suchen
18.05.2013
Einloggen | Registrieren
Missbrauchsbeauftragter kritisiert Cohn-Bendit   "Bagatellisierung statt Aufarbeitung"
 

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat Daniel Cohn-Bendits bisherige Äußerungen in der Pädophilie-Debatte scharf kritisiert. "Gemessen an dem, was wir heute über Missbrauch wissen, klingt es nach Bagatellisierung", erklärt Rörig dem Focus. Cohn-Bendit habe der "der damaligen Pädophilen-Szene viel Futter und Rechtfertigungsgründe" geliefert. (Fotos: Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs; kleinkariert/flickr.com)



Artikel lesen  |  Kommentare (0)
Redaktion (EF), 17.05.2013 10:36
Sarko-Kopie François Hollande   Rezepteklau beim Amtsvorgänger
 

Alles anders machen, wollte Frankreichs neuer Präsident Hollande. Doch nun kopiert der Sozialist nach und nach die Politikrezepte seines Vorgängers Sarkozy. Die Liste der Sarko-Kopien ist lang. Aus François Hollande wird so eins, zwei, drei Monsieur "Sarkollande". (Fotos: UMP Photos/flickr.com; Benjamin Boccas/flickr.com)



Artikel lesen  |  Kommentare (0)
Redaktion (EF), 17.05.2013 09:52
Bundestag will Kleinparteien bei Europawahl behindern   Plan der Mehrheitsparteien wahrscheinlich grundgesetzwidrig
 

Zur Europawahl 2014 wollen die Parteien des Bundestags eine Dreiprozenthürde einführen, und damit kleinere Parteien behindern. Damit geht das Parlament auf Konfrontationskurs mit dem Bundesverfasungsgericht, dass 2011 die Fünfprozentklausel für grundgesetzwidrig erklärt hat. (Fotos: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)  / pixelio.de)



Artikel lesen  |  Kommentare (0)
Redaktion (EF), 17.05.2013 08:41
zurück zurück blättern
  |  
Abspielen 
Abspielen
  |  
Pause 
Pause
  |  
vorwärts blättern 
vor


 
Blogs     RSS  Aktuelle Nachrichten  
 
  zur Person und Archiv   Jürgen Dudek 26.03.2013 21:18
Heucheln und Bevormunden

Abnehmen kann man Politik und Justiz längst nicht mehr, daß die Sorge um „Parallelgesellschaften“ – oder deren “Verhinderung” – ihnen auch nur eine schlaflose Nacht bereiten würde.

Artikel lesen  |  Kommentare (0)
 

 
  zur Person und Archiv   Ferdinand Knauß 24.03.2013 18:46
Akademisierungswahn

Alternativlos ist nach Ansicht der im Bundestag vertretenen Parteien nicht nur die Eurorettung. Einig ist man sich auch in einer Grundsatzfrage der Bildungspolitik: Die starke Zunahme der Studentenzahlen wird von allen begrüßt und weiter gefördert.

Artikel lesen  |  Kommentare (6)
 

 
  zur Person und Archiv   Wolfgang Röhl 20.03.2013 13:55
Adolf toppt, Sexismus floppt. Über Magazinauflagen

Deren Ergebnisse sind bekanntlich mit Vorsicht zu genießen. Denn selbst in anonymisierten Umfragen machen sich die Befragten instinktiv besser als sie sind.

Artikel lesen  |  Kommentare (2)
 

 
  zur Person und Archiv   Professor Dr. Norbert Berthold 20.03.2013 13:22
Krieg der Modelle

„Für die Wirtschaftswissenschaft gibt es nur ein Sachgebiet – Produktion und Knappheit der Mittel. Verteilung ist kein wirtschaftlicher, sondern ein politischer Begriff.

Artikel lesen  |  Kommentare (0)
 

Unsere Blogger

 
  zur Person und Archiv   Jürgen Dudek 19.03.2013 21:05
Hausunterricht in den USA gefährdet?

Anlaß zu dieser Sorge gibt die offizielle Haltung des Staates im Fall Romeike. U.S. Generalstaatsanwalt Eric Holder versagt der Familie das Bleiberecht in den USA, da sie zu keiner “verfolgten Menschengruppe” gehörten.

Artikel lesen  |  Kommentare (12)
 

 
  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 13.03.2013 09:52
Die Abenteuer des Jonathan Gullible

Ken Schoollands in viele Sprachen übersetzte Erzählung der Abenteuer des Jonathan Gullible liegt jetzt, mehr als 15 Jahre nach ihrer deutschen Erstveröffentlichung, in einer neu überarbeiten und erweiterten Fassung vor.

Artikel lesen  |  Kommentare (0)
 

 
  zur Person und Archiv   Peter Altmiks 11.03.2013 16:16
Selbstzerfleischung der Freiheitsverteidiger

Die beiden Herausgeber bzw. Autoren Franziska Klinkigt und Bertrand Stern konzentrieren sich im Wesentlichen auf eine umfassende Kritik an den Organisatoren und einigen Unterstützungsorganisationen der globalen Heimunterrichts-Konferenz (GHEC), di...

Artikel lesen  |  Kommentare (1)
 

 
  zur Person und Archiv   Karin Pfeiffer-Stolz 08.03.2013 11:49
Randnotizen am Freitag (8. Folge)

Computer versus Latein Für die Arbeitswelt seien Computerkenntnisse wichtiger als eine zweite Fremdsprache, wie zum Beispiel Latein.

Artikel lesen  |  Kommentare (8)
 

 
  zur Person und Archiv   Dr. Andreas Unterberger 27.02.2013 17:54
Europa hat's ja offenbar - daher wird weiter verschwendet

Ein besonders dramatisches Exempel ist Bayern. Da hat die CSU nun entgegen ihrer bisherigen Linie beschlossen, dass die Studiengebühren abgeschafft werden.

Artikel lesen  |  Kommentare (2)
 

 
  zur Person und Archiv   Dr. Albert Wunsch 27.02.2013 17:12
Wer will schon sitzenbleiben?

Ja, Sitzenbleiben steht nicht auf der Hitliste von Schülerinnen und Schülern. Es ist immer ein deutlicher Einschnitt. Oft wird diese als Schmach empfunden. Ob damit die Einsicht wächst, ab nun engagierter zu lernen, ist oft ungewiss.

Artikel lesen  |  Kommentare (2)
 

 
  zur Person und Archiv   Steffen Hentrich 27.02.2013 12:59
Naturschutz als Ersatzreligion

Und ebenso wie Kirche und Glauben schon immer auch als Mittel zur sozialen Verortung und Abgrenzung genutzt wurde, dient die moderne Hinwendung zu allem Natürlichen als Mittel zur Demonstration der Zugehörigkeit zu einer besonderen, mora...

Artikel lesen  |  Kommentare (2)
 

 
  zur Person und Archiv   Ferdinand Knauß 24.02.2013 19:25
Die Inflation des Abiturs

Die Schulen sind zum Experimentierfeld einer völlig enthemmten Bildungspolitik geworden. Gerade erst hatten alle Bundesländer außer Rheinland-Pfalz die Umstellung auf "G8", also das achtjährige Gymnasium mit dem Abitur nach 12 stat...

Artikel lesen  |  Kommentare (0)
 

 
  zur Person und Archiv   Horst Hennert 21.02.2013 13:03
Was lehrt Sitzenbleiben?

Die Aufgabe der Schule Schule hat in erster Linie die Aufgabe, den Schülern ein Wissensfundament für ihren späteren Beruf zu vermitteln und ihre Persönlichkeit so auszubilden, dass sie zu selbständig denkenden und handelnden M...

Artikel lesen  |  Kommentare (5)
 

 
  zur Person und Archiv   Dr. Albert Wunsch 19.02.2013 11:08
Wohl bekomm's

Nein, es geht weder um das Verteufeln von Alkohol noch um Gesundheitsfanatismus. Aber dass ein exzessiver Alkoholkonsum von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für viele zum Freizeitsport wird, ist nicht hinnehmbar.

