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21.05.2013
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Missbrauchsbeauftragter kritisiert Cohn-Bendit   "Bagatellisierung statt Aufarbeitung"
 

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat Daniel Cohn-Bendits bisherige Äußerungen in der Pädophilie-Debatte scharf kritisiert. "Gemessen an dem, was wir heute über Missbrauch wissen, klingt es nach Bagatellisierung", erklärt Rörig dem Focus. Cohn-Bendit habe der "der damaligen Pädophilen-Szene viel Futter und Rechtfertigungsgründe" geliefert. (Fotos: Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs; kleinkariert/flickr.com)



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Redaktion (EF), 17.05.2013 10:36
Sarko-Kopie François Hollande   Rezepteklau beim Amtsvorgänger
 

Alles anders machen, wollte Frankreichs neuer Präsident Hollande. Doch nun kopiert der Sozialist nach und nach die Politikrezepte seines Vorgängers Sarkozy. Die Liste der Sarko-Kopien ist lang. Aus François Hollande wird so eins, zwei, drei Monsieur "Sarkollande". (Fotos: UMP Photos/flickr.com; Benjamin Boccas/flickr.com)



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Redaktion (EF), 17.05.2013 09:52
Bundestag will Kleinparteien bei Europawahl behindern   Plan der Mehrheitsparteien wahrscheinlich grundgesetzwidrig
 

Zur Europawahl 2014 wollen die Parteien des Bundestags eine Dreiprozenthürde einführen, und damit kleinere Parteien behindern. Damit geht das Parlament auf Konfrontationskurs mit dem Bundesverfasungsgericht, dass 2011 die Fünfprozentklausel für grundgesetzwidrig erklärt hat. (Fotos: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)  / pixelio.de)



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Redaktion (EF), 17.05.2013 08:41
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  zur Person und Archiv   Stefan Fuchs 15.10.2012 10:25
Kindeswohl: Die professionellen Hände und die Meinung deutscher und türkischer Eltern

Wer das Betreuungsgeld als „Verdummungsprämie" oder „bildungspolitische Katastrophe" abqualifiziert, wird diese Frage konsequenterweise bejahen (1).

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  zur Person und Archiv   Birgit Kelle 15.10.2012 10:11
Deutschland muss nachsitzen

Jetzt wissen wir es wieder einmal schwarz auf weiß: Die Grundschüler in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind den Gleichaltrigen im restlichen Bundesgebiet weit voraus.

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  zur Person und Archiv   David Bordiehn 07.10.2012 19:45
Liberaldemokraten fordern Konzentration auf Begabtenförderung

Forderung: Rechtzeitige Begabtenförderung durch größere Flexibilität. Denn der Vorzug eines sozial-gerechten Schulsystems, gleiche Bildungschancen für alle Schüler, habe der Gleichmacherei zu Lasten notwendiger Förde...

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  zur Person und Archiv   Klaus-Dieter Sedlacek 02.10.2012 18:58
Sensationelle Erkenntnis: Verletzung der Kausalität in der Natur möglich

Ein tief verwurzeltes Konzept in der Wissenschaft und in unserer Alltagserfahrung ist die Kausalität: die Idee, dass gegenwärtige Ereignisse durch vergangene Ereignisse verursacht werden und dass gegenwärtige Ereignisse wiederum zukü...

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Unsere Blogger

 
  zur Person und Archiv   Birgit Kelle 20.09.2012 10:14
Das ideale Kind

Unvorstellbar müssen die Zustände früher gewesen sein. Die Kinder kamen einfach, wann sie wollten. Manche waren Jungs, manche Mädchen, man wusste es vorher nicht einmal. Sie schliefen ohne Durchschlafsprechstunde.

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  zur Person und Archiv   Johannes G. Klinkmüller 05.09.2012 22:54
Macht Schule dumm?

Was für eine Frage! Natürlich macht Schule dumm.  Immerhin haben der Bestseller-Autor und Philosoph Richard David Precht und der Neurobiologe und Buchautor Gerald Hüther trotz ihrer Dummheit, erzeugt durch ihre Schulbildung, das he...

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  zur Person und Archiv   Klaus-Dieter Sedlacek 30.08.2012 14:16
Das Gehirn nachbauen: Geht das?

Heidelberg. Das Gehirn nachbauen! Das klingt wie der Gipfel wissenschaftlicher Vermessenheit. Gilt doch das menschliche Denkorgan gemeinhin als komplexeste Gebilde der Natur.

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  zur Person und Archiv   Jean-François Boo 30.08.2012 09:20
Das Gesetz der großen Zahlen: 2 412 700 GWh

Unter Energie versteht man Wärme, Sprit und Strom. Davon wurden 130 000 KWh Windstrom jedes Jahr umsonst erzeugt, weil sie mangels Anschlüssen nicht ins Netz eingespeist werden konnten.

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  zur Person und Archiv   Marie Luise Schellen 23.08.2012 10:37
Europa im Werteverfall

Europa scheint nun aber immer mehr zur Hauptbühne des berühmten “Marsches durch die Institutionen“ zu werden.

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  zur Person und Archiv   Birgit Kelle 23.08.2012 10:20
Einstiegsdroge Pink

Besten Dank an das feministische Marktüberwachungsorgan „Emma“, jetzt wissen wir es endlich schwarz auf weiß: Pink macht Mädchen dümmer.

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 21.08.2012 15:48
Gesundheitssystem der USA besser als behauptet

Doch die Statistik trügt, wie Scott Atlas, Senior Fellow at Stanford University’s Hoover Institution, in einem Gespräch mit Russel Roberts bei Econtalk über sein Buch In Excellent Health erläutert.

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  zur Person und Archiv   Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel 20.08.2012 09:49
Lupenreiner Demokrat und lupenreiner Opportunist

Unser Ex-Kanzler verbringt seinen Urlaub „aus Gründen der Solidarität“ in Griechenland und „wünscht sich“ mal wieder etwas öffentlich. Diesmal, dass das Griechenland-Bashing aufhören möge.

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  zur Person und Archiv   Manfred Messmer 20.08.2012 09:46
Im Moment lese ich eine gerade erschienene Biografie über John Cage

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich mit seinen Kompositionen – ich habe mir ein paar auf Youtube angeschaut (z.B. Waterwalk, man beachte den Sponsor der Show, in der John Cage 1960 auftrat; weitherum bekannt ist sein 1952 uraufgeführtes ...

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  zur Person und Archiv   Bernhard Lassahn 20.08.2012 07:13
Zur falschen Zeit am falschen Ort

Wir haben übrigens das Jahr 2012. Punk war schon 1977 daneben. Ich weiß es noch: Da galt die schrille Parole NO FUTURE. Das ist lange her. Wieso gibt es Punk immer noch? Das war doch alles nix.

