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22.05.2013
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»Einheitliche Steuersätze nicht sinnvoll«   Interview mit
Holger Krahmer
 

Holger Krahmer sitzt seit 2004 für die FDP im Europäischen Parlament. Im Gespräch mit FreieWelt.net bezieht der Leipziger Unternehmer und Mitgründer des Liberalen Aufbruchs Stellung gegen die zunehmende Zentralisierung und Entdemokratisierung der EU und kritisiert die Forderung des AfD-Sprechers Bernd Lucke nach einheitlichen EU-Steuersätzen. (Fotos: holger-krahmer.de; Rainer Sturm/pixelio.de)



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Redaktion (rk), 21.05.2013 10:48
Grüne wollen Missbrauch aufarbeiten   Das Ergebnis
steht schon fest
 

Jetzt, wo immer mehr Details über die Verstrickung der Grünen in sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ans Licht kommen, hat die Parteiführung sich dazu bequemt, die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten. So löblich das Vorhaben auch sein mag, so wenig wird man sich davon erhoffen dürfen. Wie ein Artikel in der den Grünen treu ergebenen tazerhellt, gab es keinen Skandal. (Foto: boellstiftung/flickr.com/CC BY-SA 2.0; Lisa Spreckelmeyer/pixelio.de)



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Redaktion (oe), 21.05.2013 08:58
Bundesamt diffamiert Klimaskeptiker   »Einzigartige Intervention«
 

In einer jüngst herausgegebenen Broschüre des Umweltbundesamtes werden Fachleute, die die offizielle Doktrin vom menschengemachten Klimawandel in Zweifel ziehen, namentlich an den Pranger gestellt. Die Ansichten von Dirk Maxeiner, Michael Miersch und Günter Ederer würden »nicht mit dem Kenntnisstand der Klimawissenschaft übereinstimmen«. Ederer bloggt bei FreieWelt.net. (Fotos: sprachlos/pixelio.de; Dieter Schütz/pixelio.de)



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Redaktion (oe), 21.05.2013 08:33
Orbán wehrt sich gegen Vorwürfe   Steinbrück: Elefant im Porzellanladen
 

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat aufs Neue bewiesen, dass er ein Elefant im außenpolitischen Porzellanladen ist. Durch seinen Versuch, Wahlkampf auf Kosten der Ungarn zu machen, hat er eine deutsch-ungarische Krise verursacht. Die Situation in Ungarn sei »klar antidemokratisch und auch als diskriminierend« und erfordere die Suspendierung der EU-Mitgliedschaft. (Fotos: European Union 2011 PE-EP/Pietro Naj-Oleari/flickr.com/CC BY-NC-ND 2.0; Jochen Zick, Action Press/Bankenverband – Bundesverband deutscher Banken/flickr.com/CC BY-ND 2.0)



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Redaktion (oe), 21.05.2013 08:05
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Blogs     RSS  Aktuelle Nachrichten  
 
  zur Person und Archiv   Bärbel Fischer 18.02.2013 12:53
Wendehals Steinbrück

Ein Kanzlerkandidat, der ein Interview verweigert, weil er damit selber als Wendehals dastünde, spricht Bände. Da kann einer seelenruhig auf den Wendehals Seehofer draufhauen und verdrängen, dass er als ehem.

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  zur Person und Archiv   Maria Steuer 14.02.2013 20:58
Familienfeindlichkeit in Deutschland - Wie Familien unmündig gemacht werden

Eine Familienförderung steht zur Zeit dabei besonders im Fokus: das Ehegattensplitting. Es sei untauglich und wenig effektiv und sei deshalb abzuschaffen. Eine Erklärung, wie es zu dieser Einschätzung kommt, läßt sich leicht finden.

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  zur Person und Archiv   Bernhard Lassahn 14.02.2013 10:37
Vergewaltigungen, Witze, Wanderwege, Juden, Attacken, Ölweiber und Strickmuster

Eine kleine Warnung vorweg: Was ich über den Herrenwitz sagen werde, ist nicht lustig. Ich vermute sogar, dass ein paar scharfe Töne, die später noch dazukommen, bei einigen Lesern einen regelrechten Aufschrei auslösen können, ...

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  zur Person und Archiv   Josef Bordat 13.02.2013 14:49
Die katholische Position

Die Kirche hat Respekt vor jedem Menschen. Gerade das macht die Sache für die Kirche so schwierig: Dass es ihr eben unmöglich ist, das Leben des Kindes, auch wenn es aus einer Vergewaltigung entstanden ist, völlig auszublenden, wie es im...

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Unsere Blogger

 
  zur Person und Archiv   Jürgen Dudek 13.02.2013 13:37
Schlagabtausch um Freiheitsrechte

Das Tauziehen um den Asylantrag einer zu Hause unterrichtenden Familie, die 2008 vor deutschem Schulzwang aus dem baden-württem­bergischen Bissingen nach Tennessee, USA geflohen war, ging jüngst in die dritte Runde. Am 6.

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  zur Person und Archiv   Dedo Schwerin von Krosigk 12.02.2013 12:40
Kardinal Woelki

In beiden Fälle sollte er noch weitere 12 Wochen dort bleiben und lernen, keinen Quatsch zu reden, auch wenn er glaubt, damit bei Kinogängern als cool zu gelten.  

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  zur Person und Archiv   Ano Nymus 11.02.2013 11:29
Weil das Positive überwiegt

Anmerkung der Redaktion: FreieWelt.net veröffentlicht diesen Text ausnahmsweise anonym. Der Autor ist der Redaktion bekannt. Vorwort Ich bin ein Mann. Ich bin Ende der siebziger Jahre geboren.

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  zur Person und Archiv   Gertrud Martin 08.02.2013 09:47
Familienpolitik verspielt die Zukunft

Die Redensart vom "Rechtsanspruch aller Kinder unter drei Jahren auf Betreuung" tut so, als ob alle Kinder, die nicht in die Kita gehen, unbetreut seien. Elterliche Betreuung zählt nicht. Sie ist für die betroffenen Kinder quasi ein Verhängnis.

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  zur Person und Archiv   Kostas Petropulos 07.02.2013 21:12
Die Lebenslüge der deutschen Familienpolitik

Nahezu unisono beklagen jetzt die Opposition samt vielen Redaktionen die "verschwenderische Familienförderung in astronomischer Höhe" und deren Fruchtlosigkeit – ganz wie es ihnen der SPIEGEL-Titel nahelegt.

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  zur Person und Archiv   Bärbel Fischer 07.02.2013 17:55
Die nachwachsende Generation ist kein Betrieb!

Dass Ökonomen einen Betrieb nach Kosten-Nutzen-Faktoren bewerten, ist auch völlig klar. Sie werden keine humanen Kategorien anlegen.

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  zur Person und Archiv   Stefan Fuchs 07.02.2013 11:58
Euro und Rente: Transferunion hat mit Solidarität nichts zu tun

Nach deren neuesten Zahlen mussten noch nie so viele Rentner wie heute Abschläge auf ihre „Regelrente“ hinnehmen.

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  zur Person und Archiv   Johannes Resch 07.02.2013 00:38
Gutachter als Sprachrohr einer verantwortungslosen Wirtschaftslobby

Die Prognos-AG ist eine Firma, die vor allem Wirtschaftsunternehmen mit dem Ziel der Profitmaximierung berät. Soweit der Spiegel berichtet, ist zu schließen, dass die AG ihren Auftrag so verstanden hat, dass auch die familienpolitischen staa...

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  zur Person und Archiv   Stefan Fuchs 26.01.2013 13:24
Neue Töne im Familienreport: Die Familienförderung beträgt 55 Milliarden Euro

Fortschritt besteht immer auch darin nicht zu vergessen, was man schon einmal wusste. Zu dieser Einsicht führt die Lektüre des Familienreport 2012 der Bundesregierung.

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  zur Person und Archiv   Bärbel Fischer 22.01.2013 21:25
Abgeschmettert!

Ein eindeutiger Vertragsbruch – auf Kosten der Familien! Der engagierte CDU-Kommunalpolitiker Eugen Abler aus Bodnegg, Kreis Ravensburg, hatte über das katholische Sozialwerk KOLPING 10 000 Unterschriften zugunsten einer Reform de...

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  zur Person und Archiv   Günter Ederer 21.01.2013 10:30
Die Grünen - intolerante Biedermeier-Sozialisten

„Die Farbe des Jahres ist grün“, heißt die selbstbewusste Überschrift. Damit könnte sie Recht behalten. Keine andere Partei kann soviel Zuwachs erwarten, wie die Grünen.

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  zur Person und Archiv   Birgit Kelle 17.01.2013 12:22
Mütter-Politik statt Opfer-Abo

Während die Vorbereitungen für den nächsten Equal Pay Day im März sicherlich schon auf Hochtouren laufen, überrascht das Kölner Institut der Wirtschaft mit der Zahl 2.

