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zur Person und Archiv
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Steffen Hentrich 17.08.2012 10:01 Mit zweierlei Maß
So hat dasselbe Landesgericht Düsseldorf, dass vor ein paar Monaten den Wettbewerb der Hersteller von Tablet-PC zu Gunsten des ohnehin schon erfolgreichen Platzhirsches torpedierte, weil es in der Computerbranche inzwischen möglich ...
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zur Person und Archiv
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Vera Lengsfeld 07.08.2012 14:00 Wut im Mielkehaus
Die düstere Villa in der Stillen Straße verströmt mit dem Putz, der vom DDR-Dreck dunkelbraun gefärbt ist und den bei den typischen Nadelbäumen im Vorgarten noch jenen Funktionärs-Mief, den damals alle von der Stasi genut...
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<p>Für die Studie wurden 30.000 Schüler in ganz Deutschland getestet. Als Kriterien dienten die von den Kultusministern entwickelten Standards. Sie sind mit anderen Ländern nicht vergleichbar.</p>
<p>Die bereits früher gewonnene Erkenntnis, wonach Jungen besser rechnen, Mädchen dafür besser lesen und schreiben können, wurde bestätigt.</p>
<p>Die Ergebnisse der Untersuchung dürften die Diskussion über die bessere Schulpolitik und den Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg erneut beleben. Ob die Andeutungen, die der <em>Tagesspiegel</em> macht, in die richtige Richtung führen, sei dahingestellt.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article109639866/Bayerns-Grundschueler-in-allen-Disziplinen-spitze.html" target="_blank">welt.de</a> und <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/bundesweiter-leistungsvergleich-berliner-grundschueler-sind-schlusslicht-beim-lesen-und-rechnen/7216722.html" target="_blank">tagesspiegel.de</a></p>
<p>(oe)</p>
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| Kommentare (4) Redaktion, 05.10.2012 08:28
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<p>Fest steht außerdem, dass es zu der Erkrankungswelle nur wegen der Massenverpflegung in Schulkantinen gekommen ist. Hätten die Kinder zu Hause mit ihren Eltern gegessen, wären sie gesund geblieben.</p>
<p><br /> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/verdauung/fast-9000-kinder-in-ostdeutschland-infiziert-magen-darm-erkrankungen-ursache-bleibt-raetselhaft_aid_830631.html" target="_parent">focus.de</a></p>
<p>(oe)</p>
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| Kommentare (0) Redaktion, 02.10.2012 11:29
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<p>Kinderschutzverbände fordern deshalb mehr Freiräume für Kinder. Förderung dürfe nicht in Überforderung enden. Andrea Müller de Merino, Bildungsreferentin des Kinderhilfswerks, betont die Bedeutung von "Zeit zur Erholung und Freiraum zum Spielen … für das Wohlbefinden von Kindern“. Es fördere „ ihre Entwicklung besser als manches strukturierte Lernprogramm“.</p>
<p><a href="http://www.familien-schutz.de/kinder-haben-40-stunden-woche" target="_blank">www.Familien-schutz.de</a></p>
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| Kommentare (2) Redaktion FreieWelt.net, 20.09.2012 12:17
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<p>Die Wirtschaft weist eine Verantwortung von sich: "20 Prozent der fünfzehnjährigen Schüler können nur unzureichend lesen, schreiben und rechnen." Dies könnten die Firmen "nicht reparieren", erklärt Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags.</p>
