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<p>Der Fiskalpakt ist gedacht als Mittel der Haushaltsdisziplin, das Schuldenbremsen in den Mitgliedsstaaten verlangt und Strafaktionen bei Verfehlungen gegen die sogenannten Stabilitätskriterien festlegt.</p>
<p><br />Merkels Gefolgschaft reagierte wenig amüsiert. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) fühlte sich an die "Lafontainsche Blockadepolitik" erinnert.</p>
<p>Im Wahljahr 1998 hatte der damalige SPD-Parteichef Oskar Lafontaine seine Mehrheit im Bundesrat genutzt, um wichtige Gesetzesvorhaben der Regierung Kohl zu verhindern.</p>
<p>Im Wahljahr 2013 könnte der Regierung Merkel nun ähnliches drohen.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/blockade-im-bundesrat-die-spd-macht-den-lafontaine/7429536.html" target="_blank">handelsblatt.com</a></p>
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| Kommentare (2) Redaktion (ef), 01.03.2013 11:32
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<p>Das Gesetz wurde unterdessen insoweit entschärft, als dass Suchmaschinen wie Google die kostenfreie Anzeige kurzer Textausschnitte erlaubt bleibt. Damit ist der ursprüngliche Entwurf quasi ad absurdum geführt.</p>
<p>Google hatte argumentiert, dass gemäß der Logik des Ursprungsentwurfs auch ein Restaurantbesitzer einem Taxifahrer Geld abverlangen könne, der ihm Gäste bringe.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.leistungsschutzrecht-im-internet-lex-google-kommt-auf-den-pruefstand.535bd4a4-8032-4adf-ac1d-381fde65cea3.html" target="_blank">stuttgarter-zeitung.de</a></p>
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| Kommentare (0) Redaktion (ef), 01.03.2013 10:59
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<p>BA-Vizechef Heinrich Altwill die bisherige Dreiteilung der Zuständigkeiten bündeln. Zehn Jahre nach Einführung von Hartz IV habe sich gezeigt, dass die gemeinsame Verantwortung von Arbeitsagenturen, Jobcentern und rein kommunalen Einrichtungen "aus Sicht der Arbeitgeber und Arbeitnehmer als wenig überzeugend" wahrgenommen werde, erklärte Alt in der Frankfurter Rundschau.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-03/reform-hartz-iv-jobcenter" target="_blank">zeit.de</a></p>
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| Kommentare (1) Redaktion (ef), 01.03.2013 10:38
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<p>Arbeitnehmer unter 25 Jahren sollen laut EU-Vorgabe innerhalb von vier Monaten nach Ende der Ausbildung oder Verlust des Arbeitsplatzes wieder in Lohn und Brot stehen.</p>
<p>Den neuen EU-Schildbürgerstreich ausgedacht hat sich der aus Ungarn stammende EU-Sozialkommissar Laszlo Andor. Noch fehlen dem Projekt allerdings die Zähne: Länder, die die EU-Vorgabe nicht umsetzen, werden - vorerst - nicht bestraft.</p>
<p>Ende 2012 waren in den 27 EU-Staaten über 5,7 Millionen Jugendliche ohne Anstellung.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ohne-sanktionen-eu-beschliesst-stellengarantie-fuer-jugendliche-12097730.html" target="_blank">faz.net</a></p>
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| Kommentare (5) Redaktion (ef), 01.03.2013 09:32
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<p>Merkel weht nun der Wind ins Gesicht, nicht nur in der Frage des Mindestlohns. Gesetzesvorhaben der schwarz-gelben Koalition können im Bundesrat nun blockiert werden. Zudem kann die Bundestagsopposition eigene Gesetzesinitiativen nun mit Hilfe der rot-roten Landesregierung in Brandenburg durch die Länderkammer pauken. </p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/850-euro-pro-stunde-bundesrat-entscheidet-ueber-mindestlohn-1977995.html" target="_blank">stern.de</a></p>
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| Kommentare (1) Redaktion (ef), 01.03.2013 08:41
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<p>Die Konsequenzen sind dramatisch, betroffen sind alle Staatsressorts. Öffentlich Bedienstete sollen nun in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden, auch ein Flugzeugträger samt Begleitross könnte vom Patrouillendienst in der Straße von Hormus im Persischen Golf abgezogen werden.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE92000720130301" target="_blank">reuters.com</a></p>
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| Kommentare (0) Redaktion (ef), 01.03.2013 08:12
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<p dir="ltr"><span>FreieWelt.net: <strong>Herr Gauweiler</strong></span><strong><a href="nachricht-11898/euro-propaganda-f%FCr-700.000-euro.html">, ein aktueller Kino-Werbefilm der Bundesregierung suggeriert, dass in Europa ohne die EU Krieg herrschen würde</a>. Sind Gegner einer fortschreitenden Zentralisierung Kriegstreiber?</strong></p>
<p dir="ltr"><span><strong>Dr. Peter Gauweiler:</strong> Unsinn! Tatsächlich ist der ursprüngliche Friedensauftrag der europäischen Zusammenarbeit durch die Entwicklung hin zu einer Euro-Zwangsgemeinschaft - die nicht funktioniert - immer weiter in den Hintergrund geraten und hat neue Konflikte entstehen lassen, die es vor der „Währungsunion“ so nicht gab. Wer sich gegen diese Entwicklung und die jetzige Finanzpolitik der EU wendet, ist natürlich kein Kriegstreiber, sondern tut etwas gegen die Ursachen zukünftiger Konflikte.</span></p>