Artikel lesen  |  Kommentare (4)
 

 
  zur Person und Archiv   Dr. Oliver Marc Hartwich 09.02.2013 21:06
The wrong kind of education

I am happy to reveal all the secrets about how I conduct job interviews safe in the knowledge that the vast majority of candidates will not read this column.

Artikel lesen  |  Kommentare (0)
 

 
  zur Person und Archiv   Professor Adorján F. Kovács 06.02.2013 19:48
Schlimmer als Schavanplag

Die Medien müssten viel mehr über die folgenden Mißstände berichten, die Frau Schavan zu verantworten hat: 1.

Artikel lesen  |  Kommentare (0)
 

 
 
 

<p>Steinbr&uuml;ck &auml;u&szlig;erte seine Meinung vor dem Hintergrund des Vorhabens der neuen rot-gr&uuml;nen Landesregierung Niedersachsens, das Sitzenbleiben abzuschaffen. Als vorbildhaft erw&auml;hnte er das finnische System, das Sitzenbleiben nicht kenne. Allerdings erhielten sie dort zus&auml;tzlichen F&ouml;rderunterricht, mit dem die Defizite ausgeglichen werden w&uuml;rden. Seine Schlussfolgerung: &raquo;Da es das nicht gibt, bleibt nichts anderes, als die Praxis so in Deutschland fortzuf&uuml;hren.&laquo;</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spiegel-gespraechsreihe-steinbrueck-spricht-sich-fuers-sitzenbleiben-aus-a-885451.html" target="_blank">spiegel.de</a></p>

Artikel lesen  |  Kommentare (2)
Redaktion (oe), 26.02.2013 13:20
 

 

<p>FreieWelt.net: <strong>Herr Meidinger, Niedersachsen plant das Sitzenbleiben abzuschaffen. Seitdem ist eine Debatte um das F&uuml;r und Wider der sog. Ehrenrunde entbrannt. Der Deutsche Philologenverband hat sich f&uuml;r die Beibehaltung ausgesprochen. Welche Konsequenzen bef&uuml;rchten Sie bei einem Verbot des Sitzenbleibens?</strong></p> <p><strong>Heinz-Peter Meidinger:</strong> Ich bef&uuml;rchte, dass dadurch die Bildungsqualit&auml;t abgesenkt und die Leistungen in der Schule nach unten nivelliert werden, zumal ja die Ank&uuml;ndigung, mehr individuell zu f&ouml;rdern, bislang ein blo&szlig;es politisches Lippenbekenntnis ist. Die Quote der bei Abschlusspr&uuml;fungen Scheiternden wird massiv steigen.&nbsp; Niedersachsen droht damit insgesamt&nbsp; genauso wie Hamburg, Bremen und Berlin ein "Sitzenbleiberland" in Sachen Bildungsqualit&auml;t zu werden.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Die Bertelsmann-Stiftung hat 2009 in einer Studie herausgefunden, da&szlig; das Sitzenbleiben die Gesellschaft j&auml;hrlich eine Milliarde Euro koste, vor allem aber &bdquo;negative Effekte&ldquo; habe. W&auml;re das Geld da nicht anderweitig beispielsweise in Nachhilfe besser angelegt, wie Hamburg das jetzt auch vormacht?</strong></p> <p><strong>Heinz-Peter Meidinger:</strong> Die Bertelsmann-Studie hat im Endeffekt nur herausgefunden, dass Sitzenbleiber in der Regel auch danach nicht zu den Spitzensch&uuml;lern z&auml;hlen. Das ist keine &Uuml;berraschung. Entscheidend ist doch, ob das Wiederholungsjahr hilft, den angestrebten Schulabschluss doch noch zu erreichen. Und da hat die umfassende Untersuchung von 2500 Sch&uuml;lerkarrieren im Jahre 2004 durch das RWI in Essen gezeigt, dass die gro&szlig;e Gruppe der Sch&uuml;ler mit Entwicklungsverz&ouml;gerungen von der Ehrenrunde stark profitiert. Wiederholer haben eine 50 Prozent h&ouml;here Chance den angestrebten Schulabschluss doch noch zu erreichen.</p> <p>Staatlich finanzierte Nachhilfe ist toll, aber das hei&szlig;t ja noch lange nicht, dass dadurch dann jeder Sch&uuml;ler in jeder Klassenstufe das Klassenziel erreicht. Die Chance auf ein zus&auml;tzliches Lernjahr sollte erhalten bleiben.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Viele L&auml;nder, die bei der Pisa-Studie regelm&auml;&szlig;ig besser als Deutschland abschneiden, haben kein Wiederholungsjahr. Gibt es da nicht doch m&ouml;glicherweise einen Zusammenhang?</strong></p> <p><strong>Heinz-Peter Meidinger</strong>: Also da muss man genau hinschauen. Erstens einmal befindet sich Deutschland mit seinen Regelungen in der guten Gesellschaft einer Mehrheit der OECD-L&auml;nder. Zum anderen haben andere L&auml;nder andere Systeme. In England beispielsweise k&ouml;nnen Sch&uuml;ler f&uuml;r sie zu schwierige F&auml;cher ab einer bestimmten Klassenstufe abw&auml;hlen. Damit gibt es aber dann verschiedene Klassen von Abschlusszeugnissen. Die begehrten Unis und Firmen nehmen nat&uuml;rlich dann die, bei denen im Abi die "harten" F&auml;cher wie Mathe und Physik nicht rausgew&auml;hlt worden sind. Der Vorteil in Deutschland ist, dass jeder Abschluss noch gleich viel wert ist. Diesen Vorteil sollte man nicht aufgeben. Auch Finnland kennt kein Sitzenbleiben, aber beim &Uuml;bergang auf die Oberstufe und in die Uni wird dann ganz hart selektiert. Besonders human finde ich das nicht.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Was ist aber mit Sch&uuml;lern, die nur in einem Fach nicht ausreichende Leistungen zeigen, in anderen Lernbereichen den Anforderungen aber durchaus gerecht werden. Denen ist doch mit der Wiederholung der gesamten Klasse nicht wirklich geholfen?</strong></p> <p><strong>Heinz-Peter Meidinger:</strong> Es ist richtig, dass es Sch&uuml;ler gibt, denen man durch pr&auml;ventive und punktuelle Unterst&uuml;tzung ein Wiederholungsjahr ersparen kann. Deshalb gibt es ja auch in den meisten Bundesl&auml;ndern Nachpr&uuml;fungen, Sommerseminare, Vorr&uuml;cken auf Probe usw., um solchen Sch&uuml;lern das Schlie&szlig;en ihrer Wissensl&uuml;cken in diesen wenigen F&auml;chern zu erm&ouml;glichen, ohne dass sie ein Jahr verlieren. Mehr als zwei Drittel aller Sch&uuml;ler, die das Klassenziel nicht erreichen, haben aber mangelhafte oder ungen&uuml;gende Leistungen in mindestens drei F&auml;chern. Das kann man nicht in kurzer Zeit aufholen. Ich k&ouml;nnte mir auch vorstellen, dass wir intelligentere L&ouml;sungen innerhalb der Regelungen zum Wiederholen finden, z.B. dass die Wiederholer in ihren F&auml;chern mit gro&szlig;en Wissensl&uuml;cken Zusatzstunden erhalten, w&auml;hrend sie in F&auml;chern, wo sie gut waren, weniger Stunden besuchen m&uuml;ssen.</p> <p>FreieWelt.net: &nbsp;<strong>Wie kann Ihrer Meinung nach leistungsschwachen Sch&uuml;lern geholfen werden, ohne das Sitzenbleiben abzuschaffen?</strong></p> <p><strong>Heinz-Peter Meidinger:</strong> Das Zauberwort lautet: mehr individuelle F&ouml;rderung. Zusatzangebote in den F&auml;chern, wo Leistungsschw&auml;chen da sind. Auch kleinere Klassen w&auml;ren hilfreich, damit sich die Lehrkr&auml;fte f&uuml;r schw&auml;chere Sch&uuml;ler mehr Zeit nehmen k&ouml;nnen. Das bedeutet: Viele zus&auml;tzliche Lehrerinnen und Lehrer.</p> <p>Trotzdem: Die M&ouml;glichkeiten der Schule sto&szlig;en an Grenzen. Wenn bei Sch&uuml;lern nicht nur elterliche Unterst&uuml;tzung, sondern auch das Bewusstsein f&uuml;r den Wert von Bildung und die generelle Leistungsmotivation fehlen, nutzt auch das beste F&ouml;rderangebot nichts.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</strong></p> <p><em>Die Fragen stellte Kerstin Schneider.</em></p>