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  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 20.08.2012 07:11
Die logische Fortsetzung des EEG

Unerwartet ist dieser politische Winkelzug indes nicht, denn so sieht die logische Fortsetzung der Überwälzung des wirtschaftlichen Risikos der Nutzung erneuerbarer Energieträger auf die Stromverbraucher durch das EEG nun einmal aus.

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  zur Person und Archiv   Birgit Kelle 17.08.2012 12:34
Jung, vernetzt, uninformiert

Man weiß ja angesichts der Studienergebnisse der TU Dresden nicht genau, was eigentlich schlimmer ist: dass sich nur sieben Prozent der Jugendlichen aktiv darum bemühen, das Tagesgeschehen in der Gesellschaft zu erfassen – oder dass es...

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<p>FreieWelt.net: <strong>Dr. Maaz, Sie sind einer von 24 Fachexperten, die den Appell &bdquo;Krippensubvention ist &bdquo;Fernhaltepr&auml;mie&ldquo; von der Elternliebe&ldquo; unterzeichnet haben. Die Bundesregierung unternimmt derzeit alles daf&uuml;r, so viele Krippenpl&auml;tze wie m&ouml;glich zu schaffen. Warum halten Sie das f&uuml;r falsch?</strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> Die psychotherapeutische Forschung und Erfahrung, die S&auml;uglings- und Kleinkindforschung und die Hirnforschung haben die Entwicklungsbedingungen des Kindes wissenschaftlich gesichert. Dabei ist vor allem die Qualit&auml;t der ersten Beziehungserfahrungen f&uuml;r die Entwicklung des Kindes von zentraler Bedeutung. Die Mutter hat deshalb eine herausragende Wichtigkeit, weil sie durch Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit die ersten Erfahrungen des Kindes nachhaltig pr&auml;gt &ndash; bis zur Entwicklung des Gehirnes. Diese Bedeutung der Mutter kann in den ersten 3 Lebensjahren nicht ohne wesentliche Wirkung auf das Kind delegiert werden (z.B. auf den Vater, Geschwister, Gro&szlig;eltern, Tagesmutter, Krippenerzieherinnen). Jede Trennung des S&auml;uglings von der Mutter bedeutet Stress f&uuml;r das Kind, der nur durch die Erfahrung, dass die Mutter sicher wiederkommt und zur Verf&uuml;gung steht, gemildert werden kann. Deshalb ist eine Krippenbetreuung &ndash; je fr&uuml;her umso mehr &ndash; immer eine schwere Belastung f&uuml;r das Kind.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Den Appell haben auffallend viele ostdeutsche Psychologen und Psychotherapeuten unterzeichnet. Inwiefern spielen Ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen fl&auml;chendeckender Kleinkind-Betreuung in der ehemaligen DDR hier eine Rolle? </strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> Es gibt in der Psychotherapie keinen erwachsenen Patienten, dessen Erkrankung nicht ihre Wurzeln in der fr&uuml;hen Kindheit h&auml;tte. In der DDR war Krippenbetreuung eine wesentliche Ursache f&uuml;r akute und sp&auml;tere psychische und psychosomatische Erkrankungen. Krippenerziehung war schon wie eine &bdquo;Diagnose&ldquo;.</p> <p>FreieWelt.net:<strong> Aber haben sich Kindertagesst&auml;tten in den letzten &uuml;ber 20 Jahren nicht entschieden weiterentwickelt? Die Kitas von heute sind doch mit Einrichtungen in der DDR nicht wirklich vergleichbar?</strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> Das ist sicher richtig, dass sich die Kitas und die Betreuungsqualit&auml;t weiterentwickelt haben, aber auch nicht in jedem Fall. Dennoch kann Krippenbetreuung niemals ausreichend gute M&uuml;tterlichkeit bieten, da der individuelle Kontakt, der K&ouml;rperkontakt, die Empathie f&uuml;r das einzelne Kind niemals optimal sein k&ouml;nnen (der Wechsel von der Mutter zu einer Fremdperson ist immer traumatisch f&uuml;r den S&auml;ugling). Die Qualit&auml;t einer Krippe h&auml;ngt ab vom Personalschl&uuml;ssel, den emotionalen F&auml;higkeiten des Personals, der Stimmung, der Atmosph&auml;re, dem Leitungsstil, der Betreuungsideologie &ndash; wie viel konkrete Liebe bleibt f&uuml;r ein Kind?</p> <p>FreieWelt.net:<strong> Heute wird im Zusammenhang mit Kinderkrippen und Kinderg&auml;rten immer von Bildungseinrichtungen gesprochen. Eltern, die ihre Kinder nicht in eine Kita geben, w&uuml;rden deshalb ihre Kinder von fr&uuml;hkindlicher Bildung fernhalten. Was halten Sie insbesondere bei der U-3-Betreuung davon?</strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> Ich halte &bdquo;fr&uuml;hkindliche Bildung&ldquo; f&uuml;r ein tragisches Missverst&auml;ndnis. S&auml;uglinge und Kleinstkinder brauchen keine Bildung, sondern Bindung. Sicher emotional gebundene und geliebte Kinder gewinnen damit die wichtigste Voraussetzung f&uuml;r ihre Bildungsf&auml;higkeit. Der entscheidende Unterschied liegt zwischen &bdquo;aufgezwungener&ldquo; Bildung und einem inneren Bildungsbed&uuml;rfnis bei emotional gesicherten und best&auml;tigten Kindern.</p> <p>FreieWelt.net:<strong> Ein weiteres Argument der Unterst&uuml;tzer des Krippenausbaus ist die Notwendigkeit sozialer Kontakte f&uuml;r die Kinder. Brauchen nicht auch schon kleine Kinder die N&auml;he zu Gleichaltrigen?</strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> Der entscheidende Unterschied liegt in der Entwicklungspsychologie. Grob gesagt brauchen Kinder in den ersten 3 Jahren eine zuverl&auml;ssig anwesende, empathische und liebende Bezugsperson (idealerweise die Mutter), ab dem 3. Lebensjahr beginnt eine nat&uuml;rliche Abl&ouml;sung von der Mutter und das Bed&uuml;rfnis nach erweiterten Sozialkontakten. Deshalb sind Kinderkrippen meistens sch&auml;dlich f&uuml;r die Entwicklung des Kindes, aber Kinderg&auml;rten sehr hilfreich.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Sie sagen &bdquo;in den ersten drei Jahren werden die Weichen gestellt, wie seelisch gesund oder in welchem Ausma&szlig; gest&ouml;rt&ldquo; Kinder im sp&auml;teren Leben sein werden. Wie wirkt sich diesbez&uuml;glich der Besuch einer Kinderkrippe auf die Entwicklung des Kleinkindes aus?</strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> Krippenbetreuung bedeutet zu fr&uuml;he Trennung von der Mutter, ungen&uuml;gend individuelle Best&auml;tigung des Kindes, begrenzte Empathie durch eine Fremdperson bzw. wechselnde Betreuungspersonen. Das Kind erlebt Angst, Bedrohung, Verlassenheit, Hilflosigkeit, mangelnde narzisstische Best&auml;tigung als Ursachen f&uuml;r sp&auml;tere Angst- und Panikzust&auml;nde, Depressionen, Bindungsst&ouml;rungen und vielf&auml;ltige psychosomatische St&ouml;rungen. Die Haupt-Erkrankungsbilder sind: Borderline-St&ouml;rungen, narzisstische Pers&ouml;nlichkeitsst&ouml;rungen und Neurosen.