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25.05.2013
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»Das Wichtigste ist: die Freiheit des Menschen«   Interview mit Clemens Schneider
 

Clemens Schneider ist freier Mitarbeiter bei der Human Rights Foundation. Er arbeitet im Augenblick an einer Dissertation in Katholischer Theologie über den liberalen englischen Historiker Lord Acton. Im Interview mit FreieWelt.net spricht er über die Gemeinsamkeiten zwischen Liberalen und Christen. (Fotos: Katrin Schindler/pixelio.de; Clemens Schneider/privat)



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Redaktion (rk), 24.05.2013 19:08
AfD rutscht auf
zwei Prozent
  Probleme im Führungsstil?
 

Die AfD ist in der Wählergunst erneut zurückgefallen. Mit nur noch zwei Prozent Zustimmung (Vorwoche drei Prozent) würde sie den Einzug in den Bundestag deutlich verpassen. Als Ursache der Krise werten Beobachter den Führungstil des Parteichefs, der "One Man Show" Prof. Dr. Bernd Lucke. (Fotos: alternativefuer.de/ ; alternativefuer.de/partei/vorstand/)



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Redaktion (EF), 24.05.2013 08:14
ESM: Bankenunion im Eiltempo   Dijsselbloems Pläne gefährden Finanzstabilität
 

Die Erlaubnis zur Direkt-Rekapitalisierung der Banken durch den ESM soll noch vor der Sommerpause - und damit vor den deutschen Bundestagswahlen - durchgedrückt werden. Entsprechende Pläne verkündete Eurogruppe-Chef , Jeroen Dijsselbloem. (Fotos: Markus Vogelbacher/pixelio.de; government.nl/government/members-of-cabinet/jeroen-dijsselbloem/)



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Redaktion (EF), 24.05.2013 10:17
SPD nicht mehr
Arbeitnehmerpartei
  Wohin treiben die Genossen?
 

Wenig Grund zum Lächeln dürfte SPD-Chef Sigmar Gabriel haben: Nur noch 35 Prozent der Bevölkerung sehen durch die Sozialdemokratie die Interressen der Arbeitnehmer vertreten. Im 150. Jahr ihres Bestehens droht der einstigen arbeiterpartei der Verlust ihrer traditionellen Klientel. (Fotos: Foto: Dominik Butzmann / SPD; berggeist007 /pixelio.de)



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Redaktion (EF), 24.05.2013 08:43
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Blogs     RSS  Aktuelle Nachrichten  
 
  zur Person und Archiv   Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel 23.07.2012 11:57
Falsche Treue, oder: Der Euro ist nackt

Die Beschreibung der Schweigespirale haben wir der „Pythia vom Bodensee“, Frau Professor Noelle-Neumann, Begründerin des Allensbacher Instituts für Demoskopie, zu verdanken.

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 23.07.2012 10:35
Naturbeobachtung mit Nebenwirkungen

Selbst der liberale Ansatz des Umweltschutzes, der Eigentumsrechte an natürlichen Ressourcen verteilt und Konflikte um diese dem Eigentumsrecht unterwirft und damit die Schlichtung von Konflikten zu einer Angelegenheit des Zivilrechts macht, kommt...

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  zur Person und Archiv   Vera Lengsfeld 23.07.2012 07:49
Eurorettungskritiker sollen mit NPD-Keule mundtot gemacht werden

Als ich kürzlich meinen Artikel über die merkwürdigen Aktivitäten der NPD veröffentlichte, hätte ich nicht geglaubt, dass ausgerechnet im „Handelsblatt“, das eines der wenigen Zeitungen ist, die noch kritische ...

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  zur Person und Archiv   Manfred Messmer 20.07.2012 08:46
Vom Zufall und Entdeckungsreisen

Das Faszinierende am Fussballspiel ist, dass da 22 Mann während 90 Minuten versuchen, den Zufall in ein System zu zwingen. Den Zufall als Komponente fürs eigene Leben zuzulassen, ist ein Art Notausgang aus der Tristesse des genormten Alltags.

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Unsere Blogger

 
  zur Person und Archiv   Bernhard Lassahn 19.07.2012 07:59
Sex ist süß, macht aber dumm

Stellen wir uns vor, aus dem Schwimmbecken im Olympiastation wäre das Wasser abgelaufen, und das Becken wäre stattdessen mit unzähligen kleinen Liebesperlen angefüllt. Die eine Hälfte der Perlen wäre rot, die andere weiß.

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 18.07.2012 10:58
Verantwortung durch Verschwendung?

Steven Landsburg, amerikanischer Wirtschaftsprofessor an der University of Rochester und mehrfacher Autor populärer Wirtschaftsbücher, ist von dieser Idee wenig überzeugt.

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  zur Person und Archiv   Marie Luise Schellen 18.07.2012 08:02
Verfassungsnot

„Für die Demokratie stellt sich die Frage, ob ein Volksvertreter, der das Volk im Wissen nicht zu vertreten vermag, für das Volk entscheiden darf. Die Entscheidungsmacht verschiebt sich vom Parlament zur Exekutive.

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 17.07.2012 07:52
Vom Glauben an den Klimawandel

Ausgangspunkt ist eine schwedische Befragung von 12-jährigen Schulkindern, wie sie Informationen über den Klimawandel verarbeiten.

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  zur Person und Archiv   Vera Lengsfeld 17.07.2012 07:50
Die NPD schreibt von Attac ab

Die Abstimmung des ESM im Bundestag ist längst gelaufen, die Parlamentarier befinden sich in ihrem unverdienten Urlaub, da schickt der braune Apfel einen Brief in die leeren Bundestagsbüros, in dem er den Vergleich des ESM mit dem berüch...

