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22.05.2013
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EU will »falsche« Meinungen bestrafen   George Orwell
lässt grüßen!
 

Der Kampf der EU gegen vermeintlich falsche Gedanken geht in eine neue Runde, wie eine Meldung aus Dänemark vermuten lässt. Im Europaparlament haben die Sozialisten um den Österreicher Hannes Swoboda die EU aufgefordert, Parteien im EU-Parlament mit Strafzahlungen zu belegen, die gegen die Werte der EU verstoßen. In Dänemark regt sich schüchterner Widerstand. (Bilder: Gerd Altmann/pixelio.de; Vince_Lamb/flickr.com/CC BY-NC-SA 2.0)



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Redaktion (oe), 22.05.2013 09:25
»Goldlieferung eingestellt. Die Krise eskaliert«   Interview mit Eike Hamer von Valtier
 

Eike Hamer von Valtier ist Diplomkaufmann, Buchautor und Unternehmer in Hannover. Als Vorstand im Mittelstandsinstitut Niedersachsen gilt er als einer der führenden Experten in den Bereichen Edelmetallmärkte, Krise, Finanzen und Mittelstand. Im Interview mit FreieWelt.net analysiert er die aktuelle Edelmetallkrise an den Weltbörsen. (Fotos: Eike Hamer von Valtier; Thorben Wengert /pixelio.de)



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Redaktion (ab), 22.05.2013 09:42
Italiens Establishment will Grillo kaltstellen   Reform des
Wahlrechts geplant
 

Um einen unliebsamen Konkurrenten – die Partei Fünf Sterne des Komikers Beppe Grillo – aus dem Weg zu räumen, planen Vertreter der etablierten Parteien die Neufassung des Wahlrechts. Gedacht ist an die Einführung einer Registrierungspflicht, die es unkonventionellen Bewegungen wie der von Grillo erschweren würde, überhaupt bei Wahlen anzutreten. Dem Establishment wäre das nur recht. (Fotos: Dieter Schütz/pixelio.de; Reiner Rosenwald/pixelio.de)



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Redaktion (oe), 22.05.2013 08:51
Deutschland: Zinsfalle ist zugeschnappt   Wird man uns enteignen oder enteignen?
 

Deutschland wird sich nicht mehr aus eigener Kraft von den bislang aufgetürmten Schulden in Höhe von zwei Billionen Euro befreien können. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Forschungsinstituts CESifo. Nötig wäre ein rasantes Wirtschaftswachstum, um die Schulden wieder abzubauen, doch das ist eher die Ausnahme denn die Regel. Welcher Ausweg bleibt nun? (Fotos: Rainer Sturm/pixelio.de; Annamartha/pixelio.de)



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Redaktion (oe), 22.05.2013 08:26
Steinbrück gegen höhere Mütterrenten   Dafür ist angeblich kein Geld da
 

Als wünschenswert, aber nicht finanzierbar hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück die von seiner Generalsekretärin Andrea Nahles in Aussicht gestellt Erhöhung der Mütterrenten bezeichnet. »Empörend« nannte das die Staatsministerin im Bundeskanzleramt Maria Böhmer (CDU). Steinbrück lasse »die Mütter im Regen stehen« und entlarve Nahles‘ Ankündigung »Wahlkampfmanöver«. (Fotos: nrwspd/flickr.com/CC BY-NC-ND 2.0; Andreas Depping/pixelio.de)



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Redaktion (oe), 22.05.2013 07:49
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Blogs     RSS  Aktuelle Nachrichten  
 
  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 17.08.2012 10:01
Mit zweierlei Maß

So hat dasselbe Landesgericht Düsseldorf, dass vor ein paar Monaten den Wettbewerb der Hersteller von Tablet-PC zu Gunsten des ohnehin schon erfolgreichen Platzhirsches torpedierte, weil es in der Computerbranche inzwischen möglich ...

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  zur Person und Archiv   Vera Lengsfeld 14.08.2012 07:52
Mit dem Maximo Lider in die schöne neue Ökodiktatur

Die Autorin, passenderweise Entenmann geheißen, bastelt eifrig an der Ente von der „nachhaltigen“ Öko-Idylle Kuba.

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  zur Person und Archiv   Wolfgang Röhl 14.08.2012 07:50
When the power goes out. Danke, General Electric!

So preist auf den Seiten 26/27 der aktuellen Spiegel-Ausgabe der Mischkonzern „General Electric“ (GE) über einem Großfoto vieler schöner Windräder seine „vielen Lösungen für die Anforderungen der Energiewende“ an.