<p>Mehr unter: <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/bund-und-laender-verfehlen-bildungsziel-mehr-als-zwei-millionen-junge-deutsche-haben-keinen-abschluss-1.1454946" target="_blank">sueddeutsche.de</a></p>
<p>(GB)</p>
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| Kommentare (3) Redaktion, 31.08.2012 09:13
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<p><span>Erst vor kurzem hatte Arbeitsministerin von der Leyen eine bundesweite Initiative zur Umschulung von Hartz-IV-Empfängern zu Erziehern vorgschlagen. Vielleicht sollte sie sich vorab einmal die Erfahrungen der einzelnen Bundesländer mit derlei Maßnahmen genauer anschauen.</span></p>
<p><a href="http://www.familien-schutz.de/erzieherumschulung-viele-quereinsteiger-ungeeignet/#more-8182" target="_blank"><span>Familien-Schutz.de</span></a></p>
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| Kommentare (0) Redaktion FreieWelt.net, 25.07.2012 16:21
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<p><strong>Herr Dr. Wunsch, welche Ausgangsbasis hatten Ihre Ausführungen ihres Beitrags „Verwöhnung als Allround-Killer von Selbstkompetenz“?</strong></p>
<p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Jede Gesellschaftsform hat ihre eigenen Erziehungs-Leitlinien. Da sich das Leben in einer Spaß- und Konsumgesellschaft an der leicht erreichbaren Annehmlichkeit bzw. einer ‚jetzt und sofort’ Mentalität orientiert, wirkt sich dies auch auf den Umgang mit Kindern aus. In dem Leitsatz: ‚Lernen muss Spaß machen’ präsentiert sich die Handlungsmaxime einer Spaßpädagogik. ‚Locker und leicht’, ‚Genuss pur’, ‘trendy sein’ und ‚Mithalten’ heißt diese Lebensmaxime. In der Folge wird zu häufig ein verwöhnender Umgang zwischen Inkonsequenz und Überbehütung deutlich. Die Lebenserfahrung:‚<strong>ohne Fleiß</strong> (und Anstrengung) <strong>kein Preis’,</strong> wird in diesem Zusammenhang weitestgehend aus dem Lebensalltag verbannt. Aber: ‚Was Häns’chen nicht lernt, lernt Johanna immer schwerer’. Es ist überlebenswichtig, sich diese Zusammenhänge in Ihren Auswirkungen auf die Erziehung zu verdeutlichen.</p>
<p><strong>Wieso bezeichnen Sie Verwöhnung als Allround- Killer von Selbstkompetenz?</strong></p>
<p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Jedes Anstelle-Handeln be- oder verhindert das Eigenständige-Handeln. Jede Über-Fürsorge behindert die Selbst-Sorge. Jedes ‚In-Watte-Packen’ vereitelt die Entwicklung von Selbstwirksamkeit. Mittlerweile regeln ständig über ihren Kindern kreisende Helikopter-Eltern etwas für den Nachwuchs, überwachen sie per Handy und merken nicht, wie sie dadurch deren Selbstständigkeits-Entwicklung torpedieren. Werden Kinder nicht oder zuwenig altersgemäß herausgefordert, sind damit meist alle Bereiche der Selbst-Kompetenz betroffen. Wer sich beispielsweise zuwenig bewegt, wird bald Übergewichtig sein, was wiederum die Entwicklung der Anstrengungs-Motivation reduziert. Wird ein Kind körperlich zu wenig gefördert bzw. herausgefordert, hat dies auch Auswirkungen auf die geistige Entwicklung. Erhält ein Kleinkind zulange Brei oder Fertig-Nahrung, wird nicht nur das Kauen-Lernen reduziert, sondern es kann sich auch der Kiefer und Mundbereich nicht so entwickeln, wie dies als Resonanz-Raum für die Lautbildung nötig ist. Diese jeweiligen Wechselwirkungen liegen nicht in erster Linie an einem aus sich heraus wirkenden Automatismus beim Kind, sondern daran, dass die Hauptbezugs-Personen in der Regel nach demselben Grundmuster - dem leichtesten Weg - handeln. Denn wer die Herausforderung meidet, sich in Trägheit hüllt, Inkonsequenz walten lässt, Konflikte nicht zulässt bzw. sie in überbordendem Harmoniestreben ertränkt, wird diese Grundhaltung in allen Bereichen offenbaren. So hat alles im Umgang mit Kindern Auswirkung auf alles.</p>