Artikel lesen  |  Kommentare (4)
Redaktion (ks), 23.02.2013 10:44
 

 

<p>FreieWelt.net: <strong>Sie sind Pr&auml;sidentin des Verbandes Deutscher Privatschulverb&auml;nde. K&ouml;nnen Sie uns etwas &uuml;ber diesen Dachverband erz&auml;hlen?</strong></p> <p><strong>Petra Witt:</strong> Der Verband Deutscher Privatschulverb&auml;nde, kurz VDP, ist der &auml;lteste deutsche Privatschulverband. Er besteht jetzt seit &uuml;ber 110 Jahren. Etwas anders als der Name vermuten l&auml;sst, vertreten wir nicht nur die Interessen von allgemein- und berufsbildenden Schulen. Zu unseren Mitgliedern z&auml;hlen auch Bildungseinrichtungen in freier Tr&auml;gerschaft aus den Bereichen Weiterbildung und Erwachsenenbildung sowie Sprachenschulen und Hochschulen. Wir setzen uns insbesondere f&uuml;r Pluralit&auml;t und qualit&auml;tsf&ouml;rdernden Wettbewerb im Bildungswesen, f&uuml;r das Recht auf freie Schul- und Bildungsanbieterwahl der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger und die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von freien Bildungstr&auml;gern ein.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Privatschulen in Deutschland erfreuen sich immer gr&ouml;&szlig;erer Beliebtheit. Was sind Ihrer Meinung nach die Ursachen?</strong></p> <p><strong>Petra Witt:</strong> Viele Sch&uuml;ler und ihre Eltern haben heute eine sehr genaue Vorstellung von dem, was Schule ihrer Ansicht nach leisten muss. Aufger&uuml;ttelt durch die PISA-Ergebnisse werden seitdem das Angebot und die Qualit&auml;t der Bildung viel st&auml;rker hinterfragt. Schulen in freier Tr&auml;gerschaft erf&uuml;llen f&uuml;r sehr viele Sch&uuml;ler und Eltern deren Erwartungen, beispielsweise durch innovative p&auml;dagogische Konzepte, geringem Unterrichtsausfall und kleineren Klassen. Auch bieten sie ihren Sch&uuml;lern eine motivierende und gewaltfreie Lernumgebung. Dadurch kommen die Kinder und Jugendlichen gerne zur Schule und leisten in aller Regel auch mehr. Und Eltern ist es heute sehr wichtig, dass sie einen direkten und unkomplizierten Kontakt zu Lehrern und Schulleitern haben &ndash; das k&ouml;nnen freie Schulen nachgewiesenerma&szlig;en alles bieten.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Derzeit wird &uuml;ber die Abschaffung des &ldquo;Sitzenbleibens&ldquo; diskutiert. Viele Beobachter kritisieren dies als einen weiteren Schritt weg von schulischer Leistungsorientierung. Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen solchen Trends zur &bdquo;Kuschelp&auml;dagogik&ldquo; und dem u.a. aufgrund der Pisa-Studie wahrgenommenen Niedergang des deutschen Bildungssystems?</strong></p> <p><strong>Petra Witt</strong>: Sicherlich haben wir sehr viele Baustellen im Bildungswesen, von einem Niedergang m&ouml;chte ich aber nicht sprechen. Nach unserer Ansicht ist f&uuml;r ein erfolgreiches Bildungssystem die Vielfalt der p&auml;dagogischen Konzepte und Angebote entscheidend. Die Kinder und Jugendlichen sind so unterschiedlich, dass es nicht nur eine Patentl&ouml;sung geben kann. F&uuml;r manch einen ist das Sitzenbleiben hilfreich, f&uuml;r andere wiederum ohne sichtbare positive Effekte. Wir m&uuml;ssen davon wegkommen zu glauben, dass es einen allgemeing&uuml;ltigen Bildungsansatz geben kann, der alle zu ihren optimalen Ergebnissen f&uuml;hrt. Vielmehr muss sichergestellt sein, dass jeder Sch&uuml;ler, entsprechend seiner Voraussetzungen und Bedarfslagen, W&uuml;nsche und Interessen ein f&uuml;r sich passendes Bildungsangebot vorfindet. Wenn unser Bildungssystem st&auml;rker auch Dienstleistungsaspekte ber&uuml;cksichtigt und den Bildungsteilnehmern alle notwendigen F&ouml;rderelemente zur Verf&uuml;gung stellt, dann haben wir sehr viel erreicht. Dazu muss sich z.B. die Personalausstattung st&auml;rker an den Bedarfslagen der Schulen ausrichten und somit, neben Lehrkr&auml;ften, auch Sozialarbeiter und Schulpsychologen ber&uuml;cksichtigen. In den skandinavischen L&auml;ndern ist dies seit langem erfolgreiche Praxis. Davon sind wir zur Zeit aber noch sehr weit entfernt.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Sie fordern u.a. eine &bdquo;nationale Bildungsstrategie&ldquo;. Was erwarten Sie in dieser Hinsicht von der neuen Bildungsministerin Dr. Johanna Wanka? Trauen Sie Frau Wanka zu, eine solche Strategie umzusetzen?</strong></p> <p><strong>Petra Witt:</strong> Mit unserer Forderung nach einer nationalen Bildungsstrategie und einem dazu notwendiger Weise abgestimmten Handeln von Bildungs-, Sozial und Wirtschaftspolitik, um mehr Effizienz und Erfolg auf allen Bildungsgebieten zu erreichen, sprechen wir nicht nur die Bundesbildungsministerin Frau Dr. Wanka an. Wir fordern, dass sich alle Bundesministerien, in deren Zust&auml;ndigkeit Belange aus dem Bildungswesen fallen, als auch beispielsweise die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge, die KMK und Vertreter der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie der Bildungsverb&auml;nde an einen Tisch setzen und gemeinsam eine nationale Bildungsstrategie f&uuml;r Deutschland entwickeln. Sie sollte Leitplanke und Kompass unter anderem f&uuml;r die aktive Arbeitsmarktpolitik, f&uuml;r die schulische und berufliche Bildung, aber auch f&uuml;r die Integrationspolitik sein. Das k&ouml;nnen wir nur gemeinsam erreichen. Wenn Frau Dr. Wanka unseren Vorschlag aufgreift und voranschreiten w&uuml;rde, w&uuml;rden wir dies sehr begr&uuml;&szlig;en und sie tatkr&auml;ftig unterst&uuml;tzen.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</strong></p> <p>Das Interview f&uuml;hrte Kerstin Schneider</p> <p>&nbsp;</p>

Artikel lesen  |  Kommentare (3)
Redaktion (ks), 21.02.2013 13:54
 

 