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 16.07.2012 11:38
Vom Glauben an den Klimawandel

Die einen sind besorgt, suchen nach Lösungen und fühlen sich schlecht dabei, andere wiederum verdrängen das Thema als unangenehm und sind daher wenig zu Umweltengagement aufgelegt.

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  zur Person und Archiv   Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel 16.07.2012 10:41
Der Euro und die Erbsünde

Letzte Woche sprach ich in London mit Politikern, Journalisten, Wirtschaftsführern, Ökonomen und britischen Bürgern über die Europolitik der Bundesregierung. Bei uns liest man, wie sehr die britische Regierung die deutsche bedrängt.

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  zur Person und Archiv   Wolfgang Röhl 16.07.2012 10:14
Der Friedensfrührentner. Eine Sommerlochgeschichte

Mit einem Satz, der leicht müffelnde Jeck versprüht jenen originellen Witz, welcher der Anti-AKW-Protestkultur schon in den Siebzigern innewohnte. Hier und dort findet sich auf Rolands Route mal ein Redakteur, der ein Sommerloch zu stopfen hat.

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  zur Person und Archiv   Dr. Oliver Marc Hartwich 16.07.2012 08:04
Brüssel in alle Ewigkeit?

In der momentanen Eurokrise muss dieses Zitat abgewandelt werden: Diejenigen, die die Demokratie zugunsten wirtschaftlicher Stabilität aufgeben, könnten am Ende auch mit leeren Händen dastehen. Dies ist die Frage, um die es im Bundesverfassungsgericht geht.

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  zur Person und Archiv   Wolfgang Röhl 16.07.2012 07:58
Energiewende: Merkel bläst zum Rückzug

...  nicht irgendein beiläufiger Satz aus dem aktuellen “Bild am Sonntag"-Interview mit Altmaier, sondern ein bis aufs letzte Komma von Merkel abgesegnetes Statement. Dessen Klartext lautet: wir machen jetzt mal die Halse von der Wende. http://www.bild.

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 13.07.2012 08:43
Eile mit Weile

Zum einen geht er der Frage nach, was wäre, wenn wir die Erkenntnisse der klimaökonomischen Modellsimulationen wirklich ernst nehmen würde, zum anderen erklärt er, welche Aussage die Konfidenzintervalle von Klimasimulationen fü...

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 12.07.2012 07:48
Ist Energieeffizienz wirklich effizient?

Nationale und europäische Effizienzziele sollen erreicht werden. Doch die Frage nach der Effizienz der Energieeffizienz wird eher selten gestellt.

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<p>FreieWelt.net: <strong>Frau Steuer, Sie engagieren sich seit vielen Jahren f&uuml;r eine bessere Anerkennung elterlicher Erziehungsarbeit und sind eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet. Welche Rolle spielt Ihrer Ansicht nach das Betreuungsgeld in der familienpolitischen Gesamtstrategie der Bundesrepublik?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer:</strong> Das Betreuungsgeld spielt eigentlich keine Rolle, denn es wird ja mit den &uuml;belsten Unw&ouml;rtern belegt. Offensichtlich kommt kaum ein Politiker seiner ureigensten Aufgabe nach, n&auml;mlich sich zu informieren, was es bedeutet, wenn wir die Bed&uuml;rfnisse von Kleinstkindern politischen und wirtschaftlichen Interessen opfern und sie mit einer &bdquo;Kitapflicht&ldquo; t&auml;glich mindestens acht Stunden liebestechnisch unterversorgen.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>In der Tat st&ouml;&szlig;t das Betreuungsgeldprojekt auf sehr viel Gegenwind. Bei kaum einem anderen Thema wird derzeit derart hitzig gestritten. Insbesondere wird von den Gegnern immer wieder betont, da&szlig; Kinder von fr&uuml;hkindlicher Bildung ferngehalten w&uuml;rden, wenn Sie daheim bei den Eltern und nicht in einer Kinderkrippe betreut w&uuml;rden. Was halten Sie von diesem Einwand?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer:</strong> Die fr&uuml;hkindliche Bildung besteht daraus, Liebe, N&auml;he, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit von Mama und Papa zu erfahren. Dieses ist in Einrichtungen nicht m&ouml;glich. Gerne wird &uuml;bersehen, da&szlig; die Wissenschaft belegt, da&szlig; sich selbst Kinder aus bildungsfernen Familien in der Einrichtung verschlechtern. Um diesen Kindern einen besseren Start zu erm&ouml;glichen, sollten wir die 1.500&euro; Subvention in die Hand nehmen und eine individuelle Familienunterst&uuml;tzung, einschl. evtl. n&ouml;tiger therapeutischer Begleitung organisieren. &Uuml;berhaupt ist es doch einen Gedanken wert, da&szlig; es mit der pro-Kind-Subvention des Staates m&ouml;glich w&auml;re, jedem Kind sein privates Kinderm&auml;dchen zu bezahlen, was in Muttererreichbarkeit das Kind betreuen k&ouml;nnte: das w&auml;re Qualit&auml;t!!!</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Welchen Belastungen sind Kinder unter drei Jahren in au&szlig;erfamili&auml;rer Betreuung ausgesetzt?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer:</strong> Sie erleben t&auml;glich ein Liebesleck, was nie wieder im Leben zu stopfen ist. &Auml;u&szlig;erlich funktionieren sie als Kinder, wie auch als Erwachsene &ndash; die Sp&auml;tfolgen zu diskutieren ist zur Zeit noch tabu.</p> <p>Und: sie erleben den Verlust ihrer Selbstwirksamkeit. Wenn ein Kind mehrmals am Tag versucht, in irgendeiner Form seiner Betreuerin klar zu machen, da&szlig; es zu seiner Mama will, diese das Kind aber nicht versteht (es kann ja noch nicht reden) und auch dem Wunsch nicht nachkommen kann (die Mutter ist weit weg) und dies f&uuml;nf Tage die Woche erlebt, entsteht das Gef&uuml;hl, ich kann machen was ich will, es &auml;ndert sich nichts. Ich habe keinen Einflu&szlig;, Dinge zu ver&auml;ndern. Das wird dann zum Lebensgef&uuml;hl!</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Aber damit Eltern sich frei daf&uuml;r entscheiden k&ouml;nnen, ihre Kinder selbst betreuen zu k&ouml;nnen, d.h. auf einen Teil des Erwerbseinkommens l&auml;ngerfristig zu verzichten, sind 150 &euro; im Monat doch viel zu wenig &ndash; oder?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer: </strong>Auf jeden Fall, da braucht man nur einen Finger um sich das abzuz&auml;hlen!</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Wird die Einf&uuml;hrung des Betreuungsgeldes einen familienpolitisch relevanten Effekt haben?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer:</strong> Nein, nur, wenn die Diskussion weiter geht, das Betreuungsgeld in gleicher H&ouml;he wie die Krippensubventionierung bezahlt wird. Oder umgekehrt: Familien in dieser Gesellschaft wieder den Wert bekommen, der ihnen zusteht.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Welche familienpolitischen Baustellen sollten Ihrer Meinung nach als n&auml;chstes angegangen werden?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer:</strong> Familienern&auml;hrer/innen m&uuml;ssen einen K&uuml;ndigungsschutz ab dem 2. Kind bekommen, Ganztagsangebote d&uuml;rfen nur freiwillig sein, die Rentenanerkennung f&uuml;r Kinderzeiten wie in der Schweiz gerechnet werden und in der Zeit der &bdquo;Kinderaufzucht&ldquo; sollten Familien finanziell in die Lage versetzt werden, mit einer Familiengesamtarbeitszeit von 40 Stunden ausreichendes Einkommen zu haben.</p> <p><strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</strong></p> <p><a href="http://www.familie-ist-zukunft.de" target="_blank"><strong>www.familie-ist-zukunft.de</strong></a></p>