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Im Appell ist sogar von &bdquo;kollektiver Kindesmisshandlung&ldquo; die Rede. Gehen Sie da nicht doch ein wenig zu weit? Immerhin werden laut Berechnungen der Bundesregierung k&uuml;nftig ca. 40 % der Kleinst- und Kleinkinder in staatlichen Kinderkrippen betreut werden.</strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> Wenn die wissenschaftlichen Belege f&uuml;r die fr&uuml;he Entwicklungspsychologie nicht zur Kenntnis genommen werden, verleugnet werden, diskreditiert (&bdquo;Herdpr&auml;mie&ldquo;) werden, wird damit gegen alle gesicherte Erkenntnis eine staatlich gef&ouml;rderte, kollektive Kindesvernachl&auml;ssigung und Misshandlung propagiert und real umgesetzt.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Das w&uuml;rde dann ja aber hei&szlig;en, dass jeder, der eine Krippe besucht bzw. besucht hat, mit schwerwiegenden Folgesch&auml;den zu rechnen hat?</strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> Im Prinzip ja! Aber entscheidend ist die Qualit&auml;t der Fr&uuml;hbetreuung, die Qualit&auml;t der ersten Beziehungserfahrungen. Es gibt nat&uuml;rlich (leider) auch schlechte, b&ouml;se, kranke M&uuml;tter, die ihr Kind misshandeln, vernachl&auml;ssigen, kr&auml;nken, bedrohen, sogar t&ouml;ten. In diesen F&auml;llen w&auml;re eine Fremdbetreuung dringend geboten. Andererseits geht es um die Qualit&auml;t einer Fremdbetreuung, die vor allem durch die emotionale Bindungs- und Empathief&auml;higkeit der Betreuungsperson bestimmt wird. Deshalb gibt es nat&uuml;rlich auch viele Menschen, die durch eine mangelhafte und traumatisierende M&uuml;tterlichkeit gesch&auml;digt sind, und Menschen, die durch eine gute Fremdbetreuung (Vater, Gro&szlig;eltern, Geschwister, Krippe) in den Folgen m&uuml;tterlichen Versagens Hilfe, Unterst&uuml;tzung, &bdquo;Therapie&ldquo; erfahren haben.</p> <p>Es m&uuml;sste keinen Streit um Mutter- oder Fremdbetreuung geben, wenn aus der Perspektive des Kindes gedacht und entschieden wird &ndash; was ist f&uuml;r das Kind das Beste?</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Fremdbetreute Kinder sind doch nur f&uuml;r einen Teil des Tages nicht bei ihren Eltern, in den restlichen Stunden des Tages und am Wochenende bleibt doch noch ausreichend Zeit, fehlende Zuneigung zu kompensieren oder nicht?</strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> Das Kleinkind versteht nicht, denkt nicht in systemischen Zusammenh&auml;ngen. Dass die Mutter &ndash; aus welchen Gr&uuml;nden auch immer &ndash; nicht zur Verf&uuml;gung steht oder nicht liebevoll und empathisch ist &ndash; kann vom S&auml;ugling und Kleinstkind nicht verstehend, intellektuell, rationalisierend verarbeitet werden &ndash; das geschieht erst wesentlich sp&auml;ter, wenn schwerste Entbehrungen und Verletzungen aus den ehemaligen Bedingungen &bdquo;verstanden&ldquo; werden. Fr&uuml;he Bed&uuml;rfnisse sind spontan, unmittelbar, vertragen keinen Aufschub. Was unmittelbar nicht befriedigt wird, kann nicht nachtr&auml;glich erf&uuml;llt werden. Kompensation ist oft notwendig und sch&uuml;tzt vor dem Erleiden schlimmster (lebensbedrohlicher!) Mangelerfahrungen, aber heilt nicht. Der st&auml;ndige Wechsel zwischen Familie und Krippe ist sogar oft belastender als nur Fremdbetreuung. Es geht um die sichernde Erfahrung von Kontinuit&auml;t der Beziehung, so dass das Kind lernen kann, mit den guten wie schlechten Beziehungsaspekten klar zu kommen und nicht durch Wechsel st&auml;ndig labilisiert und verunsichert wird.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Ab wann sollten Kinder Ihrer Meinung nach fr&uuml;hestens au&szlig;erhalb des Elternhauses betreut werden und in welchem Umfang?</strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> Wie gesagt &ndash; keine Kinderkrippe (bis 3. Lebensjahr), wenn nicht dringend erforderlich, aber auf jeden Fall soziale Kontakte au&szlig;erhalb der Familie ab 3. Lebensjahr, z.B. im Kindergarten. Die Zeit der Fremdbetreuung sollte sich nach den M&ouml;glichkeiten und Bed&uuml;rfnissen des Kindes richten.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Sie fordern, die finanzielle F&ouml;rderung der Kleinkindbetreuung zu stoppen. Was sollten Politik und Gesellschaft Ihrer Meinung stattdessen tun, um Familien besser zu unterst&uuml;tzen? </strong></p> <p><strong>Dr. Maaz:</strong> In erster Linie sollten M&uuml;tter und Familien unterst&uuml;tzt werden. Wenn ein Krippenplatz etwa 1.000- 1.500 &euro;/Monat kostet, warum wird diese Summe nicht der Mutter gegeben, damit sie f&uuml;r ihre Mutter-Funktion gute materielle Voraussetzungen h&auml;tte.</p> <p>Zu fordern sind:</p> <p>- Information und Wissen zur Entwicklungspsychologie, zur Bedeutung von M&uuml;tterlichkeit und V&auml;terlichkeit breit &ouml;ffentlich zu vermitteln<br />- Elternschulen<br />- nicht nur k&ouml;rperliche Geburtsvorbereitung, sondern auch emotionale (f&uuml;r gute M&uuml;tterlichkeit)<br />- nat&uuml;rliche Entbindungen favorisieren und nicht Kliniksentbindung oder Kaiserschnitt<br />- individuelle Hilfen f&uuml;r Eltern f&uuml;r die Kinderbetreuung (soziale, psychologische, medizinische, therapeutische Beratung und Unterst&uuml;tzung)<br />- differenzierte Betreuungsformen nach den Bed&uuml;rfnissen des Kindes finden.</p> <p>Dabei muss Familienbetreuung und Krippenbetreuung entsprechend analysiert und bewertet werden, um entsprechende Optimierung finanzieren zu k&ouml;nnen.<br />Am allerwichtigsten ist, die Bedeutung der Fr&uuml;hbetreuung aus der Fehleinsch&auml;tzung in der &ouml;ffentlichen Diskussion zu befreien und zu vermitteln, was gute M&uuml;tterlichkeit und gute V&auml;terlichkeit sind und wie sie entwickelt werden k&ouml;nnen.</p> <p>Das gr&ouml;&szlig;te Problem sehe ich darin, dass Menschen, die selbst Folgen von fr&uuml;hen Betreuungsst&ouml;rungen in sich tragen, in der Politik, in der Meinungsbildung, in der realen Betreuung von Kindern immer in Gefahr sind, bessere Verh&auml;ltnisse unbewusst zu verhindern, um nicht an eigene Defizite erinnert zu werden.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</strong></p> <p><a href="http://www.familien-schutz.de/" target="_blank"><strong>Das Interview f&uuml;hrte Kerstin Schneider.</strong></a></p> <p><strong><a href="http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/wp-content/uploads/2012/11/Experten-schlagen-Alarm.pdf" target="_blank">Lesen Sie hier den Appell.</a></strong></p> <p>(ks)</p>