<p>Meidinger erkl&auml;rte die Behauptung einzelner Bildungsforscher f&uuml;r nachweislich falsch, dass es empirisch unstrittig sei, dass Sitzenbleiben den Sch&uuml;lern schade. Die gr&ouml;&szlig;te&nbsp;spezifische Sitzenbleiberstudie in Deutschland, die 2004 vom Rheinisch-Westf&auml;lischen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung in Essen mithilfe einer Vergleichsgruppenbildung von Sitzenbleibern und Nichtsitzenbleibern bei 2.500 Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern durchgef&uuml;hrt worden war, hat eindeutig ergeben, dass sich bei der gro&szlig;en Gruppe der Entwicklungsverz&ouml;gerten das Sitzenbleiben die Chance, den angestrebten Schulabschluss zu erreichen, um 50 Prozent erh&ouml;hte.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.dphv.de/index.php?id=20&amp;tx_ttnews[tt_news]=412&amp;tx_ttnews[backPid]=29&amp;cHash=2edf7b378a" target="_blank">dphv.de</a></p>

Artikel lesen  |  Kommentare (1)
Redaktion (oe), 20.02.2013 13:10
 

 

<p>Im Interview mit der <em>Welt</em> kritisiert Kraus die gerade aufgeflammte Diskussion, die nur einen geringen Prozentsatz aller Sch&uuml;ler &ndash; 1,5 Prozent &ndash; betreffe. Aus p&auml;dagogischen Gr&uuml;nden pl&auml;diert er f&uuml;r die Beibehaltung der Praxis des Sitzenbleibens, die ganz im Sinne leistungsschwacher Sch&uuml;ler sei. &raquo;Tatsache ist: Sch&uuml;ler, die immer wieder mit Ach und Krach in die n&auml;chst h&ouml;here Jahrgangsstufe vorr&uuml;cken, haben irgendwann so kumulierte Wissensl&uuml;cken, dass es am Ende gar nicht mehr geht. Das Gros der Sitzenbleiber hat in drei oder vier F&auml;chern eine F&uuml;nf. Einen solchen Sch&uuml;ler in die n&auml;chst h&ouml;here Jahrgangsstufe hineinzuschieben hei&szlig;t, dass die jungen Leute ihre Defizite nicht ausgleichen k&ouml;nnen und st&auml;ndig ihren Frustrationen hinterherlaufen.&laquo;</p> <p>Denen, die das Sitzenbleiben abschaffen wollen, wirft Kraus vor, die Realit&auml;ten zu verkennen. Hier &raquo;herrscht ein total idealisiertes Bild von Sch&uuml;lern. Man tut so, als sei immer nur das System schuld, wenn jemand nicht vorankommt. Tatsache ist, dass sich einige Sch&uuml;ler in bestimmten Phasen weniger anstrengen. Davon sind die Jungs st&auml;rker betroffen als die M&auml;dchen, deswegen haben wir bei Ersteren ja auch eine doppelte Wiederholerquote. Ich glaube, dass ein beachtlicher Anteil von Sch&uuml;lern das Risiko des Scheiterns braucht, um mehr in Schule zu investieren. Es ist doch kein Zufall, dass die L&auml;nder mit den liberalsten Noten und Bedingungen bei den Pisa-Studien am Ende der Skala liegen.&laquo;</p> <p>&nbsp;</p> <p>Das ganze Interview unter <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article113726698/Warum-das-Sitzenbleiben-in-der-Schule-human-ist.html" target="_blank">welt.de</a></p>

Artikel lesen  |  Kommentare (5)
Redaktion (oe), 19.02.2013 09:27
 

 

<p dir="ltr"><span>FreieWelt.net: </span><strong>Herr Kemmerich, Sie engagieren sich gegen die neue Form der GEZ-Geb&uuml;hr. Was st&ouml;rt sie besonders an der Abgabe?</strong></p> <p dir="ltr"><strong>Thomas L. Kemmerich:</strong><span> Ich bin gegen die Art und Weise, wie die GEZ-Geb&uuml;hr eingezogen wird. Ich halte die Grundlage f&uuml;r das Modell in einigen Punkten sogar f&uuml;r verfassungswidrig. Der Rundfunkbeitrag verst&ouml;&szlig;t zum Beispiel gegen das Gleichheitsgebot. Weder die Anzahl der Bewohner noch die Empfangsger&auml;te spielen eine Rolle f&uuml;r seine Erhebung. Ein Single mit Radio bezahlt also genauso viel, wie eine Gro&szlig;familie mit f&uuml;nf Fernsehern und vier Computern. Zudem wird noch einmal Rundfunkgeb&uuml;hr f&auml;llig, wenn die Menschen in einer Firma als Mitarbeiter z&auml;hlen, wenn sie ein Auto leihen oder in einem Hotel &uuml;bernachten. Diese Mehrfachbelastung macht keinen Sinn. Au&szlig;erdem kann es nicht sein, dass den in Deutschland lebenden Menschen das &Ouml;ffentlich-Rechtliche Programm quasi &bdquo;von oben&ldquo; aufgedr&uuml;ckt wird. Staatlich verordnete Informationsquellen sehe ich grunds&auml;tzlich problematisch. Aber man l&auml;sst den Menschen nicht einmal die Wahl. Vielleicht w&uuml;rden sich nicht Wenige dagegen entscheiden? Diesem Eventuell begegnet man prophylaktisch mit einer Zwangsabgabe. Ich bin jedoch &uuml;berzeugt, dass der Bundesgerichtshof die M&auml;ngel betonen und die Rundfunkgeb&uuml;hr in ihrer jetztigen Form f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;ren wird. &bdquo;Ein System, dem man nicht entkommen kann, das die Menschen praktisch zwangsbegl&uuml;ckt durch Informationen im &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Funk- und Fernsehen, steht au&szlig;er Konkurrenz und lebt zum reinen Selbstzweck.&ldquo;</span></p> <h3 dir="ltr"><span>Kein zus&auml;tzliches Abgabensystem</span></h3> <p dir="ltr"><span>FreieWelt.net: </span><strong>Wenn schon ein &Ouml;ffentlich-Rechtliches Fernsehen; wie sollte es richtigerweise finanziert sein?</strong></p> <p dir="ltr"><span><strong>Thomas L Kemmerich:</strong> </span><span>Nach meiner Meinung ist das der faire Weg: kein zus&auml;tzliches Abgabensystem sondern die rein steuerliche Finanzierung. Wenn &Ouml;ffentlich-Rechtliches Fernsehen weiterhin gew&uuml;nscht ist, dann muss es aus den vorhandenen Mitteln bezahlt werden. Und die k&ouml;nnen nur aus dem Steuertopf kommen. Sp&auml;testens dann ergeben sich neue Fragen, die ich von gro&szlig;er Wichtigkeit halte: Brauchen wir zum Beispiel eine &ouml;ffentlich-rechtliche Medienpalette &uuml;berhaupt noch? Wollen wir uns das leisten? Wieviel ist es uns wert? Welchen Vorteil hat das in der heutigen Zeit? Im Moment wird die Rechnung nach der Art gemacht: Wie viele Milliarden Euro brauchen die Sendeanstalten und wie viel muss jeder Haushalt dann zahlen. Keine Konkurrenz. Keine Verdr&auml;ngung. Kein Markt. Wer das will, darf daf&uuml;r aber keine zus&auml;tzliche Zwangsabgabe einkassieren. Heute finanzieren wir eine Medienblase unter staatlichem Schutz.</span></p> <p dir="ltr"><span>FreieWelt.net: </span><strong>Was muss sich Ihrer Ansicht nach an den Inhalten im &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunk &auml;ndern?</strong></p> <p dir="ltr"><strong>Thomas L. Kemmerich: </strong><span>Ich sch&auml;tze die unabh&auml;ngige Berichterstattung im Fernsehen und im Radio. Aber das funktioniert auch ohne den Bonus &bdquo;&ouml;ffentlich-rechtlich&ldquo;. Die betroffenen Sendeanstalten m&uuml;ssen sich zuk&uuml;nftig mehr an den Interessen derer orientieren, die Rundfunkgeb&uuml;hren zahlen. Was wir nicht brauchen sind steuerfinanzierte Sender, die sich im Preiskampf um &Uuml;bertragungsrechte und Pers&ouml;nlichkeiten mit Privatsendern messen.</span></p> <p dir="ltr"><span>Irgendwo ist mal Schlu&szlig;. Es gibt viele Dinge, die k&ouml;nnen die Privaten einfach besser und die Finanzausstattung ist entsprechend flexibler. Die wirklich starken Seiten der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen sehe ich klar im Bereich Bildung, Dokumentation, Werbefreie Zone, unabh&auml;ngige politische Berichterstattung und Kulturpflege. Gerade auf regionaler Ebene ist das Programm sehr nah an den B&uuml;rgern dran. F&uuml;r alles andere gibt es zahllose Spartensender.</span></p> <h3 dir="ltr"><span>Im Detail fehlerbehaftet</span></h3> <p dir="ltr"><span>FreieWelt.net: </span><strong>Wie f&uuml;hren Sie Ihre Kampagne?</strong></p> <p dir="ltr"><strong>Thomas L. Kemmerich: </strong><span>Ich werde immer wieder offen sagen, wie ich zu unserem Rundfunkgeb&uuml;hrensystem stehe und dazu aufrufen, kritisch zu bleiben. Hier geht es um Pers&ouml;nlichkeitsrechte und die Freiheit eines jeden Einzelnen in einem demokratischen Staat.</span></p> <p dir="ltr"><span>Hier sehe ich meine Rolle als Politiker: Sowohl im Stadtrat von Erfurt, als auch im Th&uuml;ringer Landtag oder auch &uuml;ber den Bundesliberalen Mittelstand nehmen wir Liberalen &uuml;ber die Fraktionen alle uns zur Verf&uuml;gung stehenden parlamentarischen Mittel in Anspruch, um das Rundfunkgeb&uuml;hrensystem nouvellieren zu lassen. St&auml;dte und &ouml;ffentliche Einrichtungen sind zudem von horrenden Beitragssteigerungen betroffen. Hier pl&auml;diere ich, und das w&uuml;rde ich auch Privatpersonen raten, zu einer Zahlung unter Vorbehalt und Empfehle, Widerspruch gegen den Beischeid einzulegen.</span></p> <p dir="ltr"><span>&bdquo;Ich bin strikt gegen die sp&auml;te Evaluierung der nicht rechtskonformen Rundfunkgeb&uuml;hrenpraxis. Wir zahlen Milliardensummen f&uuml;r ein System, von dem wir wissen, dass es nicht nur im Grundsatz umstritten sondern auch im Detail fehlerbehaftet daher kommt.&ldquo;</span></p> <p dir="ltr"><span>FreieWelt.net: </span><strong>Bisher machen die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Sender keine Anstalten einzulenken. Was werden Ihre n&auml;chsten Schritte sein?</strong></p> <p dir="ltr"><span><strong>Thomas L. Kemmerich:</strong> </span><span>Weitermachen.</span><a href="https://www.facebook.com/events/149888651832304/"><span>Eine Initiative auf meiner Facebook-Seite mit dem provokativen Titel &bdquo;Einzugserm&auml;chtigung GEZ k&uuml;ndigen&ldquo;</span></a><span> bekommt t&auml;glich mehr Unterst&uuml;tzung. Lesen sie die Kommentare der Menschen. Dort k&ouml;nnen sie gut nachlesen, was Deutschland &uuml;ber das &Ouml;ffentlich-Rechtliche Rundfunkgeb&uuml;hrensystem denkt. Die Welle der Emp&ouml;rung muss nur endlich ordentlich anwachsen, damit man die GEZ-Geb&uuml;hren-Kritiker nicht nur als Musikantenstadel-Hasser oder Pro-Privat-TV in die Randgruppenerscheinungsecke abtut. Das sind wir nicht. Wir sind mehr, als sie denken.</span></p>