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  zur Person und Archiv   Dr. Oliver Marc Hartwich 13.08.2012 05:57
Die Sprache(n) der Europakrise

Schließlich sind fast alle wichtigen Akteure des momentanen Krisentheaters in der Lage, ihre Dialoge in der „lingua franca“ unserer Tage zu halten. Auch wenn „lingua franca“ eigentlich ein italienischer Begriff ist.

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Unsere Blogger

 
  zur Person und Archiv   Wolfgang Röhl 08.08.2012 07:57
Keine Satire! Nur 3sat

Seine Existenz ist bedroht. Verzweifelt versucht er herauszufinden, um welche Schadstoffe es sich handelt und wie seine Rinder damit kontaminiert worden sein könnten. Er fährt zu Biochemiker Dr.

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  zur Person und Archiv   Vera Lengsfeld 07.08.2012 14:00
Wut im Mielkehaus

Die düstere Villa in der Stillen Straße verströmt mit dem Putz, der vom DDR-Dreck dunkelbraun gefärbt ist und den bei den typischen Nadelbäumen im Vorgarten noch jenen Funktionärs-Mief, den damals alle von der Stasi genut...

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 03.08.2012 08:23
Was bestimmt nicht in der Zeitung steht

Dabei hatten Klimawissenschaftler doch immer häufigere und stärkere Wirbelstürme aus dem Kaffeesatz ihrer computergestützten Klimasimulationen heraus gelesen. Gut, wenn Katastrophenszenarien nicht Realität werden. ortneronline.at

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  zur Person und Archiv   Professor Dr. Norbert Berthold 02.08.2012 08:29
"Solidarität" zerstört den Euro - Steht er kurz vor dem Aus?

Das Endspiel hat begonnen. Die Tage des Euro sind gezählt. Der Zerfall der EWU steht unmittelbar bevor. Diese Meinung ist weit verbreitet, fast überall in Europa. Panik greift um sich. Die Politik versucht mal wieder, kritische Stimmen mundtot zu machen.

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  zur Person und Archiv   Roland Ropers 02.08.2012 08:20
Buch: "Der größte Raubzug der Geschichte"

„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Wirtschafts-system nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh.

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 31.07.2012 10:10
Torheiten der Statistik

Die Hungerkatastrophen, Kriege und Epidemien der Vergangenheit haben ihre Schrecken an die statistischen Gefahren abgegeben, die täglich aus den Pressemitteilungen epidemiologischer Studien auf uns nieder gehen.

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  zur Person und Archiv   Vera Lengsfeld 30.07.2012 07:57
Stich ins politische Wespennest

Ich schrieb: „Das Parlament ist nicht ohnmächtig, es entmannt sich selbst. Wenn Abgeordnete, wie bei der jüngsten ESM-, und Fiskalpaktabstimmung geschehen, über einen Text abstimmen, obwohl er nicht vollständig vorliegt, heißt...

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  zur Person und Archiv   Bernhard Lassahn 30.07.2012 07:55
Wie viele Frauen braucht man, um eine Glühbirne reinzudrehen?

Früher dachte ich, dass es Leute gibt, die sich Witze ausdenken, um Freude zu verbreiten und möglichst viele zum Lachen zu bringen. Ich wollte auch so einer werden, bescheiden im Hintergrund wirken und Gutes tun.

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  zur Person und Archiv   Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel 23.07.2012 11:57
Falsche Treue, oder: Der Euro ist nackt

Die Beschreibung der Schweigespirale haben wir der „Pythia vom Bodensee“, Frau Professor Noelle-Neumann, Begründerin des Allensbacher Instituts für Demoskopie, zu verdanken.

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 23.07.2012 10:35
Naturbeobachtung mit Nebenwirkungen

Selbst der liberale Ansatz des Umweltschutzes, der Eigentumsrechte an natürlichen Ressourcen verteilt und Konflikte um diese dem Eigentumsrecht unterwirft und damit die Schlichtung von Konflikten zu einer Angelegenheit des Zivilrechts macht, kommt...

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  zur Person und Archiv   Vera Lengsfeld 23.07.2012 07:49
Eurorettungskritiker sollen mit NPD-Keule mundtot gemacht werden

Als ich kürzlich meinen Artikel über die merkwürdigen Aktivitäten der NPD veröffentlichte, hätte ich nicht geglaubt, dass ausgerechnet im „Handelsblatt“, das eines der wenigen Zeitungen ist, die noch kritische ...