<p><strong>Was verstehen Sie genauer unter Verwöhnung?</strong></p>
<p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Verwöhnung ist das Resultat unangemessenen Agierens oder Reagierens: Positives erhält keine Verstärkung und Negatives keine Begrenzung. Da im Leben außerhalb von Verwöhn-Systemen mit deutlich spürbaren Konsequenzen auf jegliches - insbesondere unsoziales - Verhalten zu rechnen ist, wachsen Verwöhnte immer intensiver in eine Scheinwelt hinein. Konkret wird einen verwöhnender Umgangsstil wie folgt deutlich: Erstens in einem falschen Helfen, zweitens durch fehlende Grenzverdeutlichung und drittens durch ausbleibende bzw. zu geringe Herausforderungen. Wir sollten uns immer wieder neu verdeutlichen: Verwöhnen verhindert Interesse und Neugier, Auseinandersetzungsbereitschaft, Kraft und Ausdauer, Zielstrebigkeit, angemessene Rückmeldungen, Grenzerfahrungen, selbstgeschaffenen Erfolg, ein realistisches Selbstbild, Selbstvertrauen (wer sich nicht traut, traut auch keinem Anderen), Eigenständigkeit, Verantwortung, soziale Kompetenz, Toleranz und Rücksicht, kurz: <strong>Verwöhnung verhindert ein erfolgreiches Leben.</strong></p>
<p><strong>Was brauchen Kinder für eine gute und altersgemäße Sprachentwicklung?</strong></p>
<p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Der Erwerb der Muttersprache findet nicht im Rahmen eines formalen Lernprogramms statt, sondern ist das Ergebnis eines aktiven Umgangs zwischen Erwachsenen und Kindern. Dabei haben - neben der Mutter - der Vater, mögliche Geschwister und andere nahe Bezugspersonen eine primäre Bedeutung. Da jedoch der Spracherwerb in der Regel mit Mühe, Wiederholung, Übung, Zuwendung, Ermutigung, Kontinuität und Zeit verbunden ist und werden stattdessen Trägheit, Inkonsequenz, fehlende Empathie und Zeitmangel deutlich, muss dies starke Beeinträchtigungen einer altersgemäßen Sprachnetwicklung nach sich ziehen. Und dass 40% der Eltern ihren Kindern nie etwas vorlesen, macht wirklich sprachlos.</p>
<p>So ergaben Interviews mit Sprachtherapeuten, dass seit ca. 20 - 30 Jahren die Zahl der Kinder mit einer Spracherwerbs-Störung bzw. Sprachentwicklungs-Verzögerung ständig zunimmt, während durch Krankheiten oder sonstige Ereignisse ausgelöste Beeinträchtigungen abnehmen. Logopäden verdeutlichen: Erwachsene sprechen immer weniger mit Kindern’. Stattdessen werden sie zu umfangreich unterschiedlichsten Medien überlassen. Bei der Einschulung wird festgestellt, dass ca. 20% aller Kinder sprachlich unterentwickelt sind, sowohl auf den Wortschatz, als auch auf die Artikulationsfähigkeit bezogen, Tendenz steigend. Fakt ist, dass richtig sprechende Bezugspersonen die Voraussetzung sind, denn Kinder brauchen eine qualifizierte Ansprache, um in die Sprache zu finden.</p>
<p><strong>In welchem Umfang können Krippe und Kindergarten diese Defizite ausgleichen?</strong></p>
<p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Natürlich können alle mit Kindern richtig sprechenden Fachkräfte in Kitas versuchen, so umfangreich wie möglich häusliche Defizite auszugleichen. Aber die Wunder-Wirkung, wie sie meist in der Politik beschworen wird, ist selten erreichbar. Unter der Überschrift: „Kitabesuch garantiert keine ausreichenden Sprachkenntnisse“ hat eine Untersuchung im Land Berlin dies zutage gebracht. Mehr als die Hälfte der Vier- bis Fünfjährigen, die in Berlin spezielle Sprachförderung brauchen, haben jahrelang eine Kita besucht. Offenbar hat sie das sprachlich aber nicht weiter gebracht. Hier eine Erkenntnis aus dem Artikel im Tagesspiegel: „Wie kann in einer babylonischen Sprachsituation Deutsch erlernt werden?“ Oder: Wie sollen Kinder durch das Gebrabbel anderer Kinder richtiges Sprechen erlernen?</p>
