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<p dir="ltr"><span>Auf den Philippinen hat der oberste Gerichtshof ein umstrittenes Gesetz gestoppt, das allen Staatsbürgern den Zugang zu kostenlosen Verhütungsmitteln und sogenannter Familienplanung ermöglichen würde. Bis zur mündlichen Verhandlung am 18. Juni 2013 liegt das Gesetz auf Eis, das bereits seit 14 Jahren in Arbeit war. </span></p>
<p dir="ltr"><span>Der philippinische Staatspräsident Begnino Aquino hatte das Gesetz bereits am 29. Dezember des vergangenen Jahres unterzeichnet. In dem Land leben mehr als 70 Mio. Katholiken. Die Kirche und Lebensschützer hatten sich gegen den Gesetzentwurf gewandt und nach der Unterzeichnung vor dem obersten Gericht geklagt. Ein Sprecher des Präsidenten sagte laut </span><a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-21842167"><span>BBC</span></a><span>, man werde die Entscheidung des Gerichts respektieren. Man sei dennoch überzeugt, dass es für rechtens erklärt werden wird. Lebensschützer widersprechen dem. </span></p>
<h3 dir="ltr"><span>Debatte im Land</span></h3>
<p>Noch im vergangenen Jahr hatten die Vereinten Nationen das Land aufgefordert, das Gesetz zu verabschieden. Befürworter des »Gesetzes für reproduktive Gesundheit« führen Armut und die hohe Geburtenrate der Phillipinen als Argumente an. Dem steht eine breite zivilgesellschaftliche Front entgegen, die das Gesetz als Angriff auf die Familien wertet. Neben Kirche und Lebensschutz-Gruppen stehen Politiker, Unternehmer und Journalisten gegen das Gesetz.</p>
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| Kommentare (7) Redaktion (ab), 19.03.2013 12:28
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<p class="Formatvorlage1">Insbesondere die Kinder aus den Bezirken Neukölln und Marzahn-Hellersdorf haben überdurchschnittlich große Schwierigkeiten sich auszudrücken. Neukölln ist bekannt für seinen hohen Migrantenanteil, Marzahn-Hellersdorf gilt allgemein als Problembezirk.</p>
<p class="Formatvorlage1">Wenn ein Kinder in einer Kindertagesstätte untergebracht wird, heißt das übrigens nicht, dass es dann über besseren Sprachfähigkeiten verfügt als Altersgenossen, die nicht in einer Betreuungseinrichtung abgegeben wurden. Im Bericht des <em>Tagesspiegel</em> über die Auskunft der Berliner Schulverwaltung heißt es: »Jedes sechste Kind hat Defizite beim Sprechen – zum Großteil trotz jahrelangen Kitabesuchs.«</p>
<p class="Formatvorlage1"> </p>
<p class="Formatvorlage1">Mehr dazu auf <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-untersuchung-jedes-sechste-kitakind-hat-sprachdefizite/7942482.html" target="_blank">tagesspiegel.de</a></p>
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| Kommentare (8) Redaktion (oe), 19.03.2013 10:57
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<p>Siems zufolge haben das bürgerlich-liberale und das sozialistisch-grüne Lager geradezu diametral entgegenlaufende Vorstellungen von Familienpolitik: »Während das bürgerliche Lager Eltern mehr von ihrem selbst verdienten Geld belassen möchte, zielen die Vorschläge der Opposition auf eine Umverteilung zwischen den Familien ab: Paare mit traditioneller Rollenteilung sollen mehr zahlen, Eltern mit geringen Einkommen hingegen mehr Geld vom Staat bekommen.«</p>
<p>Während die Union eher nach Frankreich blickt, wo Familien umso stärker gefördert werden, je größer sie sind, schielt Rot-Grün nach Skandinavien, wo die Volksheimideologie lebt. Mit anderen Worten: Die einen wollen Kinder unterstützen, weil sie Kinder sind, die anderen unterscheiden zwischen Kindern aus vermögendem und nicht vermögendem Elternhaus.</p>