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  zur Person und Archiv   Manfred Messmer 20.07.2012 08:46
Vom Zufall und Entdeckungsreisen

Das Faszinierende am Fussballspiel ist, dass da 22 Mann während 90 Minuten versuchen, den Zufall in ein System zu zwingen. Den Zufall als Komponente fürs eigene Leben zuzulassen, ist ein Art Notausgang aus der Tristesse des genormten Alltags.

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<p>F&uuml;r die Studie wurden 30.000 Sch&uuml;ler in ganz Deutschland getestet. Als Kriterien dienten die von den Kultusministern entwickelten Standards. Sie sind mit anderen L&auml;ndern nicht vergleichbar.</p> <p>Die bereits fr&uuml;her gewonnene Erkenntnis, wonach Jungen besser rechnen, M&auml;dchen daf&uuml;r besser lesen und schreiben k&ouml;nnen, wurde best&auml;tigt.</p> <p>Die Ergebnisse der Untersuchung d&uuml;rften die Diskussion &uuml;ber die bessere Schulpolitik und den Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg erneut beleben. Ob die Andeutungen, die der <em>Tagesspiegel</em> macht, in die richtige Richtung f&uuml;hren, sei dahingestellt.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article109639866/Bayerns-Grundschueler-in-allen-Disziplinen-spitze.html" target="_blank">welt.de</a> und <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/bundesweiter-leistungsvergleich-berliner-grundschueler-sind-schlusslicht-beim-lesen-und-rechnen/7216722.html" target="_blank">tagesspiegel.de</a></p> <p>(oe)</p>

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Redaktion, 05.10.2012 08:28
 

 

<p>Fest steht au&szlig;erdem, dass es zu der Erkrankungswelle nur wegen der Massenverpflegung in Schulkantinen gekommen ist. H&auml;tten die Kinder zu Hause mit ihren Eltern gegessen, w&auml;ren sie gesund geblieben.</p> <p><br />&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/fast-9000-kinder-in-ostdeutschland-infiziert-magen-darm-erkrankungen-ursache-bleibt-raetselhaft_aid_830631.html" target="_parent">focus.de</a></p> <p>(oe)</p>

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Redaktion, 02.10.2012 11:29
 

 

<p>Kinderschutzverb&auml;nde fordern deshalb mehr Freir&auml;ume f&uuml;r Kinder. F&ouml;rderung d&uuml;rfe nicht in &Uuml;berforderung enden. Andrea M&uuml;ller de Merino, Bildungsreferentin des Kinderhilfswerks, betont die Bedeutung von "Zeit zur Erholung und Freiraum zum Spielen &hellip; f&uuml;r das Wohlbefinden von Kindern&ldquo;. Es f&ouml;rdere &bdquo; ihre Entwicklung besser als manches strukturierte Lernprogramm&ldquo;.</p> <p><a href="http://www.familien-schutz.de/kinder-haben-40-stunden-woche" target="_blank">www.Familien-schutz.de</a></p>

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Redaktion FreieWelt.net, 20.09.2012 12:17
 

 

<p>Die Wirtschaft weist eine Verantwortung von sich: "20 Prozent der f&uuml;nfzehnj&auml;hrigen Sch&uuml;ler k&ouml;nnen nur unzureichend lesen, schreiben und rechnen." Dies k&ouml;nnten die Firmen "nicht reparieren", erkl&auml;rt Achim Dercks, stellvertretender Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags.</p> <p>Mehr unter: <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/bund-und-laender-verfehlen-bildungsziel-mehr-als-zwei-millionen-junge-deutsche-haben-keinen-abschluss-1.1454946" target="_blank">sueddeutsche.de</a></p> <p>(GB)</p>

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Redaktion, 31.08.2012 09:13
 

 

<p><span>Erst vor kurzem hatte Arbeitsministerin von der Leyen eine bundesweite Initiative zur Umschulung von Hartz-IV-Empf&auml;ngern zu Erziehern vorgschlagen. Vielleicht sollte sie sich vorab einmal&nbsp;die Erfahrungen der einzelnen Bundesl&auml;nder mit derlei Ma&szlig;nahmen genauer anschauen.</span></p> <p><a href="http://www.familien-schutz.de/erzieherumschulung-viele-quereinsteiger-ungeeignet/#more-8182" target="_blank"><span>Familien-Schutz.de</span></a></p> <p>&nbsp;</p>

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Redaktion FreieWelt.net, 25.07.2012 16:21
 

 