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Redaktion FreieWelt.net, 14.06.2012 13:15
 

 

<p><strong>kath.net: Herr Dr. Wunsch, in der &Ouml;ffentlichkeit wird derzeit hitzig &uuml;ber die Betreuung von Kindern unter drei Jahren debattiert. Wer hat ein Interesse daran, dass Kleinkinder au&szlig;er Haus betreut werden?<br /> <br /> Dr. Albert Wunsch:</strong>&nbsp;Auf den ersten Blick hat die Politik ein Interesse an der au&szlig;erh&auml;usigen Kleinkindbetreuung. Basis ist das vor Jahren der Wirtschaft gegen&uuml;ber gemachte Zugest&auml;ndnis, dass Frauen nach der Geburt eines Kindes so schnell wie m&ouml;glich wieder in Erwerbsleben sollen. Aber auch die meisten Frauenverb&auml;nde pl&auml;dieren daf&uuml;r, weil so die seit Jahrhunderten angeblich existierende &sbquo;Abh&auml;ngigkeit der Frau von Kindern und Haushalt&rsquo; &uuml;berwunden werden soll. Das Ganze wird dann als modernes und emanzipatorisches Familienbild angepriesen. Fakt ist, dass Babys kein Interesse daran haben, t&auml;glich f&uuml;r viele Stunden von Mama und Papa getrennt zu werden und h&auml;ufig mit St&ouml;rungen darauf reagieren.</p> <p><strong>kath.net: Welche Lebensbedingungen stufen Sie f&uuml;r Kinder unter drei Jahren als optimal ein?&nbsp;<br /> <br /> Wunsch:</strong>&nbsp;Dass der Mensch eine physiologische Fr&uuml;hgeburt ist und von daher in den ersten 18 Monaten seines Lebens kontinuierlich dieselbe feste Bezugsperson braucht, scheinen die Krippen-Bef&uuml;rworter verdr&auml;ngt zu haben. Wenn aber zu einer Zeit, in welche z.B. Hunde noch den Welpenschutz genie&szlig;en, Kleinstkinder in die Krippe gegeben werden, dann erfolgt ein rapider Bruch, welcher sich als rasanten - deutlich messbarer - Stress &auml;u&szlig;ert. Bei unsicheren Beziehungen, zu wenig Zuwendung und Kontinuit&auml;t fehlt jedoch die Basis zur Entwicklung von Urvertrauen und Bindungsf&auml;higkeit.&nbsp;<br /> <br /> Was in den ersten 3 - 5 Lebensjahren nicht an Kleinkinder im normalen Lebensalltag herangetragen wird, ist kaum oder nur &auml;u&szlig;erst schwierig &sbquo;nachzuliefern&rsquo;. Dabei haben die Eltern als Garanten des emotionalen und k&ouml;rperlichen Wachstums durch die Gew&auml;hrleistung einer verl&auml;sslichen Mutter- /Vater-Kind-Beziehung die gr&ouml;&szlig;te Handlungs-Verantwortung und Wirk-Bedeutung. Der Leitsatz der Bindungsforschung in diesem Zusammenhang lautet: Bindung ist die Basis von Erziehung und Bildung; oder umgekehrt:&nbsp;<strong>Ohne Bindung kein Bildung!</strong><br /> <br /> Die &sbquo;my way&rsquo; Stiftung hat unter der &Uuml;berschrift: &sbquo;Professionelle Elternschaft&rsquo; die Formel: 9 + 36 = 90 entwickelt. Das hei&szlig;t: 9 Monate Schwangerschaft und die ersten 36 Monate nach der Geburt machen 90% von dem aus, was unsere Kinder und Jugendlichen im weiteren Leben - ob unter positivem oder negativem Vorzeichen - pr&auml;gt.</p> <p><br /> <strong>kath.net: Da ist ja oft und gern die Rede davon, dass Kleinkinder in Kitas bildungsm&auml;&szlig;ig hervorragend gef&ouml;rdert w&uuml;rden. Wie sehen Sie das als Erziehungswissenschaftler und Psychologe?<br /> <br /> Wunsch:</strong>&nbsp;Eine bessere F&ouml;rderung mag f&uuml;r Kinder aus bildungsfernen Elternh&auml;usern m&ouml;glich sein, nur sind diese selten bis nie in Krippen zu finden.&nbsp;<br /> <br /> Die Kinder aus dem Mittelstand und von Akademikern wiederum erfahren in der Regel in der U-3-Betreuung keine F&ouml;rderung. Der h&auml;ufig bem&uuml;hte Hinweis, dass hier die so wichtige soziale Kompetenz gef&ouml;rdert w&uuml;rde, trifft meist f&uuml;r das Kindergartenkind, aber nicht f&uuml;rs Babys zu, denn diese baut auf der Entwicklung der personalen Kompetenz - der kindgem&auml;&szlig;en Ich-Findung. Der Satz: &sbquo;Ohne Ich kein Du und Wir&rsquo; macht dies deutlich.&nbsp;<br /> <br /> Auch f&uuml;r die Sprachentwicklung ist die Krippe selten f&ouml;rderlich, weil diese nur durch richtig sprechende Erwachsene und nicht durch Multi-Kulti-Kinder-Gebrabbel erlernt werden kann.&nbsp;<br /> <br /> <strong>kath.net: Welche Subventionierung f&uuml;r junge Eltern schlagen Sie vor, soll &uuml;berhaupt subventioniert werden?<br /> <br /> Wunsch:</strong>&nbsp;Ich pl&auml;diere schon seit vielen Jahren, allen Eltern ein einheitliches Erziehungsgeld zu zahlen, wie dies in vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern der Fall ist. Da ein Krippenplatz den Staat pro Kind und Monat ca. 1.200,- Euro kostet und auf diese Weise gut 1/3 der Eltern gef&ouml;rdert werden sollen, k&ouml;nnten also alle Eltern auch pro Monat 400,- Euro erhalten.&nbsp;<strong>Das ist echte Wahlfreiheit und Chancengleichheit.</strong>&nbsp;Denn der Staat hat die Aufgabe, nicht die Form eines Umgangs mit Kindern, sondern deren Inhalt - die Erziehung - zu f&ouml;rdern.