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Redaktion FreieWelt.net, 13.12.2012 11:26
 

 

<p>In einem Gutachten, die das Komitee j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlicht hat, hei&szlig;t es: &raquo;Kinder werden bereits im fr&uuml;hen Alter in TV-Serien, TV-Werbung, Studien und Bildungsprogrammen mit Geschlechterstereotypen konfrontiert, die ihre Wahrnehmung beeinflussen, wie sich M&auml;nner und Frauen verhalten sollten.&laquo;</p> <p>Dieser Umstand habe Folgen f&uuml;r die Berufswahl junger M&auml;dchen. &raquo;Negative Geschlechterstereotypen k&ouml;nnen daher einen signifikanten Einfluss auf die Selbstachtung und das Selbstbewusstsein junger Frauen &ndash; insbesondere Teenager &ndash; haben, was dazu f&uuml;hrt, dass sie ihre Erwartungen, Entscheidungen und M&ouml;glichkeiten f&uuml;r zuk&uuml;nftige Karrierem&ouml;glichkeiten beschr&auml;nken.&laquo;</p> <p>Deshalb schl&auml;gt der Bericht umfassende, alle Lebensbereiche umfassende Regelungen vor, die die den M&auml;dchen gleiche Startbedingungen f&uuml;r ihre berufliche Karriere erm&ouml;glichen. &raquo;Obwohl sich die EU f&uuml;r die Gleichberechtigung von M&auml;nnern und Frauen einsetzt, existiert immer noch eine L&uuml;cke zwischen der Gesetzgebung, die Diskriminierung unterbinden soll, und der Geschlechtergerechtigkeit im Bereich Soziale Sicherheit, Erziehung und Medien. Dieser Umstand macht deutlich, dass neue Gesetze in diesen Bereichen n&ouml;tig sind.&laquo;</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2229022/Now-Brussels-takes-aim-Famous-Five-Books-portraying-traditional-families-barred.html" target="_blank">dailymail.co.uk</a> und <a href="http://www.europarl.europa.eu/committees/en/femm/home.html" target="_blank">europarl.europa.eu</a></p> <p>(oe)</p>

Artikel lesen  |  Kommentare (13)
Redaktion, 12.11.2012 09:44
 

 