Artikel lesen  |  Kommentare (2)
Redaktion (og), 18.02.2013 10:57
 

 

<p>In sechs St&auml;dten registrierten die Beh&ouml;rde Sch&auml;den. Das russische Innenministerium beziffert derzeit 400 verletzte &ndash; darunter 3 Schwerverletzte.&nbsp;</p> <p>Russische Blogger&nbsp;<a href="http://zyalt.livejournal.com/722930.html" target="_blank">verlinkten mehrere YouTube-Videos</a>, auf denen herabrasende Meteoriten gleich riesigen Sternschnuppen zu sehen sind.</p> <p>Der russische Vizeregierungschef Dimitrij Rogosin sprach sich daf&uuml;r aus, ein Schutzsystem im Rahmen einer internationalen Initiative zu errichten. Das System soll nicht nur fr&uuml;hzeitig vor Objekten aus dem Weltall warnen, sondern diese auch zerst&ouml;ren.</p> <p>Heute wird der riesige Asteroid DA14 der Erde so nahe kommen wie noch kein einziger vergleichbarer Himmelsk&ouml;rper seit Beginn der Weltraumobservation.</p> <p>Lesen Sie mehr auf:&nbsp;<a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/verletzte-bei-meteoritenschauer-in-russland-ich-sah-einen-blitz-und-spuerte-die-druckwelle-1.1600941" target="_blank">Sueddeutsche.de</a></p>

Artikel lesen  |  Kommentare (0)
Redaktion (os), 15.02.2013 11:49
 

 