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<p>Grundlage daf&uuml;r ist die Einkommensbezogenheit des Elterngeldes. Das hei&szlig;t: Die von den Eltern selbst &uuml;bernommene Kinderbetreuung im Jahr vor einer weiteren Geburt z&auml;hlt als Nicht-Leistung. Dabei wird das Elterngeld nicht aus einkommensbezogenen Beitr&auml;gen, sondern aus Steuergeldern finanziert.</p> <p>Der stellv. Vorsitzende des Verbands Familienarbeit, Dr. Johannes Resch, &auml;u&szlig;ert dazu Unverst&auml;ndnis: &bdquo;Obwohl sich die Kl&auml;gerin ausdr&uuml;cklich auf klare Formulierungen aus fr&uuml;heren, bindenden* Urteilen des BVerfG berief , die jede Diskriminierung verbieten, die an der &bdquo;Wahrnehmung des Elternrechts ankn&uuml;pfen&ldquo;,(1) wurde sie allein deshalb benachteiligt, weil sie &ndash; statt erwerbst&auml;tig zu sein &ndash; ihr verfassungsrechtlich garantiertes Elternrecht wahrgenommen und ihr eigenes Kind selbst erzogen hatte.&ldquo;</p> <p>Die Kl&auml;gerin berief sich auch auf die bereits 1955 vom BVerfG formulierte und durch viele Urteile best&auml;tigte &bdquo;Leitidee unserer Verfassung&ldquo;, nach der die Aufgabenverteilung in der Familie zur &bdquo;Freiheit der spezifischen Privatsph&auml;re&ldquo; geh&ouml;re, die staatlicher Einwirkung entzogen sei.(2)</p> <p>Der Einzelrichter ging auf die in der m&uuml;ndlichen Verhandlung wie schon in der Berufungsbegr&uuml;ndung zitierten Urteile des BVerfG nicht ein und verwies nur auf einen Nichtannahmebeschluss einer aus drei Richtern bestehenden Kammer.(3) &ndash; Auf den Einwand, ein Kammerbeschluss k&ouml;nne keine Urteile des Bundesverfassungsgerichts aufheben, entzog er bei der m&uuml;ndlichen Verhandlung das Wort und verh&auml;ngte eine Geldstrafe.</p> <p>Im schriftlichen Urteilstext wird der Hinweis auf das Grundgesetz als &bdquo;mutwillige&ldquo; Verz&ouml;gerung der Verhandlung ausgelegt und damit die Geldstrafe begr&uuml;ndet.</p> <p>Die offen erkennbaren Widerspr&uuml;che zwischen dem Wortlaut im Kammerbeschlusses und den Urteilen des BVerfG nahm der Richter nicht zur Kenntnis. Eine Aufl&ouml;sung der Widerspr&uuml;che wurde nicht versucht. Das Urteil missachtet die bisherige Rechtsprechung des BVerfG und damit auch das Grundgesetz selbst.</p> <p>Die Kammer des BVerfG beruft sich zwar auf den Verfassungsauftrag zur &bdquo;Gleichberechtigung der Geschlechter&ldquo;, deutet diesen aber um zu einem Auftrag zur Gleichschaltung im Erwerbsleben, wie es von der Bundesregierung vorgegeben wird. Aufgrund der Behauptung, Gleichberechtigung k&ouml;nne nur durch gleiche Beteiligung am Erwerbsleben erzielt werden, wird Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen wollen, grunds&auml;tzlich das Recht auf Selbstbestimmung und Gleichberechtigung verweigert, wie die klagende Mutter erfahren musste.</p> <p>Dazu Dr. Resch: &bdquo;Das Urteil des Bayerischen LSG erinnert an dunkle Phasen der deutschen Rechtsgeschichte, wie z. B. in der DDR, in denen sich das Rechtswesen kritiklos den ideologischen Vorgaben staatlicher Regierungsmacht unterordnen lie&szlig;. Das Urteil ist ein Angriff auf die Rechtsstaatlichkeit in Deutschland.&ldquo;</p> <p>&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;&mdash;</p> <p>* Anmerkung: Beschl&uuml;sse eines Senats des BVerfG sind f&uuml;r andere Gerichte bindend, Beschl&uuml;sse einer Kammer dagegen nicht.</p> <p>Zitierte Quellen:</p> <p>(1) 1. Leitsatz &bdquo;Besonderer Gleichheitssatz&ldquo;</p> <p>Zitat aus: BVerfG, 2 BvR 1057/91 vom 10.11.1998, Absatz-Nr. (1-104),</p> <p>Art. 6 Abs. 1 GG enth&auml;lt einen besonderen Gleichheitssatz. Er verbietet, Ehe und Familie gegen&uuml;ber anderen Lebens- und Erziehungsgemeinschaften schlechter zu stellen. Dieses Benachteiligungsverbot steht jeder belastenden Differenzierung entgegen, die an die Existenz einer Ehe (Art. 6 Abs. 1 GG) oder die Wahrnehmung des Elternrechts in ehelicher Erziehungsgemeinschaft (Art. 6 Abs. 1 und 2 GG) ankn&uuml;pft.</p> <p>(2) Zitat aus: BVerfGE 6, 55 (81) Beschluss des 1. Senats vom 17. Jan. 1957 (1 BvL 4/54)</p> <p>&bdquo;Leitidee unserer Verfassung&ldquo;</p> <p>&bdquo;Wie bereits oben dargelegt, ist Art. 6 Abs. 1 GG im Sinne der klassischen Grundrechte ein Bekenntnis zur Freiheit der spezifischen Privatsph&auml;re f&uuml;r Ehe und Familie; es entspricht damit einer Leitidee unserer Verfassung, n&auml;mlich der grunds&auml;tzlichen Begrenztheit aller &ouml;ffentlichen Gewalt in ihrer Einwirkungsm&ouml;glichkeit auf das freie Individuum. Aus diesem Gedanken folgt allgemein die Anerkennung einer Sph&auml;re privater Lebensgestaltung, die staatlicher Einwirkung entzogen ist.&ldquo;</p> <p>(3) Nichtannahmebeschluss der 2. Kammer des 1. Senats vom 9.11.2011, Rn 18: BVerfG, 1 BvR 1853/11 vom 9.11.2011, Absatz-Nr. (1-22),</p> <p>Zitat (Rn 18): &bdquo;Die mittelbar angegriffene Regelung ist zudem im Hinblick auf den Verfassungsauftrag des Art. 3 Abs. 2 GG gerechtfertigt. Art. 3 Abs. 2 Satz 2 GG verpflichtet den Gesetzgeber, die Gleichberechtigung der Geschlechter in der gesellschaftlichen Wirklichkeit durchzusetzen und &uuml;berkommene Rollenverteilungen zu &uuml;berwinden.&ldquo;</p> <p>&nbsp;</p> <p><a href="http://familienarbeit-heute.de/?p=3400" target="_blank">Zur Pressemitteilung</a></p>

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Redaktion (ks), 05.04.2013 12:47
 

 