<p><strong>Herr Dr. Wunsch, welche Ausgangsbasis hatten Ihre Ausf&uuml;hrungen ihres Beitrags &bdquo;Verw&ouml;hnung als Allround-Killer von Selbstkompetenz&ldquo;?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Jede Gesellschaftsform hat ihre eigenen Erziehungs-Leitlinien. Da sich das Leben in einer Spa&szlig;- und Konsumgesellschaft an der leicht erreichbaren Annehmlichkeit bzw. einer &sbquo;jetzt und sofort&rsquo; Mentalit&auml;t orientiert, wirkt sich dies auch auf den Umgang mit Kindern aus. In dem Leitsatz: &sbquo;Lernen muss Spa&szlig; machen&rsquo; pr&auml;sentiert sich die Handlungsmaxime einer Spa&szlig;p&auml;dagogik. &sbquo;Locker und leicht&rsquo;, &sbquo;Genuss pur&rsquo;, &lsquo;trendy sein&rsquo; und &sbquo;Mithalten&rsquo; hei&szlig;t diese Lebensmaxime. In der Folge wird zu h&auml;ufig ein verw&ouml;hnender Umgang zwischen Inkonsequenz und &Uuml;berbeh&uuml;tung deutlich. Die Lebenserfahrung:&sbquo;<strong>ohne Flei&szlig;</strong> (und Anstrengung) <strong>kein Preis&rsquo;,</strong> wird in diesem Zusammenhang weitestgehend aus dem Lebensalltag verbannt. Aber: &sbquo;Was H&auml;ns&rsquo;chen nicht lernt, lernt Johanna immer schwerer&rsquo;. Es ist &uuml;berlebenswichtig, sich diese Zusammenh&auml;nge in Ihren Auswirkungen auf die Erziehung zu verdeutlichen.</p> <p><strong>Wieso bezeichnen Sie Verw&ouml;hnung als Allround- Killer von Selbstkompetenz?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Jedes Anstelle-Handeln be- oder verhindert das Eigenst&auml;ndige-Handeln. Jede &Uuml;ber-F&uuml;rsorge behindert die Selbst-Sorge. Jedes &sbquo;In-Watte-Packen&rsquo; vereitelt die Entwicklung von Selbstwirksamkeit. Mittlerweile regeln st&auml;ndig &uuml;ber ihren Kindern kreisende Helikopter-Eltern etwas f&uuml;r den Nachwuchs, &uuml;berwachen sie per Handy und merken nicht, wie sie dadurch deren Selbstst&auml;ndigkeits-Entwicklung torpedieren. Werden Kinder nicht oder zuwenig altersgem&auml;&szlig; herausgefordert, sind damit meist alle Bereiche der Selbst-Kompetenz betroffen. Wer sich beispielsweise zuwenig bewegt, wird bald &Uuml;bergewichtig sein, was wiederum die Entwicklung der Anstrengungs-Motivation reduziert. Wird ein Kind k&ouml;rperlich zu wenig gef&ouml;rdert bzw. herausgefordert, hat dies auch Auswirkungen auf die geistige Entwicklung. Erh&auml;lt ein Kleinkind zulange Brei oder Fertig-Nahrung, wird nicht nur das Kauen-Lernen reduziert, sondern es kann sich auch der Kiefer und Mundbereich nicht so entwickeln, wie dies als Resonanz-Raum f&uuml;r die Lautbildung n&ouml;tig ist. Diese jeweiligen Wechselwirkungen liegen nicht in erster Linie an einem aus sich heraus wirkenden Automatismus beim Kind, sondern daran, dass die Hauptbezugs-Personen in der Regel nach demselben Grundmuster - dem leichtesten Weg - handeln. Denn wer die Herausforderung meidet, sich in Tr&auml;gheit h&uuml;llt, Inkonsequenz walten l&auml;sst, Konflikte nicht zul&auml;sst bzw. sie in &uuml;berbordendem Harmoniestreben ertr&auml;nkt, wird diese Grundhaltung in allen Bereichen offenbaren. So hat alles im Umgang mit Kindern Auswirkung auf alles.</p> <p><strong>Was verstehen Sie genauer unter Verw&ouml;hnung?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Verw&ouml;hnung ist das Resultat unangemessenen Agierens oder Reagierens: Positives erh&auml;lt keine Verst&auml;rkung und Negatives keine Begrenzung. Da im Leben au&szlig;erhalb von Verw&ouml;hn-Systemen mit deutlich sp&uuml;rbaren Konsequenzen auf jegliches - insbesondere unsoziales - Verhalten zu rechnen ist, wachsen Verw&ouml;hnte immer intensiver in eine Scheinwelt hinein. Konkret wird einen verw&ouml;hnender Umgangsstil wie folgt deutlich: Erstens in einem falschen Helfen, zweitens durch fehlende Grenzverdeutlichung und drittens durch ausbleibende bzw.&nbsp; zu geringe Herausforderungen. Wir sollten uns immer wieder neu verdeutlichen: Verw&ouml;hnen verhindert Interesse und Neugier, Auseinandersetzungsbereitschaft, Kraft und Ausdauer, Zielstrebigkeit, angemessene R&uuml;ckmeldungen, Grenzerfahrungen, selbstgeschaffenen Erfolg, ein realistisches Selbstbild, Selbstvertrauen (wer sich nicht traut, traut auch keinem Anderen), Eigenst&auml;ndigkeit, Verantwortung, soziale Kompetenz, Toleranz und R&uuml;cksicht, kurz: <strong>Verw&ouml;hnung verhindert ein erfolgreiches Leben.</strong></p> <p><strong>Was brauchen Kinder f&uuml;r eine gute und altersgem&auml;&szlig;e Sprachentwicklung?