<p><strong>Was haben Sie von der Podiumsdiskussion zum Thema: „Machen die Medien unsere Kinder dumm?“ mitgenommen?</strong></p>
<p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Besonders wirkte bei mir nach, dass 26% aller 12 - 13jährigen einen Internetzugang im Kinderzimmer haben. Denn damit ist in der Regel verbunden, dass weder inhaltlich noch zeitlich geregelt wird bzw. überprüfbar ist, in welchen digitalen Welten sich der Nachwuchs wie lange bewegt. Der Regelungsbedarf wurde indirekt durch die Eingabe unterstrichen, dass Porno-Themen den größten Markt im Internet ausmachen und Pubertierende natürlicherweise hier besonders gefährdet sind. Trotz dieser Gefahren sollte diese Altersgruppe natürlich einen PC-Zugang haben, aber weshalb nicht einen kontrollierbaren in einer allgemein zugänglichen Zimmer- oder Dielen-Ecke? Auch wurde herausgestellt, dass Eltern die technische Fähigkeit ihrer Kinder im Umgang mit PC und Co. oft als Medienkompetenz bezeichnen. Aber meist reicht diese angebliche ‚Kompetenz’ nicht, um aus inhaltlichen Gründen zum rechten Zeitpunkt den Aus- oder Umschalter zu betätigen. Weiterhin wurde verdeutlicht, dass der Satz: ‚Toben macht schlau, - TV macht blöd’ nicht als wissenschaftliche Aussage verstanden werden darf, auch wenn die Richtigkeit der Richtung offensichtlich ist.</p>
<p><strong>Herr Wunsch, haben Sie noch ein Abschluss-Resümee für unsere Leserinnen und Leser?</strong></p>
<p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Der für mich wichtigste Satz wurde von Prof. Dr. Fthenakis eingebracht indem er sagte, dass Kinder 2/3 ihre Lebensprägung durch die Familie erhalten. Es lohnt sich also, neben allen wichtigen Impulsen durch Kindergarten und Schule die Förderung von guten Bedingungen des Aufwachsens in der Familie zu fördern, denn <strong>Kinder sind das Erbgut einer Gesellschaft und starke Familien ihr Rückgrad.</strong></p>
<p><em>Copyright: Dr. Albert Wunsch, 41470 Neuss, Im Hawisch 17</em></p>
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| Kommentare (2) Redaktion FreieWelt.net, 20.06.2012 10:53
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<p><strong>Maria Steuer (Familiennetzwerk):</strong> „Ich bin für das Betreuungsgeldbündnis, weil die längst fällige Diskussion über den Unsinn der frühkindlichen Bildung in Einrichtungen geführt wird. Mit der Subventionierung des Krippenausbaues fördert der Staat mit Steuergeldern die gefährlichste und risikoreichste Betreuungsform von Kleinstkindern.“</p>
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<p>Zur Person: Maria Steuer, ist Kinderärztin, Familientherapeutin, Mutter von 3 Kindern und Vorsitzende des Familiennetzwerkes. Das Familiennetzwerk ist ein deutscher Interessenverband von Einzelpersonen, Vereinen, Stiftungen und anderen kleineren familienpolitischen, christlich-konservativen Gruppierungen sowie Lebensrechtsbewegungen, mit Sitz in Hollern-Twielenfleth. <a href="http://%20www.familie-ist-zukunft.de/">www.familie-ist-zukunft.de</a></p>
<p> </p>
<p><strong>Regine Schwarzhoff (Elternverein NRW):</strong> Ich bin für das Betreuungsgeld, weil es Signalwirkung hat für die grundsätzliche Anerkennung elterlicher Erziehungsarbeit und das Grundrecht auf elterliche Erziehung stärkt. In der geplanten Höhe hat es nicht mehr als Symbolcharakter, aber es dokumentiert den Willen des Staates zu mehr Gerechtigkeit und Familienfreundlichkeit. Dies ist ein erster Schritt hin zur Rückbesinnung auf den Wert intakter Familien für die seelische Unversehrtheit heranwachsender Generationen besonders in der empfindlichen Kleinstkinderzeit.</p>
