Mehr dazu auf <a href="http://www.bild.de/politik/inland/verkehrszentralregister/bundesrat-stoppt-punkte-reform-flensburg-30518166.bild.html" target="_blank">bild.de</a></p>

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Redaktion (EF), 24.05.2013 11:54
 

 

<p>EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos will untersedessen weiter f&uuml;r einen besseren Verbraucherschutz in Speiselokalen sorgen, und verhindern, dass G&auml;ste mit minderwertigem Oliven&ouml;l bewirtet werden.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887324659404578500721512535776.html" target="_parent">wallstreetjournal.de</a></p>

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Redaktion (EF), 24.05.2013 11:03
 

 

<p>Der stellvertretender DPolG-Vorsitzende, Hermann Benker, sagte der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung:&nbsp; "Auch deutsche Soldaten sind ein potenzielles Anschlagsziel. Durch die Tat mit dem Fleischerbeil in London w&auml;chst die Gefahr von Nachahmern hierzulande." Der Einsatz deutscher Soldaten im Ausland k&ouml;nnte etwaigen T&auml;tern als Motiv dienen.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/soldatenmord-in-london-ermittler-warnen-vor-nachahmern-a-901606.html" target="_blank">spiegel.de</a> und auf <a href="http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/72329863/fleischerbeil-attacke-deutsche-polizei-rechnet-mit-london-trittbrettfahrer" target="_blank">noz.de</a></p>

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Redaktion (EF), 24.05.2013 09:46
 

 

<p>Doch ZDF-Intendant Thomas Bellut verweigert eine Aufschl&uuml;sselung wie die Einnahmen verwendet werden. So sollen insbesondere die Geh&auml;lter der Moderatoren weiter unter Verschluss bleiben. Bellut begr&uuml;ndet dieses mit m&ouml;glichen Neiddebatten und dass gut bezahlte Menschen auch eines Schutzes bed&uuml;rfen.</p> <p>Vor Monaten verneinte schon ARD-Chef&nbsp; Lutz Marmor eine &Ouml;ffentlichkeit des Gehalts von G&uuml;nter Jauch mit den Worten: "Die Vertr&auml;ge werden von beiden Seiten unter Geheimhaltungsgesichtspunkten abgeschlossen."</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu unter <a href="http://www.focus.de/kultur/kino_tv/neiddebatten-die-heftig-werden-koennten-zdf-intendant-will-moderatoren-gehaelter-trotz-zwangsabgabe-geheim-halten_aid_997045.html" target="_blank">focus.de</a></p>

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Redaktion (josch), 23.05.2013 15:49
 

 
 
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Im Fokus

Zeit für eine Familienrevolution

Bild: Podium beim Forum Familie
Bild: Podium beim Forum Familie

Die familienpolitischen Diskussionen in Medien, Politik und Verwaltung laufen immer stärker auf eine Zerschlagung und Vergesellschaftung der Familien hinaus. Oft wird beispielsweise auch in der Union angenommen, dass für die Aufzucht von Kindern nicht die Familie der beste Ort sei, sondern eine staatliche Kinderbetreuungseinrichtung.

Gegen diesen Trend hat sich die Initiative Familienschutz mit der Sprecherin Hedwig von Beverfoerde kurz vor der Wahl zum Bundestag 2009 gegründet mit dem Ziel, Familien in der Politik eine Stimme zu geben. Sie sollten nicht mehr nur Objekt von mehr oder (meist) weniger wohlwollendem politischem Handeln sein, sondern selber mitmischen und ihre Interessen zur Geltung bringen.

Am 14. Mai veranstaltete die Initiative vor zahlreich erschienenem Publikum in Berlin-Mitte das erste Forum Familie, auf dem vor allem eines sehr deutlich wurde: Die Zeit ist reif für eine echte Familienrevolution!

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Spruch des Tages
"Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, dann muß man erst richtig anfangen!" - Konrad Adenauer

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