<br /> <br /> Dieses Erziehungsgeld f&uuml;r die unter Dreij&auml;hrigen geht an die Eltern. Diese k&ouml;nnen es dann an Tagesm&uuml;tter oder - plus pers&ouml;nlicher Aufstockung - zu Krippen tragen oder f&uuml;r ihre eigene Erziehungsleistung vereinnahmen. Findet in Problemfamilien diese nicht angemessen statt, ist das W&auml;chter-Amt des Staates gefordert, schnell und angemessen zu intervenieren.&nbsp;<br /> <br /> <strong>kath.net: Wenn M&uuml;tter oder V&auml;ter nicht au&szlig;er Haus berufst&auml;tig sind, um f&uuml;r den eigenen Haushalt und die Kinder zu sorgen, dann kommt schon auch mal das Wort &bdquo;Sozialschmarotzer&ldquo; ins Spiel. Was sagen Sie dazu?<br /> <br /> Wunsch:</strong>&nbsp;Im eigentlichen Wortsinn sind Schmarotzer die Wesen, welche sich durch andere am Leben erhalten. Auf eine Gesellschaft bezogen trifft dies am ehesten auf jene zu, welche mehr aus dem Sozialsystem heraus hohlen, als sie einbringen k&ouml;nnten. Unabh&auml;ngig vom eingebrachten Begriff sind z.B. alle Kinderlosen oder ihre Kinder nicht f&ouml;rdernden Eltern in unangemessener Weise Nutznie&szlig;er der Aktiven. Jene V&auml;ter und M&uuml;tter jedoch, welche sich in Verantwortung f&uuml;r eine gute Erziehung engagieren, geben einem Staat die notwendige Stabilit&auml;t. Denn alle Kosten f&uuml;r Notinterventionen im Bereich der Erziehungshilfen - sie steigen j&auml;hrlich um 10% -, f&uuml;r sich nicht einbringen wollende Sozialhilfebezieher und erst recht die Kosten f&uuml;r Strafanstalten reduzieren seine Leistungsf&auml;higkeit.&nbsp;<br /> <br /> <strong>kath.net: Was halten Sie von der Behauptung, die klassische Rolle der Frau und Mutter sei f&uuml;r emanzipierte Frauen heutzutage kein gangbarer Weg mehr.<br /> <br /> Wunsch:</strong>&nbsp;Wenn damit das Heimchen am Herd gemeint wird, welche den Tag &uuml;ber die Kinder h&uuml;tet, kocht, Str&uuml;mpfe stopft und auf den Ehemann wartet, dann sicher nicht. Ob es ein solches Lebenskonzept je gegeben hat, bezweifle ich aber.&nbsp;<br /> <br /> Andererseits haben selbsternannte Ober-Emanzen keiner Frau vorzuschreiben, dass nur eine Erwerbsarbeit und berufliche Karriere f&uuml;r sie m&ouml;glich sein d&uuml;rfen.&nbsp;<br /> <br /> Eine wirklich selbst&auml;ndige Frau sp&uuml;rt in der Regel recht deutlich, wie ihr pers&ouml;nlicher Lebensweg aussehen sollte.&nbsp;<br /> <br /> Und wenn dann vor der Zeugung eines Kindes in gegenseitiger Verantwortung entschieden wird, wer von Beiden in welchem Umfang f&uuml;r ein gelingendes Familien-Leben unter den Aspekten Einkommens-Erwirtschaftung, Kindererziehung und Haushaltsf&uuml;hrung zust&auml;ndig ist, wurde ein in die Zukunft weisender Weg eingeschlagen.&nbsp;<br /> <br /> <strong>kath.net: Auch die kirchlichen Tr&auml;ger von vorschulischen Einrichtungen sind hier gefragt. Der Deutsche Caritasverband beispielsweise unterst&uuml;tzt das Betreuungsgeld nicht.<br /> <br /> Wunsch:</strong>&nbsp;In einem KNA-Beitrag habe ich es als besch&auml;mend bezeichnet, dass sich der Deutsche Caritasverband - teilweise mit fadenscheinigen bzw. populistischen Begr&uuml;ndungen - gegen eine finanzielle Anerkennung der elterlichen Erziehungsleistung ausspricht und stattdessen auf die von Wirtschaftsverb&auml;nden und Politikern geforderte Krippe setzt. So werden &uuml;ber 2/3 aller Eltern um ca. 1.200,- Euro pro Monat benachteiligt und gleichzeitig ihre wertvolle Erziehungsleistung diskreditiert. Das Ganze wird dann noch - so auch im Positionspapier des DCV - als Wahlfreiheit verkauft, obwohl das deutsche Bundesverfassungsgericht mit seinem Betreuungsurteil vom 19.01.1999 forderte, dass der Aufwand der elterlichen Kindererziehung und institutionellen Betreuung gleich zu bewerten ist.&nbsp;<br /> <br /> Am ehesten ist eine solche Position nachvollziehbar, wenn sich hier der Caritasverband als Lobbyist in eigener Sache bet&auml;tigt, um als Tr&auml;ger von Krippen diese weiter auszubauen. Und wenn dann noch in der Abwehr des Betreuungsgeldes vom Bistum Rottenburg-Stuttgart das Totschlag-Argument &bdquo;alternativlos&ldquo; genutzt wird, wird die mangelhafte Argumentationsf&auml;higkeit offensichtlich.&nbsp;<br /> <br /> Gut, dass die Botschaft des Katholikentages in Mannheim in die entgegen gesetzte Richtung ging, weil hier f&uuml;r die ersten drei Lebensjahre die elterliche Verantwortung f&uuml;r die Erziehung im Gegensatz zu einer Staats-Erziehung gefordert wurde. Dies kam im Begr&uuml;&szlig;ungsbeitrag von ZdK-Pr&auml;sidenten Gl&uuml;ck und in der Er&ouml;ffnungs-Predigt von Erzbischof Zollitsch (breiter Spontan-Applaus) sehr deutlich zum Ausdruck.<br /> <br /> <strong>Ein abschlie&szlig;ender Appell: Kinder brauchen keine Krippen, sondern aktive Eltern, um durch diese in ein eigenst&auml;ndiges und selbstverantwortliches Leben gef&uuml;hrt zu werden.</strong></p> <p><strong><a href="http://www.kath.net/detail.php?id=36842" target="_blank">Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von kath.net.</a>&nbsp;</strong></p>