<p>Hier finden Sie die <a href="nachricht-11799/catherine-hakim%3A-mis-understanding-about-the-pay-gap-in-europe.html">englische Originalversion des Interviews</a>.</p> <p>Freie Welt: <strong>Am 7. Juni werden Sie auf dem &bdquo;European Congress on Familiy Science&ldquo; in Bamberg einen Vortrag &uuml;ber &bdquo;Sexual Capital&ldquo; halten. Ihr Vortrag ist dort Teil einer Session &bdquo;Vernachl&auml;ssigte Perspektiven von Doing Family&ldquo;. Es leuchtet ein, dass Familie etwas mit Erotik zu tun hat &ndash; zumindest gilt das f&uuml;r ihren Ursprung. Wie kommt es dann aber, dass die Familienforschung das &bdquo;erotische Kapital&ldquo; vernachl&auml;ssigt? Anders gefragt: Wor&uuml;ber werden Sie sprechen?</strong></p> <p><strong>Catherine Hakim:</strong> Mein Buch und meine Vorlesung handeln von &bdquo;erotischem Kapital&ldquo;. &lsquo;Das ist eine Kombination aus physischer und sozialer Attraktivit&auml;t. Es ist das vierte pers&ouml;nliche Kapital, neben &ouml;konomischem, Bildungs- und Sozialkapital. Es ist ein wichtiges Merkmal privater Beziehungen, wurde aber von Sozialwissenschaftlern ignoriert, weil sie unf&auml;hig waren, Sexualit&auml;t und Begehren zu erforschen und alles was damit zusammenh&auml;ngt, inklusive gutes Aussehen, Ausstrahlung, Mode usw. Bisher fehlten Sozialpsychologen die geeigneten Methoden, um besondere soziale F&auml;higkeiten (die emotionale Intelligenz) zuverl&auml;ssig zu messen, obwohl wir alle jemand erkennen, der diese F&auml;higkeiten nicht besitzt! Mit der digitalen Fotografie ist es nun einfacher geworden, die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der &auml;u&szlig;eren Erscheinung des Menschen zu untersuchen. F&uuml;r mein Buch <a href="http://www.amazon.com/Erotic-Capital-Attraction-Boardroom-Bedroom/dp/0465027474">Erotic Capital</a> habe ich deshalb v.a. die neueste Forschung - mehrheitlich nicht &auml;lter als 20 Jahre &ndash; analysiert.</p> <p>Freie Welt: <strong>In Ihrer Forschung nehmen Sie das Partnerwahlverhalten in den Fokus. Frauen, so behaupten Sie, wollen noch immer &bdquo;aufw&auml;rts&ldquo; heiraten. Die Auffassung, dass moderne Frauen die finanzielle Abh&auml;ngigkeit von einem Mann hassen, bezeichnen sie als &bdquo;Mythos&ldquo;?</strong></p> <p><strong>Catherine Hakim:</strong> Neueste Auswertungen von Interviews zeigen, dass Frauen es bevorzugen, jemanden mit dem gleichen Bildungsniveau zu heiraten. Gleichzeitig bevorzugen es DIE MEISTEN Frauen (nicht alle) aber auch, jemanden zu heiraten, der ein h&ouml;heres Einkommen und damit die M&ouml;glichkeit hat, die Frau sowie Kinder abzusichern. Sogar Frauen mit Universit&auml;tsabschlu&szlig;, sogar Frauen mit hohem Einkommen bevorzugen die Heirat mit einem Mann, der ein noch h&ouml;heres Einkommen hat, von dem sie, falls erforderlich, leben k&ouml;nnen, w&auml;hrend sie Kinder aufziehen. Die Einstellungen von Frauen haben sich schon ge&auml;ndert, aber nicht so sehr, wie wir denken.</p> <p>Freie Welt: <strong>In der Familienforschung erregt Ihre &bdquo;Pr&auml;ferenz-Theorie&ldquo; Aufsehen, mitunter auch Verwirrung. K&ouml;nnten Sie uns Ihre Theorie in den Grundz&uuml;gen erkl&auml;ren?</strong></p> <p><strong>Catherine Hakim:</strong> Mein Buch <a href="http://books.google.de/books/about/Work_Lifestyle_Choices_in_the_21st_Centu.html?id=XmHYRDqRnYYC&amp;redir_esc=y">Work-Lifestyle Choices in the 21. Century</a> behandelt die j&uuml;ngste Forschung zu Lebensstil-Pr&auml;ferenzen von Frauen. Diese Forschung zeigt auf, dass Frauen sich grob in drei Gruppen unterteilen lassen: eine Minderheit (rund 20%) von Karrierefrauen ist wie M&auml;nner vorrangig an Arbeit und T&auml;tigkeiten in der &Ouml;ffentlichkeit (wie Sport oder Politik) interessiert; eine andere Minderheit von rund 20% konzentriert sich auf Heim und Familienleben. Die gr&ouml;&szlig;te Gruppe liegt irgendwo dazwischen und versucht, Familienarbeit mit bezahlten Jobs zu verbinden, oft in Teilzeitarbeit. W&auml;hrend die Mehrheit der M&auml;nner auf Karriere aus ist, stellen Karrierefrauen also - im Gegensatz zu dem, was Feministinnen und die Europ&auml;ische Kommission sagen - eine Minderheit. <br />Demzufolge prognostiziere ich, dass M&auml;nner weiterhin das &ouml;ffentliche Leben beherrschen werden. Feministinnen sind dar&uuml;ber nat&uuml;rlich &uuml;berhaupt nicht gl&uuml;cklich. Aber meine Theorie hilft bei der Beantwortung der Frage, warum sich das Lohngef&auml;lle zwischen M&auml;nnern und Frauen in den letzten 20 Jahren nicht noch weiter verringert hat: Die Politik der Chancengleichheit hat bereits alles erreicht, was sie &uuml;berhaupt erreichen kann.</p> <p>Freie Welt: <strong>Die nordischen Wohlfahrtstaaten sind aus der Sicht der EU-Kommission, der OECD und vieler Angeh&ouml;riger der scientific community das gro&szlig;e &bdquo;Best-Practice-Bespiel&ldquo; in der Sozial-, Arbeitsmarkt- und Frauenpolitik, dem es nachzueifern gilt. Eine Schl&uuml;sselrolle spielt dabei die Geschlechtergleichheit, die in Nordeuropa verwirklicht sein soll. Genau das bezweifeln Sie aber: In Schweden sind die Frauen, so Ihre These, finanziell genauso abh&auml;ngig von M&auml;nnern oder vom Staat wie &uuml;berall sonst in Europa. K&ouml;nnen Sie das erl&auml;utern?</strong></p> <p><strong>Catherine Hakim:</strong> Es ist der gr&ouml;&szlig;te Erfolg der schwedischen Regierungs-Propaganda - der wir alle glaubten -, dass die skandinavischen L&auml;nder mit ihrer &bdquo;Gleichstellung der Geschlechter&ldquo; ein soziales Utopia f&uuml;r Frauen geschaffen h&auml;tten, das als gutes Vorbild f&uuml;r den Rest Europas dienen k&ouml;nne. Aber zuletzt haben skandinavische Sozialwissenschaftler doch endlich die Wahrheit gesagt. Auch international vergleichende Studien haben schlie&szlig;lich gezeigt, dass es sich bei der Geschlechtergleichheit in den skandinavischen L&auml;ndern um einen ein Mythos handelt. Die Belege und Ergebnisse der Forschung, die ich in meinem Buch <a href="http://www.amazon.de/Key-Issues-Womens-Work-Polarisation/dp/1904385168">Key Issues in Women&rsquo;s Work</a> sowie in einem letzten Bericht <a href="http://178.79.155.39/wordpress/wp-content/uploads/2011/07/Feminist-Myths-and-Magic-Medicine.pdf">Feminist Myths and Magic Medicine</a> behandelt habe, zeigen klar, dass schwedische Frauen nicht mehr erwerbst&auml;tig sind als in den USA (wenn man auf die tats&auml;chlich geleisteten Arbeitsstunden achtet), dass ihr Lohngef&auml;lle zu den M&auml;nnern - das Gender Pay Gap &ndash; nah am EU-Durchschnitt liegt und dass die skandinavischen L&auml;nder unter den OECD-Staaten zu den L&auml;ndern mit der h&ouml;chsten Geschlechtersegregation bezogen auf die Wirtschaftsbranchen und Berufe geh&ouml;ren; der Wert f&uuml;r die berufsspezifischen Geschlechtersegregation ist &auml;hnlich hoch wie in vielen L&auml;ndern der Dritten Welt! Kein Wunder also, dass schwedische Frauen genauso finanziell abh&auml;ngig sind vom Ehepartner oder vom Staat, wie Frauen in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern. Ein beherzter Befund eines schwedischen &Ouml;konomen, Professor Magnus Henrekson &ndash; publiziert 2009 in <a href="http://www.independent.org/pdf/tir/tir_14_02_05_henrekson.pdf">The Independent Review</a> -, hat gezeigt, dass Frauen in den &ldquo;hire-and-fire&rdquo;-Kulturen der USA und Gro&szlig;britanniens viel eher Vorstandsvorsitzende und &auml;hnliches werden, als in den familienfreundlichen Wohlfahrtsstaaten Skandinaviens. Das schwedische Modell ist also keineswegs die soziale Utopie, als die es uns immer eingeredet wurde.