<h3 dir="ltr"><span>Das Volk ist immer noch der Souverän</span></h3>
<p dir="ltr"><span>FreieWelt.net: <strong>Die gegenwärtige Verfasstheit und Entwicklung der EU wirft die Frage auf: Wie sehr muss sich die EU für die Bürger ändern, wie sehr die Bürger für die EU? Wer trägt hier die Bringschuld?</strong></span></p>
<p dir="ltr"><span><strong>Dr. Peter Gauweiler:</strong> Die Frage nach der Bringschuld beantwortet sich von selbst, wenn man sich die demokratischen Prinzipien vor Augen führt: Die Legitimation jeder politischen Institution geht vom Souverän aus und dieser ist immer noch das Volk. Wenn Kennedys Ausspruch "Frag nicht, was Dein Land für Dich tun kann, sondern, was Du für Dein Land tun kannst" schon auf nationaler Ebene bei der Frage nach der Legitimierung einer Regierung nicht zu Rate gezogen werden kann, so gilt das erst Recht auf europäischer Ebene.</span></p>
<p dir="ltr"><span>FreieWelt.net: <strong>Wie kann den demokratischen Defiziten auf EU-Ebene denn konkret abgeholfen werden?</strong></span></p>
<p dir="ltr"><span><strong>Dr. Peter Gauweiler:</strong> Auch hier hilft der Blick auf das oben Gesagte: Die Defizite entstehen ja gerade dadurch, dass die wesentlichen Entscheidungen in immer umfangreicherem Ausmaß auf die Ebene der Kontinentalen hochgezont werden. Dadurch verlängert sich die Kette, die das wählende Volk und die Entscheidungsträger aneinander bindet, bzw. in diesem Fall bereits voneinander trennt. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um Themen handelt, die die Kenntnis der regionalen Gegebenheiten und Notwendigkeiten voraussetzen. Hier ist es unerlässlich, zum einen die Gemeinden, die Länder und die Nationen dahingehend zu stärken, dass sie Satzungen und Gesetze, die sie selbst betreffen, auch selbst erlassen können und dass die jeweilige Bevölkerung z. B. durch Volksentscheide, direkt befragt wird.</span></p>
<p dir="ltr"><span>FreieWelt.net: <strong>Was bedeutet es für die deutsche Demokratie, wenn die Union auf Stimmenmaximierung unter den Medianwählern setzt?</strong></span></p>
<p dir="ltr"><span><strong>Dr. Peter Gauweiler:</strong> Die Konzentration auf „Medianwähler“ ist der Demokratie abträglich, da sie zu einem Profilverlust der Parteien führt. Zwangsläufig werden sich alle daran beteiligten Parteien inhaltlich in der Mitte treffen, da es ein immer breiteres Spektrum an Interessen abzudecken gilt. Die Grundlage eines jeden demokratischen Staates, die Wahlen, werden durch diese Entwicklung jedoch zur Farce, denn das Wort "Wahlen" impliziert bereits, dass die Wähler über eine faktische Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Konzepten verfügen. Enthält man ihnen diese Auswahl durch Profilverlust jedoch vor, werden sie sich, möglicherweise recht bald, enttäuscht von der Demokratie abwenden. Darüber hinaus besteht auch noch eine weitere Gefahr: Für die Stammwähler, aber auch für die von der Demokratie Enttäuschten werden solche Parteien an Attraktivität gewinnen, die sich ein ausgeprägtes Profil bewahrt haben und die einzigen, die dann dafür in Frage kommen, sind jene mit einem links oder rechts extrem ausgerichteten Programm.</span></p>
<h3 dir="ltr"><span>Versöhnte Verschiedenheit</span></h3>
<p dir="ltr"><span>FreieWelt.net:</span><strong><a href="blog-4991/cameron-spricht-aus%2C-was-schon-lange-stimmt%3A-die-eu-ist-bestreitbar.html"> David Cameron schärft sein konservatives und britisches Profil</a>, indem er "mehr Europas" statt "Mehr Europa" fordert. Kann ein Bayer da neidisch auf die Briten werden?</strong></p>
<p dir="ltr"><span><strong>Dr. Peter Gauweiler:</strong> Wir Bayern vertreten die Auffassung der - durch den aus Bayern stammenden Papst Benedikt bekräftigten - "versöhnten Verschiedenheit" sogar um einiges länger als die Briten, so dass sich kein Neid einstellen mag. Wir freuen uns aber sehr darüber, dass sich immer mehr Mitglieder der EU darauf besinnen, was das Europäische an Europa eigentlich ausmacht, nämlich die Individualität ihrer einzelnen Mitgliedsstaaten und Regionen als Wert. Gerade aufgrund unserer langen europäischen Geschichte wollen wir diese Unverwechselbarkeit behalten und nicht in einem zentralen Kontinentalstaat aufgehen müssen.</span></p>
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| Kommentare (0) Redaktion (og), 25.02.2013 09:47
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<p>Ausgelöst wurde die Debatte durch Zwischen-Ergebnisse einer Studie im Auftrag des Familien- und des Finanzministeriums, die der Spiegel vorab veröffentlichte.</p>
<p>Die Umfrage finden Sie in der rechten Spalte ganz oben.</p>
<p>Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de</p>
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| Kommentare (0) Redaktion (rk), 20.02.2013 10:49
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Umfrage |
Welche Rolle spielt heute noch Angela Merkels DDR-Vergangenheit? Foto: Songkran/flickr.com/CC BY-NC-SA 2.0
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Spruch des Tages |
| "Jeder Morgen ist eine neue Berufung." - Martin Buber |
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