<p>Rote und Grüne haben bei ihren Vorstellungen zahlreiche Stimmen aus der Wirtschaft auf ihrer Seite. Dieser Allianz ist das Ehegattensplitting ein Dorn im Auge, weil es Frauen Anreize bietet, sich nicht der kapitalistischen Verwertungslogik zu unterwerfen, sondern sich um die Kindererziehung zu kümmern. Die Attraktivität rot-grüner Familienpolitik besteht in der Hoffnung, den vielzitierten Fachkräftemangel zu beheben. Siems: »Eine Abschaffung des Ehegatten-Splittings würde den Druck auf die Mütter erhöhen, nach möglichst kurzen Babypausen ganztags arbeiten zu gehen.«</p>
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<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article114378922/Union-will-Splitting-nach-franzoesischem-Vorbild.html" target="_blank">welt.de</a></p>
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| Kommentare (3) Redaktion (oe), 13.03.2013 09:00
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<p>1-von-uns.de will drei Ziele erreichen: Erstens eine Änderung der EU-Haushaltsordnung, zweitens die Schaffung eines neues Bewusstseins für die Würde des Menschen in ganz Europa, drittens die Schaffung eines Bewusstseins unter EU-Politikern, dass das Lebensrecht jedes Menschen das Anliegen vieler Wähler und Wählerinnen ist. Konkret heißt das: Forschung mit embryonalen Stammzellen und Klonen soll genausowenig von der EU gefördert werden wie Abtreibung als Mittel der Bevölkerungskontrolle und der Familienplanung unter dem wohlklingenden Begriff der »sexuellen und reproduktiven Gesundheit« im öffentlichen Gesundheitswesen und in der Entwicklungshilfe.</p>
<p>Das Instrument der Europäischen Bürgerinitiative, das 1-von-uns.de benutzt, ist neu. Es wurde geschaffen, um die direkte Demokratie in der EU zu stärken. Wenn es einer Initiative gelingt, europaweit eine Million Unterstützer zu mobilisieren, ist die EU-Kommission gezwungen, sich mit dem Anliegen zu beschäftigen. 1-von-uns.de ist eine der ersten dieser Initiativen.</p>
<p>Die Frage, ob sich dieser Aufwand lohnt, wird seitens 1-von-uns.de mit einem klaren Ja beantwortet: Es lohnt sich, »weil es Politiker und Politikerinnen daran erinnert, dass das Lebensrecht des Menschen für viele Bürger ein zentrales Anliegen ist. Bisher ist sich ein großer Teil der politischen Entscheidungsträger dessen nicht bewusst. Diese Situation würde sich ändern, sollte 1-von-uns.de die erste erfolgreiche Bürgerinitiative werden.«</p>
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<p>Zur <a href="http://1-von-uns.de/content/start.html" target="_blank">Webseite der Europäischen Bürgerinitiative 1-von-uns.de</a></p>
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| Kommentare (1) Redaktion (oe), 12.03.2013 14:16
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<p>Als Aufrührer genannt werden Jens Spahn (CDU) und Dagmar Wöhrl (CSU), die teils sogar offen damit gedroht haben, gegen die Fraktionslinie zu stimmen. Sie fordern die Freigabe, falls es zur Abstimmung im Bundestag kommen sollte.</p>
<p>Provoziert fühlen sie sich vor allem durch die jüngsten Äußerungen von CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt, der am Wochenende mit deftigen Formulierungen Position gegen die Homo-Ehe bezogen hat. In einem Twitter-Kommentar zur verloren gegangenen OB-Wahl in Wiesbaden stellte Spahn einen entsprechenden Zusammenhang her: »Liegt wahrscheinlich an den schrillen Mehrheiten.«</p>
<p>Angesichts dieser Querelen haben die Grünen gut Lachen. Am Donnerstag wird im Hohen Hause über ihren Antrag zur Gleichstellung von Homo-Ehen im Adoptionsrecht und im Steuerrecht abgestimmt. Bis dahin bemüht man sich, den Keil weiter zwischen Union und FDP zu treiben. Der Parlamentarische Geschäftsführer Volker Beck machte das Verhalten der FDP in dieser Frage zur Nagelprobe für »die Glaubwürdigkeit der FDP als selbst ernannte Bürgerrechtspartei«.</p>
<p>Kurz vor der Abstimmung wollen sich die Aufrührer in der CDU noch einmal treffen, um ihr Vorgehen abzustimmen.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article114348576/Unionsabgeordnete-denken-an-Meuterei-im-Parlament.html" target="_blank">welt.de</a></p>