</p> <p>Freie Welt: <strong>Die nordischen L&auml;nder weisen weltweit die h&ouml;chsten Frauenerwerbsquoten auf. Die Frauenerwerbst&auml;tigkeit gilt gemeinhin als der Indikator f&uuml;r Gleichstellung. Sie behaupten dagegen, dass hohe Frauenerwerbsquoten und Geschlechtergleichheit innerhalb der Arbeitnehmerschaft sich ausschlie&szlig;en. Warum?</strong></p> <p><strong>Catherine Hakim:</strong> In meinem Buch <a href="http://www.amazon.de/Key-Issues-Womens-Work-Polarisation/dp/1904385168">Key Issues in Women's Work</a> zeige ich, wie verschiedene neuere Studien alle unabh&auml;ngig voneinander zu dem gleichen Schluss kamen: Niedrige Besch&auml;ftigungsquoten von Frauen bedeuten, dass fast ausschlie&szlig;lich Karrierefrauen in die Berufswelt gehen und dort auch mit M&auml;nnern auf Augenh&ouml;he konkurrieren. Hohe Frauenbesch&auml;ftigungsraten in manchen L&auml;ndern sind hingegen das Ergebnis von Bem&uuml;hungen, ALLE Frauen in Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse zu zwingen &ndash; auch solche, die gar nicht sonderlich an Karriere interessiert sind, sondern vielmehr Teilzeitstellen oder sogar die F&uuml;rsorge f&uuml;r ihre Familie in Vollzeit bevorzugen w&uuml;rden. Diese Gruppen von Frauen sehnen sich keineswegs nach den h&ouml;chsten Positionen oder geben der Karriere den absoluten Vorrang vor ihrem Familienleben. Sie suchen vielmehr - anders als die meisten M&auml;nner - familienfreundliche Arbeitspl&auml;tze, oft in Teilzeit.</p> <p>Freie Welt: <strong>Das Gender Pay Gap gilt als Ausweis der fortdauernden Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Wie erkl&auml;ren Sie dieses Ph&auml;nomen?</strong></p> <p><strong>Catherine Hakim:</strong> In der Vergangenheit gab es schwerwiegende Diskriminierung aufgrund des Geschlechts: M&auml;nnern wurde das Doppelte oder Dreifache des Gehalts von Frauen bezahlt, sogar f&uuml;r genau die gleiche Arbeit. Heute wird M&auml;nnern und Frauen gleicher Lohn f&uuml;r gleiche Arbeit gezahlt. Das Lohngef&auml;lle existiert noch auf nationaler Ebene, weil Frauen andere Jobs w&auml;hlen, weniger gewerkschaftlich organisiert sind, im &ouml;ffentlichen Sektor arbeiten (wo die Geh&auml;lter niedriger sind), n&auml;her am Wohnort arbeiten, Teilzeitstellen annehmen, weniger berufliche Qualifikationen haben, weniger kontinuierliche Besch&auml;ftigung haben, etc. etc. <br />Es herrscht leider in Europa ein schweres Mi&szlig;verst&auml;ndnis &uuml;ber das Lohngef&auml;lle vor, vor allem unter Journalisten und Politikern, aber auch bei Beamten der Europ&auml;ischen Kommission, EU-Abgeordneten und Kommissaren. Sie haben die besten Absichten, aber sie verstehen nicht, dass Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts heute beseitigt und ganz andere Faktoren f&uuml;r die Einkommensverteilung entscheidend sind. Ich habe an einigen Sitzungen des Europ&auml;ischen Parlaments und der Kommission teilgenommen und war schockiert vom Ausma&szlig; der Ahnungslosigkeit in den Diskussionen.</p> <p>Freie Welt: <strong>Warum meinen Sie, dass &bdquo;Vereinbarkeitspolitiken&ldquo;, also flexible Arbeitszeiten, Kinderbetreuungsangebote etc., das &bdquo;Gender Gap&ldquo; auf dem Arbeitsmarkt nicht &uuml;berwinden k&ouml;nnen?</strong></p> <p><strong>Catherine Hakim:</strong> Diese Strategien haben in den skandinavischen L&auml;ndern keine Gleichstellung der Geschlechter erreichen k&ouml;nnen. Also werden sie das anderswo auch nicht schaffen. Solche Ma&szlig;nahmen basieren auf einer Mischung aus Wunschdenken und falschem Verst&auml;ndnis von Forschungsergebnissen.</p> <p>Freie Welt: <strong>In Deutschland dient die d&auml;nische und schwedische Familienpolitik seit einer Dekade als Blaupause f&uuml;r familienpolitische Reformen &ndash; konkret f&uuml;r das Elterngeld und den Ausbau institutioneller Kinderbetreuung. Als nicht nachahmenswert gilt in den Medien dagegen ein Betreuungsgeld f&uuml;r die h&auml;usliche Kindererziehung, wie es z. B. in Finnland existiert. Was bestimmt die Einstellungen zu solchen Leistungen? Wie kann die Politik mit unterschiedlichen Interessen von Frauen umgehen?</strong></p> <p><strong>Catherine Hakim:</strong> Die Medien, die einen gro&szlig;en Einfluss in allen L&auml;ndern haben, haben immer die Sichtweise der Europ&auml;ischen Kommission auf das Skandinavische Modell nachgebetet. Die B&uuml;rger sind nicht gut informiert, teilweise auch deshalb, weil Wissenschaftler nicht gut darin sind, ihre Forschungsergebnisse auch &ouml;ffentlich bekannt zu machen. Viele Akademiker sind au&szlig;erdem selbst voreingenommen. Weibliche Akademiker, die meist selbst Karrierefrauen sind, unterstellen, dass alle anderen Frauen genauso wie sie denken w&uuml;rden. Ein weiteres Problem besteht darin, dass es nur wenige &ldquo;pressure groups&rdquo; gibt, die sich f&uuml;r familienorientierte Frauen (und M&auml;nner) einsetzen. So sind die lautesten Frauenstimmen die von karriereorientierten Journalistinnen, Wissenschaftlerinnen und Politikerinnen, die ausschlie&szlig;lich berufst&auml;tige Frauen f&ouml;rderungsw&uuml;rdig finden. In allen meinen B&uuml;chern pl&auml;diere ich f&uuml;r eine geschlechtsneutrale Politik statt einer Politik der besonderen Exklusiv-Vorteile f&uuml;r Frauen. M&uuml;tter sollten zum Beispiel nur 2-3 Monate Mutterschaftsurlaub bekommen, w&auml;hrend die restliche Elternzeit f&uuml;r beide Elternteile offenstehen sollte. Der Staat sollte nicht versuchen Social Engineering zu betreiben. Wir sollten den Leuten nicht vorschreiben, wie sie leben sollen. Statt dessen sollten wir Paare ihre eigenen Entscheidungen treffen lassen.</p> <p>Das Interview f&uuml;hrte Stefan Fuchs</p> <p>Foto: catherinehakim.org</p> <p>Dr. Catherine Hakim ist eine der bekanntesten Sozialwissenschaftlerinnen Gro&szlig;britanniens und international renommierte Expertin f&uuml;r Geschlechter- und Arbeitsmarktfragen. Aufsehen erregten ihre wegweisenden Studien zur Frauenerwerbst&auml;tigkeit, zu berufsspezifischer Geschlechtersegregation und Einkommensunterschieden, zur Arbeitsorientierung und Lebensf&uuml;hrung von Frauen und M&auml;nnern sowie zur Sozial- und Familienpolitik. Gro&szlig;e Bekanntheit erlangten besonders die von ihr entwickelte &bdquo;Pr&auml;ferenz-Theorie&ldquo; sowie zuletzt ihre Theorie des &bdquo;erotischen Kapitals&ldquo;. Gegenw&auml;rtig ist sie Senior Research Fellow am &ldquo;Centre for Policy Studies&ldquo;; zuvor arbeitete sie u. a. f&uuml;r die britische Regierung und viele Jahre (1990-2003) an der London School of Economics.</p>