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<p>Zur Person: Regine Schwarzhoff ist seit 2005 Landesvorsitzende des Elternvereins NRW e.V. Sie engagiert sich vielseitig mit Vorträgen, bei Podiumsdiskussionen, Radiointerviews sowie in Talkshows (u.a. Hart aber fair). Schwarzhoff ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Der Elternverein NRW ist ein Zusammenschluß von Eltern in ganz Nordrhein-Westfalen mit Kindern in Kindergarten oder Schule. Er vertritt die Interessen von Kindern und Eltern in Erziehungs- und Schulfragen und setzt sich für gerechte Bildungschancen für jedes Kind ein. <a href="http://www.elternverein-nrw.de/">www.elternverein-nrw.de</a></p>
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<p><strong>David Müller (</strong>Evangelischen Arbeitskreises (EAK) des CDU Kreisverbands Rems-Murr): Ich unterstütze das Betreuungsgeld, weil es eine Frage der Gleichbehandlung aller Eltern ist. Artikel 6 des deutschen Grundgesetzes legt fest: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“. Sie entscheiden, ob sie ihr Kind selbst betreuen oder dieses in eine Fremdbetreuung geben wollen. Der Staat muss diese freie und eigenverantwortliche Entscheidung der Eltern akzeptieren, respektieren und gleichermaßen unterstützen.</p>
<p><a href="http://cdu-rems-murr.cdu-admin.de/index.php?ka=2&ska=38" target="_blank">www.eak-rems-murr.de</a></p>
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<p>Zur Person: David Müller ist Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) des CDU Kreisverbands Rems-Murr.</p>
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<p><strong>Mathias von Gersdorff:</strong> Ich unterstütze das Betreuungsgeld, weil Kinder und Mütter möglichst lange viel Zeit miteinander verbringen sollten.</p>
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<p>Mathias von Gersdorff ist seit 1995 Leiter der Aktion “Kinder in Gefahr”, die sich für eine Verbesserung des Jugendmedienschutzes, der Verbesserung der Familienpolitik, dem Kampf gegen Blasphemie und Pornographie usw. widmet. Als Leiter auch Herausgeber des Mitteilungsblattes “Kultur und Medien”. <a href="http://www.aktion-kig.de/">www.aktion-kig.de</a></p>
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| Kommentare (0) Redaktion FreieWelt.net, 14.06.2012 14:04
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<p>FreieWelt.net: <strong>Frau Steuer, Sie engagieren sich seit vielen Jahren für eine bessere Anerkennung elterlicher Erziehungsarbeit und sind eine ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet. Welche Rolle spielt Ihrer Ansicht nach das Betreuungsgeld in der familienpolitischen Gesamtstrategie der Bundesrepublik?</strong></p>
<p><strong>Maria Steuer:</strong> Das Betreuungsgeld spielt eigentlich keine Rolle, denn es wird ja mit den übelsten Unwörtern belegt. Offensichtlich kommt kaum ein Politiker seiner ureigensten Aufgabe nach, nämlich sich zu informieren, was es bedeutet, wenn wir die Bedürfnisse von Kleinstkindern politischen und wirtschaftlichen Interessen opfern und sie mit einer „Kitapflicht“ täglich mindestens acht Stunden liebestechnisch unterversorgen.</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>In der Tat stößt das Betreuungsgeldprojekt auf sehr viel Gegenwind. Bei kaum einem anderen Thema wird derzeit derart hitzig gestritten. Insbesondere wird von den Gegnern immer wieder betont, daß Kinder von frühkindlicher Bildung ferngehalten würden, wenn Sie daheim bei den Eltern und nicht in einer Kinderkrippe betreut würden. Was halten Sie von diesem Einwand?</strong></p>