<p>FreieWelt.net: <strong>Herr Dr. Wunsch, Sie waren einer der beiden Experten, welcher &uuml;ber die Stiftung Familienwerte von der CDU/CSU Bundestagsfraktion, konkret durch den Parlamentarischen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der CDU, Herrn Bernhard Kaster und die stellvertretende Vorsitzende Ingrid Fischbach, zu einem Fachvortrag f&uuml;r spezielle Fraktionsmitglieder in den Bundestag eingeladen wurden. Was waren Ihre Hauptaussagen?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong> Zu Beginn ist es mir wichtig zu verdeutlichen, dass die Stiftung Familienwerte mit ihren familienpolitischen Partnerverb&auml;nden nach Berlin reiste, um erneut mit wichtigen politischen Entscheidungstr&auml;gern in Kontakt zu treten. So konnten einerseits wichtige fachliche Fakten vorgetragen werden, um dann &uuml;ber diese zu einem fruchtbaren Positionsaustausch zu gelangen. Mein Thema innerhalb dieses Impulstages lautete: &bdquo;Die Bedeutung einer konsequenten Erziehung als Beitrag zur Gewaltpr&auml;vention, &ndash; eine Bestandsaufnahme aus dem Blickwinkel von Psychologie und Erziehungswissenschaft.&ldquo;Insgesamt schien mir die Veranstaltung unter einem guten Stern zu stehen, denn zeitgleich haben ein paar Stra&szlig;en weiter Redakteure einer gro&szlig;en Boulevardzeitung die &Uuml;berschrift kreiert:&bdquo;Weltmacht Familie&ldquo; auch wenn diese auf das Erfolgsgeheimnis der Wiederwahl des US-Amerikanischen Pr&auml;sidenten bezogen war. Vielleicht erhalten ja auch deutsche PolitikerInnen eine zweite Chance, wenn sie den Unterst&uuml;tzungs-Faktor &sbquo;Familien&rsquo; begreifen.</p> <p>FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Was war denn die spezielle Zielsetzung Ihres Beitrages? </strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:&nbsp;</strong>Im Kern ging es um folgende Kl&auml;rungen: 1. Was ist eine zielgerichtete und konsequente Erziehung? 2. Was brauchen Kinder substantiell, um starke Pers&ouml;nlichkeiten zu werden? 3. Wie entsteht Gewalt und was ist ihre Finalit&auml;t? Wenn uns diese Zusammenh&auml;nge wieder bewusster sind, dann haben auch die politisch Verantwortlichen klarere Anhaltspunkte, wie sie die Erziehungsleistung f&ouml;rdern k&ouml;nnen. Alle politischen Kr&auml;fte, so die meisten Deklarationen, wollen eine stabile und leistungsf&auml;hige Gesellschaft. Aber zu viele haben verdr&auml;ngt, dass diese weitestgehend in der Familie grundgelegt wird, - oder auch nicht. Also ist es notwendig, sich die Bedingungen des Aufwachsens genauer anzuschauen, um die f&ouml;rderlichen Aspekte auch politisch zu st&uuml;tzen. Schon in seiner Begr&uuml;&szlig;ung machte Herr Kaster klar, das es nicht gen&uuml;gt zu sehen, welche Entwicklungen sich in unserer Gesellschaft vollziehen, sondern das es die Aufgabe der Politik ist, auf diese angemessen - durch f&ouml;rdernde oder begrenzende - Interventionen zu reagieren.</p> <p>FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Was ist denn aus ihrer fachlichen Sicht eine zielgerichtete und konsequente Erziehung?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong>&nbsp;Wenn ich diese Frage an Studierende meiner Hochschulseminare richte meinen sie meist, irgendeinen wichtigen Erziehungswissenschaftler zitieren zu m&uuml;ssen. Aber dies ist gar nicht n&ouml;tig und l&auml;sst sich in einem ganz einfachen Satz sagen: &bdquo;Zielgerichtet und wirkungsvoll ist eine Erziehung, wenn durch sie Kinder und Jugendliche dazu gef&uuml;hrt werden, mit 20 &ndash; 25 Jahren eigenst&auml;ndig und selbstverantwortlich in einer globalen Welt leben zu k&ouml;nnen, - emotional, sozial und finanziell!&ldquo;<br />Neben der Zielgerichtetheit ist eine Erziehung nur dann wirkungsvoll, wenn sie Konsequent ist, denn sonst kann das Leben nicht erlernt werden! Somit ist einen Erfahrungsraum zu schaffen, in welchem Kinder und Jugendliche die nat&uuml;rlichen und logischen Folgen ihres Verhaltens - alters- und umst&auml;nde-gem&auml;&szlig; - sp&uuml;ren und erfahren k&ouml;nnen/d&uuml;rfen. Wenn Kinder ihren Eltern oder anderen Erziehungskr&auml;ften - wie t&auml;glich neu zu beobachten ist - jedoch auf der Nase herum tanzen, wird Erziehung klar vereitelt. Wichtig: Ohne Feedback ist kein Lernen, keine Selbstsicherheit und soziale Kompetenz, - kein Lebenserfolg m&ouml;glich. Thomas Gordon, der &sbquo;Vater&rsquo; der Familienkonferenz, brachte diese Zusammenh&auml;nge auf den Punkt: &bdquo;Stehlt den Kindern die Problem nicht!&ldquo;<br /> Als mein Buch die Verw&ouml;hnungsfalle vor gut 10 Jahren in der ersten Ausgabe erschien, mittlerweile steht die 14 Auflage an, machte der Spiegel das Thema mit den Schlagzeiten: &bdquo;alles haben, alles d&uuml;rfen alles wollen&ldquo;, und ich erg&auml;nze, &sbquo;nichts k&ouml;nnen&rsquo;, zur Titelstory. Damit haben wir eine Kurzregel der Inkonsequenz! Denn fehlende Grenzsetzungen, jede Konflikt-Vermeidung und ausbleibende Herausforderung, verhindert Wollen und K&ouml;nnen, - f&uuml;hren letztlich in die Irre! Dass dies kein rein deutsches Thema ist, wird durch die Ver&ouml;ffentlichung dieses Buches in Korea und China belegt.</p> <p>FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Ihr zweiter Themenaspekt war, was denn Kinder substantiell brauchen, um sich zu starken Pers&ouml;nlichkeiten entwickeln zu k&ouml;nnen?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong>&nbsp;In unsere sich technisch-modern geb&auml;rdenden Welt erscheint es mir notwendig, ein grundlegendes - h&auml;ufig verdr&auml;ngtes - emotional-biologisches Faktum erneut ins Bewusstseins zu r&uuml;cken: &bdquo;Kinder brauchen zu einer positiven Entwicklung prim&auml;r M&uuml;tter und V&auml;ter als verl&auml;ssliche Bezugspersonen, um so eine m&ouml;glichst intensive prim&auml;re Bindung und reichlich positive Beziehungs-Umgangszeit erfahren zu k&ouml;nnen. Viele wissen noch, dass ein sattes &bdquo;Urvertrauen&ldquo; die Voraussetzung f&uuml;r ein eigenst&auml;ndiges Hineinwachsen in die Welt ist. Aber zu h&auml;ufig wird au&szlig;er acht gelassen, dass dieses Urvertrauen nicht vom Himmel f&auml;llt oder per Dienstleitung zu erkaufen ist, sondern das Ergebnis guter und reichlich eingebrachter Zuwendungs-Zeit ist. <br />Gerade angesichts des Trends, wichtige Kontakt-Erfahrungen zu Mutter und Vater bzw. Erziehungsprozesse schon in den ersten Lebensmonaten per Outsourcing organisieren zu wollen, ist es wichtig, sich noch einmal &bdquo;die biologische Sonderstellung des Menschen und die spezielle Bedeutung des ersten Lebensjahres zu vergegenw&auml;rtigen, wie dies der Biologe, Anthropologe und Verhaltensforscher Adolf Portmann schon vor Jahren verdeutlichte. Er fand heraus, dass ein Mensch, im unterschied zu anderen Primaten, eigentlich ca. 20 Monate im Uterus heranreifen m&uuml;sste und pr&auml;gte daher den Begriff der &bdquo;physiologischen Fr&uuml;hgeburt&ldquo;. Dies erfordert eine besondere Zuwendung f&uuml;r das Extrauterine-Fr&uuml;hjahr. Die Mutter ist in diesem Zusammenhang die einzige Person auf der Welt, die den Geburtsschock des Babys am intensivsten ausgleichen kann. Lebt diese in einer guten Beziehung zum Vater des Kindes, erh&auml;lt dieser von Woche zu Woche immer mehr eine zweite zentrale Zuwendungs-Bedeutung. Somit ruft die biologische Entbindung als Ausgleich nach einer verl&auml;sslich-liebevolle neuen emotionalen Verbindungs-Erfahrung als Basis eines Hineinfindens ins neue Umfeld, ins eigenst&auml;ndige Leben.