<p>Die Initiative Familienschutz sprach mit Ann-Kathrin F. (<em>Name von der Redaktion ge&auml;ndert</em>), Facherzieherin f&uuml;r Kleinkind-P&auml;dagogik in einer s&uuml;ddeutschen Gro&szlig;stadt, &uuml;ber ihren Alltag in einer deutschen Kinderkrippe, die Bed&uuml;rfnisse kleiner Kinder und ihre W&uuml;nsche an die Politik.</p> <p>Initiative Familienschutz: <strong>Sie sind Erzieherin in einer Kinderkrippe. Vor einiger Zeit haben Sie sich an die Initiative Familienschutz gewandt und die Krippendebatte, insbesondere die Falschinformationen gegen&uuml;ber den Eltern kritisiert. Was l&auml;uft Ihrer Meinung nach verkehrt in der Diskussion?</strong></p> <p><strong>Ann-Kathrin F.:</strong> Falschinformationen sind f&uuml;r mich:</p> <p>1. dass Kinder, die in eine Krippe gehen, sp&auml;ter besser in der Schule sind. Konzentrationsst&ouml;rungen, pers&ouml;nliche Unsicherheit, Aggressionen, oder Mitl&auml;ufertum sind nur einige Folgen von mangelnder Zuwendung im Kleinkindalter.</p> <p>2. dass die Kinder optimal betreut werden. Welche Mutter von F&uuml;nflingen hat gen&uuml;gend Zeit, Belastbarkeit, Zuwendung, gute Ideen, um jedem Kind nach seinen individuellen Bed&uuml;rfnissen gerecht zu werden? Im Schnitt teilen sich 5 Kinder eine Erzieherin. Die wenigsten Erzieherinnen haben bereits eine Zusatzqualifikation f&uuml;r Kleinkind-P&auml;dagogik.</p> <p>3. dass Migrantenkinder schneller Deutsch lernen und besser integriert werden. Die Muttersprache wird in den ersten 2 Jahren am besten von der Mutter gelernt, wie der Name schon sagt. Au&szlig;erdem betreuen viele Migrantenfamilien ihre Kinder nach traditionellem Erziehungsmodell, d.h.</p> <p>a: Die Mutter bleibt zuhause und versorgt die Familie.</p> <p>b: Solche Familien lassen ihre Kinder daheim, weil sie nicht wollen, dass sie von fremden Wertvorstellungen gepr&auml;gt werden.</p> <p>4. dass alle M&uuml;tter arbeiten wollen. Ich habe noch in keiner Anmeldung gelesen, dass eine Mama arbeiten will, weil ihr das mehr Erf&uuml;llung bringt als das Zusammensein mit ihrem Kind</p> <p>5. dass der Staat, unsere Wirtschaft auf die Arbeit der M&uuml;tter angewiesen ist. Wie viel Bruttosozialprodukt muss eine Mutter erwirtschaften, und entsprechend Abgaben zahlen, um dem Staat eine monatliche Subvention von mindestens 1000 &euro; wert zu sein?</p> <p>6. dass ausgebildete Fachkr&auml;fte Kleinkinder besser versorgen als M&uuml;tter. Aufgrund des Fachkr&auml;ftemangels, der auch schon bei Gesetzesbeschluss absehbar war, werden Krankenschwestern, Lehrerinnen, Hausfrauen, Sch&uuml;ler und Studenten besch&auml;ftigt. Nach dem Motto: Spielen und Wickeln kann jeder. Fast jede Frau, Mann kann kochen. Hat er/sie dadurch die Qualifikation, als Chefkoch in einem Gourmetrestaurant zu arbeiten, zu erkennen, welche Ern&auml;hrung f&uuml;r welchen Gast richtig ist, und entsprechende Men&uuml;- und Ern&auml;hrungspl&auml;ne zu erstellen? Was sind uns unsere Kinder wert?</p> <p>7. dass Kinder in der Krippe mehr lernen als Zuhause. Lernpsychologen sagen, dass die Effizienz des Lernens stark von der Beziehung zwischen Lehrer und Lernendem abh&auml;ngt, sowie auch von einer positiven Lernatmosph&auml;re. Manchmal habe ich den Eindruck, dass unseren Entscheidungstr&auml;gern nicht bewusst ist, von welchem Alter sie sprechen: n&auml;mlich von Wochen bis 36 Monaten.</p> <p>8. Wenn Politiker und Arbeitgeber &uuml;ber Krippenausbau reden, geht es nicht um die Bed&uuml;rfnisse des Kindes, sondern darum, Mutter/Vater von der Erziehungsarbeit freizustellen, um verl&auml;ssliche Arbeitskr&auml;fte zur Verf&uuml;gung zu haben. Das Wort Betreuung klingt dabei sehr verf&auml;nglich. Denn in Wirklichkeit wird dann die Erziehungsarbeit der Eltern nicht mehr erg&auml;nzt, sondern zunehmend ersetzt, zumindest wenn die Eltern vollbesch&auml;ftigt sind.</p> <p>&nbsp;</p> <p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sichere Bindung ist die Voraussetzung f&uuml;r Bildung</strong></span></p> <p><span style="text-decoration: underline;"><strong><br /></strong></span></p> <p>Initiative Familienschutz: <strong>Sie schreiben &bdquo;Jedes Kind hat ein Recht auf individuelle Bindung, Beziehung und Bildung. &bdquo;Ja, wir sind ausgebildet und motiviert. Aber unter diesen Bedingungen k&ouml;nnen wir das nicht leisten&ldquo;. Was genau meinen Sie damit?</strong></p> <p><strong>Ann-Kathrin F.:</strong> Bildung bedeutet explorieren, neue Wege gehen. Die nachhaltigste Bildung entsteht aus eigenen Erfahrungen. Einfach gesagt: Die kindliche Neugierde lehrt den kleinen Menschen die Gesetze des Lebens und Handelns.</p> <p>Dazu braucht das Kind einen sicheren Ausgangspunkt, eine sichere Bindung. Wer auf wackeligem Boden steht, wird keine Leiter hinaufsteigen, sondern wird alles tun, um festen Boden unter die F&uuml;&szlig;e zu bekommen, d.h. ein Kind, das keinen sicheren Halt hat, kann sich gar nicht f&uuml;r neue Lerninhalte &ouml;ffnen, denn es investiert seine ganze Kraft, Sicherheit zu bekommen. Erst dann wird es sich nach neuen Zielen ausstrecken.</p> <p>Eine sichere Bindung kann nur durch die wachsende Beziehung zu einer festen Bezugsperson entstehen. Das erfordert viel Zeit, Fachkompetenz und Feinf&uuml;hligkeit, um die Herzenssprache des Kleinstkindes zu verstehen, und ihm auf dieser Ebene zu begegnen. Nicht alle Betreuungskr&auml;fte haben das n&ouml;tige Feingef&uuml;hl, zu ersp&uuml;ren, welche Bed&uuml;rfnisse das Kleinkind &uuml;ber K&ouml;rpersprache, Mimik und Gestik mitteilt. Diese konstante Interaktion mit dieser festen Bezugsperson ist unerl&auml;sslich f&uuml;r die Selbstidentifikation des Kleinstkindes. Je j&uuml;nger ein&nbsp; Kind ist, desto zuverl&auml;ssiger muss die Bezugsperson sein, die seine Schritte begleitet und weitere Bildungsangebote anregt. Eine Erzieherin hat bei dem bestehenden Personalschl&uuml;ssel weder die Zeit, noch gen&uuml;gend H&auml;nde f&uuml;r diese st&auml;ndige Zuwendung. Null bis zweij&auml;hrige Kinder leben im &bdquo;Hier&ldquo; und &bdquo;Jetzt&ldquo;, nicht im &bdquo;Sp&auml;ter&ldquo; oder &bdquo;Warte&ldquo;, oder &bdquo;Vielleicht&ldquo;. Sie sind auf sofortiges Feedback auf ihr Tun angewiesen, weil jedes weitere Handeln entscheidend von der direkten Reaktion der Bezugsperson abh&auml;ngt.</p> <p>Dieser Aspekt beeinflusst die Motivation, die sp&auml;tere Arbeitshaltung und Leistungsbereitschaft, und somit die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft.</p> <p>Das jedoch kann in Krippen etc. nicht gew&auml;hrleistet werden.</p> <p>Initiative Familienschutz: <strong>In immer mehr Kinderkrippen k&ouml;nnen Kinder ab der 8. Lebenswoche bis 3 Jahren von 6:00 bis 20:30 Uhr oder noch l&auml;nger betreut werden. Wird dieses Angebot, insbesondere die Betreuung bereits weniger Wochen alter Babys, &uuml;ber einen so langen Zeitraum von den Eltern genutzt? Wie gro&szlig; ist insgesamt die Nachfrage?</strong></p> <p><strong>Ann-Kathrin F.:</strong> Sehr gro&szlig;, insbesondere in Ballungsgebieten. Die Wartelisten sind oft&nbsp; mit 200% &uuml;berbelegt. Schon w&auml;hrend der Schwangerschaft&nbsp; werden Babys auf die Warteliste gesetzt. Wenn eine Mutter voll arbeitet, den Arbeitsweg und evtl. Pause einberechnet, dann ist ihr Kind etwa 10 Stunden in der Einrichtung.</p> <p><span style="text-decoration: underline;"><strong><br /></strong></span></p> <p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Staat hebelt besonderen Schutz der Familie immer mehr auf</strong></span></p> <p><span style="text-decoration: underline;"><strong><br /></strong></span></p> <p>Initiative Familienschutz: <strong>F&uuml;r die Leiterin des Arbeitskreises &ldquo;Au&szlig;erfamili&auml;re Betreuung in der fr&uuml;hen Kindheit&rdquo; in der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung, Ann Kathrin Scheerer, ist der massive Ausbau der Krippen weniger das Ergebnis gestiegener Nachfrage der Eltern, sondern habe vor allem arbeitsmarktpolitische und wirtschaftliche Gr&uuml;nde. Wie sehen Sie das? </strong></p> <p><strong>Ann-Kathrin F.:</strong> F&uuml;r Eltern aus den neuen Bundesl&auml;ndern ist Krippenerziehung oft selbstverst&auml;ndlich, weil sie es auch so erlebt haben.</p> <p>Unverheiratete M&uuml;tter, (auch manche verheiratete) wollen &ouml;fters arbeiten, um nicht von ihrem Partner abh&auml;ngig zu sein. Dazu kommt die Angst vor Versorgungsengp&auml;ssen oder Altersarmut, weil der Staat den besonderen Schutz der Familie immer mehr aufhebelt.</p> <p>Manchen M&uuml;ttern wird der Verlust des Arbeitsplatzes mehr oder weniger direkt angedeutet. Sie haben Angst vor Mobbing oder Geringsch&auml;tzung als Heimchen am Herd.</p> <p>Die vorenthaltenen Sozialversicherungsanwartschaften seitens der Politik ermutigen M&uuml;tter auch nicht gerade, die kreativste nachhaltigste Aufgabe ihres Lebens wahrzunehmen, w&auml;hrend getrennt lebende V&auml;ter Freizeitpapas nach Belieben sein d&uuml;rfen.</p> <p>Eine vage Vermutung: Wenn der Staat unter Bildung zunehmend zweckgebundenes Funktionieren hervorhebt und f&ouml;rdert, werden damit auch wesentliche Bestandteile des Menschseins verloren gehen, z.B. Emotionalintelligenz, Individualit&auml;t, besondere Kompetenzen, Kreativit&auml;t, Lebenssinn und Lebenswert.</p> <p>Initiative Familienschutz: <strong>Bindungsexperten wie beispielsweise Dr. Rainer B&ouml;hm warnen immer wieder vor zu fr&uuml;her Fremdbetreuung. Insbesondere kleine Kinder seien einem enormen Stress ausgesetzt, das h&auml;tten Untersuchungen anhand des Stresshormons Cortisol belegt. Welchen Eindruck haben Sie von den Kindern in Ihrer Einrichtung? </strong></p> <p><strong>Ann-Kathrin F.:</strong> Der kindliche Stress &auml;u&szlig;ert sich in verschiedenen Formen.