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Redaktion FreieWelt.net, 12.06.2012 11:40
 

 

<p>Das Betreuungsgeld w&uuml;rde auch bei Erwerbst&auml;tigkeit gezahlt. Zudem verwahre sie sich gegen &bdquo;die Unterstellung, Eltern k&ouml;nnten nicht mit Geld umgehen oder w&uuml;ssten nicht, was gut f&uuml;r ihr Kind ist. Richtig ist doch: Eltern sind die wahren Erziehungsprofis!&ldquo; Die Gegner des Betreuungsgeldes w&uuml;rden immer so tun, als ob Kinder daheim &uuml;berhaupt nicht gef&ouml;rdert w&uuml;rden. Das sei &bdquo;Unsinn&ldquo;. Die meisten Eltern w&uuml;&szlig;ten sehr gut, was ihre Kinder brauchen. Hasselfeldt zeigte sich &uuml;berzeugt, da&szlig; das Betreuungsgeld beschlossen wird.</p> <p><a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-26112/gerda-hasselfeldt-im-focus-online-interview-das-betreuungsgeld-ist-eine-gute-sache_aid_765485.html" target="_blank">Gerda Hasselfeldt im FOCUS-Online-Interview: &bdquo;Das Betreuungsgeld ist eine gute Sache&ldquo;&nbsp;</a></p>

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Redaktion FreieWelt.net, 12.06.2012 11:00
 

 