</p> <p>FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Und was folgern sie aus diesen wissenschaftlichen Befunden?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong>&nbsp;Dass diese durch die Geburt unterbrochne Prim&auml;r-F&ouml;rderung nicht nur formal versorgend, sondern m&ouml;glichst emotional umsorgend stattzufinden hat, haben viele Untersuchungen von Kindern aus Heimen in totalit&auml;ren Staaten offenbart. Z.B. wurden 3-j&auml;hrige Waisenkinder aus Rum&auml;nien mit 3-j&auml;hrigen verglichen, welche in einer guten Mutter-Kind-Beziehung aufwuchsen. Dabei stellte sich heraus, das bei den fr&uuml;h von ihren Eltern getrennten Kindern das limbische System und damit die emotionale Entwicklung stark unterentwickelt blieb. So ist es nicht verwunderlich, wenn US-Neurologen heraus fanden, &sbquo;dass Mutterliebe das Gehirn wachsen l&auml;sst&rsquo;. Und erg&auml;nzend stellte eine Studie der Max-Plank-Gesellschaft fest: &sbquo;Je f&uuml;rsorglicher eine Mutter ihren Nachwuchs behandelt, desto besser kann dieser sp&auml;ter mit Stress umgehen. Au&szlig;erdem sind sie weniger &auml;ngstlich, besser ern&auml;hrt und sprachlich entwickelter. Die Forscher unterstrichen, dass diese F&uuml;rsorge nat&uuml;rlich auch von einem positiv in der Erziehung mitwirkenden Vater erbracht werden kann. Erich Bruckberger, der Autor des Buches: Die neuen Eltern, hat diese Zusammenh&auml;nge mit der eing&auml;ngigen Lebens-Formel 90 + 36 = 90 auf den Punkt gebracht: 9 vorgeburtliche Monate plus 36 Kleinkindmonate machen 90% des Lebenserfolges aus. Somit ist ein &sbquo;sattes Urvertrauen&rsquo; die Basis jeglichen Explorations- und Sozialverhaltens. Wer sich jedoch selbst nicht traut, verweigert sich allem Neuen, kurz dem, Leben. Denn ohne Selbstvertrauen keine Selbstwirksamkeits-Erfahrung, keine Erfolge, - Lern- und Bildungsprozessen fehlt so die Basis. Dies unterstreicht eine DAK- Studie vom April 2011 mit der Feststellung: Jeder dritte Sch&uuml;ler ist depressiv und verstimmt. Leistungsdruck und Schulstress sorgen f&uuml;r diese Entwicklung. Die Betroffenen f&uuml;hlen sich allein, unverstanden und antriebslos. Ein Beleg aus Norwegen: In den letzten Jahren haben sich dort die Einweisungen in jugendpsychiatrische Einrichtungen verdoppelt.</p> <p>FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Das hei&szlig;t, wenn Kinder ein &sbquo;sattes Urvertrauen&rsquo; entwickeln k&ouml;nnen, wird alles gut? </strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:&nbsp;</strong>Ganz so einfach ist es nicht. Aber ohne sattes Urvertrauen, ohne positive Bindungs-Erfahrungen wird schnell alles ganz schlecht. Nat&uuml;rlich pr&auml;gen auch die weiteren Bedingungen des Aufwachsens. So brauchen Kinder zum Erstarken als Pers&ouml;nlichkeit erg&auml;nzend zu Urvertrauen und sicherer Bindung auch ermutigende Bedingungen des Aufwachsens und klare Orientierungspunkte im Rahmen einer Werteerziehung. Denn wer nicht zwischen richtigem und falschem, gutem und schlechtem, f&ouml;rderlichem bzw. sch&auml;dlichem Handeln unterscheiden kann und sich nicht f&uuml;r das Sozial-Positive entscheidet, zerst&ouml;rt jegliches Zusammenleben in der Familie und der ganzen Gesellschaft. Ein Blick in das zum Bestseller gewordene Buch: &bdquo;Generation doof&ldquo; verdeutlicht eine sehr ung&uuml;nstige Entwicklung. Auf Lern- und Ausbildungs-Prozesse bezogen wirkt dann ein neuer Dreisatz: antriebslos, ausbildungslos, arbeitslos und somit perspektivlos. Bei guten Voraussetzungen in der fr&uuml;hen Kindheit entwickeln sich stattdessen mutige, ausgeglichene und lernbereite, kurz weltoffene und sich ihres Selbst sichere Kinder, welche mit Herausforderungen umgehen k&ouml;nnen.<br /> <br />FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Und wie entstehen den nach Ihrer Ansicht die Gewaltpotentiale bei Jugendlichen und Erwachsenen?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong>&nbsp;Innerhalb einer Fortbildung von Prof. Dr. Gordon Neufeld (Kanada) stellte dieser heraus, dass fehlende Mutterliebe Straft&auml;ter schafft. Er fand in vielen Gespr&auml;chen mit den M&uuml;ttern von Delinquenten heraus, dass durch Vergewaltigungen, andere traumatische Ereignisse mit dem &sbquo;Kinds-Zeuger&rsquo; in Schwangerschaft oder fr&uuml;her Kindheit die nat&uuml;rliche Zuneigung bzw. Mutter-Liebe blockiert wurde. Dies hatte zur Folge, dass sich bei diesen Kindern kein Urvertrauen, kein Gef&uuml;hl des Angenommen-Seins, keine positive Weltsicht entwickeln konnte. So konnte er in Untersuchungen nachweisen, dass die so zum Straft&auml;ter Herangewachsenen kaum emotionale Empfindungen, d.h. ein vergleichweise unterentwickeltes Limbisches-System hatten. Dieses Hirn-Areal, welches der Verarbeitung von Emotionen und der Regulation von Triebverhalten dient, konnte sich nicht altersgerecht und artgem&auml;&szlig; entwickeln. Eine Folge ist, sich nicht positiv in eine Gemeinschaft eingeben und auch kein Mitgef&uuml;hl zeigen zu k&ouml;nnen. So kann gefolgert werden: &sbquo;Fehlende Mutterliebe wird zur Brut-St&auml;tte von Gewalt&rsquo;, weil dem Kleinkind die notwendige Zuwendung und Liebe, die &sbquo;emotionale Nahrung&rsquo; fehlte. Viele Jahre vorher kam auch schon John Bowlby, einer renommiertesten Bindungsforscher weltweit, zu &auml;hnlichen Ergebnissen. <br />Unabh&auml;ngig von diesen fr&uuml;hkindlichen St&ouml;rungen durch Vernachl&auml;ssigung und fehlende positive Bindungs-Erfahrungen bzw. erg&auml;nzend zu diesen w&auml;chst eine Disposition zur Gewalt auch durch: schnelle und/oder leichte Wunscherf&uuml;llung, Wegsehen und Inkonsequenz, &Uuml;berf&uuml;tterung und fehlende Herausforderungen, kurz durch das ganze Repertoire der Verw&ouml;hnung. So geraten unterforderte Kinder und Jugendliche direkt in die &Uuml;berforderung. Denn wer als Kind Lebenswichtiges nicht lernte, st&ouml;&szlig;t sp&auml;ter schell an seine Grenzen:<br /> <br />FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Was meinen Sie denn mit der Finalit&auml;t von Gewalt?