</p> <p>- Manche Kinder weichen nicht von der Seite der Erzieherin und werden kaum eigenaktiv, halten sich buchst&auml;blich an Spielzeug oder Ritualen fest, reagieren vorschnell mit Panik, oder heftigem Widerstand. W&auml;hrend der Eingew&ouml;hnungszeit (ca. 8 Wochen) ist das normal, doch danach ist das ein klares Zeichen von mangelnder innerer Sicherheit.</p> <p>- Die Betreuungszeiten sind oft l&auml;nger als die Dienstzeit der Bezugserzieherin, d.h. das Kind hat viele wechselnde Ansprechpartner, kommt in eine andere Gruppe zu anderen Kindern und Erziehern, oder hat gar keine Gruppe. Schon sehr fr&uuml;h wird es in ein System gepresst, (Tagesablauf, Verhaltensmuster, Erwartungen, Wertvorstellungen usw.) das f&uuml;r manche Kinder eher hemmend als f&ouml;rderlich ist.</p> <p>- Weiteren Stress verursacht das Zusammenleben auf engem Raum. Es gibt zu wenige R&uuml;ckzugsm&ouml;glichkeiten, um ungest&ouml;rt &uuml;ber einer selbst gew&auml;hlten Aufgabe zu verweilen und daraus zu lernen. Unruhig und verloren laufen sie umher, ohne ein Erfolgserlebnis zu haben. Kinder d&uuml;rfen nichts kosten Die Schlafmatratzen sind oft so eng nebeneinander, dass man nicht dazwischen sitzen kann, um ein Kind zu tr&ouml;sten.</p> <p>- Auch die Garderobenpl&auml;tze sind auf 20 cm pro Kind genormt. Wie breit ist denn ein Windelpopo? Die Kinder f&uuml;hlen sich bedr&auml;ngt und reagieren mit R&uuml;ckzug oder Aggression. Kleinkinder sehen noch nicht die Bed&uuml;rfnisse der anderen, nehmen also das Spielzeug, was sie gerade interessiert, und verstehen nicht, warum der andere jetzt weint oder schl&auml;gt. Es kommt zum Konflikt, und wenn mit den Konfliktpartnern kein L&ouml;sungsweg erarbeitet wird, werden sie auch kein konstruktives Sozialverhalten erlernen</p> <p>- Durch das enge Zusammenleben werden Krankheiten sehr leicht &uuml;bertragen. Es ist altersgem&auml;&szlig;, dass Krabbelkinder alles in den Mund nehmen, bzw. sich gegenseitig ins Gesicht oder Mund fassen.</p> <p>- Nicht zuletzt sp&uuml;ren Kleinkinder die Stimmung und Anspannung ihrer Eltern, wenn sie unter Zeitdruck ihr Kind aus dem Schlaf holen, um p&uuml;nktlich am Arbeitsplatz zu sein. Es kommt vor, dass Kinder halbkrank oder mit Fieberz&auml;pfchen in die Einrichtung gebracht werden, weil Mutter oder Vater nicht schon wieder von der Arbeit fehlen k&ouml;nnen. Auch wir stehen dann im Konflikt zwischen den Bed&uuml;rfnissen des kranken Kindes, den Verpflichtungen der Eltern und unserer Verantwortung gegen&uuml;ber allen Kindern. Besonders hart ist es, wenn (meist) die Mutter in der Probezeit ist und Angst hat, ihren Job wegen des Kindes zu verlieren. Das ist leider Alltag.</p> <p>Initiative Familienschutz: <strong>Ab welchem Alter halten Sie die Betreuung des Kindes au&szlig;erhalb der Familie f&uuml;r sinnvoll und angemessen? </strong></p> <p><strong>Ann-Kathrin F.:</strong> Ich denke, dass die meisten Kinder sich schon sehr fr&uuml;h an einige, wenige, feste, dauerhafte Bezugspersonen gew&ouml;hnen k&ouml;nnen, wenn diese f&uuml;r die Eltern vertrauensw&uuml;rdig und verl&auml;sslich sind. F&uuml;r ein Baby sollte das h&ouml;chstens nur stundenweise und immer die gleiche Person sein. Wenn Kinder anfangen zu laufen, f&uuml;hlen sie sich in Krabbelgruppen wohl, wo die Mama in Reichweite ist. Das Kind kann sich selbstbestimmt l&ouml;sen, um erste eigene Erfahrungen mit Gleichaltrigen zu sammeln. Mit zwei Jahren k&ouml;nnen viele Kinder nach einer individuellen Eingew&ouml;hnungszeit mehrmals pro Woche f&uuml;r 2-3 Stunden in einer vertrauten Umgebung mit vertrauten Menschen gute Erfahrungen machen und ihren Horizont erweitern. Das ist aber keine Bedingung f&uuml;r eine gute Entwicklung.</p> <p>&nbsp;</p> <p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Wollen Eltern wirklich anderen &uuml;berlassen, was f&uuml;r ihre Kinder f&uuml;r wichtig und wertvoll sein soll?</strong></span></p> <p><span style="text-decoration: underline;"><strong><br /></strong></span></p> <p>Initiative Familienschutz: <strong>M&uuml;tter, die ihre Kinder nicht bereits fr&uuml;hzeitig in einer Krippe betreuen lassen, w&uuml;rden ihren Kindern Bildung vorenthalten, so ein immer wiederkehrendes Argument f&uuml;r die fr&uuml;he au&szlig;erh&auml;usliche Betreuung. Was meinen Sie dazu? </strong></p> <p><strong>Ann-Kathrin F.:</strong> Wie ein Baum in Kreisen von innen nach au&szlig;en w&auml;chst, gro&szlig; und stark wird, so entdeckt und entwickelt ein Mensch seinen Lebensraum und Aktionsradius vom unmittelbaren Umfeld Familie hinaus in weitere Beziehungen und Herausforderungen.</p> <p>Die prim&auml;ren Bildungsaufgaben des Kleinstkindes sind der Erwerb von Emotional- und K&ouml;rperkompetenz,&nbsp; und die F&auml;higkeit, sich mitzuteilen, also Sozialkompetenz. Im Zusammenspiel dieser Kompetenzen entwickelt sich das, was landl&auml;ufig unter Bildung definiert wird: n&auml;mlich die kognitive Intelligenz, also die F&auml;higkeit, Dinge und Zusammenh&auml;nge altersgem&auml;&szlig; zu erforschen, verstehen und entsprechend damit umzugehen.</p> <p>Was lernt der kleine Luis, wenn ich ihm die Tasche aus der Hand nehme und sie selber einpacke, weil er zu langsam ist, und die anderen Kinder schon warten? Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Kleinkindalter beeinflussen das ganze sp&auml;tere Leben.</p> <p>Zuhause kann die Mutter/Vater auf die Bed&uuml;rfnisse des Kindes individuell eingehen: Schlafen, wenn es m&uuml;de ist, Essen, wenn es hungrig ist. Bilderbuch vorlesen, T&uuml;rmchen bauen, Sch&uuml;sseln sortieren&hellip;, wenn das Kind seine Neugierde, sein Bildungsbed&uuml;rfnis signalisiert. Denn dann ist der Lernerfolg auch am effektivsten. Die P&auml;dagogik nennt das Lernfenster. Warum erlernt man eine Fremdsprache am besten in dem betreffenden Land?</p> <p>Weil man sie dort in einer anregenden Umgebung mit allen Sinnen erlebt und sie gleich sinnvoll anwendet. Das Gleiche erf&auml;hrt ein Kind, das mit seiner Mama Geschirr in den Schrank r&auml;umt oder W&auml;sche sortiert. Es entdeckt u.a. die Gesetze der Schwerkraft, mathematische Gr&ouml;&szlig;en, Farben und Formen, f&ouml;rdert seine Handgeschicklichkeit, erweitert seine Sprachf&auml;higkeit durch Begriffe wie hart, weich, biegsam. Es erkennt Sinn und Funktion der Dinge, und bekommt obendrein die wichtigste Anerkennung: Mama ist stolz auf mich &ndash; ich habe es gut gemacht. Ich bin wichtig und wertvoll. Wollen Eltern wirklich anderen &uuml;berlassen, was f&uuml;r ihre Kinder f&uuml;r wichtig und wertvoll sein soll, welche Lebens- und Arbeitshaltung sie erwerben?</p> <p>Initiative Familienschutz: <strong>Was w&uuml;nschen Sie sich als Krippenerzieherin von der Politik? </strong></p> <p><strong>Ann-Kathrin F.:</strong> <span style="text-decoration: underline;">Von der Politik w&uuml;nsche ich mir:</span></p> <p>- Dass Kinder als die wichtigste Investition in unsere Zukunft gesehen werden und nicht als Politikum f&uuml;r die n&auml;chste Wahl.</p> <p>- Objektive Aufkl&auml;rung und Information: Was brauchen Kinder, um Gestalter und Leistungstr&auml;ger unserer zuk&uuml;nftigen Gesellschaft werden zu k&ouml;nnen?</p> <p>- Die Erkenntnis, dass Menschen und insbesondere die Kinder ohne Lobby keine</p> <p>variable Gr&ouml;&szlig;e sind, die man der Wirtschaft anpassen kann; und schon gar nicht den Zielen Einzelner unter dem Vorwand des Gemeinwohls unterstellt werden d&uuml;rfen. Schlie&szlig;lich dienen die Arbeit und der damit verbundene Lohn der Erhaltung des Menschen - und nicht der Mensch zur Rechtfertigung von Konzernstrategien.</p> <p>- Dass endlich die Leistung von M&uuml;ttern/V&auml;tern f&uuml;r das Gesamtwohl unserer Gesellschaft gesch&auml;tzt und honoriert wird. Erziehung und die damit verbundene Pr&auml;gung ist eine Aufgabe von h&ouml;chster Kreativit&auml;t und Nachhaltigkeit f&uuml;r das Gemeinwohl. Das Betreuungsgeld betr&auml;gt h&ouml;chstens ein Zehntel vom Zuschuss f&uuml;r einen Krippenplatz.</p> <p>- Echte Wahlfreiheit besteht erst, wenn M&uuml;tter ihre Kinder nicht aus finanziellen, bzw. Statusgr&uuml;nden und schon gar nicht aus Angst vor ausgebremster Karriere, Arbeitsplatzverlust, oder Altersarmut in die Krippe geben.</p> <p><span style="text-decoration: underline;">Wenn Kleinkinder, d.h. vor dem dritten Geburtstag, au&szlig;erh&auml;uslich betreut werden m&uuml;ssen, w&uuml;nsche ich mir von der Politik:</span></p> <p>- Eine qualifizierte Ausbildung der Fachkr&auml;fte, sodass diese den Erziehungs- und Bildungsbed&uuml;rfnissen von Kleinkindern gerecht werden k&ouml;nnen.</p> <p>- Dass die Leistung der Fachkr&auml;fte durch Status und finanzielle Anerkennung gew&uuml;rdigt und honoriert wird.</p> <p>- Dass der Betreuungsschl&uuml;ssel auf h&ouml;chstens eins zu drei festgesetzt wird. Bisher gibt es nur schwammige Empfehlungen.</p> <p>- Die r&auml;umliche und materielle Ausstattung muss sich an den wahren Rechten und&nbsp; Bed&uuml;rfnissen der Kinder orientieren und nicht am Budget er Geldgeber.</p> <p>- Keine Kita im Keller oder Dachgeschoss! Kinder brauchen Sonne, frische Luft und Natur &ndash; Aussicht statt Kunstlicht, Klimaanlage und Indoorspielplatz. Das wei&szlig; jede Oma und jeder Kinderarzt.</p> <p>- Eltern brauchen ein Recht auf familiengerechte Arbeitszeiten. Schlie&szlig;lich erbringen sie durch ihre Erziehung eine Leistung f&uuml;r den Staat und sollen selber lange leistungsf&auml;hig bleiben.</p> <p>Initiative Familienschutz: <strong>Danke f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</strong></p> <p>Die Fragen stellte Kerstin Schneider.</p>