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| Kommentare (2) Redaktion (oe), 12.03.2013 07:57
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<p>Heute habe sich die Lage geändert, die Welt sei komplizierter geworden. Darauf müsse sich auch eine Volkspartei wie die CDU einstellen. »Die CDU spiegelt alle Bereiche der Gesellschaft wider«, sagte Laumann. »So wie sich gesellschaftliches Leben weiterentwickelt und ein Stück weit säkularisiert hat, wirkt sich das auch auf unsere Partei aus. Das ist ein normaler Vorgang. Die CDU ist keine Sekte, sie darf sich nicht zu weit von der Bevölkerung entfernen. Eine Volkspartei muss im Volk verankert sein.«</p>
<p>Gleichwohl bekundete Laumann seine Sympathie für die klassische Ehe, einem Modell für 30 Millionen verheiratete Menschen in Deutschland, und wies darauf hin, »dass die Ehe zwischen Mann und Frau eine ganz besondere Form des menschlichen Zusammenlebens ist. Eine christliche Partei muss überlegen, wie wir diese besondere Stellung der Ehe moralisch und auch gesetzlich erhalten können.« Dagegen existierten gerade einmal 20.000 eingetragene gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Deshalb sei er »davon überzeugt, dass die Familie die Keimzelle der Gesellschaft ist. Wir werden nie eine starke Gesellschaft haben, wenn wir nicht viele Familien haben. Ein Grund, weshalb ich Christlich-Sozialer geworden bin.«</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article114308517/Die-Familie-ist-die-Keimzelle-der-Gesellschaft.html" target="_blank">welt.de</a></p>
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| Kommentare (1) Redaktion (oe), 11.03.2013 10:04
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<p>Dass sich Dobrindt in dieser deutlichen Weise für konservative Positionen in die Bresche geschlagen hat, schmeckt in seiner, mehr aber noch in der Schwesterpartei CDU nicht allen. »Eine intellektuelle Beleidigung«, twitterte der Abgeordnete Jens Spahn. Insbesondere scheint Dobrindts kategorische Ablehnung der Ablösung des Ehegattensplittings durch ein Familiensplitting auf Unmut zu stoßen. Denn damit geht der Bayer auf größtmöglichen Konfrontationskurs zur CDU, wo man diesen Wechsel als elegante Lösung für den Streit ansieht.</p>
<p>Seit dem Wochenende mehren sich darüber hinaus die Signale, dass die FDP ihre dem Koalitionsfrieden geschuldete Zurückhaltung aufgeben will. Jetzt steht der Vorschlag im Raum, den Gordischen Knoten mit einem gruppenübergreifenden Antrag zu zerschlagen. Das Zerwürfnis in der Koalition aus CDU, CSU und FDP über die Homo-Ehe scheint damit perfekt.</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/streit-um-homo-ehe-dobrindt-wettert-gegen-schrille-minderheit-1.1620856" target="_blank">sueddeutsche.de</a></p>
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| Kommentare (3) Redaktion (oe), 11.03.2013 08:24
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<p>Der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, erklärte dazu, Jugendliche besäßen ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Darum brächten sie kein Verständnis dafür auf, "Schüler ohne Ansehen ihrer Noten einfach vorrücken zu lassen".</p>
<p>Meidinger vermutet, dass hinter den Plänen zur Abschaffung des Sitzenbleibens in erster Linie "eine Sparmaßnahme von Bundesländern, um Schüler schneller an den Arbeitsmarkt loszuwerden".</p>
<p> </p>
<p>Mehr dazu auf <a href="http://bildungsklick.de/pm/87051/85-prozent-der-schueler-und-studenten-gegen-abschaffung-des-sitzenbleibens/" target="_blank">bildungsklick.de</a></p>
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| Kommentare (2) Redaktion (EF), 08.03.2013 08:50
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