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Der Erwerb der Muttersprache findet nicht im Rahmen eines formalen Lernprogramms statt, sondern ist das Ergebnis eines aktiven Umgangs zwischen Erwachsenen und Kindern. Dabei haben - neben der Mutter - der Vater, m&ouml;gliche Geschwister und andere nahe Bezugspersonen eine prim&auml;re Bedeutung. Da jedoch der Spracherwerb in der Regel mit M&uuml;he, Wiederholung, &Uuml;bung, Zuwendung, Ermutigung, Kontinuit&auml;t und Zeit verbunden ist und werden stattdessen Tr&auml;gheit, Inkonsequenz, fehlende Empathie und Zeitmangel deutlich, muss dies starke Beeintr&auml;chtigungen einer altersgem&auml;&szlig;en Sprachnetwicklung nach sich ziehen. Und dass&nbsp; 40% der Eltern ihren Kindern nie etwas vorlesen, macht wirklich sprachlos.</p> <p>So ergaben Interviews mit Sprachtherapeuten, dass seit ca. 20 - 30 Jahren die Zahl der Kinder mit einer Spracherwerbs-St&ouml;rung bzw. Sprachentwicklungs-Verz&ouml;gerung st&auml;ndig zunimmt, w&auml;hrend durch Krankheiten oder sonstige Ereignisse ausgel&ouml;ste Beeintr&auml;chtigungen abnehmen. Logop&auml;den verdeutlichen: Erwachsene sprechen immer weniger mit Kindern&rsquo;. Stattdessen werden sie zu umfangreich unterschiedlichsten Medien &uuml;berlassen. Bei der Einschulung wird festgestellt, dass ca. 20% aller Kinder sprachlich unterentwickelt sind, sowohl auf den Wortschatz, als auch auf die Artikulationsf&auml;higkeit bezogen, Tendenz steigend. Fakt ist, dass richtig sprechende Bezugspersonen die Voraussetzung sind, denn Kinder brauchen eine qualifizierte Ansprache, um in die Sprache zu finden.</p> <p><strong>In welchem Umfang k&ouml;nnen Krippe und Kindergarten diese Defizite ausgleichen?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen alle mit Kindern richtig sprechenden Fachkr&auml;fte in Kitas versuchen, so umfangreich wie m&ouml;glich h&auml;usliche Defizite auszugleichen. Aber die Wunder-Wirkung, wie sie meist in der Politik beschworen wird, ist selten erreichbar. Unter der &Uuml;berschrift: &bdquo;Kitabesuch garantiert keine ausreichenden Sprachkenntnisse&ldquo; hat eine Untersuchung im Land Berlin dies zutage gebracht. Mehr als die H&auml;lfte der Vier- bis F&uuml;nfj&auml;hrigen, die in Berlin spezielle Sprachf&ouml;rderung brauchen, haben jahrelang eine Kita besucht. Offenbar hat sie das sprachlich aber nicht weiter gebracht. Hier eine Erkenntnis aus dem Artikel im Tagesspiegel: &bdquo;Wie kann in einer babylonischen Sprachsituation Deutsch erlernt werden?&ldquo; Oder: Wie sollen Kinder durch das Gebrabbel anderer Kinder richtiges Sprechen erlernen?</p> <p><strong>Was haben Sie von der Podiumsdiskussion zum Thema: &bdquo;Machen die Medien unsere Kinder dumm?&ldquo; mitgenommen?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Besonders wirkte bei mir nach, dass 26% aller 12 - 13j&auml;hrigen einen Internetzugang im Kinderzimmer haben. Denn damit ist in der Regel verbunden, dass weder inhaltlich noch zeitlich geregelt wird bzw. &uuml;berpr&uuml;fbar ist, in welchen digitalen Welten sich der Nachwuchs wie lange bewegt. Der Regelungsbedarf wurde indirekt durch die Eingabe unterstrichen, dass Porno-Themen den gr&ouml;&szlig;ten Markt im Internet ausmachen und Pubertierende nat&uuml;rlicherweise hier besonders gef&auml;hrdet sind. Trotz dieser Gefahren sollte diese Altersgruppe nat&uuml;rlich einen PC-Zugang haben, aber weshalb nicht einen kontrollierbaren in einer allgemein zug&auml;nglichen Zimmer- oder Dielen-Ecke? Auch wurde herausgestellt, dass Eltern die technische F&auml;higkeit ihrer Kinder im Umgang mit PC und Co. oft als Medienkompetenz bezeichnen. Aber meist reicht diese angebliche &sbquo;Kompetenz&rsquo; nicht, um aus inhaltlichen Gr&uuml;nden zum rechten Zeitpunkt den Aus- oder Umschalter zu bet&auml;tigen. Weiterhin wurde verdeutlicht, dass der Satz: &sbquo;Toben macht schlau, - TV macht bl&ouml;d&rsquo; nicht als wissenschaftliche Aussage verstanden werden darf, auch wenn die Richtigkeit der Richtung offensichtlich ist.</p> <p><strong>Herr Wunsch, haben Sie noch ein Abschluss-Res&uuml;mee f&uuml;r unsere Leserinnen und Leser?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Der f&uuml;r mich wichtigste Satz wurde von Prof. Dr. Fthenakis eingebracht indem er sagte, dass Kinder 2/3 ihre Lebenspr&auml;gung durch die Familie erhalten. Es lohnt sich also, neben allen wichtigen Impulsen durch Kindergarten und Schule die F&ouml;rderung von guten Bedingungen des Aufwachsens in der Familie zu f&ouml;rdern, denn <strong>Kinder sind das Erbgut einer Gesellschaft und starke Familien ihr R&uuml;ckgrad.</strong></p> <p><em>Copyright: Dr. Albert Wunsch, 41470 Neuss, Im Hawisch 17</em></p>