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Kerstin Schneider, 02.04.2013 11:26
 

 

<p>FreieWelt.net: <strong>Dr. Wunsch, vor einigen Tagen haben Sie die 14. Auflage Ihres Erziehungsbestsellers &bdquo;Die Verw&ouml;hnungsfalle&ldquo; in einer stark erg&auml;nzten Neufassung mit eigenem Praxisteil und Selbsttest auf der Didacta in K&ouml;ln vorgestellt. Darin beschreiben Sie die negativen Folgen von Verw&ouml;hnung und fordern mehr Konsequenz in der Erziehung. F&uuml;r viele Kinder d&uuml;rften Sie damit als Spa&szlig;bremse gelten&hellip;</strong></p> <p><strong>Dr. Wunsch:</strong> Da Eltern in der Regel so klug sind, ihren durch das beherzte Aufgreifen wichtiger Botschaften aus der Verw&ouml;hnungsfalle ver&auml;nderten Erziehungsstil nicht mit mir als Autor in Verbindung zu bringen, werden mich Kinder auch nicht als Spa&szlig;bremse sehen. Je fr&uuml;her sie jedoch erfahren, dass ein eigenst&auml;ndiges und zufriedenstellendes Leben in der Regel mit M&uuml;he und Flei&szlig; verbunden ist, je gezielter werden Sie sich darauf vorbereiten wollen. Aber es ist schon mal in einem Nachbarort passiert, dass Eltern ihr Tun mit meinem Buch in Verbindung brachten, was den Sohn so aufregte, sich bei mir beschweren zu wollen. Es ging darum, dass er mit dem Fahrrad zum Sportverein fahren sollte und die Eltern einen PKW-Fahrdienst als Verw&ouml;hnung einstuften. Da ihm aber die Wegstrecke von ca. 2 km zu meinem Wohnort als zu beschwerlich erschien, kam er nicht an. Wenn jedoch aus Kindern Erwachsene geworden sind, werden sie einsehen, dass eine verw&ouml;hnende Erziehung gar nicht spa&szlig;ig ist, weil der Ernst des Lebens ihnen verdeutlicht, Vieles im allt&auml;glichen Miteinander dann nicht zu k&ouml;nnen.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Verw&ouml;hnen lassen wir uns doch alle mal ganz gerne. Daraus speisen wir nicht zuletzt auch wieder Kraft f&uuml;r neue Herausforderungen. Ab wann wird Verw&ouml;hnen problematisch, wann wird es zur &bdquo;Falle&ldquo;?</strong></p> <p><strong>Dr. Wunsch:</strong> Das Ergebnis meiner Auseinandersetzung mit der Verw&ouml;hnung belegt, dass ein solches Handeln immer negativ ist. Sprachgeschichtlich kommt das Wort &bdquo;Verw&ouml;hnen&ldquo; vom mittelalterlichen &bdquo;verwenen&ldquo;. Dies bedeutet, an etwas in &uuml;bler Weise gew&ouml;hnen. Das mittelhochdeutsche &bdquo;wenen&ldquo; bedeutet &bdquo;gew&ouml;hnen&ldquo;, zu schlechten Gewohnheiten veranlassen. Bezogen auf Kinder werden auch Begriffe wie verziehen, verz&auml;rteln, verweichlichen und &uuml;bertriebenes umsorgen gebraucht. Werden Menschen auf verw&ouml;hnte Kinder angesprochen, wird dies nach meiner Erfahrung immer mit negativen Kommentaren quittiert. Zur Falle wird der Vorgang deshalb, weil sich die Verw&ouml;hnung oft als liebevolle Zuwendung tarnt, bzw. in der Situation der Verstand ausgeschaltet wird. Das was wir alle mal ganz gerne wollen, wird von mir als &sbquo;situationsbezogene Sonder-Zuwendung&rsquo; oder &sbquo;sich und Anderen etwas Gutes tun&rsquo; bezeichnet. Dabei steht nicht irgendein &sbquo;ver&hellip;&rsquo;, sondern die Zuwendung gegen&uuml;ber einem nahen Menschen oder mir selbst in einer herauszustellenden Situation im Zentrum.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Sie halten insbesondere die ersten 36 Lebensmonate f&uuml;r die entscheidende Zeit, in der die Weichen f&uuml;r das sp&auml;tere Leben gestellt werden. Gemeinhin wird allerdings gesagt, S&auml;uglinge k&ouml;nne man gar nicht verw&ouml;hnen, sie br&auml;uchten ganz im Gegenteil unsere ganze Aufmerksamkeit und Hingabe. Wann also kann bzw. sollte man seinem Kind eine konsequente Erziehung &uuml;berhaupt zumuten?</strong></p> <p><strong>Dr. Wunsch:</strong> Dass die ersten 3 Lebensjahre die pr&auml;gendsten sind, hat uns sp&auml;testens die Bindungsforschung klar gemacht. Aber wenn wir einen Hunde-Trainer, L&ouml;wen-Dompteur oder Baum-Z&uuml;chter fragen, werden auch sie unterstreichen, dass zum Beginn die Weichen f&uuml;r das weitere Werden gestellt werden. Insoweit kann man ein Kind auf grundlegende Weise auch von Anfang an verw&ouml;hnen. Denn jede Unterforderung, jede leicht gemachte Annehmlichkeit wird die Entwicklung von Selbstkompetenz verhindern. Bekommt beispielsweise ein S&auml;ugling nur ein einziges Mal die Flasche mit zu gro&szlig;er Saug&ouml;ffnung, wird diese Trinkerleichterung ab sofort lauthals eingefordert. Fr&uuml;hes eigenst&auml;ndiges Trinken, Essen, Kauen oder sich mit sich selbst besch&auml;ftigen k&ouml;nnen ist somit das Ergebnis eines f&ouml;rderlichen Umgangs. Dann lernen Kinder z.B. ab dem ersten Geburtstag selber mit dem L&ouml;ffel zu essen und aus einem Becher zu trinken. Werden Kinder jedoch zu lange gef&uuml;ttert, erhalten sie als Zweij&auml;hrige immer noch eine Nuckel-Pulle zum Trinken, wir dies weder einge&uuml;bt, noch k&ouml;nnen sie sich &uuml;ber eine eigene Leistung freuen. Auch die Sprache wird nicht erlernt, indem ein Kinderkauderwelsch akzeptiert wird. Somit beginnt eine konsequent-liebevolle Erziehung f&uuml;r mich einen Tag nach der Geburt, zumal die Motive zur Verw&ouml;hnung in den Eltern bzw. weitern Bezugspersonen liegen und diese keinen Umschalter nach dem ersten oder zweiten Geburtstag vorweisen k&ouml;nnen. Wer sich intensiver mit den eigenen Gr&uuml;nden zur Verw&ouml;hnung besch&auml;ftigt wird bald feststellen, dass es nie um den Anderen geht, sondern um den eigenen Vorteil: Es geht um den Erhalt der eigenen Ruhe, das Vermeidung von Entscheidungen und Konflikten, den Gewinn oder Erhalt von Sympathien bzw. um gefallen und Dankbarkeit erzeugen wollen, um die Begrenzung von Verantwortung zur Reduzierung der eigenen Unsicherheit und Angst oder um den vordergr&uuml;ndigen Gewinn von Zeit. Das stille Kalk&uuml;l ist, durch die Gew&auml;hrung dieser scheinbaren &lsquo;Gro&szlig;z&uuml;gigkeit und Freiheit&rsquo; emotionale Abh&auml;ngigkeit zu erzeugen. Besonders Harmonie-S&uuml;chtige Menschen sind hier gef&auml;hrdet.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Eltern sind heute informierter und belesener als je zuvor, was die Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder angeht. Bequemlichkeit kann es also kaum sein, warum Eltern ihre Kinder verw&ouml;hnen. Was ist es dann?</strong></p> <p><strong>Dr. Wunsch:</strong> Trotz der Lesef&auml;higkeit der meisten Eltern ist die Bequemlichkeit ein gro&szlig;er Faktor. Denn je angespannter der Lebensalltag ist, je umfangreicher ist die Gefahr, bei den Kindern Dinge durchgehen zu lassen, um seine Ruhe zu haben. Aber das r&auml;cht sich schnell, denn in der n&auml;chsten Situation wird das eingefordert, was als Ausnahme gedacht war. Weiterhin fehlt vielen Eltern auch ein ge&uuml;bter Umgang mit Kindern, besonders in Konfliktsituationen. Fast alles muss in unserem Land erlernt werden, f&uuml;r Vieles braucht man eine Ausbildung. Der Staat sollte daher gezielt - z. B. durch einen Bonus zum Kindergeld - Anreize setzen, damit Eltern von sich aus ihre Erziehungs-Qualifikation steigern. Kindererziehung l&auml;sst sich eben nicht so als dem Arm sch&uuml;tteln. Au&szlig;erdem greifen viele M&uuml;tter und V&auml;ter h&auml;ufig auf die Muster zur&uuml;ck, welche sie von den eigenen Eltern &uuml;bernommen haben. Da treffen dann aber gute Vorgehensweisen auf v&ouml;llig unbrauchbare.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Was ist so problematisch daran, f&uuml;r seine Kinder nur das Beste zu wollen?</strong></p> <p><strong>Dr. Wunsch:</strong> Wenn Eltern wirklich das Beste f&uuml;r Kinder tun w&uuml;rden, w&auml;re die Verw&ouml;hnung nicht dabei. Aber meist vollzieht sich diese Absicht so, dass Kinder bei jedem &sbquo;Pubs&rsquo; hochgenommen, mit Spielzeugen &uuml;bersch&uuml;ttet, per Lieblingsspeisen ern&auml;hrt und bei kleinstem Unwohlsein in Watte gepackt werden. Aber falsches oder zu h&auml;ufiges Helfen, fehlende Begrenzung und ausbleibende Herausforderung f&uuml;hren immer zu Nicht-K&ouml;nnen. Da Eltern langfristig f&uuml;r ihre Kinder wollen, dass sie als stabile Pers&ouml;nlichkeit mit viel sozialer Kompetenz und Alltagsgeschick ihr Leben in Beruf und Partnerschaft meistern, hat sich die Erziehung auch von Kindesbeinen an diesem Ziel zu orientieren. Denn wer etwas nicht gelernt hat, kann im weiteren Leben auch mit diesen Herausforderungen nicht umgehen. Im Grunde geht es um Frage: &sbquo;Packen wir unsere Kinder in Watte oder trainieren wir sie auf das reale Leben hin&rsquo;?