<p>FreieWelt.net: <strong>Sie sind aus &Uuml;berzeugung Hausfrau und Mutter. Zuletzt verteidigten Sie Ihren Beruf sehr leidenschaftlich in Ihrem Buch &bdquo;Nur. Essay zum Beruf&ldquo;. Was h&auml;tte sich f&uuml;r sie ge&auml;ndert, wenn es damals, als Ihre Kinder noch klein waren, das Betreuungsgeld schon gegeben h&auml;tte?</strong></p> <p><strong>Stefanie Selhorst:&nbsp;</strong>Damals h&auml;tte sich &uuml;berhaupt nichts ge&auml;ndert. Es ging uns wirtschaftlich so gut, dass wir das Betreuungsgeld f&uuml;r die Ausbildung jedes einzelnen Kindes angelegt h&auml;tten. Das w&uuml;rde uns heute das Leben leichter machen. Unsere Kinder sind 18, 15 und 13 Jahre alt. Der &Auml;lteste f&auml;ngt im Herbst an zu studieren. Daf&uuml;r k&ouml;nnten wir das Geld jetzt gut gebrauchen, wenn es diese Leistung damals schon gegeben h&auml;tte.</p> <p>FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Was glauben oder hoffen Sie, welche Auswirkungen wird die Einf&uuml;hrung des Betreuungsgeldes auf unsere Gesellschaft haben?</strong></p> <p><strong><strong>Stefanie Selhorst</strong>:</strong>&nbsp;Ich hoffe, dass es eine neue Gleichberechtigung der unterschiedlichen Lebensentw&uuml;rfe geben wird. Ich habe &uuml;berhaupt nichts gegen Eltern, die sich f&uuml;r die Ganztagsbetreuung ihrer ein und zweij&auml;hrigen Kleinstkinder in staatlichen Krippen entscheiden. Ehrlich gesagt interessiert es mich auch nicht sonderlich, und es geht mich auch nichts an. Im Gegenzug erwarte ich aber einen sofortigen Stopp der uns&auml;glichen Diffamierungen Alltags erziehender Eltern. Es gibt im Grunde zwei Haltungen zur Kleinstkinder-Betreuung. Die k&ouml;nnen doch wunderbar nebeneinander gelebt werden ohne sich gegenseitig zu behindern. Ich verstehe die Aufregung nicht. Wenn die Betreuungsgeldgegner bef&uuml;rchten, dieses w&uuml;rde die Investitionen in die Krippenqualit&auml;t behindern, dann erscheint mir das doch ein wenig l&auml;cherlich. Das Verh&auml;ltnis der staatlichen Ausgaben f&uuml;r die Betreuung von Ein- und Zweij&auml;hrigen liegt bei 10 zu 1. Zehn Teile f&uuml;r die Krippenerziehung und ein Teil f&uuml;r die anderen.</p> <p>FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Von einigen Gegnern des Betreuungsgeldes wird gegen eine Barzahlung gern das Argument bem&uuml;ht, da&szlig; das Geld zweckentfremdet verwendet w&uuml;rde, f&uuml;r Flachbildschirme oder Zigaretten. Wof&uuml;r h&auml;tten sie das Geld ausgegeben?</strong></p> <p><strong><strong><strong>Stefanie Selhorst:&nbsp;</strong></strong></strong>Unser &Auml;ltester hat sich schon als Kindergartenkind mit Recht und Unrecht auseinandergesetzt. Und nun m&ouml;chte er Jura studieren. Daf&uuml;r w&uuml;rden wir jetzt, wie oben schon angef&uuml;hrt, das Geld ausgegeben. Meiner J&uuml;ngsten w&uuml;rde ich jetzt liebend gern ein eigenes Saxophon kaufen - ein Herzenswunsch. Ihre Freundin hat eins, die Eltern sind beide ganztags erwerbst&auml;tig. Trotzdem m&ouml;chten wir beide, sie und auch ich keinen einzigen unserer gemeinsamen Alltage missen, auch die schlechten nicht. Sie waren so wichtig f&uuml;r unsere Entwicklung. Und au&szlig;erdem: ein geliehenes Saxophon ist auch nicht zu verachten.</p> <p>K&ouml;nnen Sie sich vorstellen, wie es sich anf&uuml;hlt von Harz IV leben zu m&uuml;ssen? Das Schlimmste ist sicherlich, mit anzusehen, wie die Kinder darunter leiden, dass sie nicht teilhaben k&ouml;nnen. Teilhaben an den neuesten Neuerungen der Unterhaltungselektronik. Sicher, Sie stehen vielleicht dar&uuml;ber! Aber Grundschulkinder schaffen das mitunter nicht. Und die Eltern, die Ihre Kinder &uuml;ber alles lieben und ihnen Teilhabe schenken m&ouml;chten, die kaufen dann eben einen Flachbildschirm. Ist das schlimm? Schlimm ist f&uuml;r mich nur Lieblosigkeit gegen&uuml;ber Kindern. Sonst nichts. Lieblos w&auml;re es, z.B. ein Kind per Gesetzt Alltags von seinen t&uuml;rkischen Eltern zu trennen, damit es fr&uuml;hkindlich gebildet und damit n&uuml;tzlich f&uuml;r unsere Gesellschaft w&auml;re. Das w&auml;re viel schlimmer, also liebloser, als der Kauf eines Flachbildschirms.</p> <p>FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Welchen Vorteil haben Ihre Kinder Ihrer Meinung daraus gezogen, da&szlig; sie nicht in einer Kinderkrippe und sp&auml;ter in einem Kindergarten betreut wurden, sondern Sie sich selbst um sie gek&uuml;mmert haben?</strong></p> <p><strong><strong><strong>Stefanie Selhorst:&nbsp;</strong></strong></strong>Mir geht und ging es nie um Vorteile f&uuml;r meine Kinder. Sie sind nicht schlauer oder besser als solche, die in der Krippe waren. Wenn Sie das meinen. Uns, meinem Mann und mir, geht es um Wahrheit, Glauben und Demut. Wenn Gott uns Kinder schenkt, dann ist es sein Auftrag an uns, sie zu beh&uuml;ten bis sie uns nicht mehr brauchen. Das war und ist ein zutiefst pers&ouml;nlicher Appel an uns, den wir nie ohne Not an Dritte und dazu noch Wildfremde delegieren w&uuml;rden. Auf diese Idee k&auml;men wir gar nicht. Auch heute noch nicht. W&auml;ren wir in Not geraten, so h&auml;tten wir unsere Kinder zwar in die Krippe geschickt, wir h&auml;tten aber nicht so getan, als w&auml;re das die Lebensform unserer Wahl. Wir h&auml;tten sehr gelitten und das auch zugegeben. Am Unertr&auml;glichsten w&auml;re f&uuml;r mich der Gedanke, ein Baby nach Stunden abends von der Krippe abzuholen und es k&ouml;nnte uns nicht erz&auml;hlen, was es erlebt hat, weil es noch nicht sprechen kann. Neulich war ich in einem Riesenkindergarten mit fast 200 Kindern. Die Kinderg&auml;rtnerin, die uns herumf&uuml;hrte, war stolz darauf, den Eltern abends nicht sagen zu k&ouml;nnen, wo ihr Kind war und was es gemacht hat. Das w&auml;re f&uuml;r uns ein einziger Alptraum gewesen.</p> <p>Nun sind meine Kinder, wie gesagt, nicht schlauer oder besser als ehemalige Krippenkinder. Doch ich hoffe, sie sind &ndash; wie ihre Eltern &ndash; dem&uuml;tig. Dem&uuml;tig, insofern, als sie Gott fragen, wo ihr Weg ist.</p> <p>Ein echter Vorteil, den die Kindererziehung zu Hause und durch die eigenen Eltern hat, ist ein kultureller. Wir beide, mein Mann und ich kommen aus wunderbaren alten katholischen Familien die an uns einen gro&szlig;en kulturellen Reichtum tradiert haben. Den k&ouml;nnen wir nun in aller Ruhe an unsere Kinder weitergeben und uns dabei aufgehoben f&uuml;hlen in der Liebe und der Weisheit unserer Ahnen, die so schnell nicht aufh&ouml;ren wird.</p> <p>Der gro&szlig;e kanadische Entwicklungspsychologe, Gordon Neufeld, ein Verfechter der Bindung, weist immer wieder auf folgenden Umstand hin: Verweist man Kinder w&auml;hrend ihres Heranwachsen haupts&auml;chlich auf Gleichaltrige, so werden diese sich aneinander binden. Weil Bindung ihrer Natur nach polar ist, schlie&szlig;t sie die Bindung an Erwachsene mit der Zeit immer mehr aus. Die Gleichaltrigen-Orientierung hat f&uuml;r das Kind viele Nachteile. Einer ist, dass Gleichaltrige noch nicht reif genug sind, um der gro&szlig;en Verantwortung f&uuml;reinander gerecht zu werden. Deshalb werden sie sich gegenseitig verletzen. Die Verletzungen f&uuml;hren zu emotionalen Panzerungen. Nur die machen es ertr&auml;glich, von denen, an die man gebunden ist, schlecht behandelt zu werden. Panzerzungen aber verh&auml;rten das Gem&uuml;t, auch das Gute und Liebenswerte erweicht dann die jugendlichen Herzen nicht mehr. Jeder kennt sie ja, die coolen kids. Ein weiterer Nachteil der Gleichaltrigen-Orientierung ist das Abgeschnitten-Sein von den Erwachsenen und damit von der Tradition. Es bildet sich mit jeder Kohorte eine neue waagerechte Kultur aus, die nichts von oben annimmt und nichts nach unten weiterreicht. Diesen Nachteil haben unsere Kinder definitiv nicht, sie k&ouml;nnen profitieren, von dem was andere vor ihnen erfahren haben und weiterreichen, was sie selber erlebt haben, mit ihren weichen und verletzlichen Herzen. So gesehen, sind sie in unsere Gesellschaft wahrscheinlich ziemlich nachhaltig eingebunden.</p> <p>FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Und was hat es Ihnen gebracht?</strong></p> <p><strong><strong><strong>Stefanie Selhorst:</strong></strong></strong>&nbsp;Danach fragen Kaufleute, nicht Eltern.</p> <p><strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</strong></p> <p><strong><br /></strong><a href="http://www.amazon.de/nur-Stefanie-Selhorst/dp/3939684627" target="_blank">Stefanie Selhorst: Nur. Essay zum Beruf. Fe-Medienverlag 2010.</a>&nbsp;</p>