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Redaktion FreieWelt.net, 20.06.2012 10:53
 

 

<p><strong>Maria Steuer (Familiennetzwerk):</strong>&nbsp;&bdquo;Ich bin f&uuml;r das Betreuungsgeldb&uuml;ndnis, weil die l&auml;ngst f&auml;llige Diskussion &uuml;ber den Unsinn der fr&uuml;hkindlichen Bildung in Einrichtungen gef&uuml;hrt wird. Mit der Subventionierung des Krippenausbaues f&ouml;rdert der Staat mit Steuergeldern die gef&auml;hrlichste und risikoreichste Betreuungsform von Kleinstkindern.&ldquo;</p> <p>************************</p> <p>Zur Person: Maria Steuer, ist Kinder&auml;rztin, Familientherapeutin, Mutter von 3 Kindern und Vorsitzende des Familiennetzwerkes. Das Familiennetzwerk ist ein deutscher Interessenverband von Einzelpersonen, Vereinen, Stiftungen und anderen kleineren familienpolitischen, christlich-konservativen Gruppierungen sowie Lebensrechtsbewegungen, mit Sitz in Hollern-Twielenfleth.&nbsp;<a href="http://%20www.familie-ist-zukunft.de/">www.familie-ist-zukunft.de</a></p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Regine Schwarzhoff (Elternverein NRW):</strong>&nbsp;Ich bin f&uuml;r das Betreuungsgeld, weil es Signalwirkung hat f&uuml;r die grunds&auml;tzliche Anerkennung elterlicher Erziehungsarbeit und das Grundrecht auf elterliche Erziehung st&auml;rkt. In der geplanten H&ouml;he hat es nicht mehr als Symbolcharakter, aber es dokumentiert den Willen des Staates zu mehr Gerechtigkeit und Familienfreundlichkeit. Dies ist ein erster Schritt hin zur R&uuml;ckbesinnung auf den Wert intakter Familien f&uuml;r die seelische Unversehrtheit heranwachsender Generationen besonders in der empfindlichen Kleinstkinderzeit.</p> <p>************************</p> <p>Zur Person: Regine Schwarzhoff ist seit 2005 Landesvorsitzende des Elternvereins NRW e.V. Sie engagiert sich vielseitig mit Vortr&auml;gen, bei Podiumsdiskussionen, Radiointerviews sowie in Talkshows (u.a. Hart aber fair). Schwarzhoff ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.&nbsp;Der Elternverein NRW ist ein Zusammenschlu&szlig; von Eltern in ganz Nordrhein-Westfalen mit Kindern in Kindergarten oder Schule. Er vertritt die Interessen von Kindern und Eltern in Erziehungs- und Schulfragen und setzt sich f&uuml;r gerechte Bildungschancen f&uuml;r jedes Kind ein.&nbsp;<a href="http://www.elternverein-nrw.de/">www.elternverein-nrw.de</a></p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>David M&uuml;ller (</strong>Evangelischen Arbeitskreises (EAK) des CDU Kreisverbands Rems-Murr): Ich unterst&uuml;tze das Betreuungsgeld, weil es eine Frage der Gleichbehandlung aller Eltern ist.&nbsp;Artikel 6 des deutschen Grundgesetzes legt fest: &bdquo;Pflege und Erziehung der Kinder sind das nat&uuml;rliche Recht der Eltern und die zuv&ouml;rderst ihnen obliegende Pflicht&ldquo;. Sie entscheiden, ob sie ihr Kind selbst betreuen oder dieses in eine Fremdbetreuung geben wollen. Der Staat muss diese freie und eigenverantwortliche Entscheidung der Eltern akzeptieren, respektieren und gleicherma&szlig;en unterst&uuml;tzen.</p> <p><a href="http://cdu-rems-murr.cdu-admin.de/index.php?ka=2&amp;ska=38" target="_blank">www.eak-rems-murr.de</a></p> <p>************************</p> <p>Zur Person: David M&uuml;ller ist Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) des CDU Kreisverbands Rems-Murr.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Mathias von Gersdorff:</strong>&nbsp;Ich unterst&uuml;tze das Betreuungsgeld, weil Kinder und M&uuml;tter m&ouml;glichst lange viel Zeit miteinander verbringen sollten.</p> <p>***********************</p> <p>Mathias von Gersdorff ist seit 1995 Leiter der Aktion &ldquo;Kinder in Gefahr&rdquo;, die sich f&uuml;r eine Verbesserung des Jugendmedienschutzes, der Verbesserung der Familienpolitik, dem Kampf gegen Blasphemie und Pornographie usw. widmet. Als Leiter auch Herausgeber des Mitteilungsblattes &ldquo;Kultur und Medien&rdquo;.&nbsp;<a href="http://www.aktion-kig.de/">www.aktion-kig.de</a></p>