</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Warum ist Verw&ouml;hnen zu einem, wie Sie in Ihrem Buch schreiben, &bdquo;Massenph&auml;nomen&ldquo; unserer Gesellschaft geworden?</strong></p> <p><strong>Dr. Wunsch: </strong>Eine Konsum-Gesellschaft wird dadurch gepr&auml;gt, dass wir viel mehr Mittel haben, als wir zum Leben brauchen. Damit ist verbunden, uns selbst und erst recht die Kinder vor diesem &Uuml;berfluss m&ouml;glichst umfangreich fern zu halten. Wenn aber Eltern sich selbst st&auml;ndig als willige Konsumenten bet&auml;tigen, wird dieses Verhalten von den Kindern aufgesogen und als normal betrachtet. Orientieren sich Erwachsene an der Maxime &sbquo;jetzt sofort&rsquo; will ich &hellip;. haben, werden dies die Kinder &uuml;bernehmen. Wer st&auml;ndig &uuml;ber kleine Wegstrecken per Auto transportiert wird, verliert die Bereitschaft f&uuml;rs eigenst&auml;ndige Gehen bzw. f&uuml;r Anstrengungen &uuml;berhaupt. Der &Uuml;berfluss hindert uns so daran, das f&uuml;r uns Wichtige zu tun. So sind &Uuml;berern&auml;hrung, Bewegungsmangel oder fehlende Leistungsbereitschaft typische Folgen. Da die Familie die Keimzelle der Gesellschaft ist, findet dies schnell seinen Widerhall in der Gesellschaft.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Was sind die gesellschaftlichen Folgen von verw&ouml;hnender Erziehung?</strong></p> <p><strong>Dr. Wunsch</strong>: Wer als Kind keine Eigenverantwortung erlernte, wird diese auch als Erwachsener meiden. Wer in dauernder Bed&uuml;rfnisbefriedigung aufwuchs, wird leichten Mangel als Katastrophe empfinden. Wer in einem Treibhaus der Verw&ouml;hnung Konflikte und Durststrecken nicht erfahren durfte, wird mit normalen Alltags-Anstrengungen nicht umgehen k&ouml;nnen. Viele beruflichen Probleme werden dadurch ausgel&ouml;st. Und wenn in Partnerschaften unterschiedliche Auffassungen oder Temperamente aufeinander treffen, f&uuml;hrt das bei Unge&uuml;bten schnell zum R&uuml;ckzug, bis hin zur Aufgabe der Beziehung. Auf dem Hintergrund meiner langj&auml;hrigen Erfahrung im Umgang mit Partnerschafts-Krisen habe ich festgestellt, das 70% aller Paare nicht auseinander zu gehen br&auml;uchten, wenn die Beteiligten andere Konflikt-L&ouml;sungsformen als das Weglaufen erlernt h&auml;tten. Je mehr Kinder nicht zu einem Leben in Eigenst&auml;ndigkeit und Selbstverantwortung ermutigt und bef&auml;higt wurden, je umfangreicher sollte sich eine Gesellschaft auf jugendliche &sbquo;Harzer&rsquo; als Ausdruck von Arbeitsunwilligkeit, auf Beziehungsbr&uuml;che, die innere K&uuml;ndigung von Arbeitsverh&auml;ltnissen und einem Ansteigen von Depression und Aggression einstellen.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Sehen Sie einen Zusammenhang zwischen der Zunahme au&szlig;erh&auml;uslicher Betreuung und dem Verw&ouml;hnen? Wird da m&ouml;glicherweise etwas kompensiert</strong></p> <p><strong>Dr. Wunsch:</strong> Ein typischer Erfahrungswert ist, dass Eltern dazu tendieren, einen Mangel an zeitlich-emotionaler Zuwendung durch das Gew&auml;hrenlassen oder gezielte Erm&ouml;glichen von nicht f&ouml;rderlichen oder gar sch&auml;dlichen Dingen ausgleichen zu wollen. Und damit stecken sie mitten in der Verw&ouml;hnungsfalle. Denn fehlende Umgangszeit l&auml;sst sich weder durch &sbquo;gro&szlig;z&uuml;giges Erlauben&rsquo; von TV-Konsum, noch durch &sbquo;Hinwegsehen&rsquo; bei Nicht-Hinnehmbaren oder ein &uuml;berh&ouml;htes Taschengeld ausgleichen. Die Bedingungen des Aufwachsens solcher Kinder orientieren sich h&auml;ufig an folgendem Muster:&nbsp;</p> <p>- Ein Kind sucht N&auml;he und bekommt die Nuckelpulle. <br />- Ein Kind probt beim Essen per Spinat-Verweigerung den Aufstand und bekommt anstelle einer einf&uuml;hlsamen Auseinandersetzung eine doppelte Portion Nachspeise.<br />- Ein Kind hat Langeweile und bekommt den Fernseher als Unterhaltung.<br />- Oder mit Udo Lindenberg: &raquo;Sie wollte Liebe und kriegte Taschengeld&laquo;</p> <p>Wird jedoch auf die Grundbed&uuml;rfnisse reagiert, geschieht dies ma&szlig;los. Somit stellt sich die Frage, ob der Preis au&szlig;erh&auml;uslicher U-Drei Betreuung so mancher Teil-Zeitm&uuml;tter bzw. Teilzeit-V&auml;ter bei der &Uuml;bergabe ihrer Teilzeit-Kinder an die Tageszeit-Fachkr&auml;fte nicht doch zu hoch ist.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>In Ihrem Buch geben Sie auch konkrete Alltagstipps der Verw&ouml;hnungsfalle zu entkommen. Was raten Sie z.B. Eltern, wenn das Kind sich im Supermarkt vor dem S&uuml;&szlig;warenregal wieder einmal schreiend auf den Boden wirft?</strong></p> <p><strong>Dr. Wunsch:</strong> Bevor es zu einer solchen Situation kommt, wird das Kind in der Regel mehrfach erfahren haben, dass Schreien ein gut funktionierender Schl&uuml;ssel zur eigenen Willens-Durchsetzung ist. Somit wird im allt&auml;glichen Umgang &sbquo;vorbereitet&rsquo;, ob es zu einer solchen Situation kommt oder nicht. H&auml;ufig sind solche Szenarien aber auch ein Ausdruck von Langeweile und Unterforderung. Lauthals soll dokumentiert werden, dass sie auch noch da sind. Um diese zu vermeiden, k&ouml;nnen Kinder ab 2 - 3 Jahren aktiv in den Einkaufsvorgang einbezogen werden, indem sie Milcht&uuml;ten holen, eine bestimmte Saft- oder Joghurt-Sorte ausfindig machen, den Wagen zu schieben lernen. Wenn dann doch per Blitz-Idee zur Schrei-Orgie gegriffen wird, ist die Nichtbeachtung die beste Reaktion. Auch kann der folgende Hinweis in der Situation Wunder wirken: &sbquo;Ich wei&szlig; zwar nicht genau, was du jetzt willst, aber dir scheint es wichtig zu sein. Wir machen jetzt Folgendes. Ich kaufe noch die restlichen Dinge ein, w&auml;hrend du hier deinen Job weitermachst. Wir treffen uns dann an der Kasse&rsquo;.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>In den vergangenen Jahren ist eine ganze Reihe B&uuml;cher rund um das Thema Erziehung erschienen, die in eine ganz &auml;hnliche Richtung wie Ihr Buch gehen. Prominentestes Beispiel ist da sicher die &bdquo;Tigermutter&ldquo; Amy Chua. Sehen Sie hier einen Trend weg von der Kuschelp&auml;dagogik der letzten Jahrzehnte?</strong></p> <p><strong>Dr. Wunsch:</strong> Der Begriff Kuschelp&auml;dagogik ist recht zwiesp&auml;ltig. So brauchen besonders Kinder reichlich Kuschelzeit. Aber es gibt daneben viele Situationen, wo Eltern nicht einfach Weg-Kuschen k&ouml;nnen. Geschieht dies, wird durch fehlende Ermutigung bzw. Konsequenz das deutlich, was oft im negativen Sinne als &sbquo;Kuschel-P&auml;dagogik&rsquo; verstanden wird. Es gibt einen weiterf&uuml;hrenden Ansatz im Buch Kohelet des Alten Testamentes: Danach gibt es eine Zeit des S&auml;ens und eine des Erntens&rsquo;, eine Zeit der Festhaltens und des Loslassens&rsquo;. So gibt es im Umgang mit Kindern auch eine Zeit des Kuschelns und eine Zeit des Essens, Z&auml;hneputzens, Zimmer-Aufr&auml;umens oder Schulaufgaben-Erledigens. Ger&auml;t beides Durcheinander, w&auml;chst Unverm&ouml;gen und Desorientierung. Alles hat eben seine Zeit. Der Hinweis auf die &sbquo;Tigermutter&rsquo; Amy Chua passt hier einerseits gut hin, weil auch sie bemerkte, dass weder Geigenspiel, Fremdsprache, Anstrengungsbereitschaft oder Benimmregeln per Kuscheln erlernt werden k&ouml;nnen. Er passt nicht hier hin, weil sich ihr Vorgehen am Drill orientierte, welcher Kinder keinesfalls zu einem eigenverantwortlichen Lernen f&uuml;hrt. So belegen ihre Aufzeichnungen recht eindruckvoll, was nicht zu empfehlen ist.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch!</strong></p> <p><em>Die Fragen stellte Kerstin Schneider.</em></p>