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Redaktion FreieWelt.net, 08.06.2012 17:59
 

 

<p>Allerdings sprechen sich laut verschiedener Umfragen nur ein Drittel der Eltern f&uuml;r die Einf&uuml;hrung verpflichtender Ganztagsschulen aus. Es scheint also mehr als fraglich, ob die Forderungen der Bertelsmann Stiftung &uuml;berhaupt im Sinne der Familien ist.&nbsp;</p> <p>Quelle: <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article106418699/Experten-wollen-Rechtsanspruch-auf-Ganztagsschule.html" target="_blank">welt.de</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>(KS)</p>

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Redaktion FreieWelt.net, 06.06.2012 11:47
 

 

<p>Mehr dazu auf <a href="http://cdu-rems-murr.cdu-admin.de/index.html" target="_blank">eak-cdu-rems-murr.de</a></p> <p>rn</p> <p>(oe)</p>

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Redaktion, 29.05.2012 11:06
 

 

<p>Hubert Aiwanger sagte: &bdquo;Unser wichtigstes Ziel ist es, die internationalen Finanzm&auml;rkte so zu regulieren, dass Exzesse nicht mehr m&ouml;glich sind, die aktuell zum Ruin ganzer Volkswirtschaften f&uuml;hren k&ouml;nnen.&ldquo; Mehr als drei Viertel der Bev&ouml;lkerung lehnten den ESM ab, da er keinerlei demokratisches Mandat habe und in das Haushaltsrecht der nationalen Parlamente innerhalb der Eurozone eingreife.</p> <p>Michael Efler von Mehr Demokratie betonte, er sei nicht gegen den ESM, aber derart schwerwiegende Entscheidungen k&ouml;nnten nur durch das Volk selbst entschieden werden.</p>

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Redaktion FreieWelt.net, 23.05.2012 12:53
 

 