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Redaktion FreieWelt.net, 14.06.2012 14:04
 

 

<p>FreieWelt.net: <strong>Frau Steuer, Sie engagieren sich seit vielen Jahren f&uuml;r eine bessere Anerkennung elterlicher Erziehungsarbeit und sind eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet. Welche Rolle spielt Ihrer Ansicht nach das Betreuungsgeld in der familienpolitischen Gesamtstrategie der Bundesrepublik?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer:</strong> Das Betreuungsgeld spielt eigentlich keine Rolle, denn es wird ja mit den &uuml;belsten Unw&ouml;rtern belegt. Offensichtlich kommt kaum ein Politiker seiner ureigensten Aufgabe nach, n&auml;mlich sich zu informieren, was es bedeutet, wenn wir die Bed&uuml;rfnisse von Kleinstkindern politischen und wirtschaftlichen Interessen opfern und sie mit einer &bdquo;Kitapflicht&ldquo; t&auml;glich mindestens acht Stunden liebestechnisch unterversorgen.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>In der Tat st&ouml;&szlig;t das Betreuungsgeldprojekt auf sehr viel Gegenwind. Bei kaum einem anderen Thema wird derzeit derart hitzig gestritten. Insbesondere wird von den Gegnern immer wieder betont, da&szlig; Kinder von fr&uuml;hkindlicher Bildung ferngehalten w&uuml;rden, wenn Sie daheim bei den Eltern und nicht in einer Kinderkrippe betreut w&uuml;rden. Was halten Sie von diesem Einwand?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer:</strong> Die fr&uuml;hkindliche Bildung besteht daraus, Liebe, N&auml;he, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit von Mama und Papa zu erfahren. Dieses ist in Einrichtungen nicht m&ouml;glich. Gerne wird &uuml;bersehen, da&szlig; die Wissenschaft belegt, da&szlig; sich selbst Kinder aus bildungsfernen Familien in der Einrichtung verschlechtern. Um diesen Kindern einen besseren Start zu erm&ouml;glichen, sollten wir die 1.500&euro; Subvention in die Hand nehmen und eine individuelle Familienunterst&uuml;tzung, einschl. evtl. n&ouml;tiger therapeutischer Begleitung organisieren. &Uuml;berhaupt ist es doch einen Gedanken wert, da&szlig; es mit der pro-Kind-Subvention des Staates m&ouml;glich w&auml;re, jedem Kind sein privates Kinderm&auml;dchen zu bezahlen, was in Muttererreichbarkeit das Kind betreuen k&ouml;nnte: das w&auml;re Qualit&auml;t!!!</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Welchen Belastungen sind Kinder unter drei Jahren in au&szlig;erfamili&auml;rer Betreuung ausgesetzt?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer:</strong> Sie erleben t&auml;glich ein Liebesleck, was nie wieder im Leben zu stopfen ist. &Auml;u&szlig;erlich funktionieren sie als Kinder, wie auch als Erwachsene &ndash; die Sp&auml;tfolgen zu diskutieren ist zur Zeit noch tabu.</p> <p>Und: sie erleben den Verlust ihrer Selbstwirksamkeit. Wenn ein Kind mehrmals am Tag versucht, in irgendeiner Form seiner Betreuerin klar zu machen, da&szlig; es zu seiner Mama will, diese das Kind aber nicht versteht (es kann ja noch nicht reden) und auch dem Wunsch nicht nachkommen kann (die Mutter ist weit weg) und dies f&uuml;nf Tage die Woche erlebt, entsteht das Gef&uuml;hl, ich kann machen was ich will, es &auml;ndert sich nichts. Ich habe keinen Einflu&szlig;, Dinge zu ver&auml;ndern. Das wird dann zum Lebensgef&uuml;hl!