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:</strong>&nbsp;Der Begriff geht auf Alfred Adler zur&uuml;ck. Er dr&uuml;ckt aus, dass menschliches Verhalten immer zielgerichtet ist. Wenn dem so ist, dann wird dies auch bei der Gewalt so sein. Ausgangsbasis von Gewalt ist h&auml;ufig eine starke fr&uuml;hkindliche oder/und vorgeburtliche Beziehungsst&ouml;rung bzw. psychische Verletzung. &Auml;hnliche negative Einfl&uuml;sse im weitern Lebenslauf wirken sich nat&uuml;rlich auch sch&auml;digend aus. So w&auml;chst kein Urvertrauen, kein positives Selbstbild, keine Selbstwirksamkeit. Das Urbed&uuml;rfnis nach Liebe und Dazugeh&ouml;rigkeit bleibt ungestillt. Anstelle von Angenommensein wird Ausgrenzung erfahren. Subtile Rache oder offensives Ertrotzen von Aufmerksamkeit sind eine Folge.</p> <p>Gewalt &auml;u&szlig;ert sich: in eher &sbquo;stiller Form&rsquo; als nicht mehr wollen, Entmutigung bzw. Unterwerfung, als Depression und in eher &sbquo;lauter Form&rsquo; als gewaltsam alles haben wollen, als Herrschsucht als Aggression. Unabh&auml;ngig davon, ob die Gewalt nun gegen sich Selbst oder Andere gerichtet wird, sie ist immer ein Alarmsignal. Die Finalit&auml;t von Gewalt ist, Aufmerksamkeit bzw. wenigstens negative Beachtung zu erregen. Nach Alfred Adler gibt es &bdquo;nur einen einzigen Grund, warum ein Mensch auf die unn&uuml;tzliche Seite abbiegt: Die Furcht vor einer Niederlage auf der n&uuml;tzlichen Seite.&ldquo; Wird nicht erlernt, mit Wunschversagung oder Zur&uuml;ckweisung umzugehen, setzt schnell R&uuml;ckzug oder Angriff ein. Die St&auml;rke der Aggression ist dabei in der Regel proportional zur St&auml;rke der Frustration. Ausl&ouml;ser sind, wenn R&uuml;cksicht zu erbringen ist, Grenzen verdeutlicht werden, die leichte Wunscherf&uuml;llung ausbleibt, es um einen Bed&uuml;rfnisaufschub geht, Herausforderungen anstehen, konkret Leistung gefordert ist.</p> <p>FreieWelt.net:&nbsp;<strong>Welchen Einfluss hat denn das Jugendalter auf die Gewaltentwicklung?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:&nbsp;</strong>Neben den grundlegenden Ursachen von Gewalt in der fr&uuml;hen Kindheit bzw. durch eine verw&ouml;hnende und inkonsequente Erziehung hier weitere Entstehungs-Faktoren, meist im Jugendalter, weil: man k&ouml;rperlich oder geistig-seelisch unterfordert ist (h&auml;ufig tritt diese Situation im schulischen Lern-Alltag auf); das Leben zu langweilig ist und Spa&szlig; machen soll (der ultimative Kick gegen die Tristesse des Allt&auml;glichen muss dann her!); man sich nicht als Dazugeh&ouml;rend empfindet und deshalb um jeden Preis Aufmerksamkeit erregen will (trifft h&auml;ufig auf Jugendliche mit Bildungsdefiziten oder nicht integrierte andere Personengruppen zu); Gewalt gezielt bagatellisiert oder verherrlicht wird (korrupte Menschen setzen Spiele und Medien ein, um so ihr Gesch&auml;ft zu machen); politische oder religi&ouml;se Fundamentalisten dazu aufhetzen (ein angeblich &sbquo;hehres&rsquo; Ziel soll verwirklicht werden, koste es was es wolle).</p> <p>FreieWelt.net:<strong>&nbsp;Und welches Fazit ziehen sie abschlie&szlig;end?</strong></p> <p><strong>Dr. Albert Wunsch:&nbsp;</strong>Es wurde deutlich, dass es bei der Gewaltpr&auml;vention eigentlich um eine zielgerichtet-konsequente Erziehung und bessere Aufwachsbedingen f&uuml;r Kinder und Jugendliche geht, um so zu einer gr&ouml;&szlig;eren Stabilit&auml;t des Einzelnen wie unserer ganzen Gesellschaft beizutragen. Jedes erzieherische Handeln jedoch braucht Kenntnisse und Klarheit, braucht Entscheidungs- und Handlungs-Sicherheit sowie K&ouml;nnen und Wollen. Um die Eltern f&uuml;r diese Aufgabe zu qualifizieren, hat der Staat die moralische und gesetzliche Pflicht, dazu optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Hier ein in die Zukunft weisendes Modell zur elterlichen Erziehungsqualifizierung durch einen staatlichen Finanzanreiz, z.B. einen Zuschlag zum Kindergeld, wenn entsprechend anerkannte Elternseminare besucht werden, ob Starke Eltern - starker Kinder, triple p, stepp Elterntraining oder &auml;hnliche Seminare.<br />&bull; das S&auml;uglings- und Kleinkindalter (5 Jahre Bonus)<br />&bull; das Grundschulalter (5 Jahre Bonus)<br />&bull; die Pubert&auml;t (5 Jahre Bonus)<br />&bull; die Verselbst&auml;ndigungs-Phase (5 Jahre Bonus)</p> <p>So habe ich die anwesenden Politiker gefragt, wieso bisher solche gezielten Finanz-Anreize zur Erweiterung der elterlichen Erziehungs-Qualifizierung noch nicht geschaffen wurden? Schlie&szlig;lich haben sich die meisten Menschen z.B. ihre Solaranlage auch nicht aus Umweltgr&uuml;nden, sondern aus finanziellen Vorteilen auf Dach bringen lassen. Und niemand hat sich bisher ge&auml;u&szlig;ert, sich vom Staat durch diesen Zuschuss bevormundet gef&uuml;hlt zu haben. <br />Mit einer solchen Finanzleistung an Eltern w&uuml;rde auch verdeutlicht, dass Kindererziehung nicht in erster Line ein Kosten-, sondern ein Investitions-Faktor ist. So w&uuml;rden dem Staat immense Reparaturkosten f&uuml;r unerzogene und nicht leistungsbereite Kinder und Jugendliche erspart (z. B: f&uuml;r die &bdquo;Berufsgruppe der Harzer&ldquo;) und das elterliche Engagement gewertsch&auml;tzt. Heute profitieren Jene am meisten vom Sozialstaat, welche am wenigsten in diesen einbringen. Das ist auf Dauer weder sinnvoll nach finanziell leistbar, wenn immer mehr Menschen auf den Staat als &sbquo;netten Nothelfer&rsquo; setzen. Fokussiert sich der Staat jedoch vorrangig auf den &ouml;ffentlich finanzierten Ausbau der Ganztags-Betreuung (die Nach-Betreuung wird schon gefordert), vernachl&auml;ssigt er seinen verfassungsrechtlichen Erstauftrag. <br /> <br />Eine abschlie&szlig;ende Botschaft, speziell f&uuml;r Wirtschafts-Lobbyisten und Politiker: &sbquo;Besonders Kleinst-Kinder brauchen in erster Line erlebbare V&auml;ter und M&uuml;tter bzw. Elternh&auml;user und nicht - wie von Arbeitgebern oft gefordert - Verschiebe-Bahnh&ouml;fe zwischen &ouml;ffentlich finanzierter Krippe und famili&auml;rem Nachtquartier&rsquo;. Hier stehen wichtige Weichenstellungen an, &sbquo;denn gut erzogene und eigenverantwortlich leben-k&ouml;nnende Kinder sind das Erbgut einer Gesellschaft und starke Familien ihr R&uuml;ckgrat&rsquo;.</p> <p><strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</strong></p>