<p>Die 15 FDP-Abgeordneten hatten in ihrer Antwort zwar erkl&auml;rt, da&szlig; sie zu den Vereinbarungen des Koalitionsvertrages zum Betreuungsgeld stehen w&uuml;rden, aber auch darauf verweisen, da&szlig; sie das Betreuungsgeld &bdquo;f&uuml;r kein geeignetes familienpolitisches Instrument&ldquo; halten.</p> <p>Hedwig von Beverfoerde kritisiert die Argumente, mit denen die FDP-Politiker &bdquo;die Harmlosigkeit bzw. sogar &Uuml;berlegenheit von Krippenbetreuung gegen&uuml;ber der Erziehung durch die eigenen Eltern zu belegen versuchen&ldquo;, als &bdquo;entscheidende Irrt&uuml;mer&ldquo;.</p> <p>So behaupteten die FDP-Politiker in ihrem Schreiben, die NICHD-Studie w&uuml;rde belegen, da&szlig; &bdquo;nur bei Kindern unter einem Jahr, die mehr als zehn Stunden am Tag in Kinderkrippen betreut werden&ldquo; Probleme auftreten k&ouml;nnten. Dies sei &bdquo;schlichtweg falsch&ldquo;, so Beverfoerde, denn die NICHD-Studie h&auml;tte &bdquo;0-3j&auml;hrige Kinder untersucht, die mehr als 10 Stunden in der Woche (nicht am Tag) in der Kinderkrippe verbracht haben&ldquo;. Im Alter von 12 Jahren h&auml;tten diese Kinder h&auml;ufiger Aggressionen und schwieriges Verhalten gezeigt als Kinder, die vor allem von ihrer Mutter betreut worden seien. Das sei auch von der Stre&szlig;forschung unl&auml;ngst best&auml;tigt worden.</p> <p>Auch das von den FDP-Abgeordneten als Beleg einer m&ouml;glichen positiven Auswirkung von Krippenerziehung auf Kinder sozial benachteiligter Familien zitierte &bdquo;Perry Preschool Project&ldquo; k&ouml;nne man als Argument gegen das Betreuungsgeld nicht gelten lassen, da das &bdquo;Perry Preschool Project&ldquo; den Einflu&szlig; vorschulischer Erziehung, also bei Kindern ab dem 3. und 4. Lebensjahr, untersucht habe, nicht bei 0-3j&auml;hrigen Krippenkindern. Das genaue Alter sei aber der entscheidende Unterschied. &bdquo;Unterdreij&auml;hrige Kinder (Krippe) haben wesentlich andere Bed&uuml;rfnisse als &Uuml;berdreij&auml;hrige (Kindergarten)&ldquo;, betont Beverfoerde. Den p&auml;dagogischen Wert fr&uuml;hkindlicher Bildung und Erziehung im Kindergarten und in der Vorschule wolle niemand bestreiten. Das Betreuungsgeld w&uuml;rde aber f&uuml;r ein- und zweij&auml;hrige Kinder gezahlt, die familiennah betreut w&uuml;rden, nicht f&uuml;r Kindergarten- oder Vorschulkinder.</p> <p>&bdquo;Angesichts dieser Fakten&ldquo; sollten sich die FDP-Politiker ihre Haltung noch einmal &uuml;berdenken, fordert Beverfoerde und zu ihren Argumenten Stellung beziehen.</p> <p>&Uuml;ber Abgeordneten-Check.de kann sich jeder B&uuml;rger dem offenen Brief von Hedwig von Beverfoerde anschlie&szlig;en und in seinem eigenen Namen eine gleichlautende Anfrage an jeden der mittlerweile 15 Betreuungsgeld-Skeptiker der FDP stellen:</p> <p>neu:&nbsp;<a href="Volker%20Wissing" target="_blank">Volker Wissing</a></p> <p><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6160&amp;mdbID=438" target="_blank">Marco Buschmann</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6161&amp;mdbID=100" target="_blank">Edmund Geisen</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6162&amp;mdbID=135" target="_blank">Heinz-Peter Haustein</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6163&amp;mdbID=475" target="_blank">Elke Hoff</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6164&amp;mdbID=193" target="_blank">Gudrun Kopp</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6165&amp;mdbID=235" target="_blank">Erwin Lotter</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6166&amp;mdbID=534" target="_blank">Gabriele Molitor</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6167&amp;mdbID=266" target="_blank">Dirk Niebel</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6168&amp;mdbID=828" target="_blank">J&ouml;rg von Polheim</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6169&amp;mdbID=564" target="_blank">Stefan Ruppert</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6170&amp;mdbID=572" target="_blank">Jimmy Schulz</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6171&amp;mdbID=602" target="_blank">Stephan Thomae</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6172&amp;mdbID=74" target="_blank">J&ouml;rg van Essen</a><br /><a href="http://www.abgeordneten-check.de/mdb_profile/follow.html?qa_id=6173&amp;mdbID=402" target="_blank">Hartfrid Wolff</a></p>

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Redaktion FreieWelt.net, 16.05.2012 13:46
 

 
 
Umfrage

Werden die Grünen jetzt ihre pädophile Vergangenheit aufarbeiten?

angieconscious/pixelio.de



Ergebnis

Im Fokus

Zeit für eine Familienrevolution

Bild: Podium beim Forum Familie
Bild: Podium beim Forum Familie

Die familienpolitischen Diskussionen in Medien, Politik und Verwaltung laufen immer stärker auf eine Zerschlagung und Vergesellschaftung der Familien hinaus. Oft wird beispielsweise auch in der Union angenommen, dass für die Aufzucht von Kindern nicht die Familie der beste Ort sei, sondern eine staatliche Kinderbetreuungseinrichtung.

Gegen diesen Trend hat sich die Initiative Familienschutz mit der Sprecherin Hedwig von Beverfoerde kurz vor der Wahl zum Bundestag 2009 gegründet mit dem Ziel, Familien in der Politik eine Stimme zu geben. Sie sollten nicht mehr nur Objekt von mehr oder (meist) weniger wohlwollendem politischem Handeln sein, sondern selber mitmischen und ihre Interessen zur Geltung bringen.

Am 14. Mai veranstaltete die Initiative vor zahlreich erschienenem Publikum in Berlin-Mitte das erste Forum Familie, auf dem vor allem eines sehr deutlich wurde: Die Zeit ist reif für eine echte Familienrevolution!

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Spruch des Tages
"Wenn die anderen glauben, man ist am Ende, dann muß man erst richtig anfangen!" - Konrad Adenauer

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