<p><strong>Maria Steuer:</strong> Die frühkindliche Bildung besteht daraus, Liebe, Nähe, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit von Mama und Papa zu erfahren. Dieses ist in Einrichtungen nicht möglich. Gerne wird übersehen, daß die Wissenschaft belegt, daß sich selbst Kinder aus bildungsfernen Familien in der Einrichtung verschlechtern. Um diesen Kindern einen besseren Start zu ermöglichen, sollten wir die 1.500€ Subvention in die Hand nehmen und eine individuelle Familienunterstützung, einschl. evtl. nötiger therapeutischer Begleitung organisieren. Überhaupt ist es doch einen Gedanken wert, daß es mit der pro-Kind-Subvention des Staates möglich wäre, jedem Kind sein privates Kindermädchen zu bezahlen, was in Muttererreichbarkeit das Kind betreuen könnte: das wäre Qualität!!!</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Welchen Belastungen sind Kinder unter drei Jahren in außerfamiliärer Betreuung ausgesetzt?</strong></p>
<p><strong>Maria Steuer:</strong> Sie erleben täglich ein Liebesleck, was nie wieder im Leben zu stopfen ist. Äußerlich funktionieren sie als Kinder, wie auch als Erwachsene – die Spätfolgen zu diskutieren ist zur Zeit noch tabu.</p>
<p>Und: sie erleben den Verlust ihrer Selbstwirksamkeit. Wenn ein Kind mehrmals am Tag versucht, in irgendeiner Form seiner Betreuerin klar zu machen, daß es zu seiner Mama will, diese das Kind aber nicht versteht (es kann ja noch nicht reden) und auch dem Wunsch nicht nachkommen kann (die Mutter ist weit weg) und dies fünf Tage die Woche erlebt, entsteht das Gefühl, ich kann machen was ich will, es ändert sich nichts. Ich habe keinen Einfluß, Dinge zu verändern. Das wird dann zum Lebensgefühl!</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Aber damit Eltern sich frei dafür entscheiden können, ihre Kinder selbst betreuen zu können, d.h. auf einen Teil des Erwerbseinkommens längerfristig zu verzichten, sind 150 € im Monat doch viel zu wenig – oder?</strong></p>
<p><strong>Maria Steuer: </strong>Auf jeden Fall, da braucht man nur einen Finger um sich das abzuzählen!</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Wird die Einführung des Betreuungsgeldes einen familienpolitisch relevanten Effekt haben?</strong></p>
<p><strong>Maria Steuer:</strong> Nein, nur, wenn die Diskussion weiter geht, das Betreuungsgeld in gleicher Höhe wie die Krippensubventionierung bezahlt wird. Oder umgekehrt: Familien in dieser Gesellschaft wieder den Wert bekommen, der ihnen zusteht.</p>
<p>FreieWelt.net: <strong>Welche familienpolitischen Baustellen sollten Ihrer Meinung nach als nächstes angegangen werden?</strong></p>
<p><strong>Maria Steuer:</strong> Familienernährer/innen müssen einen Kündigungsschutz ab dem 2. Kind bekommen, Ganztagsangebote dürfen nur freiwillig sein, die Rentenanerkennung für Kinderzeiten wie in der Schweiz gerechnet werden und in der Zeit der „Kinderaufzucht“ sollten Familien finanziell in die Lage versetzt werden, mit einer Familiengesamtarbeitszeit von 40 Stunden ausreichendes Einkommen zu haben.</p>
<p><strong>Vielen Dank für das Gespräch!</strong></p>
<p><a href="http://www.familie-ist-zukunft.de" target="_blank"><strong>www.familie-ist-zukunft.de</strong></a></p>
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| Kommentare (27) Redaktion FreieWelt.net, 14.06.2012 13:15
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