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Redaktion (ks), 26.03.2013 13:40
 

 

<p>F&uuml;r <em>taz</em>-Kommentator Rudolf Balmer l&auml;sst sich die Welt &ndash; das wird mehr als deutlich &ndash; in zwei glasklare Lager unterteilen: Hier die Linken, die Guten, die Emanzipierten, die Homos und alle Unterdr&uuml;ckten dieser Welt. Dort die Rechten, Konservativen, Katholiken, Evangelikalen, Spie&szlig;er, Homophoben, Islamophoben und andere Unterdr&uuml;cker (die Aufz&auml;hlung ist unvollst&auml;ndig). Wie die Realit&auml;t aussieht, ist ihm da gleich. Wenn der Protest gegen die Homo-Ehe Millionen auf die Stra&szlig;e treibt, dann sind das eben Millionen Rechtsextremisten. Das Leben kann so einfach sein.</p> <p>Seine Vorurteile verr&uuml;hrt Balmer im konkreten Fall zu einer ekelhaften Melange, bei der allerdings nicht ganz klar wird, was ihn genau anwidert: die konservative UMP, die Katholiken oder was? Aber das ist vermutlich auch egal, es ist ja am Ende doch alles braun. Balmer orakelt ohne jeden Bezug zu den Argumenten der Demonstranten: &raquo;Seit ihrer Wahlniederlage sucht die UMP ihr Heil ganz rechts &ndash; in Allianzen mit den Rechtsextremisten des Front National, mit denen die UMP schon jetzt offenbar immer mehr die Furcht vorm Untergang bedrohter Werte teilt.&laquo;</p> <p>Einen Rest Anstand hat sich Balmer indes bewahrt, ein letztes F&uuml;nkchen demokratischer Gesinnung ist ihm noch erhalten geblieben. Denn er kommt um eine interessante Feststellung nicht umhin: &raquo;Es ist das Recht dieser B&uuml;rger, gegen Vorstellungen und Lebensformen zu protestieren, die ihnen nicht gefallen.&laquo; Wie beruhigend.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Zum <a href="http://www.taz.de/Kommentar-Homoehe-in-Frankreich/!113459/" target="_blank">taz-Kommentar </a>von Robert Balmer. Die Kommentare dazu sind durchaus beachtenswert.</p>

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Redaktion (oe), 26.03.2013 10:55
 

 

<p>Der weist seit 1996 Bundesbeh&ouml;rden an, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften nicht dieselben Rechte zuzubilligen wie Ehen. In 31 Staaten der USA ist die Homo-Ehe nicht zul&auml;ssig, in neun Staaten ist sie gesetzlich vorgesehen, acht Staaten haben Regelungen, die denen in Deutschland vergleichbar sind.</p> <p>Pr&auml;sident Barack Obama hat ich seit seinem Amtsantritt 2008 zu einem Bef&uuml;rworter der Homo-Ehe gewandelt. Er sagt: &raquo;F&uuml;r mich pers&ouml;nlich ist es wichtig, voranzugehen und zu bekr&auml;ftigen, dass gleichgeschlechtliche Paare heiraten k&ouml;nnen sollten.&laquo; Auch der ehemalige demokratische Pr&auml;sident Bill Clinton hat sich von einem Gegner zu einem Bef&uuml;rworter gewandelt.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/oberster-gerichtshof-der-usa-verhandelt-homo-ehe-a-890901.html" target="_blank">spiegel.de</a></p>