</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Aber damit Eltern sich frei daf&uuml;r entscheiden k&ouml;nnen, ihre Kinder selbst betreuen zu k&ouml;nnen, d.h. auf einen Teil des Erwerbseinkommens l&auml;ngerfristig zu verzichten, sind 150 &euro; im Monat doch viel zu wenig &ndash; oder?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer: </strong>Auf jeden Fall, da braucht man nur einen Finger um sich das abzuz&auml;hlen!</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Wird die Einf&uuml;hrung des Betreuungsgeldes einen familienpolitisch relevanten Effekt haben?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer:</strong> Nein, nur, wenn die Diskussion weiter geht, das Betreuungsgeld in gleicher H&ouml;he wie die Krippensubventionierung bezahlt wird. Oder umgekehrt: Familien in dieser Gesellschaft wieder den Wert bekommen, der ihnen zusteht.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Welche familienpolitischen Baustellen sollten Ihrer Meinung nach als n&auml;chstes angegangen werden?</strong></p> <p><strong>Maria Steuer:</strong> Familienern&auml;hrer/innen m&uuml;ssen einen K&uuml;ndigungsschutz ab dem 2. Kind bekommen, Ganztagsangebote d&uuml;rfen nur freiwillig sein, die Rentenanerkennung f&uuml;r Kinderzeiten wie in der Schweiz gerechnet werden und in der Zeit der &bdquo;Kinderaufzucht&ldquo; sollten Familien finanziell in die Lage versetzt werden, mit einer Familiengesamtarbeitszeit von 40 Stunden ausreichendes Einkommen zu haben.</p> <p><strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</strong></p> <p><a href="http://www.familie-ist-zukunft.de" target="_blank"><strong>www.familie-ist-zukunft.de</strong></a></p>

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Redaktion FreieWelt.net, 14.06.2012 13:15
 

 
 
Umfrage

Werden die Grünen jetzt ihre pädophile Vergangenheit aufarbeiten?

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Ergebnis

Im Fokus

Zeit für eine Familienrevolution

Bild: Podium beim Forum Familie
Bild: Podium beim Forum Familie

Die familienpolitischen Diskussionen in Medien, Politik und Verwaltung laufen immer stärker auf eine Zerschlagung und Vergesellschaftung der Familien hinaus. Oft wird beispielsweise auch in der Union angenommen, dass für die Aufzucht von Kindern nicht die Familie der beste Ort sei, sondern eine staatliche Kinderbetreuungseinrichtung.

Gegen diesen Trend hat sich die Initiative Familienschutz mit der Sprecherin Hedwig von Beverfoerde kurz vor der Wahl zum Bundestag 2009 gegründet mit dem Ziel, Familien in der Politik eine Stimme zu geben. Sie sollten nicht mehr nur Objekt von mehr oder (meist) weniger wohlwollendem politischem Handeln sein, sondern selber mitmischen und ihre Interessen zur Geltung bringen.

Am 14. Mai veranstaltete die Initiative vor zahlreich erschienenem Publikum in Berlin-Mitte das erste Forum Familie, auf dem vor allem eines sehr deutlich wurde: Die Zeit ist reif für eine echte Familienrevolution!

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Spruch des Tages
"Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf." - Theodor Fontane

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