Artikel lesen  |  Kommentare (4)
Redaktion (rk), 08.02.2013 08:03
 

 
 
Umfrage

Welche Rolle spielt heute noch Angela Merkels DDR-Vergangenheit?

Foto: Songkran/flickr.com/CC BY-NC-SA 2.0




Ergebnis




Spruch des Tages
"Jeder Morgen ist eine neue Berufung." - Martin Buber

ANZEIGE

ANZEIGE

Interviews

Dr. Reinhard Löffler Cohn Bendit ist kein Vorbild
Dr. Reinhard Löffler
CDU-Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg

Bruno Bandulet »Nach der Bundestagswahl wird richtig geschröpft«
Bruno Bandulet
Journalist

John Allan Hattie Visible Learning
John Allan Hattie
Direktor des Melbourne Education Research Institute

Dominik Geppert »Eine extrem mutige und polarisierende Politikerin«
Dominik Geppert
Professor an der Universität Bonn

Theresia Theurl »Lateinische Münzunion von Beginn an fehlerhaft«
Theresia Theurl
Professorin der Universität Münster

Mehr Interviews


Empfohlene Beiträge

CSU-Landesgruppe für EU-Referenden CSU-Landesgruppe für EU-Referenden

Lucke irritiert in Raab-Talkshow Lucke irritiert in Raab-Talkshow

Umfrage: Islam und Deutschland Umfrage: Islam und Deutschland

Pädophilie: Archivmaterial zu Cohn-Bendit unter Verschluss Pädophilie: Archivmaterial zu Cohn-Bendit unter Verschluss

"EU-Referendum jetzt"  - Joachim Spatz antwortet für FDP-Fraktion "EU-Referendum jetzt" - Joachim Spatz antwortet für FDP-Fraktion


Empfohlene Blogs

author Dr. Gérard Bökenkamp
Steuerwettbewerb und Bürgerbeteiligung statt Einheitssteuersatz

author Vera Lengsfeld
Der Tatort als geistiger Brandstifter

author Dr. Klaus Peter Krause
Immer wieder und immer noch - das Bodenreformland

author Jürgen Liminski
Volkes Wille gegen Ideologen

author Wolfgang Röhl
Auf der Reeperbahn nachts um halb zwei. Zur Debatte über einen Achse-Beitrag von Akif Pirincci


Meist gelesen
    Berliner AfD im Chaos

    EU-Geheimdienste außer Kontrolle?

    Forscher: Merkel war DDR treu

    Vertrauen in Europa schwindet

    »Forum Familie 2013« in Berlin ein voller Erfolg

Video

Beatrix von Storch zur Zypernkrise Beatrix von Storch zur Zypernkrise

Kurz-Interview: Prof. Joachim Starbatty Kurz-Interview: Prof. Joachim Starbatty

Die Zivile Koalition bei Russia Today auf Spanisch Die Zivile Koalition bei Russia Today auf Spanisch

Hedwig Beverfoerde bei Maybrit Illner: Kinder in die Krippen - Frauen in die Produktion? Hedwig Beverfoerde bei Maybrit Illner: Kinder in die Krippen - Frauen in die Produktion?

Beatrix von Storch zur Massenklage gegen die EZB vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof Beatrix von Storch zur Massenklage gegen die EZB vor dem Europäischen Gerichtshof


Galerien

Forum Familie 2013 in Berlin Forum Familie 2013 in Berlin

Impulstag Familienwerte im Deutschen Bundestag Impulstag Familienwerte im Deutschen Bundestag

ESM-Diskussion vor 300 Gästen - Volles Haus gegen Schuldenunion ESM-Diskussion vor 300 Gästen  - Volles Haus gegen Schuldenunion


Reportage

»Forum Familie 2013« in Berlin ein voller Erfolg »Forum Familie 2013« in Berlin ein voller Erfolg

Beatrix von Storch in Baden-Württemberg Beatrix von Storch in Baden-Württemberg

Willensbildung: Bürger, mischt euch ein! Willensbildung: Bürger, mischt euch ein!

Die Signale häufen sich: Das Bargeld-verbot kommt Die Signale häufen sich: Das Bargeld-verbot kommt

Gregor Gysi, seine Linkspartei und die Privatisierung der Wasserversorgung Gregor Gysi, seine Linkspartei und die Privatisierung der Wasserversorgung

Mehr Reportagen


Aktueller Goldpreis


Aktueller Silberpreis


Schlagworte

Deutschland Wetter

    <<<1234567>>>    
RSS Weitere aktuelle Blogeinträge

Manfred Messmer, 13.05.2013 09:23
#offshoreleaks: Regierungen hatten schon 2009 die Datensätze oder: der staatlich manipulierte Journalist?

Jürgen Liminski, 12.05.2013 15:57
Geisterfahrer unterwegs

Ansgar Lange, 10.05.2013 15:06
Das Glück liegt im guten Gewissen

Eckhard Kuhla, 10.05.2013 12:11
AUFRUF

Klaus Kelle, 10.05.2013 09:56
Bleibt stehen und klatscht einfach Beifall

Christian Ortner, 10.05.2013 09:46
520 Milliarden neue Schulden - noch brutaler kann man nicht sparen...

Dr. Andreas Unterberger, 10.05.2013 09:40
Noch ignoriert Hollande die Fakten

Steffen Hentrich, 10.05.2013 09:32
Photovoltaik: Preistreiber EU

Peter Winnemöller, 10.05.2013 09:26
Bloggertreffen 2013 - morgen geht das los

Dr. Christian Weilmeier, 08.05.2013 11:15
Der Krieg ist der Vater aller Dinge

Dr. Klaus Peter Krause, 08.05.2013 11:08
Sind die denn noch bei Trost?

Dr. Peter Heller, 08.05.2013 09:52
Rösler contra Schellnhuber

Bärbel Fischer, 08.05.2013 09:47
Einheitsschule - im Galopp!

Dr. Andreas Unterberger, 08.05.2013 09:42
Die Hetzer zündeln, bis die Scheiterhaufen brennen

Steffen Hentrich, 08.05.2013 09:33
Wie man ein Problem nicht beseitigt

Peter Winnemöller, 08.05.2013 09:27
Nach Hause

Manfred Messmer, 08.05.2013 09:23
Der Zschäpe-Prozess wird ohne mich stattfinden

Dr. Gérard Bökenkamp, 07.05.2013 10:21
Hayek contra Keynes

 
Themen
Allgemein
Babyklappen vor dem Aus? //
Missbrauchsbeauftragter kritisiert Cohn-Bendit //
Sarko-Kopie François Hollande //
Finanzkrisen
Türkei nicht mehr Ramsch //
Sarko-Kopie François Hollande //
Banken-Stresstest verschoben //
Nahost-Konflikt
Lage in Nahost spitzt sich zu //
Naht US-Einsatz in Syrien? //
SPD will Girokonto für alle //
DDR-Unrecht
Medikamententests auch im Stasi-Knast? //
DDR verkaufte Patienten als Versuchskaninchen //
Roland Jahn: Allen DDR-Opfern gedenken //
Bildung
»Der Markt entscheidet nichts« //
Guter Unterricht braucht Leidenschaft //
Good Teaching demands on Passion //
Innenpolitik
Schneller Jobs für Asylbewerber //
EU-Handelskrieg mit China? //
Armenier fordern Verbot türkischer Schulbücher //
Reformen
Türkei nicht mehr Ramsch //
Sarko-Kopie François Hollande //
Banken-Stresstest verschoben //
Wirtschaftspolitik
Türkei nicht mehr Ramsch //
Banken-Stresstest verschoben //
Schneller Jobs für Asylbewerber //
Familie
Erster Menschen-Klon //
Familien in der Minderheit //
»Forum Familie 2013« in Berlin ein voller Erfolg //
Autoindustrie
SPD und Grüne für Tempolimit //
Automarkt brummt nicht mehr //
Absatzkrise läßt Daimler straucheln //
Wahlen
Neue Dreiprozenthürde: Bundestag will Kleinparteien bei Europawahl behindern //
Finanzamt als Zensurbehörde //
BT-Wahl: Steinbrück optimistisch //
Justiz
Missbrauchsbeauftragter kritisiert Cohn-Bendit //
Neue Dreiprozenthürde: Bundestag will Kleinparteien bei Europawahl behindern //
BGH urteilt gegen Google //



Nach Oben  |  Impressum  |  Home  |  Politik  |  Wirtschaft  |  Lebenswelt  |  RSS RSS
© FreieWelt.net 2008-2013