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Redaktion (oe), 26.03.2013 09:49
 

 

<p>Am Rande der Demonstration kam es zu schweren &Uuml;bergriffen der Polizei auf Demonstrationsteilnehmer. Da die f&uuml;r die Demonstration vorgesehene Avenue de la Grande Arm&eacute;e &uuml;berf&uuml;llt war, bogen manche Teilnehmer in die Avenue des Champs d&rsquo;Elys&eacute;es ein. Dort wurden sie &ndash; unter anderem Familien mit Kindern &ndash; von der Polizei mit Tr&auml;nengasgranaten beschossen. Die Nutzung der Prachtstra&szlig;e war zuvor unter Hinweis auf die &ouml;ffentliche Ordnung untersagt worden.</p> <p>Die Demonstration war vom B&uuml;ndnis &raquo;Manif pour tous&laquo; der Kabarettistin Frigide Barjot organisiert worden, zu dem auch die katholische Kirche in Frankreich geh&ouml;rt.</p> <p>Die Einf&uuml;hrung der Homo-Ehe spaltet Frankreich: 50 bis 60 Prozent sprechen sich gegen ein Adoptionsrecht f&uuml;r homosexuelle Paare aus. Deutsche Medien haben &uuml;ber die Demonstration, deren Teilnehmerzahl auch mit 300.000 angegeben wird, so gut wie nicht berichtet. Der <em>Spiegel</em> tut das, und nicht einmal das rot-gr&uuml;ne Hamburger Kampfblatt kommt umhin, den Polizeieinsatz mit Schlagst&ouml;cken und chemischen Mitteln gegen Kinder als &raquo;ungew&ouml;hnlich hart&laquo; zu charakterisieren.</p> <p>&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.domradio.de/themen/ehe-und-familie/2013-03-23/proteste-gegen-homo-ehe-frankreich" target="_blank">domradio.de</a> und <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/ausschreitungen-bei-demonstration-gegen-homo-ehe-in-paris-a-890683.html" target="_blank">spiegel.de</a></p>

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Redaktion (oe), 25.03.2013 08:22
 

 

<p>FreieWelt.net: <strong>Worum geht es bei der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative &raquo;1-von-uns.de&laquo;?</strong></p> <p><strong>Hedwig von Beverfoerde:</strong> &raquo;1-von-uns.de&laquo; ist eine EU-weite Aktion zum Schutz des menschlichen Lebens, das mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt. Diese Tatsache wird zwar von einigen interessierten Kreisen immer noch bestritten, aber der Europ&auml;ische Gerichtshof hat in seinem Urteil vom 18. Oktober 2011 exakt diese Auffassung h&ouml;chstrichterlich best&auml;tigt.</p> <p>Daraus ergeben sich weitreichende Folgen f&uuml;r das Gemeinschaftsrecht, denn sp&auml;testens seit diesem Urteil ist die EU rechtlich verpflichtet, das Leben und die W&uuml;rde jedes menschlichen Embryos vom Zeitpunkt der Befruchtung an zu sch&uuml;tzen. Da dieser Schutz im Moment jedoch nicht gew&auml;hrleistet ist, haben wir uns entschlossen, die EU daran zu erinnern, dass das Urteil sowohl auf der legislativen als auch auf der exekutiven Ebene beachtet werden muss. Um dies durchzusetzen wurde die Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative &raquo;1-von-uns&laquo; gegr&uuml;ndet.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Welche konkreten Ziele verfolgen Sie?</strong></p> <p><strong>Hedwig von Beverfoerde:</strong> Wir wollen, da&szlig; die EU sich an ihr eigenes Recht h&auml;lt und die Finanzierung s&auml;mtlicher Aktivit&auml;ten beendet, bei denen menschliche Embryonen get&ouml;tet werden. Das betrifft verschiedene Politikbereiche der EU, darunter Forschung, Entwicklungspolitik und das &ouml;ffentliche Gesundheitswesen.</p> <p>Konkret hei&szlig;t das, dass die EU-F&ouml;rderung von Forschung mit embryonalen Stammzellen gestoppt werden muss. Auch Klonen darf nicht l&auml;nger durch die EU finanziell gef&ouml;rdert werden. Des weiteren d&uuml;rfen f&uuml;r Abtreibungen, die als Mittel der Bev&ouml;lkerungskontrolle und Familienplanung unter dem wohlklingenden Begriff der &raquo;sexuellen und reproduktiven Gesundheit&laquo; im &ouml;ffentlichen Gesundheitswesen und in der Entwicklungshilfe gef&ouml;rdert werden, keine EU-Mittel mehr flie&szlig;en.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Wie kann man diese Initiative unterst&uuml;tzen?</strong></p> <p><strong>Hedwig von Beverfoerde:</strong> F&uuml;r den Erfolg der B&uuml;rgerinitiative brauchen wir EU-weit mindestens eine Million Unterschriften. Allein in Deutschland m&uuml;ssen bis zum 1. November 2013 mindestens 80.000 Unterschriften gesammelt werden. Sie sehen, da&szlig; hier viel Arbeit vor uns liegt, denn die Masse macht&rsquo;s!</p> <p>Wenn Sie die Europ&auml;ische B&uuml;rgerinitiative unterst&uuml;tzen wollen, haben sie drei M&ouml;glichkeiten: Sie k&ouml;nnen <a href="http://1-von-uns.de/content/unterschreiben.php" target="_blank">online unter www.1-von-uns.de unterschreiben</a>. Sie k&ouml;nnen aber auch auf einem offiziellen EU-Papierformular unterschreiben, das Sie von der Homepage www.1-von-uns.de herunterladen k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus sollten Sie Ihre Familienmitglieder, Freunde und Bekannten informieren und Sie ebenfalls um Unterst&uuml;tzung bitten. Das hei&szlig;t: Werden Sie selbst Botschafter dieser Initiative und sammeln Sie Unterschriften in Papierform!</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Wenn ich das Anliegen der Europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative &raquo;1-von-uns.de&laquo; unterst&uuml;tzen will, leiste ich also eine Unterschrift &ndash; elektronisch &uuml;ber die Website www.1-von-uns.de oder auf Papier. Was genaue erreiche ich damit?</strong></p> <p><strong>Hedwig von Beverfoerde:</strong> Mit Ihrer Unterschrift fordern Sie die EU-Kommission auf, das geltende Gemeinschaftsrecht in der EU-Politik und allen Mitgliedsstaaten anzuwenden und der EU die Finanzierung von Aktivit&auml;ten, bei denen menschliche Embryonen get&ouml;tet werden, zu untersagen. Sie fordern die EU im Grunde nur dazu auf, sich an die eigene Rechtsordnung zu halten. Leider ist dazu eine B&uuml;rgerinitiative notwendig.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Und jetzt noch eine technische Frage: Wer kann, wer darf unterschreiben?</strong></p> <p><strong>Hedwig von Beverfoerde:</strong> Jeder B&uuml;rger und jede B&uuml;rgerin mit aktivem Wahlrecht in einem EU-Mitgliedsstaat kann unterschreiben. Das Mindestalter in Deutschland betr&auml;gt 18 Jahre. F&uuml;r &Ouml;sterreicher gelten &uuml;brigens leicht abweichende Voraussetzungen.</p> <p>FreieWelt.net: <strong>Vielen Dank f&uuml;r das Gespr&auml;ch.</strong></p> <p>Unterzeichnen Sie jetzt die <a href="http://1-von-uns.de/content/unterschreiben.php" target="_blank">Petition auf 1-von-uns.de</a>!</p> <p>&nbsp;</p> <p>Hier finden Sie die <a href="http://lexetius.com/2011,4884" target="_blank">Kurzfassung des Urteils des Europ&auml;ischen Gerichtshofs</a>.</p> <p>Lesen Sie auch diesen <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/eugh-urteil-zu-embryonalen-stammzellen-leben-mit-wuerde-11497723.html" target="_blank">interessanten Kommentar in der FAZ</a>!</p>

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Redaktion (oe), 22.03.2013 15:38
 

 

<p>Mit den Finanzmitteln solle statt dessen der Ausbau von Kindertagesst&auml;tten voran getrieben werden.&nbsp;</p> <p>Im Dezember hatte die schwarze-gelbe Mehrheit im Bundestag das Betreuungsgeld verabschiedet. Demnach sollen ab August Eltern einen Anspruch auf Betreuungsgeld erhalten, wenn sie ihre unter dreij&auml;hrigen Kinder nicht in eine staatlich gef&ouml;rderte Betreuungseinrichtung geben.&nbsp;</p> <p>Mehr dazu auf <a href="http://www.br.de/nachrichten/betreuungsgeld-bundesrat-familien-100.html" target="_blank">br.de</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p>

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Redaktion (EF), 22.03.2013 10:20
 

 
 
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Werden die Grünen jetzt ihre pädophile Vergangenheit aufarbeiten?

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