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Redaktion FreieWelt.net, 12.11.2012 09:37
 

 

<p>Eine Vertreterin der Organisation Pro Familia, die sich unter anderem f&uuml;r ein vermeintliches Recht auf Schwangerschaftsabbruch und m&ouml;glichst fr&uuml;hen Zugang zu Verh&uuml;tungsmitteln einsetzt, suggerierte in derselben Sendung, dass Eltern nicht in der Lage seien, ihren Kindern ausreichende Sprachkenntnisse f&uuml;r einen sp&auml;teren Bildungserfolg zu vermitteln.</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1768634/Betreuungsgeld-in-der-Kritik" target="_blank">zdf.de</a></p> <p>(oe)</p>

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Redaktion, 06.11.2012 09:53
 

 

<p>In der Studie, aus der die <em>Welt</em> zitiert, hei&szlig;t es: &raquo;G&uuml;nstige Verh&auml;ltnisse von Aufstieg zu Abstieg finden sich hingegen in L&auml;ndern mit mehrgliedriger Schulstruktur, in denen ein bedeutsamer Anteil an Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern die Hauptschule besucht &ndash; hier steht an den Hauptschulen noch ein ausreichendes Aufsteigerpotenzial zur Verf&uuml;gung.&laquo;</p> <p>Mit anderen Worten: In Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg ist die Hauptschule nicht zur Restschule degradiert, sondern erm&ouml;glicht starken Sch&uuml;lern die Weiterentwicklung im Verlauf ihrer Schulkarriere. Deshalb ist in Bayern die Zahl der Studenten, die nicht direkt mit dem Abitur auf die Hochschule gelangt sind, sondern auf Umwegen, am h&ouml;chsten.</p> <p>In den L&auml;ndern wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hingegen, die das dreigliedrige Schulsystem verschm&auml;hen, werden Bildungsverlierer produziert und das Niveau der Hauptschule durch die frustrierten Absteiger weiter geschw&auml;cht. In der Studie hei&szlig;t es: &raquo;An diesen Schulen h&auml;ufen sich Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler, deren Schullaufbahn durch multiple Selektions- und Scheitererfahrungen gekennzeichnet sind.&laquo;</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article110386513/In-deutschen-Schulen-mehr-Absteiger-als-Aufsteiger.html" target="_blank">welt.de</a></p> <p>(oe)</p>

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Redaktion, 30.10.2012 11:22
 

 

<p>Hoffmann ist der Auffassung, an die Ministerin m&uuml;ssten strengere Ma&szlig;st&auml;be angelegt werden als an andere, weil in ihren Aufgabenbereich auch die Forschungsf&ouml;rderung f&auml;llt. Deshalb legt sie ihr den R&uuml;cktritt nahe. &raquo;Sie allein hat die M&ouml;glichkeit, die von der Wissenschaftsgemeinde gepr&auml;gte &ouml;ffentliche Meinung zu beeinflussen. Zudem d&uuml;rfte es f&uuml;r eine Forschungsministerin nicht allzu schwer sein, daf&uuml;r zu sorgen, dass eine weitere Stellungnahme nicht zu denselben Schlussfolgerungen kommt wie Professor Rohrbacher.&laquo;</p> <p>J&uuml;rgen Kaube sieht in den inkriminierten Stellen von Schavans Arbeit ein zeitloses Symptom. Die Erziehungswissenschaften h&auml;tten seit ihrem Bestehen wenig zustande gebracht, f&uuml;r die Forschung jedenfalls. Hier gehe es oft nur darum, andere Arbeiten zusammenzufassen &ndash; und zwar &raquo;ohne eigenen Gedanken. Typischerweise wird erst gar nicht versucht, ein Problem zu l&ouml;sen, sondern es gilt, Textmassen zu einem Thema herbeizuschaffen.&laquo; Kaube folgert: &raquo;Die &rsaquo;zeitbedingten&lsaquo; Schw&auml;chen der Annette Schavan sind nur der individuelle Reflex der &Uuml;berproduktionskrise, in der die Geisteswissenschaften seit Jahrzehnten stecken.&laquo;</p>

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Redaktion, 22.10.2012 12:22
 

 

<p>Das sei insbesondere f&uuml;r Kinder aus bildungsfernen Schichten vorteilhaft, denn so k&ouml;nne man das Lehrpensum entzerren.</p> <p>Problematisch ist allerdings wohl eher das jahrgangs&uuml;bergreifende Lernen (J&uuml;L), schlie&szlig;lich haben die davon betroffenen Kinder am schlechtesten abgeschnitten. Auch das Konzept der Ganztagsschule wird als wenig effektiv kritisiert. Und die zahlreichen Reformen, die Berlins Sch&uuml;ler und ihre Eltern in den letzten Jahren &uuml;ber sich ergehen lassen mussten, haben das Ihrige zu dem gegenw&auml;rtigen schlechten Zustand beigetragen.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-schlechtem-abschneiden-bei-lernvergleich-berlins-grundschueler-sollen-samstags-lernen-/7234474.html" target="_blank">tagesspiegel.de</a></p> <p>(oe)</p>

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Redaktion, 10.10.2012 11:21
 

 

<p>Die Universit&auml;t pr&uuml;ft den Fall noch. Der Blogger, der die Arbeit Schavans so intensiv auf Plagiate durchforstet, wird von anderen, teils anonymen Rechercheuren nicht unterst&uuml;tzt. Manche attestieren der Arbeit Schavans ein hohes Niveau und halten die Text&auml;hnlichkeiten f&uuml;r im Rahmen des &Uuml;blichen.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article109721723/92-heikle-Vorwuerfe-gegen-Annette-Schavan.html" target="_blank">welt.de</a></p> <p>(oe)</p>

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Redaktion, 10.10.2012 07:54
 

 
 
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